DE7635021U1 - Bauteilesatz fuer einen montagefussboden - Google Patents
Bauteilesatz fuer einen montagefussbodenInfo
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Description
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Anmelder: MERO Werke KG DO-17-DT/Gbm
Dr.-Ing.Max Mengeringhausen, 87 Würzburg
Bauteilesatz für einen Montagefußboden
Die Neuerung bezieht sich auf einen Bauteilesatz für einen Montagefußboden
aus rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Oberplatten mit Gehbelag und rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Unterplatten, letztere
insbesondere mit einer Dämm- und Ausgleichsschicht, uiobei die Oberplatten
in einem Rasternetz dicht gestoßen zu verlegen sind, bei Stoß der Ecken der Oberplatten im Mittelbereich der Unterplatten.
Ein vorgefertigter Montagefußboden der oben bezeichneten Bauart ist durch
die DT-OS 2 225 892 bekannt geworden. Die Unterplatten dieses Montagefußbodens
können mit konstanten seitlichen Abständen derart auf einem Massivboden angeordnet iuerden, daß entlang einem Rasternetz verlaufende Hohlräume
zur Unterbringung von Installationsleitungen verschiedenster Art entstehen. Die Befestigung der Oberplatten an den Unterplatten erfolgt
bei dieser bekannten Ausführung ausschließlich im Bereich der aufeinanderstoßenden
Ecken der Oberplatten durch eine Kombination von Stiften und
Schrauben, was jedoch aufu/endig ist und relativ viel Montagezeit beansprucht.
Technisch nicht befriedigend sowie unu/irtschaftlieh ist ferner
das Verdecken dieser Befestigungsmittel durch besondere nachträglich anzubringende
Abdeckhauben. Die Befestigung ausschließlich der Oberplatten-Ecken
an den Unterplatten hat ferner den Nachteil, daß sich die Seitenränder
benachbarter Oberplatten vertikal relativ zueinander versetzen können, und zwar trotz der großflächigen Unterstützung der Oberplatten
durch die Unterpiatten, z.B. aufgrund der Nachgiebigkeit der Dämmschich-
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ten bei hoher Belastung. Um eins einwandfreie, praktisch fugenlose Verlegung
der Oberplatten zu ermöglichen, müssen ferner die Seitenränder
jeder Oberplatte über die wolle Plattendicke exakt bearbeitet sein, gleichwohl kann man auch dadurch nicht ganz verhindern, daQ zwischen
den Seitenrändern zweier benachbarter Platten störende Höhenunterschiede im Gehbelag entstehen und daß z.B. bei textlien (besonders helleren) ;·
Gehbelägen an den StoQkanten der Oberplatten eine unerwünschte Verfär- %
bung auftritt, uias unter anderem auf Staubablagerung durch Zugluft aus 1
dem Kanalsystem unterhalb der Oberplatten zurückgeführt werden kann.
t Zur randseitigen Verbindung von Bodenplatten ist es ferner bekannt, Nut- [
Federsysteme in verschiedenster Ausführung vorzusehen (vergl. z.B. ΐ
DT-OS 1 914 345, DT-PS 460 453 und US-PS 2 227 878). Durch diese Vorver- \
öffentlichungen ist es auch bekannt, die Fußbodenplatten bzw. Federn mit :;
einer tragenden Unterlage mechanisch durch Nägel oder Schrauben zu verbinden. Dieser Stand der Technik gibt jedoch keinen Hinu/eis, die bekannten
Verbindungs- und Befestigungssysteme für Bodenplatten bei einem Montagefußboden der eingansjbezeichneten Art kombinatorisch so anzuwenden,
daß die erwähnten Nachteile dieses MontagefuQbodens sämtlich vermieden
sind.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Bauteilesatz für
einen Montagafußboden zu schaffen, der relativ schnell verlegt werden
kann und gleichwohl eine einwandfreie gegenseitige Fixierung sämtlicher
Randseitsn benachbarter Oberplatten und deren Verbund mit den Unterplatten
gewährleistet, um eine: vertikale Versetzung der Randseiten benachbarter
Oberplatten auszuschließen, bei gleichzeitiger Abdichtung sämtlicher
Randseiten der Oberplatten gegen Zugluft aus dem Kanalsystem unterhalb
der Oberplatten, wobei außerdem die erforderliche maGgenaue randseitige
Bearbeitung der Obsrplatten auf ein Minimum reduziert werden soll, um die
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Gesamtuiirtschaf tlichkeit solcher Montagefußböden u/eiter zu verbessern.
