DE7338366U - Geteiltes Zylinderrollenlager - Google Patents
Geteiltes ZylinderrollenlagerInfo
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Description
.,,·'·' 25* Oktober
Dipl Ing Γ Weiiac^
14 4o9
β München 2
Kduftmjorslf. B, Tel. 24 02 VB
Kduftmjorslf. B, Tel. 24 02 VB
Societe Anonyme dite: SKF COMPAGNIE D'APPLICATIONS MECANIQUES
Clamart/Frankreich
Geteilte? ZvIinderrollenlaaer
Die Erfindung bezieht sich auf ein geteiltes Zylinderrollenlager mit Montagezubehöreinrichtungen, die die
axiale Einführung des Zylinderrollenlagers in das Lager ohne Demontage der auf der Welle auf beiden Seiten gehalterten
Teile und ohne Öffnung oder Demontage des festen Teils des Lagers ermöglichen.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Zylinderrollenlager bei großen Geräten, bei denen eine große Masse
auf Rollenlagern gelagert ist und bei denen der Ersatz eines beschädigten Rollenlagers große Demontageprobleme
aufwirft, so daß die Gefahr besteht, daß das Gerät während
einer langen Zeit außer Betrieb gesetzt werden muß. Als BeKiPiel können die Kippachsen von Stahlkonverter η genannt
7/ir DurchFührunj -les Austausches des Rollenlagers
i-T pe be'/annt, jeteilte Rollenlager zu verwenden, d.h.
Hol*.en\^c^T » deren innerer Ληά äußerer Lagerring sowie
ge-rebertenfalis der Tafig jeweils in zwei Teile entlang
einer "l^etralen Ebene geteilt ist. Diese Rollenlager errr
:-;i-hen es im *llcerreinen, die Demontage des auf den
fen -ontierten Teils sowie des Antriebsmechanismus
zu vermeiden, sie erfordern nichtsdestoweniger die öffnung
des Lager-3 und die Demontage seiner Teile, so daß
trotzdem eine sehr lange Ausfallzeit des Gerätes hervorgerufen wird und schwierige Eins teilvorgänge nach der erneuten
Montage erforderlich sind.
Der ISrfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein geteiltes
Zylinderrollenlager der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der vollständige Austausch derartiger
Rollenlager ohne öffnen der festen Teile des Lagers, die derartige Rollenlager abstützen, erforderlich ist.
Erfindungsgemäß wird ein geteiltes Rollenlager mit einer axialen Einführung seiner Bauteile geschaffen,
und zwar aufgrund eines Lagers mit einem seitlichen Deckel und einem besonderen Aufbau des Rollenlagerinnenringes,
wodurch da«> Einsetzen der Lagerrollen und ihrer Halterung
unter Beseitigung des Spiels während der axialen Einführung des äußeren Lagerringes gegenüber dem inneren Lagerring
oder umgekehrt ermöglicht wird und wobei Zubehöreinrichtungen in gleicher V7eise vorgesehen sind, um die
axialen Einführungen der beiden Lagerringe durchzuführen, indem ihr Gewicht abgestützt und ihre Zentrierung eingestellt
wird.
