DE7535237U - Staender fuer rohrfoermige probenbehaelter - Google Patents
Staender fuer rohrfoermige probenbehaelterInfo
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Description
DipNng. W. DoMU Dipl.-lng. H..J. l.ippert
Patentanwälte
5Γ6 Refroth bei Kö|n
5Γ6 Refroth bei Kö|n
5. November 1975 D/K
Walter Sarst'edt
Kunststoff-Spritzgußwerk Nümbrecht/Rommelsdorf
Kunststoff-Spritzgußwerk Nümbrecht/Rommelsdorf
" Ständer für rohrförmige Probenbehälter "
Die Neuerung betrifft einen Ständer für rohrförmige Probenbehälter,
beispielsweise für sogenannte Reagenzgläser und für Küvetten mit rechteckigem bzw. quadratischem Querschnitt zur
optischen Untersuchung der eingefüllten Flüssigkeiten.
Es sind derartige Ständer zur Aufnahme mehrerer Probenbehälter bekannt, die zwei vertikale Seitenwände und zwischen diesen
angeordnete horizontale Platten umfassen, von denen die oberste
mit Öffnungen zur Aufnahme der Probenbehälter versehen ist, während die unterste entweder nur kleinere Löcher zur Aufnahme
und Führung der halbkugelförmigen Böden dieser Bodenbehälter . oder überhaupt keine Öffnungen aufweist. Im letzteren Falle ist
daran aeist noch eine Dwischenplatte vorgesehen, die wie die
Oberplatte mit Öffnungen zur Aufnahme der Probenbehälter ver- \ sehen ist, wobei die öffnungen der Platten selbstverständlich
miteinander fluchten.
Die vorgenannten bekannten Ständer haben vor allem den Nachteil,
daß sie fest und unlösbar aus den genannten Platten zusammengesetzt sind und sich, Je nach Form und Größe der Öffnungen, nur
für eine bestimmte Sorte von Probenbehält°rn eignen.
Im praktischen Betriab eines Untersuchungslaboratoriums, insbesondere eines Krankenhauses oder sonstigen medizinisch-technischen Untfcrsuchungslaboratoriums, werden aber Probenbehälter
verschiedener Formen und Durchmesser verwendet, so daß es bisher erforderlich war, eine ausreichende Anzahl von Ständern für die
verschiedenen Probenbehälter zur Vorfügung zu haben.
Außerdem ließen sich die bekannten Ständer nicht besonders gut reinigen.
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Der neuartige Ständer besteht aus einem kastenartigen Träger
'; mit einer mit Öffnungen zur Aufnahme der Probenbehälter versehenen rechteckigen Deckplatte und einstückig mit dieser ver-'
; bundenen Seitenwänden, einer auswechselbar in den Träger eingesetzten,
mit Öffnungen zur Aufnahme und Führung der Probenbehälter versehenen Zwischenplatte und einer ebenfalls auswechsel-
; bar in den Träger, im Abstand von der Zwischenplatte, eingei,
i setzten Standplatte»
Man kann Zwischenplatten mit öffnungen verschiedener Form und
Größe vorrätig halten, so daß je nach der Art der jeweils
verwendeten Probenbehälter die Zwischenplatte ausgewechselt wird und den Ständer dann speziell für diese Art von Probenbehältern
geeignet macht. Die öffnungen in der Deckplatte des Trägers werden dann in Form und Größe so gehalten, daß alle
in Frage kommenden Probenbehälter in diese Cffnungen heineinpassen. Vorzugsweise besitzen die öffnungen in der Deckplatte
kreisförmigen Querschnitt.
Der neuartige Ständer hat den Vorteil, defl er eich nach Herausnehmen
der Zwischenplatte und der Standplette besonders leicht reinigen läßt.
Der neuartige Ständer hat weiterhin den Vorteil,-daß er allseitig
geschlossen 1st und Infolgedessen leicht gehandhnbt
werden kann, ohne daß dabei die Oefehr besteht, die in den
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Ständer eingesetzten Probenbehälter zu berühren und eventuell sogar, wie das bei den bekannten Ständern der Fall ist, aus
den Aufnahmeöffnungen der Standplatte herauszudrücken und damit aus dem Ständer herausfallen zu lassen.
