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DE732817C - Hochdruckabsperrschieber - Google Patents

Hochdruckabsperrschieber

Info

Publication number
DE732817C
DE732817C DEK156940D DEK0156940D DE732817C DE 732817 C DE732817 C DE 732817C DE K156940 D DEK156940 D DE K156940D DE K0156940 D DEK0156940 D DE K0156940D DE 732817 C DE732817 C DE 732817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
openings
ring
valve
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK156940D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Germaniawerft AG
Original Assignee
Fried Krupp Germaniawerft AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Germaniawerft AG filed Critical Fried Krupp Germaniawerft AG
Priority to DEK156940D priority Critical patent/DE732817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732817C publication Critical patent/DE732817C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/22Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution
    • F16K3/24Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members
    • F16K3/26Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with sealing faces shaped as surfaces of solids of revolution with cylindrical valve members with fluid passages in the valve member
    • F16K3/267Combination of a sliding valve and a lift valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Hochdruckabsperrschieber Es ist bekannt, daß Hochdruckventile, in:sbeso@ndere für Druckluft, bei denen die Abdichtung im geschlossenen Zustand durch aufeinanderg@epreßte metallische Flächen und Kanten bewirkt wird, auch bei bestem Einschleifen und sorgfältiger Mate ialauswahl nur kurze Zeit dicht halten. Das rührt in der Hauptsache davon her; daß, insbesondere bei nur wenig ,geöffnetem Ventilkeigiel, die. Luft mit sehr großer Geschwindigkeit an den Sitzflächen varbeiströmt und daß .die dichtenden Flächen und Kanten durch von der Druckluft mitgeführte feste Teilchen, erfahrungsgemäß selbst schon durch von der Druckluft mitgerissene Wassertröpfchen, rasch abgeschliffen werden.
  • Um dem zu begegnen, hat man schon versucht, den erforderlichen dichten Abschluß dadurch zu erreichen, daß der Ventilkegel oder Teller sich auf entsprechend weicheres oder nachgiebiges Material, wie Speziallegierungen von Weißmetall, Hartgummi, Zelloin u. dgl. Stoffe, aufsetzt und durch den hohen Schließdruck dag ;gengepr eßt wird. Aber auch das hat ,auf die Dauer kein befriedigendes Ergebnis ,gebracht, weil auch hierbei das schon erwähnte Abschleifen der Sitzflächen üi;ntritt, ganz abgesehen davon, daß derartige@«-.eniber widerstandsfähige Sitzflächen durch das häufige scharfe Aufeinanderpressen .allmählich zerdrückt werden. Die meisten Hochdruckventile kranken deshalb nach wie vor daran, daß sie im Gebrauch nach einiger Zeit undicht werden. Dadurch geht auf Kosten der Wirtschaftlichkeit der Anlage dauernd Druckluft . verloren, was in bestimmten Fällen, wie z. B. auf U-Booten, unbedingt verhindert werden muß. Dort liegen die Verhältnisse nämlich auch insofern noch besonders ungünstig, als die Undichtheiten mit gewöhnlichen Bordmitteln in der Regel überhaupt nicht oder doch nur sehr behelfsmäßig behoben werden können und daß die unter Umständen erheblichen Luftverluste auf Kosten des Fahrbereiches des Bootes gehen.
  • Die angeführ ten Schwierigkeiten b.ei Ventilen. deren Dichtitngsfläch en sich im Strömungsweg des Mediums befinden, werden zweckmäßig durch Anwendung eines als Hochdruuckabsperrorgan ausgebildeten Schiebers behoben, bei dem ein mit radialen D@urchtrittsöffnungen versehener hohler Kolben als Grubabschluß und elastische Ringdichtungen an den im Frage lzommenden Leckstellen als Feinabschluß zusammenwirken und die Dichtflächeai dieser Teile außerhalb des Strömungsweges des durch das Kolbeninnere geleiteten - D,rü-ckmittels liegen.
  • Wenn dabei ein Dichtuugsring ausnahmsweise einmal versagt, kann .es vorkommen, daß er nicht sofort durch einen anderen -ersetzt werden kann, weil das Auswechseln nur bei offenem Gehäuse, also während einer Betriebspause, möglich oder kein Ersatzring greifbar ist. Lm unter solchen, gerade auf Schiffen durchaus denkbaren Verhältnissen auch für die unvermeidliche Zwischenzeit ,eine ausreichende Betriebssicherheit zu gewährleisten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der mit seitlichen Ein- -und Austrittsöffnungen versehene Kolben an seinem freien Ende als Notventil.keg e1 ausgebildet und im Schiebergehäuse ein entsprechender Ventilsitz hierfür angeordnet ist. Weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit sind dem nachstehend erläuterten Ausführungsbeispiel und den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein der neuen Absperreinrichtung in Schnittdarstellung veranschaulicht.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein gerade geführter, unten geschlossener imd mit zwei radialen Loclv-eihen B und C versehener hohler Kolben _d vorgesehen, der in Abb. 2 und 3 in größerem Maßstab dargestellt ist. Dieser Kolben besitzt eine Innicrnig.elvinde, das mit dem Gewinde einer Schrairb.enspiiuclel J in Eingriff steht, die durch ein HandradD, gedreht werden kann, in axialer Richtung aber nicht verschiebbar ist. Durch Drehen des Handrades D kann< sonach der Kolben in der in dem dreiteiligen Gehäuse.G festsitzenden BuchseE auf und nieder geschraubt werden. Die Buchse E ist mit öffnungeti F versehen, mit denen die seitlichen öffnttngen C des Kolbens zur Deckung gebracht werden können.
