DE7321118U - Unterteiltes becherartiges Behältnis - Google Patents
Unterteiltes becherartiges BehältnisInfo
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Description
Unterteiltes becherartiges Behältnis
Die Erfindung bezieht sich auf ein beispielsweise mit einer Folie verschließbares unterteiltes becherartiges Behältnis
mit zwei verschieden großen, zur getrennten Aufnahme von Gut, insbesondere von Speisen, Lebensmitteln od.dgl., dienenden,
miteinander verbundenen Becherteilen, deren obere öffnurtgen innerhalb eines von einem äußeren Rand umschlossenen Bereiches liegen, wobei der Randverlauf auf dem gesamten Umfang
nur einsinnige Rxchtungsänderungen aufweist, vornehmlich
mit einer ein Ineinanderstapeln mehrerer leerer Behältnisse zulassenden Gestalt.
Behältnisse dieser Art werden u.a. als Verpackung für Molkereiprodukte,
Desserts und ähnliche Erzeugnisse verwendet. In den größeren Becherteil wird beispielsweise Joghurt oder Pudding
abgefüllt, während der kleinere Becherteil zur Aufnahme eines zweiten Produktes wie Marmelade, Fruchtzubereitung
od.dgl. dient, das vor dem Verzehr dem Hauptprodukt zugegeben
wird und mit diesem verrührt werden kann. Ein solches
getrenntes Abpacken von Hauptprodukt und Zusatzprodukt kann sich z.B. aus Gründen der Haltbarkeit empfehlen und gibt
außerdem die Möglichkeit, beide Produkte je nach Geschmack zu mischen.
Bei bekannten Ausführungen solcher Behältnisse weisen die beiden an Volumen unterschiedlich großen Teile jeweils
gleiche Höhe auf> so daß ihre Böden in derselben Ebene liegen.
Der kleinere Becherteil ist dabei vielfach schmal und eng, so daß die Entnahme des Inhalts schwierig sein kann,
etwa bei Verwendung eines normalen Löffels, oder daß ein
vollständiges Entnehmen des Inhalts überhaupt nicht möglich ist. Abgesehen davon kann auch die Herstellung von Behältnissen,
bei denen der kleinere Becherteil z.B. ein enges röhrenartiges Abteil mit vollständiger eigener Wandung bildet,
besondere Probleme aufwerfen.
Ziel der Erfindung ist es, ein Behältnis der eingangs genannten Art mit hohem Gebrauchswert zu schaffen, das sich
u.a. durch gute Stabilität und günstige, ein bequemes Entnehmen des Inhalts zulassende Formgebung auszeichnet und
sich leicht herstellen läßt.
Gemäß der Erfindung weisen bei einem unterteilten becherartigen Behältnis die beiden Becherteile unterschiedliche
Tiefe auf. Insbesondere sieht die Erfindung vor, daß die Höhe des an. Volumen kleineren Becherteiles wesentlich geringer
als die Höhe des größeren Becherteiles ist. Dadurcii
wird das Entnehmen des Inhalts aus dem kleineren Becherteil wesentlich erleichtert. Weiterhin läßt sich bei der Herstellung
des Behältnisses bei jedem Fertigungsverfahren eine ausreichende
Wandstärke erzielen und die Gefahr eines Undichtwerdens vermeiden» wie dies gerade hinsichtlich des kleineren
Becherteiles sonst nicht immer ohne weiteres erreichbar ist.
Der kleinere Becherteil kann je nach den Erfordernissen ausgebildet
werden und z.B. auch einen ebenen oder weitgehend ebenen Boden haben. Eine besonders vorteilhafte Ausführung
besteht darin, daß der kleinere Becherteil wenigstens teilweise trogartig oder wannenförmig ausgebildet ist. Zumindest
in seinem unteren Bereich weist er dabei zweckmäßig einen gebogenen oder kurvenförmigen vertikalen Querschnitt auf,
und zwar wenigstens in einer Ebene. Dies läßt ein besonders leichtes Entnehmen seines Inhalts zu und ist auch für das
Stapeln von leeren Behältnissen vorteilhaft.
