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DE757313C - Steuerung von als Schalter wirkenden Gas- oder Dampfentladungs-strecken fuer Punkt- und Nahtschweissmaschinen - Google Patents

Steuerung von als Schalter wirkenden Gas- oder Dampfentladungs-strecken fuer Punkt- und Nahtschweissmaschinen

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Publication number
DE757313C
DE757313C DEL98381D DEL0098381D DE757313C DE 757313 C DE757313 C DE 757313C DE L98381 D DEL98381 D DE L98381D DE L0098381 D DEL0098381 D DE L0098381D DE 757313 C DE757313 C DE 757313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge path
voltage
control
grid
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL98381D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl-Ing Druml
Otto Dr-Ing Mohr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL98381D priority Critical patent/DE757313C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE757313C publication Critical patent/DE757313C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Steuerung von als Schalter wirkenden Gas- oder Dampfentladungsstrecken für Punkt- und Nahtschweißmaschinen Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Punkt- und Nahtschweißmaschinen, die über gittergesteuerte dampf- oder gasgefüllte Entladungsstrecken gespeist werden. In Abb. i ist das Prinzipschaltbild für derartige Anlagen dargestellt. Das Netz U speist über die Entladungsstrecken i und 2 den Schweißtransformator 3. Die hierdurch in der Schweißmaschine erzeugten Spannungen und Ströme sind in Abb. 2 dargestellt. Die Abb. 2 a und 2 b stellen den heraufgeregelten bzw. den heruntergeregelten Zustand dar. An die Gittersteuerung der Entladungsstrecken i und- 2 sind folgende Anforderungen zu stellen: i. Unabhängig von dem Augenblick, in dem der Befehl zum Stromeinsatz erteilt wird, muß immer dieselbe positive erste Halbwelle an dem gleichen An@s-teuerpunkt a freigegeben werden (vgl. Abb. 2). 2. Ebenfalls unabhängig von. dem Augenblick, in dem der Befehl zum Stromeinsatz gegeben wird, muß gleichzeitig mit dem Stromeinsatz ein. Zeitkreis eingeschaltet werden, der bei jeder Belastung der Schweißmaschine nach derselben einstellbaren Zeit de- Gitterimpulse für beide Entladungsstrecken: i und 2 zum Verschwinden bringt. 3. Die beiden oben stehenden Forderungen müssen bei jedem beliebigen Anschnitt a an den: Entladungsstrecken erhalten bleiben.
  • Die .erste Forderung wird am einfachsten und sichersten, wie bekannt, dadurch erfüllt, dar die Gittersteuerhnpulse eines Spezialtransformators 4. nach Abb. 3 für die Entladungsstrecken im stromlosen Zustand der Schweißmaschine entweder für beide Entladungsstrecken kurzgeschlossen werden oder für die zweite, die sog. 1,Tachfolgeentladungsstrecke, durch starke negative Vorspannung unter die kritische Gitterspannung gesenkt werden. Im letzteren Fall (Abb.3) ist dann bloß der Impuls der Entladungsstrecke i kurzzuschließen (durch das Hilfsgefäß 5), an der zweiten Strecke wird durch eine der bekannten Nachfolgesteuerungen der Zündimpuls bis zur sicheren Freigabe für jede Stromperiode *der Entladungsstrecke i angehoben. In Abb. 3 ist bei Ci, C@ die NachfolgesteuerungderEntladungsstrecke 2 angeschlossen. Die Anschlüsse Dl, D, führen zum Drehregler. Der Vorteil, den das Kurzschließen des Gittersteuerimpulses durch ein Hilfsgefäß bietet, besteht darin, daß der Stromeinsatzbefehl durch Sperren dieses Hilfsgefäßes ausgeführt wird und infolgedessen auch dann, wenn. er während der Dauer des Gitterimpulses gegeben wird, erst während der folgenden Periode wirksam werden. kann.
