DE7632407U1 - Federrollo fuer automobilfenster - Google Patents
Federrollo fuer automobilfensterInfo
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- DE7632407U1 DE7632407U1 DE19767632407 DE7632407U DE7632407U1 DE 7632407 U1 DE7632407 U1 DE 7632407U1 DE 19767632407 DE19767632407 DE 19767632407 DE 7632407 U DE7632407 U DE 7632407U DE 7632407 U1 DE7632407 U1 DE 7632407U1
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- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Federrollo für Automobilfenster mit einer unterhalb eines Fensters anbringbaren Lagerung für die Rolle und einer oberhalb des Fensters anbringbaren Halterung für den freien Rollorand. Um Unfallgefährdung zu vermeiden, sollte das Rollo so ausgebildet sein, daß keine vorstehenden Halterungsteile, beispielsweise Haken vorhanden sind, die zu Verletzungen Anlaß geben könnten. Es sollte auch so ausgebildet sein, daß der Platzbedarf möglichst gering ist und daß es innerhalb gewisser Grenzen für Fahrzeuge mit unterschiedlichen Maßen verwendet werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Federrollo zu schaffen, das diesen Bedingungen genügt.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der freie Rollorand mit einer teleskopisch längenverstellbaren Stange versehen ist. Diese Stange kann jeweils auf eine solche Länge gebracht werden, die den Breitenabmessungen der Karosserieteile seitlich des Fensters entsprechen, so daß sie dort haltend
mit den Karosserieteilen zusammenwirken vermag. Es können auch irgendwelche Halterungseinrichtungen an den Karosserieteilen für die Stangenenden vorgesehen sein, die seitlich des Fensters wesentlich
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angebracht werden können als in einen weiter mittig liegenden Bereich. Dadurch wird die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls wesentlich verringert. Auch fallen die Halterungen optisch nicht in Erscheinung. Außerdem können sie sehr einfach und klein ausgeführt werden. In vielen Fällen kann man auf solche zusätzlichen Halterungseinrichtungen sogar verzichten, wenn die Karosserie seitlich des Fensters rückspringende Stufen aufweist, hinter die die Stangenenden gesetzt werden können.
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angebracht werden können als in einen weiter mittig liegenden Bereich. Dadurch wird die Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalls wesentlich verringert. Auch fallen die Halterungen optisch nicht in Erscheinung. Außerdem können sie sehr einfach und klein ausgeführt werden. In vielen Fällen kann man auf solche zusätzlichen Halterungseinrichtungen sogar verzichten, wenn die Karosserie seitlich des Fensters rückspringende Stufen aufweist, hinter die die Stangenenden gesetzt werden können.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Stange mit einer Feder ausgerüstet, die die Stangenenden auseinanderzudrücken versucht. Dank der Federkraft kann die Teleskopstange durch Klemmung zwischen Karosserieteilen seitlich des Fensters in beliebiger Lage befestigt werden. In vielen Fällen reicht die Reibung aus, um die Enden der Stange an der Karosserie zu halten, so daß es besonderer Halterungseinrichtung für diesen Zweck nicht bedarf. Das gilt insbesondere für das Rückfenster eines Personenkraftwagens, in dessen Seitenbereich durch Polsterkörper, Verglasungsprofile, Verkleidungen von Lüftungsöffnungen oder dergl. sehr häufig Oberflächenformen gebildet sind, an denen sich die durch Federkraft auseinandergespreizten Stangenenden leicht verklemmen lassen. Jedoch schließt dies nicht aus, daß für solche Fahrzeugtypen, bei denen die unmittelbare Klemmung der Stangenenden an der Karosserie zu unsicher sein würde, die erwähnten Halterungseinrichtungen angebracht werden, die beispielsweise als mit der Karosserie verklebbare Aufnahmeschalen für die Stangenenden ausgebildet sind.
Damit die Stangenenden die damit zusammenwirkenden Karosserieteile nicht beschädigen, damit die Reibung vergrößert wird oder die Haltesicherheit verstärkt wird, können sie mit entsprechenden Polster- oder Formkörpern versehen sein.
Die Lagerung des Rollos wird zweckmäßigerweise so ausgebildet, daß sie sperrfrei ist. Übliche Rollos haben zur Festsetzung in einer beliebigen Lage eine Federsperre. Auf diese wird gemäß der Erfindung verzichtet. Das hat zur Folge, daß das Rollo im ausgezogenem Zustand von der sperrfreien Feder ständig gespannt gehalten wird. Dadurch wird nicht nur sichergestellt, daß das Rollo auch im ausgezogenem Zustand klapperfrei ist und daß es sehr einfache Halterungen in der gespannten Lage gesichert werden kann, sondern daß vor allem die Rollobahn als solche straff gespannt ist und nicht im Luftzug oder durch andere Einflüsse Falten wirft, die den Fahrer irritieren könnten.
Der letztere Vorteil gewinnt vor allem dann Bedeutung, wenn als Material für die Rollobahn ein mehr oder weniger durchsichtiger Stoff verwendet wird. In einem solchem Fall steht dem Fahrer der Rückblick durch das Rückfenster auch dann zur Verfügung, wenn die Sonnenschutzvorrichtung aufgespannt ist, ohne daß ggf. gefährliche Verfälschungen des Bildes durch Faltenbildung oder Lageungleichmäßigkeiten der Rollo-Bahn befürchtet werden müssten. Als solche durchsichtigen Stoffe kommen vornehmlich Gewebe infrage. Man kann aber auch an Kunststofffolien denken, wobei in jedem Fall eine reflektierende Bedampfung verwendet werden kann.
Die Erfindung wird im folgendem
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In Fig. 1 erkennt man, daß die Seitenränder 11 des Rollos schräg geschnitten sind, nämlich entsprechend der in Fig. 1 gestrichelt angedeuteten, sich nach oben verjüngenden Fensterform.
Claims (5)
1. Federrollo für Automobilfenster mit einer unterhalb des Fensters anbringbaren Lagerung und einer oberhalb des Fensters anbringbaren Halterung für den freien Rollorand gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Rollorand mit einer teleskopisch längenverstellbaren Stange (7) versehen ist.
2. Federrollo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (7) eine Feder enthält und daß sie gegen diese Federkraft in Längsrichtung zusammendrückbar und zwischen Karosserieteile seitlich des oberen Fensters einklemmbar ist.
3. Federrollo nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (7) am freien Rand des Rollos an den Enden Polster- oder Formkörper zum Zusammenwirken mit Karosserieteilen (8) trägt.
4. Federrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung sperrfrei ausgebildet ist.
5. Federrollo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem durchsichtigem, ggf. reflektierend behandelten, Stoff besteht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19767632407 DE7632407U1 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Federrollo fuer automobilfenster |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19767632407 DE7632407U1 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Federrollo fuer automobilfenster |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7632407U1 true DE7632407U1 (de) | 1977-02-24 |
Family
ID=6670287
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19767632407 Expired DE7632407U1 (de) | 1976-10-16 | 1976-10-16 | Federrollo fuer automobilfenster |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7632407U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0377929A1 (de) * | 1988-11-22 | 1990-07-18 | Yung-Chin Lin | Sonnenblendeneinrichtung zum Beschatten des Rückfensters eines Kraftfahrzeuges |
-
1976
- 1976-10-16 DE DE19767632407 patent/DE7632407U1/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0377929A1 (de) * | 1988-11-22 | 1990-07-18 | Yung-Chin Lin | Sonnenblendeneinrichtung zum Beschatten des Rückfensters eines Kraftfahrzeuges |
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