DE759358C - Schutzvorrichtung fuer Objektblenden - Google Patents
Schutzvorrichtung fuer ObjektblendenInfo
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- DE759358C DE759358C DES136010D DES0136010D DE759358C DE 759358 C DE759358 C DE 759358C DE S136010 D DES136010 D DE S136010D DE S0136010 D DES0136010 D DE S0136010D DE 759358 C DE759358 C DE 759358C
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Classifications
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- H01J37/02—Details
- H01J37/20—Means for supporting or positioning the object or the material; Means for adjusting diaphragms or lenses associated with the support
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Description
- Schutzvorrichtung für Objektblenden Zur Untersuchung von; Objekten mit Hilfe von Elektronenmikroskopen werden sehr dünne Objektträgerfilrne verwendet, die in einer mit Wasser gefüllten Gießschale dadurch hergestellt werden, daß ein Tropfen Amylaretat-Kollodium-Lösurag auf das Wasser aufgebracht wird. Nach Abdampfen des; Amylacetats bildet sich auf der Wasser oberfiäche ein feiner Film, der durch Ablaseen des Wassers aus der Gießschale auf die Objektblende aufgebracht wird. Nach dem Trocknen: der Filme auf der Objektblende können die beispielsweise in Wasser oder einem flüchtigen organischen: Lösungsmittel aufgeschwemmten Objekte als. Tropfen, aufgebracht werden. Als mechanische Stütze für den Träger wenden dabei kleine, runde Metallscheiben; sogenannte Objektträgerblenden, verwendet, die etwa q. mm Durchmesser und 0,5 mm Dicke haben und in der Mitte eine feine zentrale Bohrung von 0,3 bis 0,03 mm Durchmesser haben. Um einen: langen zu Reflexionserscheinungen und damit zu Bildstörungen Anlaß gebenden Bohrungskanal ziu. vermeiden, erweitert man dien Bohrung auf der Eintrittsseite des. Strahls trichterförmig. Derartige mit den zu untersuchenden Objekten präparierte Objektblenden müssen sehr sorgfältig gegen mechanische Beanspruchungen, geschützt werden, um ein Zerstören des äußert dünnen Films zu verhüten.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzvorrichtung für derartige Objektblenden, die zur elektronenmikroskopischen Untersuchung von beliebigen Objekten alis Träger einer die Objekte aufnehmenden, zu diurchstrahlenden Folie dienen und die dadurch gekennzeichnet ist, daß die' die Folie tragenden Objektblenden zwischen zwei ingeeigneterWeisezusammengehalit@enen Metallplatten eingeklemmt sind, die an den der Objektblendenbohrung entsprechenden Stellen durchbohrt sind. Eine solche Schutzvorrichtung kann miau beispielswei:se beim Versand von pinäparierten Objek.tbl"nden verwenden oder auch dann, wenn es sich darum handelt; die mit dem Film versehene Objektblende zur Untersuchung von Stauben und Rauchen zu verwenden. In diesem Fable bildet die aus zwei Metallpliatten bestehende Schutzvorrichtung dien Halter, in den die mit dem Film versehenen Blenden eingeklemmt werden, um sie so zum Auffangen von Aerosolen zu benutzen.
- Man wird die Schutzvorrichtung gemäß d:er weiteren Erfindung vorzugsweise so durchbilden, daß die Metallplatten meit Vorrichtungen versehen sind, die: nach dem Festklemmen der Objektblenden ein Verschieben in der Plattenebene behindern. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise mindestens eine der Platteen am. Rande in geeigneter Weise umbiegen. Um dein Objektblenden zwischen den Meta1lplatten einen guten Halt zu geben, -,vi@rd man vorzugsweise in einer der beiden Platten Vertiefungen vorsehen, in die die Objektblenden pasisen. Nach dem Einsetzen der Objektblenden kann man eine federnde Klammer zum Festhalten der beiden Platten benutzen. Die zur Aufnahme der Objektblenden. in einer Platte vorgesehenen Vertiefungen. werden vorzugsweise so bemessen, daß die Blenden aus der Vertiefung herausragen. Der feste Halt der Objektblenden zwischen den beiden Platten ergibt sich dann dadurch, daß die federnde Klammer die beiden Platten. fest gegen die Objektblenden drückt. Praktische Versuche haben ergeben, daß es zweckmäßig ist, nur jeweils zwei Objektblenden in. einem Schutzhalter anzuordnen, wenn die Halteplatten, starr ausgebildet sind;. Man kann natürlich auch eine der beiden Halteplatten elastisch ausbilden und dann, beispielsweise durch Verwendung . mehrerer Klammern, auch eine Vielzahl von Objektblenden unverrückbar in einem, einzigen Schutzhalter festklemmem.
- Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. i zeigt einen Ouerschnitt I durch Birne Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung. Mit i ist die Objektblende bezeichnet; 2 ist der auf diese Blende in der eingangs beschriebenen Weise aufgebrachte Film. Die Objektblende paßt in eine Vertiefung 3 einer Platte d,. Diese Platte hat noch eine zweite Vertiefung 5 miit etwas kleinerem Durchmesser'. Der Durchmesser dieser inner '#Tertiefung ist so gewählt, daß der Filt 2 en , n durch das. Festklemmen der Objektblende nicht beschädigt werden kann. Mit 6 ist die obere Deckplatte der Schutzvorrichtung bezeichnet. Fig.2 zeigt in perspektivischer Ansicht die Platte .4 mit den zur Aufnahme der Objektblenden vorgesehenen Vertiefungen 3, und Fig. 3 zeigt in perspektivischer Ansicht die z;ugehärige obere Deckplatte 6. Beide Platten sind in der aus den Figuren ersichtlichen Weise bei 7 und 8 durchbohrt. Die Platte4 kann an den Rändern bei 9 umgebogen sein, so daß sich die beiden Platten .1 und 6 nach dem Festklemmen der Objektblenden nicht mehr in: der Plattenebene gegeneinander verschieben: können. In Fig. q. ist Beine federnde Klammer dargestellt, durch welche die beiden Platten nach dem Einlegen der Objektblenden fest aufeinandergeklemmt werden. Fig.5 zeigt die zusammengesetzte Schutzvorrichtung in perspektivischer Ansicht.
- Die in Fig. i dargestellte Lage der Objektblende wird gewählt, wenn die präparierten Objektblenden zum Versand verpackt werden sollen. Zum Auffangen von. Aerosolen wird die Objektblende umgekehrt in die Schutzvorrichtung eingelegt, so daß die aufzufangenden Aerosole durch die verhältnismäßig große Üffnung in der Platte G gut Zutritt zu dem Film 2 bekommen.
- Die Außenabmessungen der Schutzvorriehtung wird man vorzugsweise so wählen, daß die zusammengesetzte Schutzvorrichtung in die für lichtmikroskopische .Präparate .üblichen Versandkästen oder Versandmappen eingesetzt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Schutzvorrichtung für Objektblenden, die zur elektronenmikroskopischen Untersuchung von beliebigen Objekten als Träger einer die Objekte aufnehmenden, zu durchstrahlenden Folie dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Folie tragenden Objektblenden zwischen zwei in geeigneter Weise zusammengehaltenen Metallplatten eingeklemmt siind, die an den der Objektblendenbohrung entsprechenden Stellen durchbohrt sind. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, d-aß die Metallplatten: mit Vorrichtungen versehen sind-, die nach dem Festklemmen der Objektblenden ein Verschiebere in der Plattenebiene behindern;. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.B mindestens eine der Platten am Rande umgebogen ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i öder einem der folgenden, dadurch B ekennzeichnet, daß an einer der beiden Platten Vertiefungen vorgesehen sind, in welche die Objektblenden passen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch Bekennzeichnet, daß die beiden Platten nach dem Einsetzen der Objektblenden durch ezirne Klammer festgehalten werden. 6. Vorrichtung nach Anspmzch i oder einem der folgenden, dadurch geklennzeichnet, daß jeweils eine aus zwei Platten bestehende Einrichtung zur Aufnahme zweier Objektblenden eingerichtet ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch i oder -einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, da,ß die zur Aufnahme der Objektblenden in einer Platte vorgesehenen Vertiefungen so. bemessen sind, d@aß die Blenden aus der Vertiefung herausragen. g. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Abdeckplatte aus elastischem Material besteht, und daß die untere Platzte zur Aufnahme, mehrerer Objektblenden eingerichtet ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Osterreichische Patentschrift Nr. 137611; D@ i p p e l , Handbuch der allgemeinen Mikroskopie, 2. A:ufl. 1882, S. 66o bi,s@ 664.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE759358C true DE759358C (de) | 1954-02-15 |
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DE (1) | DE759358C (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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AT137611B (de) * | 1931-05-30 | 1934-05-25 | Siemens Ag | Einrichtung zum Abbilden von Gegenständen. |
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1939
- 1939-02-22 DE DES136010D patent/DE759358C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
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