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DE748608C - Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern

Info

Publication number
DE748608C
DE748608C DEL106118D DEL0106118D DE748608C DE 748608 C DE748608 C DE 748608C DE L106118 D DEL106118 D DE L106118D DE L0106118 D DEL0106118 D DE L0106118D DE 748608 C DE748608 C DE 748608C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
carrier material
production
plasters
adhesive strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL106118D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ferdinand Salditt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lohmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Lohmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lohmann GmbH and Co KG filed Critical Lohmann GmbH and Co KG
Priority to DEL106118D priority Critical patent/DE748608C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE748608C publication Critical patent/DE748608C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/02Adhesive bandages or dressings
    • A61F13/0276Apparatus or processes for manufacturing adhesive dressings or bandages
    • A61F13/0283Apparatus or processes for manufacturing adhesive dressings or bandages for making adhesive or cohesive tape or fabrics therefor, e.g. coating or mechanical treatments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern Die bekannten Klebestreifen, wie sie insbesondere als Pflaster Verwendung finden, werden in der Weise hergestellt, daß man die klebende Schicht auf einen Trägerstoff aufstreicht. Hierzu werden die Trägerstoffe an einer Streichvorr.ichtung vorbeigefährt, und deren Abstreichkante bestimmt die Höhe der aufzutragenden Schicht, die bei den bekannten Ausführungsformen als zusammenhängender, klebender Film entsteht, der feuchtigkeits-und luftundurchlässig ist. Die Zuführung des Trägerstoffes erfolgt mittels einer Fördervorrichtung, über die der Trägerstoff hinweg läuft.
  • Es ist auch bereits bekannt, Pflaster mit in Streifien oder Feldern aufgetragener Pflastermasse zu versehen; die von Pflastermasse bedeckten Stellen des Trägerstoffes bilden dann keine zusammenhängende Fläche. Sie liegen bei einer weiteren bekannten Ausführungsform außerdem in einer anderen Ebene als die Stellen, die von Pflastermasse frei sind und bilden erhöhte Flächen.
  • Die eingestrichene Klebschicht besteht bei den bekannten Ausführungsformen von Pflasterstreifen beispieIsweise aus einer mit Benzin gelösten Kautschukklebmasse, die infolge ihres Gehaltes an Lösungsmitteln verhältnismäßig dick aufgetragen werden muß.
  • Beim Abdunsten des Lösungsmittels verbleibt dann ein fest zusammenhängender, fuft- und feuchtigkeitsundurchlässiger Film.
  • Pflastereinstriche, die unter Verwendung von Kunststoffen statt Kautschuk hergestellt wurden, sind ebenfalls mit Benzin als Lösungsmittel hergestellt bzw. handelt es sich um Kunststoffe, die harzartigen Charakter aufweisen und dementsprechend schon bei geringer Temperaturerhöhung oder sogar bei Hauttemperatur plastisch bzw. schmierig werden. Auch diese Pflastereinstriche weisen einen zasLammZenhän,genden Film auf.
  • Demgegenüber @ st es das Ziel der Erfindung, Klebestreifen, insbesondere Pflaster, unter Anwendung einer Streichvorrichtung herzustellen, deren Klebschicht zwar eine zusammenhängende Fläche bildet, die jedoch durch feine, porenförmige Stellen bzw, feine Striche unterbrochen ist, so daß das eingestrichene Pflaster an diesen Stellen feuchtigkeits- und luftdurchlässigt ist. Hierzu wird erfindungsgemäß der Trägerstoff an einer Streichvorrichtung vorbeigeführt, bei der gegenüber der Abstreichkante eine Fördervorrichtung für den Trägerstoff mit voneinander getrennten punkt- oder strichförmigen Erhöhungen vorgesehen ist, die sich durch den Trägerstoff derartig hindurchdrücken, daß die aus Polyisobutylen, Harzen, Öl, Fett und Zinkoxyd bestehende Klebmasse an diesen Stellen abgestrichen wird. Die punkt- bzw. strichförmigen Unterbrechungen des Einstriches, die als klebmittelfreie Stellen in feinster Verteilung auf dem Trägerstoff liegen, sind luft- und funchtigkeitsdurchlässig. Die klebenden Flächen und die klebmittelfreien Stellen liegen unmittelbar und in solcher Verteilung nebeneinander, daß die Haftfähigkeit des Pflasters an keiner Stelle leidet, dagegen die Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit an den klebmittelfreien Stellen aufrechterhalten bleibt.
  • Die Einstreichmasse aus Polyisobutylen, Harzen, Öl, Fett und Zinkoxyd bildet eine zähelastische Einstreichschicht, die bei Körpertemperatur nicht schmierig wird.
  • Ausführungsbeispiel 17 Teile Polyisobutylen von höherem Polymerisationsgrad werden in eine auf 100° erhitzte, geschmolzene Mischung von 31 Teilen Kolophonium, 26 Teilen Harzöl und 10 Teilen Wollfett eingebracht, hierin zu einer breiigen, homogenen Masse gelöst und gemischt.
  • Hierzu werden 16 Teile Zinkoxyd gegeben und wird die Masse gut durchgearbeitet und in einer besonderen Apparatur oder in einem Streichapparat auf 85° erhitzt bzw. gehalten.
  • Der Streichapparat ist nach der Arbeitsöffnung zu konisch zulaufend und mundstückartig ausgebildet. Das Mundstück ist mit einer Förderwalze versehen, deren Oberfläche voneinander getrennte Erhöhungen aufmeist, über die der Trägerstoff geführt wird, und die hierbei, je nach den Konturen der Walzenoberfläche, Streichmasse aufnehmen.