Im einzelnen weist der Rollenlagerinnenring zwei Flansche a\if, die auf beiden Seiten der Rollfläche angeordnet
sind und es sind Bohrungen in die Flansche sowie in die Rollen eingebaut, um die Einführung von Haltestiften für
die Rollen zu ermöglichen. Die Spielbeseitigung, die jede Rolle gegen die innere Lauffläche des Rollenlagers drückt,
wird durch Abstützung an den Stiften, beispielsweise durch
Drehung der Stifte die exzentrisch sind oder durch Drehung der Rollen mit exzentrischer Bohrung erreicht, wobei die
Stifte zylindrisch bleiben oder vorzugsweise durch Aufsetzen
von elastischen Ringen auf die herausragenden Enden der
Stifte, wobei diese elastischen Ringe umgelegt und jeweils schräg zwischen einem Stift und einem
Rohrabschnitt angeordnet sind, der vorzugsweise offen ist und in dem Zwischenraum zwischen zwei aneinanderliegenden
Rollen und der äußeren Lauffläche eingesetzt ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch, näher
erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Axialschnitt des fertigen Lagers. Figur 2 einen Axialschnitt entlang der Linie II - II nach Figur 3 des
Lagers während der Montage des inneren Rollenlagerringes mit der Vorrichtung zur Halterung und Zentrierung für diesen
Vorgang. Figur 3 eine Axialansicht entlang der L-Inie III-III
nach Figur 2. Figur 4 einen Axialschnitt entlang der Linie IV - IV nach Figur 5 des Lagers während des Einsetzens
des äußeren Rollenlagerringes mit der Vorrichtung zur Halterung und Zentrierung der Lagerbüchse, die diesen äußeren
Lagerring enthält. Figur 5 eine Axialansicht entlang der
Linie V-V nach Figur 4. Figur 6 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab durch die beiden Rollenlagerringe in dem
unteren Teil nach der Einführung des äußeren Lagerringes, jedoch vor dem Herausziehen der Vorrichtung zum Halten und
zum Beseitigen des Spieles. Figur 7 eine der Figur 6 entsprechende Axialansicht.
Das erfindungsgem?.ße Zylinderrollenlager soll in
den festen Teil 1 eines Lagers eingebaut v/erden, das beliebig
aus zwei Teilen, die entlang einer diametralen Ebene
■ geteilt sind oder aus einem einzigen Stück bestehen kann.
Der äußere Rollenlagerring 2 ist ein geteilter Lagerring
■ von bekannter Art, der in dem festen Teil 1 direkt oder
über sine Büchse 3 befestigt ist, die ihrerseits geteilt ist und in dem Teil 1 mit Hilfe von nichtdargestellten
\ Schrauben befestigt ist, die den Bund 4 dieser Büchse durch-
lanfen. Das Lager kann durch einen ebenfalls geteilten Deckel
5 abgeschlossen sein, der mit Hilfe von nichtdargestellten
j Schrauben an der Büchse 3 oder an dem Teil 1 befestigt ist
und der einen Teil 6 aufweist, ά&ρ den äußeren Eollenisger-[:
ring 2 festhält. Der Lagerdeckel weist weiterhin Dichtungsanordnung
en 7 auf, die auf einem Teil B aufliegen, da? <'e*i
inneren Rollenlagerring S von ebenfalls geteilter Art <-;r en
eine erste Schulter 1ο festhält, unu zwar mit Hi1^e ->■ :i
; Schrauben, die das Teil 8 durchlaufen und in Gewindebory-, \-
\ gen eingeschraubt sind, die in einer zweiten Schulter ' '
• der Welle 12 vorgesehen sind.
Das der Erfindung zugrunde liegende Prot.c. ■ 5 pt der
Austausch des gesamten Rollenlagers, insbesondere c"tr Pollenlagerring.
2 und 9 sowie der Rollen 13, ohne daß iryeiceine
Demontage der links von der Ebene 4 oder rechts von vier
Ebene 15 liegenden Teile durchgeführt werden muß und ohne daß das Lager 1 vertikal geöffnet oder demontiert werden
muß.
Nach der Öffnunj des seitlichen DecVels 5 er^ Vl- ;--axiale
Ausziehen der verschiedenen, d^s ■>.Ite be?ch': ;;jte
Lager bildenden Teile sowie der Büchse 3 ieine Schvior:~-
lceiten mit üblichen Ab zieh vor richtung en. Die verschiedenen
Teile 2, 3, 5 und S, die alle geteilr sind, d.h. die aus
zwei Teilen bestehen, die entlang einer diametralen
Ebene zusammengesetzt sind, Ic innen leicht herausgezogen
j werden, ohne dai3 ein Zugang zum Ende der Welle 12 besteht.
Das Teil 8 ~kann geteilt oder nichtgeteilt sein,
wobei sein geringer Raumbedarf keine Störung ergibt.
Das Einsetzen des neuen Rollenlagers *wir1 dadurch
durchgeführt, daß die verschiedenen Bauteile an Ort und Stelle zusammengesetzt werden, da qie ein allgemein hohes
Gewicht aufweisen.
