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DE738750C - Holzluftschraube aus einzelnen fuer sich hergestellten, unverwundenen und nachtraeglich miteinander verleimten Holzdickten - Google Patents

Holzluftschraube aus einzelnen fuer sich hergestellten, unverwundenen und nachtraeglich miteinander verleimten Holzdickten

Info

Publication number
DE738750C
DE738750C DEH144853D DEH0144853D DE738750C DE 738750 C DE738750 C DE 738750C DE H144853 D DEH144853 D DE H144853D DE H0144853 D DEH0144853 D DE H0144853D DE 738750 C DE738750 C DE 738750C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
veneers
propeller
glued together
thicknesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH144853D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Orth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH144853D priority Critical patent/DE738750C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738750C publication Critical patent/DE738750C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/16Blades
    • B64C11/20Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Holzluftschraube aus, einzelnen für sich hergestellten, unverwundenen und nachträglich miteinander verleimten Holzdickten Bei der Herstellung von Holzluftschrauben ging man sehr bald dazu über, sie aus einzelnen unverwundenen, aus Vollholz geschnittenen Dickten zusammenzuleimen. Schrauben dieser Art genügten jedoch nicht lange den sich schnell steigernden Anforderungen der Luftfahrt. Insbesondere wurde die geringe Haltbarkeit des Blattes gegenüber mechanischen und meteorologischen Einwirkungen als nachteilig empfunden, während dem Naben- bzw. Schaftteil ausreichende Festigkeit zur dauernd sicheren Verbindung mit der Metallnabe der Motorwelle fehlte.
  • Um bei Schrauben dieser Art die Holzquerfestigkeit im Nabenteil zu erhöhen, hat man die Vollholzdickten im Gebiet der Nabenbolzenbohrungen auf einer Seite etwas ausgespart und in die niedrigen Ausnehmungen eine Lamelle mit quer zu der flügelaxial gerichteten Faser der Vollholzdickten verlaufender Faser eingeleimt. Diese Bauart verbessert wohl. den Nabenteil der Luftschraube etwas, nicht jedoch deren Blätter, so daß sie nicht befriedigt, zumal das Einsetzen _ der Querlamellen die Herstellung verteuert. Bekannt ist ferner, zum Zwecke der Erhöhung der Holzfestigkeit der Luftschraube vorgeschnittene bzw. vorgeformte Lamellen von 1,5 mm Dicke vollständig mit Kunstharz o-. dgl. zu tränken und sie dann in einer Form unter Anwendung von Hitze und Druck zur fertigen Luftschraube . zu verleimen, wobei sie auf halbe Dicke, also bis über die Elastizitätsgrenze hinaus, verdichtet werden. Die Lamellen haben im wesentlichen flügelaxialen Faserverlauf, können aber auch abwechselnd Längs- und Querfaserverlauf haben Eine solche Luft- und Querschraube zeichnet sich durch große Druck-, Biege und Verdrehfestigkeit aus. Sie ist aber praktisch nicht verwendbar, weil sie infolge der überaus weitgetriebenen Holztränkung und -verdichtung zu schwer wird und zu große Fliehkräfte entstehen läßt, zu deren Aufnahme die Blätter sich nicht eignen, da das Holz durch die besondere Behandlung an Zugfestigkeit eingebüßt hat. Ein weiterer Nachteil besteht in der Herstellung derLuftschraube in einem Arbeitsgang. Hierbei erhitzt bei nicht genügend langer Verleimdauer die von außen zugeführte Wärme das Innere des Lamellenstapels ungenügend, so daß dort nur eine unzulängliche Verleimung eintritt. Steigert man andererseits bei schnellem Arbeiten die Heiztemperatur bis zu solcher Höhe, daß sie das Stapelinnere in der für die Verleimung erforderlichen Weise erhitzt, dann ist ein Verbrennen des Klebstoffes bzw. eine Herabminderung seiner Klebeeigenschaften im Außengebiet des Stapels zu befürchten.
  • Dieselben Nachteile ergeben sich bei einem als Baustoff für Luftschrauben vorgeschlagenen Körper, der aus sehr dünnen, nur o,.4 mm starken, kunstharzverleimten Furnieren besteht, die erheblich verdichtet und stark mit Kunstharz getränkt sind.
  • Die Erfindung, die Holzluftschrauben aus einzelnen für sich hergestellten, unverwundenen und nachträglich miteinander verleimten Holzdickten betrifft, kennzeichnet sich dadurch, daß die Halzdickten als Preßlinge aus dünnen, in an sich bekannter Weise mit Hilfe von filmdünn aufgebrachten Kunstharzbindemitteln unter Hitze und entsprechendem Preßdruck verleimten Furnieren gebildet sind, die mit flügelaxialem Faserverlauf abwechselnd über die ganze Flügellänge und über die Blattlänge durchlaufen, wobei den kurzen Furnieren im Naben- bzw. Schaftteil dessen O_uerfestigkeit erhöhende, durch das Heißv erleimen und Verpressen mitvergütete Sonderfurniere mit quer- bz%v. diagonalgerichtetem Faserverlauf zugeordnet sind. Die Furniere werden im Mittel in einer Dicke von o,9 mm verwendet. Das Kunstharzbindemittel kommt zweclcmätiger«-eise in Filmform zur Anwendung.