Die S^andplatte kann entweder eine glätte, geschlossene Platte
sein, auf deren Oberseite die Böden der eingesetzten Probenbehalter
ruhen. Bei Verwendung kreiszylindrischer Probenbehälter mit halbkugelförmigem Boden, beispielsweise der bekannten
Zentrifugenröhrchen für Blutuntersuchungen, ist die Standplatte dagegen mit kreisförmigen öffnungen versehen, die mit den
öffnungen im TrLger und in der Zwischenplatte fluchten, im
Durchmesser aber kleiner als der Außendurchmesser der Probenbehälter gehalten sind und deren Böden aufnehmen und führen.
Um die Zwischenplatte und die Standplatte in den gewünschten Abständen innerhalb des Trägers zu halten, können verschiedene,
bekannte Konstruktionsmittel verwendet werden. Vorzugsweise wird aber vorgeschlagen, daß von den Seitenwänden des Trägers
Rippen einwärts vorspringen, die rechtwinklig zur Deckplatte verlaufen und mit Rasten in zwei verschiedenen Abständen in
der Deckplatte, zur Aufnahme der Zwischenplatte und der S^anciplatte,
versehen sind. Die Rasten werden dann, je nach Elastizität des verwendeten Werkstoffes, so ausgebildet, daß ein sicheres
Einrasten erfolgt, aber dennoch die eingesetzten Platten noch leicht lösbar und damit auswechselbar sind.
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Weiterhin ist vorgesehen, daß auf der Unterseite der Zwischenplatte
land auf der Unterseite der Standplatte eine oder mehrere
Stützen vorgesehen sind, die ein Durchbiegen dieser Platten unter dem Gewicht der mit Flüssigkeit gefüllten Probenbehälter
verhindern und die Last an einer oder mehreren Stellen auf die Unterlage übertragen. Diese Stützen sind als Stütz?.eisten und/
oder als Stützringe bzw. Stützzylinder ausgebildet. Diese Stützen, besonders in Ringform, gestatten außerdem ein leichtes
Einsetzen und Herausnehmen der Platten.
Außerdem sind auf der Unterseite der Standplatte an deren Ecken
kreisbogenförmige Stützen vorgesehen, die bei einem Stapeln von mit Probe-behältern bestückten Ständern die oberen Ränder der
an den Ecken befindlichen Probenbehälter umgeben. Wenn also zwei
derartige, mit Röhrchen bestückte Ständer zur Platzersparnis,
beispielsweise auf dem Arbeitsplatz oder im Wärmeschrank oder an anderer Stelle, übereinander gestapelt werden, dann tragen
die oberen Ränder der Röhrchen des unteren Ständers die Stand-
platte des darüber befindlichen Ständers. Die vier in den Ecken befindlichen Röhrchen verhindern gleichzeitig ein seitliches
Abgleiten des oberen Trägers, da sie mit ihren Rändern in die besagten kreisförmigen Stutzen eingreifen.
Sofern der Stander für Probenbehälter mit rechteckigem Querschnitt,
beispieleweise für KUvetten zur optischen Untersuchung
von Flüssigkeiten» verwendet werden soll, ist vorgesehen, daß die
öffnungen in der Deckplatte kreisförmig sind, während die Öffnungen In der Zwischenplatte rechteckig sind. Die kreisfönslgen
öffnungen in der Deckplatte sind dann selbstverständlich so groß gehalten, daß sich die rechteckigen bzw. quadratischen
KUvetten in diese öffnungen einsetzen lassen. Ein Verdrehen der
KUvetten wird aber dennoch verhindert, da diese in der Zwischenplatte
in rechtedigen öffnungen gehalten und geführt sind. Ein solcher, mit KUvetten gefüllter Ständer, bietet also trotz
kreisförmiger Ausbildung der Öffnungen in der Deckplatte und daait universeller Verwendbarkeit des Trägers ein gleichmäßiges,
ordentliches Bild und gestattet es, den Inhalt der einzelnen KUvetten auch schon in: Ständer miteinander zu vergltichen.