Bei dem erfindungsgemäßen Behältnis kann jeder der beiden Becherteile bis zum oberen, z.B. kreisförmigen Rand des Behältnisses
hin eine eigene Wandung haben. Insbesondere sieht die Erfindung jedoch vor, daß die beider. Becherteile
zumindest im oberen Teil ihrer benachbarten Bereiche durch eine einzige, d.h. beiden Becherteilen gemeinsame Wand voneinander
getrennt sind. In vielen Fällen ist es von Vorteil, wenn diese Wand einen von der Geraden abweichenden, namentlich
einen gekrümmten Verlauf hat. Gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung bildet diese Wand den Teil einer zylindrischen Fläche.
Bei einer zweckmäßigen Ausführung des Behältnisses hat der größere Becherteil wenigstens auf einem Teil seiner Höhe eine
mondsichelartige Querschnittsform.
Eine gute Standfestigkeit des Behältnisses ergibt sich da- ]
durch, daß der größere Becherteil unten einen Aufstandsrand ;
aufweist, dessen Verlauf insbesondere der horizontalen Quer- i
schnittskontur des größeren Becherteiles an dessen Ende ent- <;
spricht. ί
Das erfindungsgemäße Behältnis läßt sich aus einem geeigneten
Kunststoff namentlich im Spritzgießverfahren günstig % herstellen. Jedoch ist auch eine Fertigung durch Tiefziehen
aus Kunststoff oder einem anderen Material nicht ausgeschlossen.
Die Erfindung wird nachstehend in ihren Einzelheiten und Merkmalen anhand der Zeichnung weiter erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Behältnis in einer Seitenansicht, die beide Becherteile erkennen
läßt,
Fig. 2 eine Draufsicht zu F$.g. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1.
-5-
Das dargestellte Behältnis 1 ist aus Kunststoff durch Spritzgießen hergestellt und weist einen größeren Beoherteil 2 und
einen kleineren Becherteil 3 auf, deren Offnungen innerhalb
eines von einem kreisförmigen» als Flansch ausgebildeten Rand 4 umschlossenen Bereiches liegen.
Der kleinere Becherteil 3 hat im Bereich seiner Öffnung eine
ovale oder etwa mandelförmige Querschnittskontur 3a (Fig.2) und ist nach unten hin trogförmig ausgebildet, wobei der
mittlere radiale Vertikalquerschnitt 3b (Fig. 3) bei diesem Ausführungsbeispiel etwa kreisbogenförmig begrenzt ist.
Die Höhe h des kleineren Becherteiles 3 an dessen tiefster Stelle ist wesentlich geringer als die Höhe H des größeren
Becherteiles 2, die der Gesamthöhe des Behältnisses 1 entspricht«
Der größere Becherteil 2 ist in seinem Horizontalquerschnitt etwa mondsichelförmig ausgebildet, wie Fig. 2 erkennen läßt,
und verjüngt sich im wesentlichen konisch zum Becherboden hin. Der größere und der kleinere Becherteil 2 und 3 sind
voneinander durch eine ihnen gemeinsame Wand 5 voneinander getrennt, die hier vertikal verläuft und Teil einer Zylinderfläche sein kann.
Die Oberseite 5a der Wand 5 ist eben und liegt auf der gleichen Höhe mit der Oberseite Ua des Randflansches U, in den
sie übergeht. Diese Partien bilden somit eine einheitliche Auflage für einen beide Becherteile 2 und 3 überdeckenden
und.ihre Aufnahmeräume völlig voneinander getrennt haltenden
Verschluß, der nicht besonders dargestellt ist. Hierbei kann es sich z.B. um eine Folie aus Metall oder Kunststoff handeln, die sich nach dem Einbringen des Füllgutes in die beiden Becherteile auf das Behältnis auflegen und in bekannter
Weise durch Aufsiegeln, Aufkleben od.dgl. befestigen läßt.