Der Rollenlagerinnenring S besteht aus zv/ei Halbringen,
die in Bezug aufeinander ir.it Hilfe von genauer aus Figur 6 zu ernennenden Teilen zentrier" sind und die
miteinander mit Hilfe von vier seitlichen Schrauben 17
mit tangentialer Einklemmung von an sich bekannter Art
verbunden sind. Dieser innere Rollenlagerring weist auf beiden Seiten der Rollbahn 18 Flansche 19 bekannter Art
auf, die zum Festhalten der Rollen 13 dienen. Zu diesem
Zweck weisen diese Flansche an der Stelle jeder Rolle zwei Zylinderlocher 2o auf, die in Verlängerung voneinander
angeordnet sind.
Zum Zusammenbau und zur Einführung diese° 2ollenlagerinnenringes
9 wird vorgegangen, wie dies in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist: In einige der Gewindebohrungen
21 , die zur Befestigung des Teils fa dienen, werda* Jewindentangen
eingeschraubt und auf zwei von diesen Gev/indertanjen,
die mit 22 bezeichnet sind, werden exzentrische
Rollen 23 aufgesetzt, die in einem AnCrieb-sviPrV./mt ?A
• · ι
enden und die in ihrer Lage mit Hilfe einer Mutter 25 fest
gelegt werden. Diese Rollen sind in der Nähe des oberen Teils derart angeordnet, daß sie das Gewicht des ersten
inneren Halblag3rringes S tragen. Darauf wird der zweite
innere Halblagerring 9 angebracht, der an dein ersten HaIblagerring
mit Hilfe von vier Schrauben 17 befestigt wird, ohne daß eine endgültige Befestigung und Binklemmung erfolgt.
Darauf kann der innere Rollenlagerring axial auf die Welle 12 aufgeschoben werden, bis er gegen die tjhu
1O anliegt.
Zur Erleichterung dieses Vorganges können weitere mit 26 bezeichnete Gewindestangen verwendet werden, auf
die jeweils eine Platte oder ein Anschlag 27 aufgesetzt wird, die mit Hilfe einer Mutter 26 angedrückt werden.
Der Druck auf die am Umfang verteilten Punkte ermöglicht durch graduelles Anziehen der Muttern 28 die Vorwärtsbewegung
des Lagerinnenringes 9 in vollständig axialer
Richtung bis zu seiner endgültigen Lage, Darauf kennen die
Schrauben 17 vollständig angezogen werden und die Gewindestangen 22 und 26 sowie die von ihnen getragenen Toile ent
fernt werden, worauf das Teil & wieder an seinen Platz gebracht wird und den Lagerinnenring S gegen die Schulter
anpreßt.
Dann werden die verschiedenen Rollen ι 3 an ihren
Platz gebracht und diese werden dadurch festgehalten, daß
in die Löcher 2o der Flansche und in die MitteHöchei 29
der Rollen stifte 3o eingesetzt werden, die mit einem
Kopf 3o a versehen sind, der auf der Seite des schmalen Teils der Welle 12 lie«jt, d.h. auf der rechten Seite in
den Figuren 2 und 4. Dies i?t zumindestens Tür die Rollen an den seitlichen und unteren Kreisbögen erforderlich,
weil die Rollen am oberen Kreisbogen des inneren Rölleniagerringes durch ihr Eigengewicht an ihrem Platz gehalten
werden.
I - 7 -
Es ist jedoch leicht verständlich, da3 aufgrund des errorderliehen Spiels einerseits zwischen den Stiften 30
und den Löchern 2o und andererseits zwischen den Stiften 3o und den Löchern 23 die Rollen 13 nicht gegen die untere
Oberfläche der Sollbahn 18 anliegen, und zwar insbesondere
für den unteren Bogen der Rollbahn., was die axiale Einführung
des äußeren Rollenlagerringes verhindert, um diesen
Nachteil zu vermeiden, wird erfindungsgemäß eine Spielbeseitigungsvorrichtung
verwendet, die dazu bestimmt ist, jede der Rollen 13, zuminuestens die mit einem Stift versehenen
Rollen, gegen die zylindrische oberfläche der- Rollbahn des inneren Lagerringes anzudrücken.