  • Die erfindungsgemäß hergestellte Luftschraube verbindet Betriebssicherheit mit ausreichender Festigkeit und leichtem Gewicht unter Beibehaltung der elastischen Eigenschaften des Holzes. Sie ist in ihrem Aufbau weitgehend den auftretenden Kräften und Beanspruchungen angepaßt. Die Furniere mit ihrem flügelaxialen Faserverlauf haben infolge ihrer nur geringfügigenTränkung und Verdichtung praktisch nichts an Längsfestigkeit und damit an der guten Eignung eingebüßt, im Blatt die Fliehkräfte aufzunehmen, die überdies durch die Furnierbebandlung praktisch nicht merkbar größer geworden sind. Für den Naben- bzw. Schaftteil ergibt sich jedoch eine weitgehende Steigerung der Holzqu.erfestigkeit, weil dort Furniere mit Längsfaserverlauf und Furniere mit OOuerfaserv erlauf abwechseln und einen sperrholzartigen Körper von einheitlichem Aufbau bilden, der wegen der unter Hitze und Druck erfolgten Verleimung mit Kunstharz besonders fest ist. Der Naben- bzw. Schaftteil eignet sich daher gut zur Aufnahme der Befestigungsmittel der Wellennabe bei festen Flügeln bzw. der Schaftbuchse bei ein- oder verstellbaren Einzelflügein. Der Aufbau aus Furnieren mit ihrer auf natürliche Weise sich ergebenden Versetzung der Längsfaser in Quer- und Längsrichtung führt in Verbindung mit der Kunstharzverleitnung zu einem verhältnismäßig harten Baustoff gleichmäßiger Struktur von großer Biege-, Verdreh- und Spaltfestigkeit.
  • Die Luftschraube ermöglicht daher einen außerordentlich ruhigen Motorlauf; sie ist durch ihre große Härte ziemlich unempfindlich gegen mechanische Verletzungen und im Flugbetrieb nur geringem Verschleiß unterworfen. Die hohe Splitterfestigkeit des Baustoffes gestattet außerdem eine der -Metalluftschraube ähnliche Profilierung des Blattes und damit eine Verbesserung seines `@,irkungsgrades. Durch die Erfindung erreicht die Luftschraube unter Beibehaltung ihres leichten Gewichtes eine wesentliche Heraufsetzung ihrer Festigkeit, so, daß sich bei ihr die Vorteile der Holzluftschraube mit denen der Metallluftschrauben vereinigen.
  • Die einzelnen Furnierpreßlinge sind einfach herzustellen, da man nur Furniere unter Zwischenschaltung von Kunstharzfilmen übereinanderzu:schichten braucht, wobei jede zweite Furnierlage gestückelt ist. Der so gebildete Stapel wird in einer Presse zwischen zwei parallelen Platten unter Hitze und schwachem Druck verleimt, wobei die Ouerfurniere mitvergütet und an dem einheitlichen, festen Aufbau der Dickte beteiligt werden.
  • Für das Verleimen der nachträglich auf kaltem Wege zum Luftschraubenrohblock zusammenzuleimenden Furnierpreßlinge benötigt man nur eine kleine, preiswerte Presse, in der ein gutes Verleimen und Verpressen erzielt wird, weil die Hitze den Furnierstapel gleichmäßig durchdringt. Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Preßlingen in Dicktenstärke besteht darin, daß die Verleimzeiten kürzer sind und die Preßlinge infolge ihrer handlicheren Größe ein einfaches Arbeiten ermöglichen.
  • Das Maß eines etwaigen durch Pressen erstrebten Verdichtens der Furniere richtet sich nach den gewünschten Festigkeitsbedingungen der Preßlinge bzw. der Luftschraube.
  • Die Erfindung-ist von derArt der benutzten Hölzer unabhängig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Holzluftschraube aus einzelnen für sich hergestellten, unv erwundenen und nachträglich miteinander verleimten Holzdickten, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzdick ten als Preßlinge aus dünnen, in an sich bekannter Weise mit Hilfe von filmdünn aufgebrachtenKunstharzbindemitteln unter Hitze und entsprechendem PreBdruck verleimten Furnieren gebildet sind, die mit flügelaxialem Faserverlauf abwechselnd über die ganze Flügellänge und über die Blattlänge durchlaufen, wobei den kurzen Furnieren im Naben- bzw. Schaftteil dessen Querfestigkeit erhöhende, durch das Heißverleimen und Verpressen mitvergütete Sonderfurniere mit quer- bzw. diagonalgerichtetem Faserverlauf zugeordnet sind.
DEH144853D 1935-09-05 1935-09-05 Holzluftschraube aus einzelnen fuer sich hergestellten, unverwundenen und nachtraeglich miteinander verleimten Holzdickten Expired DE738750C (de)

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DEH144853D DE738750C (de) 1935-09-05 1935-09-05 Holzluftschraube aus einzelnen fuer sich hergestellten, unverwundenen und nachtraeglich miteinander verleimten Holzdickten

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Publications (1)

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DE738750C true DE738750C (de) 1943-08-31

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DEH144853D Expired DE738750C (de) 1935-09-05 1935-09-05 Holzluftschraube aus einzelnen fuer sich hergestellten, unverwundenen und nachtraeglich miteinander verleimten Holzdickten

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