Obige Aufgabe wird durch einen Bauteilesatz für einen MontagefuQboden
gelöst, der gekennzeichnet ist durch folgende Merkmales Die Gberplatten uieisen an allen Randseiten nur nahe ihrer Obsrseite,
einschließlich des Gehbelags präzise fertig bearbeitete Kanten für eine
Verlegung auf Stoß auf;
Alle RandseitBn der ObBrplatten sind unterhalb der präzis fertig bearbeiteten
Kanten über einen Teil der restlichen Plattendicke in Form von
j Nuten relativ/ zum Rasternetz hinterschnitten;
^ Alle Randseiten der Oberplatten u/eisen an dem restlichen Teil der Plattendicke
leistenartige Elemente auf, die relativ zum Rasternetz seitlich
vorspringen oder zurückversetzt sind und zum Eingriff in die Nuten benachbarter Oberplatten ausgebildet sind;
Vorbestimmte, zum Rasternetz seitlich vorspringende leistenartige Elemente
jeder Oberplatte fluchten wenigstens teiluieise mit deren Unterseite
und sind mit jeweils drei Unterplatten durch mechanische Verbindungsmittel,
uiie etuia Nägel, Klammern oder dergl. zu verbinden;
Der restliche Teil der leistenartigen Elemente an jeder Oberplatte ist
zur fixierung der jeweils übrigen Randseiten der Oberplatten an den Unterplatten
nur für den Eingriff mit den Nuten jeu/eils solcher Randseiten
benachbarter Oberplatten ausgebildet, die mechanisch an den UntBrplatten zu fixieren sind.
Die Neuerung ermöglicht Binerssits eine sehr wirtschaftliche Massenherstellung
der Oberplatten, da nur ein sehr geringer Tail der Dicke der
Oberplatten nahe deren Oberseite einar exakt maßhaltigen Bearbeitung bedarf,
um ein Rasternetz von relativ dichten Stoßfugen entlang den Randseiten der verlegten Oberplatten zu erreichen. Andererseits werden durch
die Neuerung diB bei dem eingangs erläuterten bekannten MontagefuQboden
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üblichen zusätzlichen Einbauräume für die Befestigungsmittel der Oberplatten und Abdeckhauben für diese Einbauräume vorteilhaft v/ermieden.
Die exakte Bearbeitung der Randseiten der Oberplatten ist also auf ein
Minimum reduziert. Gleichwohl können die Oberplatten genauso wie die Unterplatten vollkommen montagefertig zum Einsatzort gebracht warden.
Die Anordnung der Unterplatten erfolgt in bekannter Weise, gegebenenfalls
unter Zwischenschaltung einer Dämm- und Ausgleichsschicht, auf
einer tragenden Massivdecke, vorzugsweise in gegenseitigem Abstand zur
Ausbildung eines rasterartigen Netzes von Hohlräumen zur Unterbringung
von Installationsleitungen verschiedenster Art. Eine erhebliche Einsparung
an Montagezeit wird bei der Verlegung der Oberplatten gewonnen, di9 einfach gegenseitig mit ihren besonders profilierten Randseiten verriegelt
werden, wobei je zwei Randseiten der Oberplatten mit drei Unterplatten
direkt fest verbindbar sind und mit solchen an den Unterplatten fixierten Randseiten die Randseiten weiterer Oberplatten in Eingriff gebracht
werden können, die dadurch ebenfalls fest mit dem Unterboden verbunden werden. Dabei werden die Randseiten sämtlicher Oberplatten gegen
eine relativ«3 vertikale Versetzung gesichert und sämtliche Stoßfugen
durch eine Art Labyrinth-Dichtungssystem zugleich gegen Zugluft aus dem Kanalsystem unterhalb der Oberplatten abgedichtet. Vorteilhaft sind ferner
die Befestigungsstellen der mit den Unterplatten verbundenen Oberplatten
durch die übergreifenden Randseiten benachbarter Oberplatten "automatisch" stets verdeckt, d.h. daß besondere Abdeckmittel überflüssig
sind. Dia Befestigungsstellen selbst können auf ein Minimum reduziert
werden; ferner kann z.B. bei gleichzeitiger Verwendung eines Schuöapparates
für Nägel oder U-förmige Klammern als mechanische Verbindungsmittel
zwischen Oberplatten und Unterplatten eine weitgehende Arbeitszeiteinsparung
erzielt suerden. Dadurch, daß vorbestimmte, zum Rasternetz seitlich
vorspringende leistenartige Elemente ioder Oberplatte wenigstens teilweise
mit deren Unterseite fluchten, ist eine satte Auflage dieser leistenarti-
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gan Elements auf d&n Untsrplatten und somit ein einfaches Eintreiben
der mechanischen Varoindungsmittel in die Unterplatten gsiuährleistat.