Diese Vorrichtung, die insbesondere, in den Figuren 6
und 7 dargestellt ist, verwendet kreisringförmige Ringe 31 aus elastischem Material und Rohrabschnitte 32, die vorzugsweise
seitlich geöffnet sind, wobei diese Rohrabschnitte
jeweils in ae/n Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Rollen 13 und der zylindrischen Oberfläche 33 angeordnet
sind, die . eine äußere Tangente an rille Rollen bildet und hinterher durch die innere Oberfläche des äuii»8?en Rollenlagerringes
gebildet wird.
Jeder kreisringförmige Ring 31 ist in sich umgefaltet und an dem aus den Flanschen 1S herausragenden Teil de? Stiftes
30 und hinter dem Kopf 30 a angehängt» worauf die beiden Stränge durch die seitliche Öffnung des Rohres 32 geführt
werden und an dem anderen herausragenden Ende des gleichen Stiftes eingehängt werden. Jeder Stift nimmt somit zwei
elastische Ringe auf, genauso wie jeder Rohrabschnitt 32, wie dies in Figur 7 gezeigt ist. Auf diese Weise bildet die
gesamte elastische Einheit eine Zickzack-Bahn und ptUtzt
sich an den Stiften 30 ab, um über die RohrabschnittG 32
symmetrische Kräfte auf die Rollen auszuüben, deren Resultie-
rende durch die Achse hindurchläuft und die Rollen gegen
die zylindrische Rollbahn 16 des inneren Lagerringer '-anpreßt.
Auf diese V/eise ist es möglich, den äußerer, 'ίοΊ-lenlagerring
2 axial einzuführen, was in der V/eise erfoijt,
wie es in den Figuren 4 und 5 dargestellt ist.
Wie es aus Figur 4 zu erkennen ist, werden zwei Winkelstützen 34 auf der Eingangsfläche des Lagers 1 befestigt,
die jeweils Zapfenlager für eine Rolle 35 mit
aufweisen . exzentrischen Lagerzapfen 36 unc 57/wobei die letztere in
einem Gewindeteil, auf dem eine Befestigungsmuttev 36 aufgeschraubt
ist und einem Vierkantende 39 für den Antrieb endet. Weiterhin ist eine radiale Schraube 4o in jede der
Winkelstützen 34 eingeschraubt und weist ein oberes Ende auf, das über die Rollen 35 hinausragt. Hierdurch kjnnen
zwei V/inkelstützen 34 zusammen die untere Halbbüchse 3 aufnehmen,
deren Bund 4 sich auf die Rollen 35 abstützt und deren zylindrischer Teil auf den Enden der Schrauben 40 aufliegt.
Darauf wird in die untere Halbbüchse ein äußerer Lagerhalbring 2 aufgelegt, worauf der andere Lagerhalbring
aufgesetzt wird, der an dem ersten Larrerhalbring mit Hilfe von Keilen 41 zentriert und mit diesen ersten mit Hilfe
von zwei Befestigunjslasehen 42 befesrijt wird. Darauf wird
über den zweiten Lagerring die obere Halbbüchsc 3 aufgesetzt,
wo "auf die exzentrischen Rollen 31^ und die Schrauben
40 derart eingestellt v/erden, daß die Büchc-eneinheit, deren
beiden Teile starr miteinander verbunden sind, vollständig im Be'/.ug ;,uf die Bohrung des Lager«? 1 zentriert <-ind, die
diese Buchse aufnehmen '-,oll.
Solt.ptverr tun 1" irh muß -^ or dem Her r,- ^ zieh en des alten
L.vjer -Me Weite 1? oder die Teile, di- von ihr .jetragen werden,
verkeilen, damit diese Welle absolut im bezua auf dac
Lager 1 »entriert bleibt.
Vor der Durchführung der axialen Einführung muß der äußere Lagerhalbring 2 provisorisch in der Büchse 3
mit Hilfe von Winkelkeilen 4 3 sorgfältig befestigt werden, die mit Hilfe von einigen der Gewindebohrungen befestigt
werden, die zur Befestigung des Deckels 5 dienen.