Bei der Ausbildung der Zwischenplatte für Küvetten oder dergleichen
wird ferner vorgeschlagen, daß die Ecken der rechteckigen öffnungen einwärts einspringen und dort die ringesetzten
Probenbehälter fuhren, so daß die Seitenwände der Probenbehälter mit den Seitenwänden der Öffnungen in der Zwischenplatte nicht
in Berührung kommen. Diese Seitenwände besitzen vielmehr einen gewissen Abstand von der gegenüberliegenden Küvettenwand, so daS
ein Verschrammen der Seitenwände der Küvetten, die später in eines entsprechenden optischen Gerät durchstrahlt werden sollen,
nicht verschrammen können.
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Um eine verbesserte lösbare Verbindung zwischen dem Träger und
den eingesetzten Platten zu schaffen, ist ferner vorgesehen, daß sich von der Deckplatte des Trägers eine ringförmige Stütze
mit Gewindebohrung bis zur Zwischenplatte erstreckt, in die dann eine Halteschraube eingeschraubt werden kann. Diese Halteschraube erstreckt sich durch eine den Schaft aufnehmende Bohrung
in der Standplatte und legt sich mit ihren Kopf unterseitig gegen diese Standplatte, während sich die Unterseite des Schraubenkopfes auf der Unterlage, also der Tischplatte oder dergleichen,
abstutzt. In übrigen erstreckt sich der Schaft durch eine
Bohrung in einer ringförmigen Stutze, die sich auf der Unterseite
der Zwischenplatt· befindet und mit der Bohrung in der Standplatte sowie der ringförmigen Stutze in der Deckplatte fluchtet.
Der neuartige Ständer ist Je nach dem vorwiegend anzutreffenden
Bedarf mit einer gewissen Anzahl von öffnungen, beispielsweise
von 20 Öffnungen in zwei Reihen nebeneinander angeordnet, versehen. Sofern aber bei Reihenuntersuchungen eine größere Anzahl
von Probenbehältern anfallt, wird neuerungsgemäß vorgeschlagen,
zwei oder mehrere der vorstehend beschriebenen Ständer lösbar,
aber doch feet miteinander zu -verbinden. Das erfolgt durch eine
Grundplatte, auf die die Träger nebeneinander aufgestellt werden.
Diese Grundplatte 1st alt Rastfingers versehen, die in entsprechende Rasten auf der Außenseite oder Innenseite der Seiten-
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wände des Trägers einrasten können und damit die Träger lösbar mit der Grundplatte und damit miteinander verbinden.
Derartige, durch Grundplatten zusammengehaltene Ständerpakete » können ebenfalls übereinander gestapelt werden. Um dabei wieder
ein unbeabsichtigtes seitliches Abgleiten der oberen Gruppe zu verhindern, sind entweder auf der Unterseite der Grundplatte,
in den Ecken oder auch dazwischen, kreisbogenförmige Stützen vorgesehen, in die die oberen Ränder der an diesen Stellen
befindlichen Proberöhrchen des darunter befindlichen Ständerpakets eingreifen. In einer anderen Ausbildung ist die Grundplatte
mit Ausnehmungen versehen, m die die oberen Ränder der Röhrchen eingreifen können. Diese Ausnehmungen entsprechen
entweder in Anzahl und Form den öffnungen in der Deckplatte bzw.
Zwischenplatte jedes einzelnen Ständers und sind etwas weiter als diese gehalten. In diesem Falle müssen die Ausnehmungen mit
den öffnungen in den aufgesetzten Ständern fluchten.
In einer anderen'Ausführungsform sind die Ausnehmungen so groß
gehalten, daß sie jeweils die Ränder mehrerer Probenbehälter aufnehmen. Dann ist nur darauf zu achten, daß die zwischen diesen
Ausnehmungen verbleibenden Stege noch so breit bleiben, daß die
Grundplatte novh eine ausreichende Stabilität besitzt.