  • Soll die in Abb. i und a geöffnet dargestellte Einrichtung geschlossen werden, so,wird durch Drehen des Hzzidrades D der Kolben Il hochgeschraubt. Dabei ,gleitet seine Lochreihe C von der mit ihr in Deckung gewese men Lochreibe F der Führungsbuchse E weg an ' dem nicht durch öifnungen unterbrochenen oberen Teil der Buchse vorbei. Von diesem Zeitpunkt an ist der Hochdruckluftstrom tinterbrachen, und es kann nur noch zwischen der Buchse und dem Umfang des in dieser sich etwa. mit Gleitsitz bewegenden Kolbens sowie ' durch dessen Gewindeverbindung mit der Spindel etwas Luft bis zur Austrittseitc durchdringen. Diese Leckluft, die, wenn mir di.c grobe Abdichtung zwischen Kolben irnd Buchse vorhanden wäre, entweichen und verlorengehen würde, wird normalerweise durch einen den Kolbenschieber umschließenden elastischen Nutring I@ am Entweichen gehindert. Dieser Ring ist zwischen dem unteren und dem mittleren Teil des Gehäuses G mit geringem axialem Spiel eingesetzt; sein innerer Lippenrand legt sich in der Schließstellung (Abb. 3) unter der Wirkung der Druckluft an die zylindrische Außenfläche des unteren Teiles des Kolbens fest an und dichtet dadurch zuverlässig ab.
  • Das freie Ende des Ko,lbens_-1 ist als Notventilkegel L ausgebildet, der auf den irr unteren Gehäuseteil angeordneten VentilsitzM niedergeschraubt werden kann. Dieser weitere Abschluß zwischen Eintritts- und Austrittsseite gestattet beim Eintritt einer nicht unverzüglich zu beseitigenden Havarie am Nutring eine behelfsmäßige Aufrechterhaltung des Betriebes.
  • Da beirr Schaltvorgang die öffnungenB durch den Nestring 1( hindurchtreten, ist außerdem noch durch besondere Maßnahmen dafür gesorgt, daß der Lippenrand des verhältnismäßig empfindlichen Nutringes nicht verletzt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Zylinderfläche des Kolbens A in der Nähe der öffnungenB ringsherum durch abdrehen etwas doppelkegelig ausgespart, und die dem Dichtungsring zugekehrten Ränder der öffnungen sind nach außen zu abgerundet oder abgefast. A-tiGerdem verlaufen aus dem gleichen Grunde die öffnwnge-n B des Kolbens schräg zu seiner Längsachse, und zwar nach außen aufwärts, also gleichsinnig mit den Lippen des Mutringes. Dadurch wird erreicht, daß die während des Schließvorganges noch ausströmende Leckluft bestrebt ist, den empfindlichen Innenrand des Nturinges vorne der Kolbenwand abzudrängen, so daß der Nestring auch hierdurch gegen Beschädigungen gescliiit7t wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ho.chdruckabsperrschicber, bei dein ein. mit radialen Durchtrittsöfinungen versehener hohler Kolben :als Grobabschluß und elastische Ringdichtungen. an den in Frage lkoimmenden Leck-stellen als Feinabschluß zusammenwirken und die Dichtflächen dieser Teile außerhalb des Strömungsweges des durch .das Kolbeninnere geleiteten Druckmittels liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit seitlichen Ein-und Austrittsöffnungen (B, C) versehene Kolben (A) an seinem freien. Einde als Notventilkegel (L) ausgebildet und im Schiebergehäuse (Gr) ein -entsprechender Ventilsitz (M) hierfür angeordnet ist.
  2. 2. Absperrs;chneber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Zylinderfläche des Kolbenschiebers in der Nähe seiner beim. Schaltvorgang in den Bereich eines Dichtungsringes (I0) kommenden seitlichen Öffnungen etwas doppelkegelig ausgespart ist und die dem Dichtungsring zugekehrten Ränder der radialen Kolbenöffnungen (B) abgerundet oder abgefast sind.
  3. 3. Absperrschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Schaltvergang in den Bereich des als Nutring ausgebildeten Dichtungsringes kommenden Öffnungen (B) des Kolbens sichrä,g zu seiner Längsachse, und zwar mach der Dichtungsseite hin gleichsinnig mit den Lippen des Nutringes verlaufen.
DEK156940D 1940-03-10 1940-03-10 Hochdruckabsperrschieber Expired DE732817C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK156940D DE732817C (de) 1940-03-10 1940-03-10 Hochdruckabsperrschieber

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK156940D DE732817C (de) 1940-03-10 1940-03-10 Hochdruckabsperrschieber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732817C true DE732817C (de) 1943-03-13

Family

ID=7253591

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK156940D Expired DE732817C (de) 1940-03-10 1940-03-10 Hochdruckabsperrschieber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732817C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932291C (de) * 1944-08-18 1955-08-29 Graubremse Gmbh Steuerventil fuer Druckluftbremsen von Kraftfahrzeuganhaengern
DE959070C (de) * 1948-11-17 1957-02-28 Fred Ninnelt Dr Ing Betaetigungsorgan an handbetaetigten Ventilen
DE1290396B (de) * 1967-06-19 1969-03-06 Hoechst Ag Anvulkanisierte Sitzdicntung fuer Armaturen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932291C (de) * 1944-08-18 1955-08-29 Graubremse Gmbh Steuerventil fuer Druckluftbremsen von Kraftfahrzeuganhaengern
DE959070C (de) * 1948-11-17 1957-02-28 Fred Ninnelt Dr Ing Betaetigungsorgan an handbetaetigten Ventilen
DE1290396B (de) * 1967-06-19 1969-03-06 Hoechst Ag Anvulkanisierte Sitzdicntung fuer Armaturen

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