  • Die zweite Förderung läßt sich nun bei dieser Ausführung der Steuerkreise nur verwirklichen, wenn derselbe Impuls, der zum Steuern der Hauptentladungsstrecke eingeschaltet wird, auch gleichzeitig dazu dient, die elektrischen Vorgänge am Zeitkreis der Anordnung beginnen zu lassen. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den in diesem Fall als Zeitkreis benutzten Anordnungen aus Kondensator und Widerstand z. B. als Ladestrom keinen einfachen Gleichstrom zuzuführen, sondern die Aufladung des Kondensators stufenweise, und zwar am besten durch eine angeschnittene Sinushalbwelle nach Abb. 4: und 5 vorzunehmen.. Von einem Drehregler Dl, D, zur Phaseneinstellung wird wiederum ein Transformator 4 gespeist, dessen linke Sekundärwicklung entweder die Steuerimpulse zur Entladungsstrecke i bei El, E., liefert oder beim Kurzschließen durch das Rohr 5 wirkungslos ist. Diese gleichen Steuerimpulse werden aber auch in dem Rohr 7 (bei gelöschtem Rohr 5) wirksam, das durch die an den Widerständen 8, 9, io liegende Gleichspannung entsprechend vorgespannt ist. Das Gitter des Rohres 5 ist normalerweise durch die Gleichspannung des PotentiometerS S, 9, 1o positiv vorgespannt, das Rohr ist damit leitend und die zur Entladungsstrecke i und zum Hilfsgefäß 7 geführten Zündimpulse, wie in Abb.51) links g,zeigt, unwirksam. Durch Einlegen eines willkürlich betätigten Schalters 13 wird das Potential des Gitters von 5 schlagartig, wie in Abb. 5 d links unten gezeigt, ins Negative heruntergerissen. Der minimale Ladestrom, der über den Widerstand 14, den Schalter 13, dem Kondensator ii zufließt, ist zu vernachlässigen.. Der in Abb. 5 gerade während der Dauer eines Gitterimpulses gegebene Befehl zum Stromeinsatz (vgl. Abb. 5 b und 5 d) bleibt unwirksam bis zur zweiten Periode der Netzspannung (Abb. 5 a), in der nun der Steuerimpuls des Transformators q an den Gefäßen. i und 7 zur Wirkung kommt. Die Sch-,veißmaschine bekommt damit Strom geliefert, und durch eine nicht näher erläuterte Nachfolgesteuerung Cl, C, wird auch mit Sicherheit erreicht, daß der in der zweiten rechten Sekundärwicklung von a erzeugte Steuerimpuls auch für die zugehörige negative Halbwelle wirksam wird. Gleichzeitig wird aber. auch das Rohr 7 leitend und liefert von einem mit dem Transformator:I phasenfest verbundenen Transformator 15 einen Spannungsimpuls von. der in Abb.5c gezeichneten Form in den Transformator 6. Ein diesem Spannungsimpuls entsprechender Stromstoß fließt auf der Sekundärseite von 6 über einen Trockengleichrichter dem Zeitkreis i 1, 1.2 zu und lädt den Kondensator i i in jeder Halbwelle um einen gewissen Betrag auf. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrere Male. Auf jede der dadurch freigegebenen positiven Halbwellen der Netzspannung in einem Starkstromkreis folgt eine entsprechend negative Halbwelle, bis schließlich (in Abb.5 nach vier Perioden) die Zündgrenze für das Gefäß 5 von, der am Kondensator i i liegenden Spannung überschritten wird, so daß nach diesen vier Perioden das Gefäß 5 wieder leitend und damit die Impulse des Transformators 4 sowohl tür die Hauptentladungsstrecke i wie für das Hilfsgefäß 7 unwirksam gemacht sind. Der außerordentliche Vorteil der stufenweisen Aufladung des Zeitkreiskondensators besteht dabei darin, daß durch geeignete Wahl der elektrischen. Größen nach der vorgegebenen Zeit (Anzahl von Perioden) der Kondensator in seiner Spannung um eine Stufe ansteigt, die den Streubereich in der Charakteristik des von diesem Augenblick ab wieder freigegebenen Hilfsrohres sicher überstreicht. Wie man aus dem Schaltbild Abb. q. ohne weiteres ersieht, ist es nun aber, damit schließlich auch die Forderung 3 erfüllt wird, erforderlich, daß die Sinusspannung des Transformators 15, aus der die Ladehalbwelle ausgeschnitten wird, zusammen mit dem . Steuerimpuls für die Haupt- und Hilf sentladungsstrecken in der Phase geschwenkt wird.