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Die Neuerung wird nachstehend in AusfUhrungsbeispielen anhand
der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen neuartigen
Ständer;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1;
Fig. 3a eine Unteransicht des Trägers 1 in den ifiguren
1 und 2;
Fig. 3b zwei verschiedene Ausführungen der Zwischenplatte 7j
Fig. 3c zwei verschiedene Ausführungen der Standplatte, wobei die in den Figuren 3a bis 3c dargestellten i'eile
in kleinerem Maßstab dargestellt sind;
Fig. 4 einen Teilschnitt durch einen Ständer wie in Fig.
und im gleichen Maßstab, zur Aufnahme von Küvetten;
Fig. 6 einen Querschnitt durch zwei übereinander gestapelte Ständer gemäß Fig. 2;
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Fig. 7 eine Grundplatte für zwei Ständer, ir Unteransicht ;
Fig. 8 einen vergrößerten Teilschnit+ durch eine solche
Grundplatte mit aufgesetztem Träger;
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine abgewandelte Grundplatte mit Ausnehmungen, in zwei verschiedenen Ausführungen
;
Fig.10 eine andere Ausführungsform einer Grundplatte
mit Ausnehmungen und
Fig.11 einen Schnitt ähruich FIg. 2 durch eine andere
Ausbildung des Ständers.
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Ständer besteht aus
einem kastenförmigen Träger 1, der in kleinerem Mailstab in Fig.
3a in Unteransicht dargestellt ist. Dieser Träger besteh', aus einer rechteckigen Deckplatte 2 und einstückig mit dieser verbundenen
Seitenwänden 3 und 4. Die Deckplatte ist mit kreisförmigen Öffnungen 5 zur Aufnahme von Proberöhrchen versehen.
In Fig. 1 ist strichpunktiert ein solches Proberöhrchen 14 angedeutet.
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Auf der Innenseite der Seitenwände 3 und 4 des Trägers befinden
sich vertikal verlaufende Rippen 6 mit Rasten zur Aufnahme der \
eingesetzten Zwischenplatte 7 und der darunter eingesetzten Standplatte 15. Die Zwischenplatte 7, die gemäß Fig. 3b, linker
\ Teil zur Aufnahme von Röhrchen mit kreisförmigem Querschnitt
! ebenfalls mit kreisförmigen Öffnungen 8 versehen ist oder aber,
j wie in Fig. 3b rechts dargestellt ist, zur Aufnahme von Küvetten ;
Γ mit quadratischem Querschnitt ebenfalls quadratische Öffnungen
; 8· aufweist, besitzt unterseitig zwei Stützleisten 10, die sich
bis zur Standplatte 15 erstrecken und auf dieser abstützen.
j Außerdem sind Einkerbungen 9 am Rande der Zwischenplatte vorge sehen, die ein Einsetzen dieser Platte bis zu den zu ihr ge
hörigen Rasten in den Rippen 6 gestattet. Diese Rasten sind nämlich gegenüber den Rasten in den Rippen 6, die zur Aufnahme
der Standplatte 15 dienen, etwas einwärts gestaffelt.
Wie man aus Fig. 1 erkennt, sind die Rippen 6 unterhalb der
Rasten, die zur Aufnahme der Zwischenplatte 7 bestimmt sind, in
einem Mittelteil 12 etwas zurückgesetzt. Unterhalb der unter diesem Mittelteil befindlichen Rast für die Standplatte 15 be
findet sich dann ein entsprechend geformter untere Teil der Rippe 6 mit einer schrägen Auflauffläche 13.
In der Mitte der Zwischenplatte 7 befindet sich, wie aus den
Figuren 1, 2 und 3b zu erkennen ist, ein Stützring 11, der zu-
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gleich zum EinsetEen und Herausnehmen der Zwisc-henplatte dient.