Insgesamt wird also durch die Neuerung ein 8autailesatz für einen niedrig
bauenden, sehr einfach, schnell und trotzdBm dicht und genau zu
verlegenden MontagefuQboden geschaffen. Da die Dberplatten über den
meitaus grt>3ten Teil ihrer Auflagefläche satt auf den Unterplatten aufliegen
und jade Oberplatte an allen Randseiten direkt oder indirekt mit
den Unterplatten fest verbunden ist und gleichzeitig die präzise fertigbearbeiteten
Kanten dicht gestoßen sind, wird ein praktisch homogener Oberplattenbelag erzielt, der zusammen mit den Unterplatten einen
hochbelastbaren Fußboden ergibt, welcher auch einen einwandfreien optischen
Eindruck v/ermittelt.
Wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung in den randseitigen
Nuten der Oberplatten seitliche Toleranzräume vorgesehen und diese wenigstens zum Teil mit Dichtungsstreifen aus elastischem Werkstoff ausgefüllt
sind, wird einerseits die Uerlegung der Oberplatten bei dicht gegeneinander
gestoßenen Präzisionskanten weiter erleichtert, da diese Toleranzräume mit den eingelegten Dichtungsstreifen aus elastischem Werkstoff
z.B. während der Fertigung oder des Transports auftretende Aufrauhungen
oder Abrieb an den Randseiten aufnehmen können, während andererseits
die erforderliche Abdichtung gegen Zugluft aus dem Kanalsystem unterhalb
der Oberplatten noch sicherer gemacht wird.
Eine besonders wirtschaftliche Ausführung der Oberplatten ist bei Verwendung
von Kunststoffen, insbesondere auch Schaumstoffen, möglich. Die
l/erarbeitungsverfahren für diese Werkstoffe erlauben nicht nur in besonders
rationeller Weise die Ausführung der speziell profilierten Randseiten
der Oberplatten, sondern sie gestatten auch eine praktisch abfallfreie
Herstellung der Oberplatten, Auch rechteckige Oberplatten mit sehr großen
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Längen signBn sich besonders für dia Ausführung aus Kunststoff, u/eil in
diesem Fall die Oberplatten mit ihren speziell profilierten Längsränriern
sehr wirtschaftlichfim Strangpreßverfahren extrudiert werden können. Ähnliche
Gesichtspunkte gelten für die Anwendung von Stoffen u/io Faserbeton.
Die Neuerung wird anschließend anhand dar Zeichnungen mehrerer Ausführungsbeispiele
Brläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines Montagefußbodens gemäß
einer ersten Ausführungsform der Neuerung;
Figur 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II - II in Figur 1 in
vergrößertem Maßstab;
Figur 3 aine Schrägansicht einer Oberplatte, die bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 und 2 verwendet wird;
Figur 4 eins Schräcjansichr eines Teils des in den Figuren 1 und 2 gezeigten
Montagefußbodens während der Verlegung der Oberplatten;
Figur 5 eine Schrägansicht eines Teils eines Montagefußbodens gemäß
einer weiteren Ausführungsform der Neuerung;
Figuren 5 A und 5B je eine Schnittansicht im Bereich der Stoßkanten der
Oberplatten gemäß der Ausführungsform nach Figur 5, und zwar
während und nach der Montage der Oberplatten;
Figuren 6 A und 6 B je eine weitere Schnittansicht im Bereich der Stoßkanten
der Oberplatten einer weiteren Ausführungsform der Neuerung,
und zwar während und nach der Montage und
Figuren 7 A und 7 B je eine weitere Schnittansicht im Bereich der Stoßkanten
der Oberplatten nach einer alternativen Ausführungsform der Neuerung, gleichfalls während und nach der Montage.