  • Bekannte Schaltungsanordnungen:, die nach diesem Prinzip aufgebaut sind, weisen eine ganze Reihe von Nachteilen auf. Der Drehregler, der zur Phasendrehung der Impulse und der Ladehalbwelle erforderlich ist, ist teuer. Die wünschenswerte Stabilisierung der für die Zeitdauer maßgebenden Gleichvorspannung am Potentiometer 8, 9, ro und der Ladehalbwellen stößt auf Schwierigkeiten. Stabilisiert man die Gleichvorspannung am Gitter des Hilfsrohres 5, so ist sie von Netzspannungss.chwankungen unabhängig, während andererseits die Ladeimpulse, die über den. Drehregler aus dem Netz entnommen werden, netzspannungsabhängig bleiben. Um auch sie netzspannungsunabhängig zu machen, müßte der Drehregler sekundärseitig durch einen Stabilisator erheblich vorbelastet und damit weiterhin verteuert werden.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden:, ließe sich daran denken, für die Hauptentladung'sstrecke r das Prinzip anzuwenden, die durch starke negative Vorspannung unwirksam gemachten Steuerimpulse durch Halbwellen nach positiven Werten zu verschieben: und dadurch wirksam werden. zu lassen. Dies Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß beim Herausheben durch Sinushalbwellen die Höhenlage des Impulses und damit der theoretische Anschnittspunkt bei endlicher Steilheit des Spannungsanstieges: des Steuerimpulses vom eingestellten, Anschnitt abhängig ist (s. Abh. 6). Außerdem bleibt dann. der Nachteil bestehen, daß auch die Ladespannung für den Zeitkreis mit dem Impuls geschwenkt werden muß. Dadurch ist insbesondere eine Phasenschwenkung, wie sie in Abb. 7 im Prinzip dargestellt ist, und die insbesondere preislich große Vorteile bietet, unmöglich gemacht, da sich dabei selbst im theoretischen Fall beim Benutzen eines unendlich leistungsfähigen Potentiometers die in der Phase geschwenkte Spannung am Steuerumspanner q. zwischen den Werten a und y 3 d. h. um etwa 15°1o, ändert. In Abb. 7 bedeuten R, S, T die Anschlüsse an das Drehstromnetz. Mit q. ist der Steuertransformator und mit P das Potentiometer bezeichnet. Die Steuerspannung wird an den Klemmen a-b abgenommen.