  • Diese wird beim Austritt der Walze aus dem Mundstück an den Erhöhungen abgestrichen und so ein Klebstoffilm ausgebildet, der an den Stellen, an denen die Walze punktförmige Erhöhungen aufweist, ein klebmittelfreies und damit luft- und feuchtigkeitsdurchlässiges Punktmuster zeigt. An den vertieften Stellen der Walze entsteht ein entsprechender Klebmittelfilm, der also punktförmig unterbrochen ist.
  • Statt der in dem Beispiel angegebenen Naturharze können auch Kunstharze als Zusatz zu der Streichmasse Verwendung finden.
  • Erfindungsgemäß wird der Vorteil erreicht, daß der Klebestreifen in seiner Klebkraft an allen Stellen praktisch nicht gemindert ist, dagegen wird durch die gleichsam porenförmigen, klebmittelfreien Stellen die Luft-und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit gesichert, was für den Heilprozeß, insbesondere bei empfindlicher Haut, von größter Bedeutung ist. Gleichzeitig wird eine Ersparnis an Klebmittel erreicht, ohne die Anwendungsmöglichkeit des Pflasters zu beeinträchtigen oder zu beschränken. Dieses schmiegt sich der Haut an allen Körperstellen gut an und kann sowohl von der Pflasterrolle wie auch beim Ablösen von der Haut leichter entfernt werden wie ein Pflaster mit durchgehendem Klebefilm. Trotzdem wird die zu behaiidelnde Körperstelle bzw. Wunde gegen den Zutritt von Verunreinigungen gesichert, was bei perforierten Pflastern nicht der Fall ist.
  • Als Trägerstoffe für den Einstrich kommen insbesondere die an sich bekanten Gewebe oder Gewirke aus Baumwolle, Kunstseide und ähnlichen Faserstoffen in Betracht. Auch können Trägerstoffe mit entsprechenden Eigenschaften, wie Faser- bzw. Papiervliese, Verwendung finden.
  • Die Einstreichmasse weist einen kautschukahnlichen, elastischen Grundstoff auf und ist nach dem angegebenen Ausführungsbeispiel ohne flüssiges Lösungsmittel hergestellt. Der dadurch erzielbare, hochvi scose Film erleidet keine Veränderungen, die sonst beim Abdunsten des Lösungsmittels unvermeidlich sind. Er behält deshalb die gleichsam durch die gemusterte Walze aufgedrückte, unterbrochene Trägerschicht nach dem Verlassen des Streichapparates unverändert bei. Ferner ist es erfindungsgemäß möglich, den Einstrich ohne Beeinträchtigung der Klebkraft sehr dünn zu halten und ihn beispielsweise auf 0,3 mm und darunter zu begrenzen. Besenders vorteilhaft ist das Arbeiten mit einem beheizten Streichapparat, der die Einhaltung der genauen Arbeitstemperatur ermöglicht.
  • Die Verteilung von mit Klebmasse bedeckten und klebmassefreien Stellen wird beispielsweise mit je 500/0 der Fläche des Trägerstoffes gewählt, sie kann jedoch je nach dem Anwendungszweck auch schranken, wenn ein an sich zusammenhängender, jedoch porenartig unterbrochener Klebfilin vorhanden ist.
  • Erfolgt die Ausbildung der luftdurchlässigen Stellen punktförmig, so entsteht gleichsam ein Rastermuster. Es können auch feine Strichmuster, gitterartige Muster, fischgräten- bzw. pfeilartige Muster aus feinsten Strichen ausgespart werden, auch können durchlaufende feine Striche Anwendung finden, die einen klebenden Film ergeben, der in seinen Eigenschaften dem porösen Klebfilm entspricht. Der Erfindungsgegenstand ist also auf ein bestimmtes Rastermuster bzw. Porenmuster nicht beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern, mittels einer Streichvorrichtung, an der der Trägers.toff vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Abstreichkante eine Fördervorrichtung für den Trägerstoff mit voneinander getrennten punkt- oder strichförmigen Erhöhungen vorgesehen ist, die sich durch den Trägerstoff derart hindurchdrücken, daß die aus Polyisob,utylen, Harzen, tWl, Fett und Zinkoxyd bestehende Klebmasse an diesen Stellen abgestrichen wird.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 256 352; britische Patentschriften..Nr. 20 808/1897, 9263/1910.
DEL106118D 1941-12-02 1941-12-02 Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern Expired DE748608C (de)

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DEL106118D DE748608C (de) 1941-12-02 1941-12-02 Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern

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DEL106118D DE748608C (de) 1941-12-02 1941-12-02 Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern

Publications (1)

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DE748608C true DE748608C (de) 1944-06-21

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DEL106118D Expired DE748608C (de) 1941-12-02 1941-12-02 Verfahren zur Herstellung von Klebestreifen, insbesondere von Pflastern

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DE (1) DE748608C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974178C (de) * 1954-07-09 1960-10-06 Beiersdorf & Co A G P Verfahren zur Herstellung von druckempfindlichen Selbstklebebaendern mit rasterfoermig angeordneten klebemassefreien Stellen, insbesondere Pflastern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE256352C (de) *
GB189720808A (en) * 1897-09-10 1897-10-23 Samuel Sidney Bromhead Improvements in Medicinal Plasters.
GB191009263A (en) * 1910-04-16 1910-12-22 Wilhelm Julius Teufel Improvements in or relating to Bandages.

Patent Citations (3)

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