Der in den Figuren 1-4 gezeigte Mont age fußbaden gemäß dar ersten Ausführungsform
der Neuerung besteht aus gleichen quadratischen Unterplatten
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10 und gleichen quadratischen Oberplatten 11 (ausgenommen die Wand-Anschlußplatten
mit speziallem Zuschnitt), die so angeordnet sind, daß sich ihre gegeneinanderstoßenden Ecken jeweils in der Mitte einer Unterplatte
10 treffen. Die Unterplatten 10 sind bBi diesem Ausführungsbeispiel mit
gleichem seitlichem Abstand voneinander jeweils auf Dämm- und Ausgleichsschichten 12 aufgelegt, die auf einer Massivdecke 130 eines Gebäudes aufgebracht
sind. DiB Dämm- und Ausgleichsschichten 12 gleichen geringfügige Unebenheiten der Massivdecke 130 aus und dienen der Schalldämmung sowie
der Wärmeisolierung.
Aufgrund dieser speziellen Anordnung der Unterplatten 10 wird ein rasterartiges
Netz von Hohlräumen 13 unterhalb der Oberplatten 11 ausgebildet, in die Installationsleitungen verschiedenster Art eingelegt werden können,
wie sie in Figur 2 beispielsweise bei 14 und 15 angedeutet sind. Aus dieser
Figur sowie insbesondere aus Figur 4 geht auch hervor, daß die Dämm-
und Ausgleichsschichten 12 grundrißkonform zu jeder Unterplatte 10 ausgebildet und angeordnet sind und jeweils an einer UnterpVLatte 10 befestigt
sein können, um mit diesBr eine Verlegeeinheit zu bilden.
Die Unterplatten 10 und Oberplatten 11 können beispielsweise aus Preßspanplatten
bestehen. Aber auch Sperrholz, Kunststoff, auch Kunststoffschaum,
z.B. Polyesterschaum oder eine Kombination aus diesen Stoffen können für
die Unter- und Oberplatten 10 bzw. 11 verwendet werden.
Die Oberplatten 11 weisen einen Gehbelag 16 (Figur 2) aus Kunststoff oder
einer Teppichware auf, an deren Stelle jedoch auch ein Belag aus Keramikfliesen oder dgl. treten kann. Sämtliche grundrißgleichen Oberplatten 11
enthalten jeweils an allen vier Seiten nahe ihrer Oberseite, einschließlich
des Gehbelages 16 genau maßhaltig bearbeitete Kanten 17, mit denen '!' die
Oberplatten 11 in einem Viereck-Rasternetz dicht gestoßen verlegt sind
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(vgl. Figuren 1 und 4). An jeweils zwei aufeinanderstoßenden Seiten
einer Oberbodenplatte 11 sind unmittelbar unterhalb dor Stoßkanten 1?
vorspringende lelstenartige Elemente 1Θ in Form von durchgehenden Federn
angeformt, und unterhalb dieser leistenartigen Elements 1B sind die Oberbodenplatten 11 mit Hintersohnsidungen 19 (Figur 2) versehen.
Die restlichen zu/ei Seiten jedBr Oberbodenplatte 11 sind unmittelbar
unterhalb der StoßkantBn 17 mit durchgehenden Nuten 20 sowie anschließend
mit vorspringenden leistenartigen Elementen 21 versehen, deren Unterseite mit derjenigen der Dberplatte fluchtet. Die leistenartigen
Elements 18 einer Oberplatte 11 lassen sich genau passend in die Nuten
20 benachbarter Oberplatten 11 einsetzen, während die Hinterschneidungen
19 die vorspringenden leistenartigen Elemente 21 benachbarter Oberplatten passend aufnehmen, uiobei jedoch die Anordnung so getroffen ist,
daß seitlich ToleranzräumB 22 und 23 frei bleiben. Diese Tolsranzräume
können mit nicht gezeigten Dichtungsstreifen aus elastischem Werkstoff ausgefüllt werden.