Zur Durchführung der axialen Einführung dieser Einheit
wird wiederum eine gewisse Anzahl von Gewindestangen 4a verwendet, die anstelle der Befestigungsschrauben der
Büchse eingeführt werden, die jedoch eine größere Länge aufweisen, so daß durch fortschreitendes Anziehen ihrer
Muttern 45 die Büchseneinheit in Axialrichtung unter Druck vorwärtsbewegt werden kann, wobei die Parallelität aufrecht
erhalten wird. Wenn der Bund 4 der Büchse in die Nähe der beiden Schrauben 4o kommt, können diese herausgeschraubt
werden, um den Durchgang dieses Bundes zu ermöglichen, wobei
deijzylindrische Teil der Büchse bereits in dem Lager
zentriert ist. Bei Fortführung der axialen Einführung der ?".~hsG vereinigt sich der äußere Lagerring 2 mit der zylindri-.
?iiti« Oberfläche 33, die die Rollen 13 umgibt, ohne daß die
M5j".ichkeit eines Hängenbleibens besteht, weil die vorstehend
ber ^hriebene Maßnahme der Spielbeseitigung getroffen wurde.
Darauf können die Winkelstützen 34 demontiert werden und die Gewindestangen 44 entfernt und durch die Befestigungsschrauben
der Büchse in dem Lager 1 ersetzt v/erden, worauf ohne weiteres durch die offene Stirnfläche des Lagiers die verschiedenen
"tifio V) entfernt werden können, in dem an ihrem Kopf 30 a ge-■07e-.
viri, wobei die elastischen Ringe 31 automatisch an der
r:?· - /.uj'inj" i rhen Seite freigegeben werden, so daß sie zusammen
-it :or. Rohr-Vo^hnitten 32 herausgezogen werden können. Schließ-'
ich rru.~ noch der in zwei Teile unterteilte seitliche Deckel 5
ri". '-einen Dichtungen befestigt werden, um das Lager dicht ab-
^u sch ließen und uns den äußeren Rollenlagerring zu blockieren.
-ίο-
Auf uiese Weise ist zu erkennen, daß erfindungsgemäß
die verschiedenen Vorgänge, die für den Ersatz eines vollständigen Lagers erforderlich sind, nur relativ wenige
Schritte umfassen und keine Stillegung des Gerätes für eine lange Dauer erfordern. Wie es zu erkennen war, kann dies
erfolgen, ohne daß eines der Teile demontiert v/erden muß, die außerhalb der Ebenen 14 und 15 liegen und ohne daß der
feste Teil 1 des Lagers demontiert werden muß.
Es ist verständlich, daß das beschriebene Ausführungsbeispiel in keiner V/eise beschränkend ist, und daß eine
Vielzahl von wünschenswerten Modifikationen vorgenommen werden kann, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen
wird. Insbesondere ist das vorstehend beschriebene Verfahren in gleicher Weise auf einen Zylinderrollenlager mit Käfig
anwendbar, der in gleicher Weise unterteilt ist und der Stifte aufweisen kann und die Erfindung bezieht sich genauso
auf den Ersatz eines Rollenlagers mit nichtgeteilten Ringen durch ein Rollenlager mit geteilten Ringen, wie es weiter
oben beschrieben wurde. Weiterhin kann die spielbeseitigung
mit Hilfe der elastischen Ringe durch eine Einstellung mxt Hilfe von exzentrischen Stiften durchgeführt werden, indem
diese Stifte gedreht werden oder es können Rollen mit exzentrischen
Löchern verwendet werden, indem diese Rollen gedreht werden, wie es weiter oben beschrieben wurde.