  • Die Anordnung gemäß vorliegender Erfin._ dung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß die Impulse für die Hauptentladungsstrecke durch eine Gleichspannung herausgehoben werden, die an einem Gasentladung srohr bei dessen Sperrung auftritt. Diese Gleichspannung wird ja nur während der Zeit gebraucht, in der die zugehörige Hauptentladungsstrecke bei allen möglichen Anschnitten überhaupt leitfähig sein: kann (positive Halbwelle der speisenden Phase des Hauptkreises). In der Folgehalbwelle des Hauptkreises kann diese Gleichspannung ohne weiteres wegfallen, da dann ein Herausheben derImpulsenichterforderlichist. Erfindungsgemäß wird das nach Schaltung Abb,.8 dadurch erreicht, daß von den an den Widerständen 8, 15, 9 und dem Stabilisator ro liegenden Teilspannungen einer Gleichspannungsquelle die Spannung an den Widerständen 15- und g über einen Widerstand 16 die Entladungsstrecke 5 speist und daß an den Widerstand 16 unter geeigneter fester Phasenlage zum Netz U über einen Transformator r7 und einen Trockengleichrichter eine Halb wellengegenspannung angelegt wird, die den Strom, in der Entladungsstrecke 5 periodisch zu Null werden läßt. Für zwei Stromperioden und zwei anschließende Perioden Pause ergibt sieh damit Abb. g. Die Gleichspannung, die in den ersten beiden Perioden als U5 am Rohr 5 auftritt, ist damit die Basis, auf der die eigentliche Steuerspannung für die Entladungsstrecke, die vorzugsweise mit spitzer Wellenform aus dem Transformator 4 als UT"4 entnommen wird, je nach Ein- oder Ausschaltung der Hauptentladungsstrecken angehoben und damit wirksam gemacht -oder ins Negative gezogen und damit unwirksam gehalten wird. Die Verwendung der Gleichspannung für diesen Zweck bietet noch den weiteren Vorteil, daß auf ihr als Basis noch eine zweite, aus einem zweiten Transformator 18 (vgl. Abb.8) mit fester Phasenlage zum Netz U entnommene Steuerspannung. aufgebaut werden. kann,, die dann dazu dient, über die Hilf sentladungsstrecke 7 einen Stromimpuls zum Laden der Zeitkreiskondensatoren ein- und auszuschalten. Bei F1, F2 ist die Nachfolgesteuerung angeschlossen. Selbst in dem ungünstigsten Fall, daß der Befehl zum Stromeinsatz gerade zwischen dein beiden Impulsen an der Stelle- X in Abb. 9 gegeben wird, beginnen Stromfluß und Aufladung des Zeitkreises mit Sicherheit in derselben Hälfte der Speisespannung, so daß auch die Forderung 3 immer erfüllt bleibt. Die Phasenschwenkung des: Hilfstransformators q. kann nun leicht über ein Potentiometer P vorgenommen werden, da für einen derartigen magnetischen Sättigungswandler Spannungsänderungen von etwa 15 01o nicht allzu störend sind.
  • In Abb. ro ist das vollständige Schema der Gesamtschaltung gezeigt. Es werden hierbei nicht zwei im Hauptstromkreis der Schweißmaschine 3 liegende Entladungsstrecken direkt gesteuert, sondern es werden zwei Hilfsgefäße durch Gittersteuerung leitend gemacht, die alsdann den Zündstiften. zweier Entladungsstrecken im Hauptkreis die Zündimpulse zuführen. Diese Hilfsgefäße erhalten ihre spitzen Steuerspannungen aus dem Transformator .I, dessen Phase über das angezapfte Potentioineter ig geschwenkt wird. Das tordiagramm dieser Schwenkung ist inAbb. i i gezeichnet. Die erforderliche Hilfsphase liefert der Transformator 2o, der gleichzeitig zwei Vorspannungsquellen für die Gitterkreise der Hilfsrohre i und 2 und die Verg neichsspannung für den Zeitkreis an dein 1 Stabilisator io und den Widerständen g, 15, 8 liefert. An dem Widerstand q wird die Spannung abgegriffen, die das Gitter des Hilfs rohres 5 normalerweise positiv hält. Wird durch <lnschalten des Kondensators i i ül:er den willkürlich betätigten Schalter 13 das Gitter dieses Rohres negativ gemacht, so fließt über den Widerstand 16 kein Strom, sobald der Gleichstrom über das Rohr 5 durch die vorn Transformator 17 und Gleichrichter gelieferte Halbwellenspan.nung gelöscht ist. Damit steigt das Potential der Anode des Hilfsrohres 5, bringt die Entladungsstrecke i zum Zünden und zündet gleichzeitig das Hilfsrohr 7 über den phasenfest eingestellten Steuertransformator 18 mit einem Kern aus leicht sättigbarem Material, z. B. aus einer Nickel-Eisen-L egierung. Dem Hilfsrohr ; wird die am Stabilisator 21 abgegriffene Spannung zugeführt, und zwar über den Transformator 6, der mit der unteren Sekundärwicklung über den Gleichrichter 22, z. B. einen Vakuumgleichrichter, und den einstellbaren Widerstand 12 den, zeitkreiskondensator i i auflädt. Die zweite Sekundärwicklung des Transformators 6 lädt einett aus Kondensator und Widerstand bestehenden Kreis über einen Gleichrichter auf und hebt durch die am Kondensator 23 dabei auftretende Spannung den Impuls für die zweite Hilfsentladungsstrecke 2 so weit an, daß auch diese mit Sicherheit zur Zündung kommt. Der genaue Zündeinsatz dieser Strecke wird durch die spitze Kurvenform des Transformators q. gewäb rleistet.