Das Behältnis 1 ist unten mit einem i ufStandsrand 6 versehen,
der entsprechend der Querschnxttskontur 2a des größeren Becherteiles 2 an dessen unterem Ende verläuft. Der Boden 7
des größeren Becherteiles 2 ist gegenüber diesem Aufstandsrand 6 etwas nach oben zurückgesetzt. Die Wandung 2b des
größeren Becherteiles 2 springt in ihrem unteren Bereich an einer Stelle geringfügig nacn innen zurück und ist an
dem sich anschließenden Fu&bereich 2c außen mit einer P ?filierung
8 versehen.
In Fig. 3 ist mit einer strichpunktierten Linie 9 angedeutet, daß der kleinere Becherteil ggfs. auch einen ebenen
Boden aufweisen kann.
Das erfindungsgemäße Behältnis eignet sich aufgrund seiner Form besonders dazu, in einem gesteuerten Druckvorgang in
der Weise bedruckt zu werden, daß das Druckbild stets an der gleichen Seite erscheint. Dabei ist es weiterhin möglich,
die Außenseite des kleineren Becherteiles mit einem richtig positionierten Aufdruck zu versehen, der einen Hinweis auf
den Inhalt geben kann.
•7-
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw« in der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der
bekannte Stand der Technik es zuläßt, für sich allein oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung fallend angesehen werden.
Claims (1)
1. Unterteiltes becherartiges Behältnis mit zwei verschieden großen, zur getrennten Aufnahme von Gut, insbesondere von
Speisen, Lebensmitteln od.dgl., dienenden, miteinander verbundenen Becherteilen, deren obere Offnungen innerhalb
eines von einem äußeren Rand umschlossenen Bereiches liegen, wobei der Randverlauf auf dem gesamten Umfang nur
einsinnige Richtungsänderungen aufweist, vornehmlich mit einer ein Ineinanderstapeln mehrerer leerer Behältnisse
zulassenden Gestalt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Becherteile (2 und 3) unterschiedlich tief sind.
2. Behältnis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe Ch) des an Volumen kleineren Becherteiles (3)
wesentlich geringer als die Höhe (H) des großen Becherteiles (2) ist.
3. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der kleinere Becherteil (3) einen ebenen Boden C9) aufweist* t
k. Behältnis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der kleinere Becherteil (3) wenigstens teilweise trogartig ausgebildet ist.
-2-
5. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sein äußerer Rand (1O in an sich bekannter
Weise kreisförmig verläuft.
6. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Becherteile (2, 3) zumindest im oberen Teil ihrer benachbarten Bereiche durch
eine einzige Wand (5) voneinander getrennt sind.
7. Behältnis nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wand (5) einen von einer Geraden abweichenden, insbesondere einen gekrümmten Verlauf hat.
8. Behältnis nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wand (5) den Teil einer Zylinderfläche bildet.
9. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der größere Becherteil (2) wenigstens
auf einem Teil seiner Höhe eine mondsichelartige Quer-
schnittsform hat.
10. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der größere Becherteil (2) unten mit einem Aufstandsrand (S) versehen ist.
-3-
It 1'III4|*«|U· .
11. Behältnis nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstandsrand (6) entsprechend der Querschnittskontur
des größeren Becherteiles (2) verläuft.
12. Behältnis nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es durch Spritzgießen hergestellt
ist.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7321118U true DE7321118U (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=1293934
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7321118U Expired DE7321118U (de) | Unterteiltes becherartiges Behältnis |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7321118U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE1025045B1 (nl) * | 2017-08-30 | 2018-10-04 | Incorock NV | De productie van een duaal dessertproduct omvattende pudding en een puddingadditief |
-
0
- DE DE7321118U patent/DE7321118U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE1025045B1 (nl) * | 2017-08-30 | 2018-10-04 | Incorock NV | De productie van een duaal dessertproduct omvattende pudding en een puddingadditief |
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