Die Spannplatte 15 ist, sofern die in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Röhrchen mit haTbkugelförmigem Boden eingesetzt
werden sollen, ebenfalls mit Öffnungen 16 versehen, die aber im Durchmesser kleiner als die Öffnungen 5 und 8 in der Deckplatte
und der Zwischenplatte gehalten sind. Sofern dagegen Röhrchen mit ebenem Boden in den Ständer eingesetzt werden sollen,
kann man auch eine Standplatte ohne Öffnungen verwenden, wie sie in Fig. 3c dargestellt ist (151)·
In jedem Falle befinden sich auf der Unterseite der Standplatxe
15 wieder querverlaufende Stützleisten 17 und ein in der Mitte angeordneter Stützring 18. Sowohl die Stützleisten als auch
die Stützringe der Zwischenplatte und der Standplatte fluchten miteinander.
Auf der Unterseite der Standplatte befinden sich ferner an den Ecken bogenförmige Stützen 19t die so bemessen und angeordnet
sind, daß beim Übereinanderstapeln von zwei mit Röhrchen gefüllten
Ständern die oberen Ränder der in den Ecken stehenden Röhrchen von diesen Stützbögen 19 umfaßt werden und dadurch ein
Abgleiten der übereinandergestapelten Ständer verhindert wird.
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Wenn die Probenbehälter mit rechteckigem, insbesondere quadratischem
Querschnitt, beispielsweise Küvetten für optische Untersuchungen, aufzubewahren sind, wird, wie in Fig. 4 dargestellt
ist, ein Ständer mit dem gleichen Träger 1 verwendet, der in seiner Deckplatte 2 kreisförmige Öffnungen 5 aufweist. Die
Durchmesser dieser Öffnungen sind so gehalten, daß sie etwas größer als das Diagonalmaß der einzusetzenden Küvevten sind.
Die Zwischenplatte 71 ist dagegen, wie auch in Fig. 3b, rechts
dargestellt, mit quadratischen Öffnungen 81 versehen, die
die Küvette 14' führen und gegen Verdrehung sichern. Die Standplatte
15' ist durchgehend ausgebildet.
Um ein Verkratzen der Seitenwände der Küvetten beim Einsetzen und Herausnehmen zu verhindern, sind diese quadratischen
öffnungen 8' etwas größer gehalten, als die Küvetten, springen
aber an den vier Ecken etwas ein, so daß die Küvetten an den Ecken geführt werden und an den Seitenwänden nicht mit den
Rändern der Zwischenplatte in Berührung kommen.
In Fig. 6 ist dargestellt, wie sich zwei mit Röhrchen gefüllte Ständer gemäß den Figuren 1 und 2 übereinander stapeln lassen,
wobei die oberen Ränder der Röhrchen 14 des unteren Ständers an den vier Ecken in die kreisbogenförmigen Stützen 19 sin-
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greifen.
Die zum Zusammensetzen von zwei nebeneinander angeordneten Ständern vorgesehenen Grundplatte gemäß Fig. 7 besitzt unterseitig
ebenfalls derartige kreisbogenföriaige Voreprünge 21,
die wiederum beim Stapeln ein seitliches Abgleiten verhindern.
An den Schmalseiten der Grundplatte 20 sind außerdem Haltefinger 22 vorgesehen, die von dieser Platte senkrecht nach
oben vorstehen und an ihren Enden Rastnasen 2U trager., die in
entsprechende Rastnuten 23 auf den Außenseiten der schmalen
Seitenwände Jedes Ständers eingreifen. Die Finger können leicht wieder nach außen gefedert und die Ständer abgenommen werden.
Bei der in Fig. 9 links dargestellten Ausbildung besitzt di~
Grundplatte 27 zur Aufnahme zweier Ständer ebenfalls haltefinger
29 und ist außerdem mit kreisförmigen Ausnehmungen 2d versehen, in die beim übereinanderstapeln die oberen fänder der
darunter liegenden Röhrchen eingreiien können. Diese Öffnungen
fluchten also mit den öffnungen der darauf gesetzten Ständer,
sind aber etwas größer als diese gehalten, ua keine Schwierigkeiten
bei*. Aufsetzen zu bereiten.