  • Die in Aüb. io angegebene Anordnung ist in dieser Form nur als Punktschweißsteuerung verwendbar. Sie kann jedoch mit den verschiedensteri Hilfsmitteln auf einfache Art und Weise zu einer Nahtsteuerung erweitert werden. Man sieht aus dem Schaltschema deutlich, daß die Neueinleitung .eines Schweißpunktes ohne weiteres durch eine kurzdauernde, aber vollständige Entladung des Z-itkreislcondensatcrs i i möglich ist. Dazu wird dieser Kondensator einfach über einen Entlad,,u%-iderstarid hurzgesclilossen, jedoch darf dieses Kurzschließen nur einen gewissen Teil einer Periode der Netzspannung dauern. Außerdem muß sie in einem Zeitbereich erfolgen., der gerade zwischen den möglichen Ladezeiten zwischen zwei Halbwellen liegt. Diese Aufgabe läßt sich durch mechanische Schalter gut erfüllen. Der mechanische Schalter kann aber noch vereinfacht «-erden, wenn man mit ihm den Gitterkreis eines Entladungsrohres steuert. Es ist nur erforderlich, an das Gitter eines solchen Rohres, das normalerweise durch eine negative Vorspannung gesperrt gehalten wird, über einen kleinen Kondensator einen kurzzeitigen positiven Spannungsstoß zu legen. Dann muß allerdings durch eine zusätzliche Gleichspannungsquelle der Spannungsabfall in diesem Entladungsrohr ausgeglichen werden, damit der Zeitkreiskondensator tatsächlich bis auf die Spannung Null entladen wird. Da aber, wie man aus Abb.9 ersieht, für die Entladung des Kondensators beinahe eine Halbwelle zur Verfügung steht, ist es ohne -,veiteres möglich, mit einem mechanischen Schalter die Entladungen. direkt vorzunehmen.
  • Dieser Schalter muß natürlich synchron zum speisenden Drehstromnetz betrieben werden. Die Häufigkeit seiner Betätigung richtet sich nach dem Takt der Nahtschweißung, d. h. den Abständen in Perioden, mit denen die Einzelpunkte einander folgen, wobei immer von Beginn zu Beginn eines jeden Einzelpunktes gemessen wird. Während also bei den früheren Steuerungen, bei denen für Strom- und Pausendauer getrennte Zeitkreise vorhanden waren, jede einzelne der beiden Größen einsgestellt werden konnte, wird jetzt die Punktdauer mit Hilfe des Zeitkreiskondensators (i i in Abb. io), die Pausendauer dagegen als Differenz der Taktdauer vermindert um die Punktdauer festgelegt.