Beim Einbau des Montagefußbodens nach den Figuren 1-4 werden, nachdem
die Unterplatten 10 in der oben beschriebenen Art und Weise auf dem Rohboden
oder der Massivdecke 130 angeordnet sind, die Oberplatten 11 - in
gleicher Ausrichtung - nacheinander so verlegt, daß sich ihre Ecken in
der Mitte der Unterplattßn 10 treffen, wobei jeweils zwei Saiten jeder
Oberplatte 11 mit vorspringenden leistenartigen Elementen 21 an drei Unterplatten
10 mittels Nägel oder Klammern 24 mechanisch befestigt werden. In die derart mechanisch mit Unterplatten verbundenen Seiten jeder Oberplatte
11 werden diejenigen Seiten von zwei weiteren Oberplatten 11 in Eingriff gebracht, die die leistenartigen vorspringenden Elemente 18 aufweisen,
welche in die Nuten 20 der jeweiligen mechanisch bereits fixierten
Oberplatte 11 eingreifen, wodurch diese Seiten benachbarter weiterer Oberplatten ebenfalls indirekt mit den Unterplatten fnst verbunden werden.
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Anschließend werden die Seiten mit den vorspringenden Elementen 21 der
u/eiteren Oberplatten durch Nagelung mit weiteren Unterplatten 10 verbunden
usuj. Auf diese Weise sind letztlich sämtliche Seiten aller Oberplatten
11 fest untereinander und mit den Unterplatten verbunden, wobei zugleich
eine gegen Zugluft aus den Hohlräumen 13 dichte Oberplattenkonstruktion erhalten wird. Die Köpfe der Befestigungsnägel oder die Verbindungsstege
der Klammern werden dabei vorteilhaft durch die jeweils benachbarten Oberplatten abgedeckt. Anstelle von Nägeln können auch andere
mechanische Verbindungsmittel uiie beispielsweise Schrauben oder mittels SchuQapparate einschießbare Klammern verwendet werden. Die leistenartigen
vorspringenden Elemente 21 an den Oberplatten 11 können ferner werksseitig auch mit angesenkten Aufnahmebohrungen für die verschiedenen
mechanischen Verbindungsmittel versehen werden.
In Figur 5 ist eine Ausführungsform der Neuerung abgebildet, bei der die
Dämm- und Ausgleichsschicht 12 als Bannware auf der Massivdecke 130 aufgelegt
ist, während die Unterplatten 10 a wieder mit gleichem gegenseitigem
Abstand auf dieser Dämm- und Ausgleichsschicht 12 aufgelegt sind, um auch hier ein rasterartiges Netz von Hohlräumen 13 unterhalb der Oberbodenplatten
110 zu schaffen. Die Unterplatten 10 a weisen einheitlich einen quadratischen GrundriQ auf, ebenso die Oberplatten 110, die, wie
beim ersten Ausführungsbeispiel, mit ihren sich stoßenden Ecken jeweils auf die Mitten der Unterplatten 10 a ausgerichtet verlegt u/erden. Die
Oberplatten 110 sind bei dieser Ausführungsform an allen vier Seiten bzw.
