DE738679C - Magnetfeldroehre - Google Patents
MagnetfeldroehreInfo
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- DE738679C DE738679C DEE50767D DEE0050767D DE738679C DE 738679 C DE738679 C DE 738679C DE E50767 D DEE50767 D DE E50767D DE E0050767 D DEE0050767 D DE E0050767D DE 738679 C DE738679 C DE 738679C
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- magnetron
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- induction
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/50—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
- H01J25/52—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
- H01J25/58—Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having a number of resonators; having a composite resonator, e.g. a helix
- H01J25/587—Multi-cavity magnetrons
Landscapes
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
- Magnetfeldröhre Die Erfindung bezieht sich ,auf Magnetfeldröhren mit zwei-, vier-. oder mehrgeschlitztem Anodenzylinder, bei denen jedes Anodensegment mit den benachbarten Segmenten durch je eine etwa r/2 Wellenlänge entsprechend gewählte Selbstinduktion verbunden und insbesondere das Ganze zu einem starren Gebilde vereinigt ist: Versuche mit einem derartigen Elektrodensystern haben ergeben, daß es möglich ist, ohne wesentliche Verluste .die gesamte Schwingungsenergie des Systems von einem einzigen der durch die Verbindung je zweierbenachbarter Segmente durch eine Selbstinduktion entstandenen Teilgebilde, die bei der starren Ausführung als Sektor - bezeichnet werden können, abzunehmen. Hinsichtlich der Höhe der abgegebenen Energie spielt aber die sorgfältige Ausbildung des Systems eine -große-Rolle. Erfindungsgemäß werden die aus zwei -benachbarten Anodensegmenten und der zugehörigen Selbstinduktion bestehenden Teile des Gebildes als selbständige Schwingungskreise mit besonderen Abstimm- und Abschirmmitteln versehen, wobei gegebenenfalls die Abschirmmittel gleichzeitig zur Abstimmung dienen können und demzufolge veränderlich sind. Durch diese Maßnahme ist eine wesentliche Vergrößerung des Wirkungsgrades der Röhre erreichbar.
- Die gekennzeichnete Magnetfeldröhre ist beispielsweise in den Abbildungen, z. T. schematisch, dargestellt.
- Die Abb. r stellt schematisch eine viergeschlitzte Magnetfeldröhre dar. Die vier Anodensegmente r sind durch Selbstinduktion verbunden, und das Ganze ist zu einer starren, ringförmigen Einheit 2 mit die Segmente tragenden Radialstücken zusammengefaßt. Der ganze Ring besteht aus vier Sektoren, die als selbständige Schwingungskreise angesehen werden können. An den einen dieser Sektoren sind die Lccherleitungen 3 angeschlos--sen@velche-die gesamte Energie des Elektro-_densystemszum Verbraucher führen. Um eine möglichst hohe Energieabgabe zu erzielen, ist jeder einzelne Sektor mit einem Mittel versehen, um die Teilgebilde des Elektrodensystems aufeinander abzustimmen. In der Abbildung sind diese Abstimmittel schematisch als Drehkondensatoren q. angegeben. Die praktische Ausführung richtet sich vollkommen nach dem besonderen Aufbau der Röhre. Es ist z.B. als Abstimmittel ein in jeden Sektor hineinragender Stab denkbar, der gegen die Anodensegmente verschiebbar ist und dadurch eine Kapazitätsänderung hervorruft. In Verbindung mit dem für den Anschluß der Speiseleitungen vorgesehenen Sektor des Elektrodensystems sind zwei regelbare Kondensatoren 5 und eine gegebenenfalls auch veränderliche Selbstinduktion 6 zur Anpassung an den Wellenwiderstand der Speiseleitungen vorhanden. Es kann auch eine Verschiebung des Anschlusses der Speiseleitungen am System vorgesehen sein. Die Elektronen aussendende Glühkathode ist in der Abbildung nicht dargestellt. Sie kann in an sich bekannter Weise in der Achse des Anodenzylinders oder auch außerhalb des Anodenzylinders angeordnet sein.