  • Bei genügend langsamen Lauf eines derartigen: Takters geht die Nahtschweißung über in eine Heftnahtschweißung, die mit umlaufenden Elektroden an der Schweißmaschine hergestellt werden muß und bei der die einzelnen Heftpunkte einen in Perioden der Netzspannung festgelegten Abstand haben. Will man eine solche Schweißung mit den für Punktsch-,veißungen üblichen zylindrischen Elektroden an der Maschine herstellen, die für jeden Punkt erneut gegen das Werkstück geprellt werden müssen, so stehen hei der angegebenen Schaltung zwei Wege offen. Entweder wird nach Erreichen des nötigen Anpressungsdruckes jedesmal eine neue Punlctscliw.eißring über die ganze, in Alb. io der Einfachheit halber nicht gezeichnete Relaisautomatik (willkürlicher Schalter 13) eingeleitet, oder es bleibt in der obigen Schaltun-- die Einstellung für Punktschweißung dauernd bestehen, und es wird mir mit Hilfe eines der bekannten Mittel nach Erreichen des erforderlichen Druckes eine. kurzzeitige Entladung des Zeitkreiskondensators bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuerung von als Schalter wirkenden Gas- oder Dampfentladungss.trecken für Punkt- und Nahtschweißmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Phasenlage einstellbare Steuerimpulse vorzugsweise spitzer Wellenform dadurch an einer Entladungsstrecke wirksam gemacht werden, daß durch Sperren einer Hilfsentladungsstrecke in den. Gitterkreis der Hauptentladungsstrecke eine Gleichspannung eingefügt wird, die zur Zeit der Halbwelle, in der die zugehörige Hauptentladungsstrecke keinen: Strom führen kann, durch eine gegengeschaltete Wechselspannungshalbwelle die Polarität an den Elektroden der Hilfsentladungsstrecke umkehrt. z. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannung nur in den; Gitterkreis. einer Hauptentladungsstrecke eingefügt wird, während die Impulse der zweiten Hauptentladungsstrecke durch eine Nachfolgesteuerung nur in den Halbwellen wirksam gemacht werden, die einer Stromführung in der ersten Entladungsstrecke direkt folgen. 3. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichspannungsquelle, die zur Stromführung im Gitterkreis der Hauptentladungsstrecke wirksam gemacht wird, auch gleichzeitig die Gitterspannung liefert, die das Gitter der Hilf sentladungsstrecke für den normalen Fall der Sperrung im Hauptkreis leitend hält. q.. Steuerung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Gitter- und Anodenspannungen für die Hilfsentladungsstrecke auch noch durch einen im Gleichstromkreis liegenden Stabilisator eine negative Spannung sehr konstanter Größe gewonnen wird, auf der sich die Ladung des eigentlichen Zeitkreiskondensators aufbaut. 5. Steuerung nach den Ansprüchen i, 3 und q,, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladung des Zeitkreiskondensators über einen Transformator und Gleichrichter derart vorgenommen wird, daß dem Transformator ein Ausschnitt aus einer trapezförmigen Wechselspannung zugeführt wird; die über eine gittergesteuerte Entladungsstrecke von einem Stabilisator abgenommen wird, um auch Größe und Dauer der Ladeimpulse weitgehend netzspannungsunabhängig zu gestalten.. 6. Steuerung nach den Ansprüchen i, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß für wiederholteAufeinanderfolgevon Schweißimpulsen (Naht-oderHeftnahtschweißung) durch einen mechanisch, synchron zum speisenden Netz betätigten Schalter während der Dauer einer Halbperiode oder weniger eine Entladung des Zeitkreisikondensators durchgeführt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 652 802, 669 54-4; französische Patentschrift Nr. 824 23g.
DEL98381D 1939-07-01 1939-07-01 Steuerung von als Schalter wirkenden Gas- oder Dampfentladungs-strecken fuer Punkt- und Nahtschweissmaschinen Expired DE757313C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE652802C (de) * 1933-06-06 1937-11-09 Acec Schaltanordnung zur Spannungsregelung von gittergesteuerten Entladungsgefaessen
FR824239A (fr) * 1936-07-13 1938-02-04 Siemens Ag Dispositif de soudure électrique par rapprochement à l'aide de trajets de décharge commandés
DE669544C (de) * 1933-06-21 1938-12-29 Acec Einrichtung zur Gittersteuerung von Gas- oder Dampfentladungsgefaessen

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