Umfangsrändern mit dem gleichen Profil versehen, das besonders gut in den
Figuren 5 A und 5 B zu sehen ist. Im einzelnen sind die vier Seiten jeder Oberplatte 110 so gestaltet, daß der präzis maßhaltig bearbeiteten Stoßkante
17 vom Gehbelag 16 weg eine durchlaufende Nut 25 folgt. Das an zwei
aufeinanderstoGenden Seiten jeder Oberplatte 110 über die Stoßkante 17 seitlich vorspringende leistenartige Element 26 besteht bBi dieser Aus-
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führungsform aus einem gesonderten Teil mit T-förmigem Querschnitt. Bei
jeder zu verlegenden Oberplatte 110 werden zwei derartige leistenartige
Elemente 26 in zu/ei Niuten 25 eingerastet und z.B. durch Dübel mit Nägel
oder Schrauben 27 mit je drei UnterplattBn 10 a fest verbunden, die bei
dieser Ausführungsform aus z.B. Gipskarton, Kunststein oder dgl.bestehen
können. Querlaufenden Nuten 40 an der Unterseite der leistenartigen Elemente
60 ermöglichen deren seitliches Einschieben in die Nut 25 dar Oberplatte 110 über den Bund 41 der Dübel hinuieg. Mit diesen mechanisch so
fixierten leistenartigen Elementen 26 u/erden zwei weitere anzuschließende
Oberplatten 110 mit ihren Nuten 25 in Eingriff gebracht, wobei die Kanten 17 der Obsrplatten 110 dicht gestoßen werden usw. Dabei greift
ein leistenartiges Element 26 a in die Hinterschneidung 25 a des Elements 26 ein. Die Anordnung ist auch hier so getroffen, daß unterhalb
der dicht gestoßenen Kanten 17 seitliche Toleranzräume 28 und 29 frei
bleiben. Die Unterplatten 10 a können auch mit der tragenden Unterkonstruktion
(nicht gezeigt) fest verbunden sein, wie dies z.B. in der DT-OS 2 264 469 gezeigt ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 6 A und 6 B sind ähnlich
wie bei der Ausführungsform nach Figur 3 nur jeweils zwei aufeinanderstoßende
Seiten bzui. Umfangsränder der Oberplatten 111 gleichartig profiliert.
An jeweils zwei Seiten jeder Oberplatte folgt der genau maßhaltig bearbeiteten StoQkante 17 eine Nut 30 und an diese schließt sich jeweils
ein vorspringendes leistenartiges Element 31 an. Die restlichen zwei Seiten oder Umfangsränder jeder Oberplatte 111 weisen nach der StoQkante
17 eine relativ tieferB Nut 32 und nach dieser ein hinter die Stoßkante
17 zurücktretendes leistenartiges Element 33 auf. In die beiden Nuten 30 jeder Obsrplatte 111 ist ein zusätzliches leistenartiges Element
260 in Form θιπβγ Feder eingerastet, die sich jeweils übBr die gesamte
Kantenlänge erstreckt.
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Die zusätzlichen leistenartigen Elements 260 übergreifen die angeformte,!
leistenartigen Elemente 31 und sind zusammen mit diesen beispielsweise
durch Nägel 34 mit den Unterplatten 10 fest verbunden. An den mechanisch so an den Unterplatten 10 fixierten zwei Seiten jeder bereits
verlegten Oberplatte 111 werden u/eitere Oberplatten mit jenen Seiten angeschlossen,
die die relativ tieferen Nuten 32 aufweisen, in welche die leistenartigen vorspringenden Elemente 260 eingreifen, wobei das leisten
artige Element 33 in die Hinterschneidung 33 a einrastet. Auch hier sind
seitliche Toleranzräume 35 und 36 zu/.i.schen benachbarten verlegten Oberplatten 111 vorhanden.
Bei der weiteren Ausführungsform nach den Figuren 7 A und 7 B sind jeweils
zwei Seiten bzw. Umfangsränder jeder Oberplatte 112 ähnlich denjenigen
der Ausführungsform nach der Figur 3 ausgebildet, jedoch ist
die dem vorspringenden leistenartigen Element 180 nachfolgende Hintsrschneidung
190 nicht so tief wie bei der Ausführungsform nach Figur 3,
so daB noch genügend Material vorhanden ist, um diese Seiten der Oberplatten 112 z.B. mittels Dübel mit Nägel oder Schrauben 37 an den Unterplatten
10 b mechanisch zu fixieren, die z.B. aus Anhydrit, Beton oder ähnlichen Stoffen bestehen können. Die restlichen beiden Seiten jeder
Oberplatte 112 weisen unterhalb der Stoßkante 17 eine Nut 200 und nach
dieser ein gegenüber der Stoßkante 17 zurückgesetztes leistenartiges
Element 210 auf. Diese Seiten jeder Oberplatte 112 können, wie Figur 7 B zeigt, in Eingriff mit bereits mechanisch mit den Unterplatten 10 b
fixierten Seiten schon verlegter Oberplatten gebracht werden, wobei die leistenartigen Elemente 180, 210 in die Nut 200 bzw. Hinterschneidung
190 einrasten. Die dabei entstehenden seitlichen Toleranzräume sind in Figur 7 B bei 38 und 39 gezeigt.