- Die Abb.2 und 3 zeigen die praktische Ausführung der gekennzeichneten Magnetfeldröhre im Schnitt der Seitenansicht und im Querschnitt nach der Linie A-B. Eine ringförmige Einheit 7 mit den Anodensegmenten ß ist mit Isolierzylindern 9 und Abdeckplatten i o unter entsprechender Abdichtung zu einer Hochvakuumhülle zusammengefaßt. D a.s Ganze wird durch Bolzen i i zusammengehalten. In die Abdeckplatten i o sind die Polschuhe 12 des Magneten als Teil der Röhrenwandung hochvakuumdicht eingesetzt, so daß sie ohne irgendwelche Zwischenwand gleichachsig zum Anodenzylinder bis dicht an den Zylinder heranreichen. Von einer Darstellung der Glühkathode ist abgesehen.
- Es sind nun die vier Sektoren des Elektrodensystems auf beiden Seiten durch je ein an den Polschuhen befestigtes Kupferblech 13 zur Vermeidung der Ausstrahlung abgeschirmt. Dadurch, daß man den Abstand jedes dieser Abschirmbleche von seinem zugehörigen Sektor veränderlich macht, kann das Abschirmblech gleichzeitig als Abstimmittel verwendet werden. Um die Entstehung von Wirbelströmen in den Polschuhen des Magneten zu vermeiden, ist der den Anodensegmenten unmittelbar benachbarte Teil der Polschuhe mit einem Kupfermantel 1q. als Abschirmung versehen. Zur Abführung der Anodenwärme "ist um den Ring 2 eine Kühl.-Schlange 15 gelegt, der ein flüssiges oder gasförmiges Kühlmittel durch die Rohre 16 des Lechersystems zugeführt wird.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetfeldröhre mit zwei, vier oder mehr Anodensegmenten, bei der jedes Anodensegment mit den benachbarten Segmenten durch je eine Selbstinduktion verbunden und insbesondere Segmente und Selbstinduktionen zu einem einzigen starren Gebilde zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei benachbarten Anodensegmenten und der zugehörigen. Selbstinduktion bestehenden Teile des Gebildes als selbständige Schwingungskreise mit Abstimmitteln versehen und nach außen abgeschirmt sind.
- 2. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Schwingungskreis eine Vorrichtung zur Veränderung der Kapazität, beispielsweise ein gegen die Anodensegmente verschiebbarer Stab, vorhanden ist.
- 3. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschirmung jedes Schwingungskreises auf jeder Seite desselben ein Kupferblech angebracht ist. s ¢.
- Magnetfeldröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand jedes Abschirmbleches vom Schwingungskreis veränderlich ist, so daß das Abschirmblech gleichzeitig als Abstimm@ittel verwendbar ist.
- 5. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit @ dem für den Anschluß der Speiseleitungen vorgesehenen Sektor des Systems regelbare Kondensatoren und/oder Selbstinduktionen zur Anpassung an den Wellenwiderstand der Leitungen vorhanden sind.
- 6. Magnetfeldröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen der Speiseleitungen an das System veränderlich sind.
- 7. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die an die Anodensegmente heranreichenden Teile der Polschuhe durch einen Kupfermantel abgeschirmt sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE50767D DE738679C (de) | 1938-02-06 | 1938-02-06 | Magnetfeldroehre |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE50767D DE738679C (de) | 1938-02-06 | 1938-02-06 | Magnetfeldroehre |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE738679C true DE738679C (de) | 1943-08-27 |
Family
ID=7081229
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE50767D Expired DE738679C (de) | 1938-02-06 | 1938-02-06 | Magnetfeldroehre |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE738679C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1121739B (de) * | 1956-07-26 | 1962-01-11 | Gen Electric | Schlitzanoden-Magnetronroehre mit einem kreiszylindrischen interdigitalen Anodensystem |
-
1938
- 1938-02-06 DE DEE50767D patent/DE738679C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1121739B (de) * | 1956-07-26 | 1962-01-11 | Gen Electric | Schlitzanoden-Magnetronroehre mit einem kreiszylindrischen interdigitalen Anodensystem |
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