Schutzansprüche:
Claims (2)
1. Geteiltes Zylinderrollenlager mit Mont age zubehör-Einj'ichtungen,
die die axiale Einführung des Zylinderrollenlagers in das Lager ohne Demontage der auf der Welle auf beiden
Seiten gehalterten Teile und ohne Öffnung oder Demontage des festen Teils des Lagers ermöglichen, dadurch gekenn
zeichnet, daß der aus zwei Hälften bestehende Lagerinnenring (9) zwei Seitenflansche (19) aufweist, die auf
beiden Seiten der Rollbahn der Zylinderrollen angeordnet sind und durch die Bohrungen (20) hindurchgebohrt sind,
daß diese Bohrungen sowie Bohrungen in den Zylinderrollen (1^) die Einführung von Haltestiften ermöglichen und daß
die Zubehöreinrichtungen außer den Haltestiften (30) eine
Vorrichtung zur Beseitigung des Spiels, die das Andrücken der Rollen (13) gc^en die innere Rollbahn des Lagers während
der axialen Verschiebung des einen Lagerringes gegenüber dem anderen ermöglicht und Vorrichtungen zur Halterung,
der Zentrierung und der axialen Einführung getrennt für den inneren und den äußeren Lagerring (2, 9)
2. Rollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Beseitigung des Spiels durch 'Stifte (30, 30a) gebildet ist, die in bezug auf Ihre Zapfenenden
in den Planschen (19) exzentrisch sind und eine Beseitigung des Spiels durch Drehung des Stiftes ermöglichen.
JJ. Rollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Beseitigung des Spiels durch eine exzentrische Anordnung der Bohrungen der Rollen (19)
gebildet ist, so daß das Spiel durch Drehen der Rollen (19) um einen zylindrischen Stift (j50) beseitigbar ist»
- la
Rollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zur Halterung der Rollen und zur Beseitigung des Spiels durch zylindrische Stifte (30)
gebildet ist, die mit Spiel durch ein Mittelloch in jeder Rolle (13) hindurchgesteckt sind und daß Rohrabschnitte
(32) mit seitlicher öffnung jeweils in dem Zwischenraum angeordnet sind, der zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Rollen und der Zylinderoberfläche liegt, die von außen diese Rollen umgibt, wobei kreisringförmige elastische
Ringe verwendet werden, die umgefaltet· sind und dann an ein aus dsm Plansch (20) herausragendes Ende des Stiftes
{50) sngshängt werden, worauf sis durch einen rOhrabsc-hnitt
(32) verlaufen und an das andere Ende des Stiftes angehängt
werden, der aus dem anderen Plansch herausragt und wobei jeder Stift sowie jeder Rohrabschnitt (32) zwei elastische
Ringe trägt.
Rollenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichne t, daß die Zubehöreinrichtungen für die Halterung und Zentrierung des inneren Rollenlagers
sowie des äußeren Rollenlagers und/oder seiner Büchse (3) durch exzentrische Rollen (23, 35) gebildet sind, die mit
Hilfe von geeigneten Halterungen auf der Welle bzv/. auf dem festen Teil des Lagers gehaltert sind und daß die Zubehi'5rteile
für die axiale Einführung dieser Elemente durch Gew.Lndestangui gebildet sind, die jeweils in die gleichen
Teile eingeschraubt sind und jeweils eine Aiitriebsmutter aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR7238101 | 1972-10-26 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7338366U true DE7338366U (de) | 1974-02-14 |
Family
ID=1298294
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7338366U Expired DE7338366U (de) | 1972-10-26 | Geteiltes Zylinderrollenlager |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE7338366U (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE20116649U1 (de) | 2001-10-10 | 2001-12-06 | AB SKF, Göteborg | Lager, insbesondere Wälzlager |
EP1426639A1 (de) * | 2002-12-05 | 2004-06-09 | Ab Skf | Verfahren zur Montage eines zweireihigen Kegelrollenlagers mit geteilten Lagerringen in einer Windkraftanlage |
DE102007013940A1 (de) * | 2007-03-23 | 2008-09-25 | Schaeffler Kg | Wälzlagerung und Verfahren zur Herstellung derselben |
DE102014218098B4 (de) | 2014-09-10 | 2024-07-04 | Zf Friedrichshafen Ag | Metallschaumelement und Lageranordnung mit einem Metallschaumelement |
-
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EP1302683A3 (de) * | 2001-10-10 | 2004-01-14 | Ab Skf | Wälzlager |
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