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Claims (2)
1. Bauteilssatz für einen Montagefußboden aus rechteckigen, vorzugsuieise
quadratischen Obsrplatten mit Gehbelag und rechteckigen, vorzugsu/eise
quadratischen Unterplatten, letztere insbesondere mit einer Dämm- und Ausgleichsschicht, u/cbei die Oberplattan in einem
Rasternetz dicht gestoßen zu verlegen sind, bei Stoß der Ecken der
Oberplatten im Mittelbereich der Unterplatten, gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
Die Oberplatten (11, 110, 111, 112) u/eisen an allen Randseiten nur
nahe ihrer Oberseite, einschließlich des Gehbelags (16) präzis fertig bearbeitete Kanten (17) für eine Verlegung auf Stoß auf;
Alle Randseiten der Oberplatten sind unterhalb der präzis fertig bearbeiteten
Kanten (17) über einen Teil der restlichen Plattendicke
in Form uon Nuten (19, 20, 25, 25a, 33a, 32} 190, 200) relativ zum
Rasternetz hinterschnittBn;
Alle Randseiten der Oberplatten weisen an dem restlichen Teil der
Plattendicke leistenartige Elemente (1Θ, 21, 26, 26a, 260, 33; 180,
210) auf, die relativ zum Rasternetz seitlich vorspringen oder zurückversetzt
sind und zum Eingriff in die Nuten benachbarter Oberplatten ausgebildet sind;
Vorbestimmte, zum Rasternetz seitlich vorspringende leistenartige
Elemente (21, 26, 31, 180) jeder Oberplatte fluchten wenigstens teilweise mit deren Unterssite und sind mit jeweils drei Unterplatten
(10) durch mechanische Verbindungsmittel (24, 27, 34, 37) wie
etu/a NägBl, Klammern ader dgl. zu verbinden;
Der restliche Teil der leistenartigen Elemente (1B, 26a, 33, 210)
an jedBr Oberplatte ist zur Fixierung der jeweils übrigen Randseiten
der Oberplatten an den Unterplatten nur für den Eingriff mit
den Nuten (20, 25a, 33a, 190) jeweils solcher Randseiten benachbarter Oberplatten ausgebildet, die mechanisch an den Unterplatten
zu fixieren sind.
2. Bauteilesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den
randseitigen Nuten der Oberplatten seitliche Toleranzräume (22, 23,
28, 29, 35, 36, 38, 39) vorgesehen und diese wenigstens zum Teil mit Dichtungsstreifen aus elastischem Werkstoff ausgefüllt sind.
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Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7635021U DE7635021U1 (de) | 1976-11-05 | 1976-11-05 | Bauteilesatz fuer einen montagefussboden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7635021U DE7635021U1 (de) | 1976-11-05 | 1976-11-05 | Bauteilesatz fuer einen montagefussboden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7635021U1 true DE7635021U1 (de) | 1978-02-02 |
Family
ID=6671016
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7635021U Expired DE7635021U1 (de) | 1976-11-05 | 1976-11-05 | Bauteilesatz fuer einen montagefussboden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7635021U1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3619046A1 (de) * | 1986-06-06 | 1987-12-10 | Gyproc Gmbh | Gipsbauplatte und aus solchen bauplatten hergestellte druckverteilungsplatte |
DE3709380A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-10-06 | Albert Goetz | Hohlraum-bodenplatte |
EP1394337A1 (de) * | 2002-08-27 | 2004-03-03 | Hermann Fendt | Paneel |
-
1976
- 1976-11-05 DE DE7635021U patent/DE7635021U1/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3619046A1 (de) * | 1986-06-06 | 1987-12-10 | Gyproc Gmbh | Gipsbauplatte und aus solchen bauplatten hergestellte druckverteilungsplatte |
DE3709380A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-10-06 | Albert Goetz | Hohlraum-bodenplatte |
EP1394337A1 (de) * | 2002-08-27 | 2004-03-03 | Hermann Fendt | Paneel |
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