In der rechten Seite dei Figur 9 ist eine Grundplatte 27 · mit
quadratischen Öffnungen 28* dargestellt, die bei der Bestückung
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- 15 der Ständer mit quadratischen Küvetten verwendet wird.
Ue in Fig. 10 dargestellte Grundplatte 30 ist mit größeren
Ausnehmungen 31 versehen, in die jeweils die oberen Ränder mehrerer Röhrchen hineinragen, so daß die Grundplatte hier nur
noch aus mehreren Stegen besteht. An den Schmalseiten dieser Grundplatte befinden sich wieder Haltefinger 32.
Fig. 11 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Ständers,
wobei der Träger 1f, die Zwischenplatte 38 und die Standplatte
40 durch eine Halteschraube 34 lösbar zusammengehalten werden, so daß auch bei voller Bestückung des Ständers mit gefüllten
Probenröhrchen deren Gesamtgewicht beim Anheben des Trägers keinesfalls zur einem Ausrasten der Standplatte führen kann.
Zu diesem Zweck ragt von der Deckplatte 21 des Trägers 11 in
der Mitte eine ringförmige Stütze 37 abwärts bis zur Zwischenplatte 38, die mit einer Gewindebohrung 33 versehen ist, in die
der Gewindeschaft 36 der Halteschraube 34 eingeschraubt wird.
Dieser Schaft erstreckt sich durch eine Bohrung in der Standplatte 40 und durch die durchbohrte ringförmige Stutze 39 in
der Zwischenplatte 38. Der Kopf 35 der Halteschraube 34 ist
außen gerändelt, um ein Festziehen und Lösen der Schraube zu erleichtern. Im übrigen ist die Höhe des Kopfes so gehalten,
' daß bei festgezogener Schraube der Kopf unterseitig alt der
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Unterkante der Seitenwäncle des Trägers 1' fluchtet und sich
somit auf der Tischplatte oder sonstigen Unterlage abstützt. Auch bei dieser Ausführung sind, um eine horizontale Lage der
Zwischenplatte und der Standplatte zu garantieren, Rippen 6' mit
abgesetzten Teilen 12' und Rastnuten vorgesehen, in die die
Platten entsprechend eingreifen. Die Standplatte besitzt wiederum auf ihrer Unterseite kreisbogenförmige Stützen 41.
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Claims (1)
- - 17-Schutzansprüche1. Ständer für rohrförmige Probenbehälter, gekennzeichnet durch einen kastenartigen Träger(1) mit einer mit Öffnungen (5) zur Aufnahme der Probenbehälter versehenen rechteckigen Deckplatte (2) und einstückig mit dieser verbundenen Seitenwänden (3, Ό» eine auswechselbar in den Träger eingesetzte, mit Öffnungen (8) zur Aufnahme und Führung der Probenbehälter versehene Zwischenplatte (7) und eine ebenfalls auswechselbar in den Träger , im Abstand von der Zwischenplatte, eingesetzte Standplatte (15).2. Ständer nach Anspruch 1 für kreiszylindrische Probenbehälter mit halbkugelförmigem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß die Standplatte (15) mit kreisförmigen öffnungen (16) versehen ist, die mit den öffnungen (5, 8) im Träger und in der Zwischenplatte (7) fluchten, im Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser der Probenbehälter gehalten sind und deren Böden aufnehmen,3. Ständer nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch von den Seitenwänden des Trägers (1) einwär.ts vorspringende und etwa rechtwinklig zur Deckplatte(2) verlaufend· Rippen (6) mit Rasten in zwei verschiedenen Abständen von der Deckplatte zur Aufnahme der Zwischen-- 18 -7535237 2104.76platte (7) und der Standplatte (15).4. Ständer nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Stützen K'.O, 11) auf der Unterseite der Zwischenplatte (7), die sich unterseitig bis zur Standplatte (15) erstrecken.5. Ständer nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Stützen M7, 18) auf der Unterseite der Standplatte (15), die unterseitig mit den Seitenwänden (3, 4) des Trägers (1) bündig sind.6. Ständer nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß dia Stützen (10, 17) als Stüt*- leisten ausgebildet sind.7. Ständer nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (11, 18) etwa ringförmig ausgebildet sind.8. Ständer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Standplatte (15) an deren Ecken kreisbogenförmige Stützen (19) vorgesehen sind, die bei einem Stapeln von mit Proben-- 19 -behaltern bestückten Ständern die oberen Ränder der an den Ecken befindlichen unteren Probenbehältern umgeben.9. Ständer nach Anspruch 1 bis 8 fUr Probenbehälter mit rechteckige« Querschnitt, dadurch gekenn ze ic hn e t, daß die öffnungen (5) in der Deckplatte (2) krtisföraig sind, während die öffnungen (Θ1) in der Zwischenplatte (71) rechteckig eind.10. Ständer nach Anspruch 9,dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der rechteckigen Öffnungen (8() in der Zwischenplatte (71) einwärts einspringen und die eingesetzten Probenbehälter führen, so da3 die Seitenwände der Probenbehälter mit den Seiterwänden der Öffnungen (β1) nicht in Berührung kommen.1*. Ständer nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine von der Deckplatte (2·) abwärts bis zur Zwischenplatte (38) ragende ringförmige Stücze (57) alt einer Gewindebohrung (33), eine mit dieser Stütze fluchtende und bis zur Standplatte (40) ragende ringförmige Stütze (39) ait durchgehender Bohrung auf der Unterseite der Zwischenplatte (38), eine Bit dieses* Bohrung fFluchtende Bohrung in der Standplatte und eine Halteschraube (34), deren Gewindeschaft (36), durch die besagten Bohrungenhindurchragend, in die Gewindebohrung (33) eingeschraubt wird und deren mit einer Rändelung versehener Kopf (35) sich unterseitig gegen die Standplatte (40) legt und diese und damit auch die Zwischenplatte (38) fest mit dem Träger (11) verbindet, während er unterseitig mit den Unterkanten der Seitenwände des Trägers fluchtet und damit als Stutze dient.12. Ständer nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeich net durch eine Grundplatte (20, 27, 27', 30) für zwei oder mehrere nebeneinander angeordnete Träger, die mit Rastfingern (22, 29, 32) versehen ist, die in entsprechende Rasten in den Seitenwänden der Träger ein» rasten können und damit die Träger lösbar mit der Grundplatte und damit miteinander verbinden.13. Ständer nach Anspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, daß die Grundplatte (27, 27', 30) mit Ausnehmungen (28, 28·, 31) versehen ist, die bein Stapeln von mit Trägern und Probenbehältern bestückten Grundplatten die oberen Runder der Probenbehälter aufnehmen und dadurch ein seitliches Abgleiten der oberen Grundplatte bzw. Träger verhindern.- 21 -14. Ständer nach Anspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, daß auf der Unterseite der Grundplatte (20) an deren Ecken kreisbogenförmige Stützen (21) vorgesehen sind, die bei einem Stapeln von mit Trägern und mit Probenbehältern bestückten Grundplatten die oberen Ränder der Probenbehälter aufnehmen und dadurch ein seitliches Abgleiten der oberen Grundplatte bzw. Träger verhindern.
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7535237U DE7535237U (de) | 1975-11-06 | 1975-11-06 | Staender fuer rohrfoermige probenbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
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DE7535237U DE7535237U (de) | 1975-11-06 | 1975-11-06 | Staender fuer rohrfoermige probenbehaelter |
Publications (1)
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---|---|
DE7535237U true DE7535237U (de) | 1976-04-22 |
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Family Applications (1)
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DE7535237U Expired DE7535237U (de) | 1975-11-06 | 1975-11-06 | Staender fuer rohrfoermige probenbehaelter |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE7535237U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3613489A1 (de) * | 1986-04-22 | 1987-11-05 | Helmut Vetter | Vorrichtung zur handhabung von fertigspritzen |
-
1975
- 1975-11-06 DE DE7535237U patent/DE7535237U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3613489A1 (de) * | 1986-04-22 | 1987-11-05 | Helmut Vetter | Vorrichtung zur handhabung von fertigspritzen |
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