DE73105C - Oeldampfbrenner - Google Patents
OeldampfbrennerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details, e.g. burner cooling means, noise reduction means
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
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- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
- F23D11/441—Vaporising devices incorporated with burners
- F23D11/443—Vaporising devices incorporated with burners heated by the main burner flame
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.· W
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
BRUNO GROSCHE in LONDON. Oeldampfbrenner.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen einfachen
und dabei zweckmäfsigen Apparat bezw. Brenner zur Erzeugung von Oelgas und gleichzeitiger
Verbrennung desselben, bei welchem die Verdampfung des Oeles durch die Heizflamme
selbst, welche durch einen Hohlraum des Gaserzeugers getrieben wird, bewirkt und
durch einen eigenthümlichen Flammenvertheiler die Bildung einer gleichmäfsigen grofsen Flamme
erzielt wird, und bei welchem ferner durch die eigenartige Anordnung eines Filters im
Zulaufrohr eine vollständige Reinigung des Oeles erfolgt und ' gleichzeitig ein Rückdruck
des Gases vom Generator verhütet wird. Ferner kann bei der Entwickelung des Gases ein beliebig
starker Zug erzeugt werden.
Der neue Apparat bezw. Brenner besteht, wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich,
aus dem runden Gaserzeuger oder Generator E, welcher, in der Mitte mit dem Hohlraum e
versehen, durch das Rohr F mit der ebenfalls runden Pfanne C, deren Boden c sich in der
Mitte derselben befindet, verbunden ist. In den Generator E ist ferner das Knierohr D, dessen
in den Generator hineinreichendes Ende als Ueberlaufrohr dient, eingeschraubt. Der auf
dem Boden c der Schale C liegende Rohrschenkel D ist vorn mit einer Verschlufsschraube
d und in seiner oberen Wandung, genau in der Mitte zum Hohlraum e des
Generators E, mit einer kleinen Oeffnung D3 versehen. Die obere und untere Wand des
Generators sind durch Stützen e1 verbunden. Ueber entsprechenden Oeffnungen im Boden c
der Schale C sind zwei gegen einander stehende gekrümmte Rohre C2 angeordnet, deren Mündungen, dem Durchmesser des Hohlraumes e
entsprechend von einander entfernt, oberhalb der Oeffnung -D3 des Rohres D angeordnet
sind.
Ueber dem Generator E ruht auf Tragfüfsen oder Winkeleisen g der Flammenvertheiler oder
Ausbreiter G, welcher an seinem Umfang mit Aussparungen versehen ist. Derselbe hängt
noch mittelst der Schlaufe G2 an einem im Ansatz G1 des Generators E drehbaren Kran H,
mittelst von oben durch die Schlaufe G2 und in Bohrungen H1 des Krans greifender Stifte
verstellbar. Der Flammentheiler läfst sich daher beliebig seitlich drehen und giebt, wenn
gewünscht, die Oeffnung oder den Hohlraum c im Generator frei, z. B. dann, wenn
die Oeffnung D'd im Rohr D gereinigt werden
soll.
Der Generator selbst ist mit kleinen Eisenstücken, Drahtenden etc. gefüllt, welche durch
die mittelst Füllschrauben E'2 verschlossenen Oeffnungen eingebracht werden, und welche
zur besseren Erhitzung des Oeles und daher zar schnelleren Vergasung desselben dienen.
Das vom Generator nach unten führende Rohr F verjüngt sich unterhalb des Bodens c
der Pfanne C zum Rohrstutzen C\ in welchen das Zuleitungsrohr A einmündet.
Im horizontal laufenden Theil des letzteren ist durch entsprechende Bogen und Rohrstücke
ein Sack Ä1 gebildet und das Rohr an dieser
Stelle mit Mineralwolle etc. gefüllt (Fig. 1), wodurch der doppelte Zweck erreicht wird,
das zum Brenner steigende OeI zu filtriren, so dafs dasselbe rein und zur gleichmäfsigen Verdampfung
besser geeignet in den Generator E
gelangt, wie auch um einen Rückdruck vom Generator her zu verhüten.
' Der Hergang der Vergasung und Verbrennung ist folgender: Das wie vorbeschrieben filtrirte
OeI gelangt aus einem geeignet angebrachten Oelbehälter bei geöffnetem Ventil A1 durch die
Rohre A C1 und F in den Generator E, füllt diesen bis zum Ueberlauf und tritt durch die
Oeffnung D3 im Rohr D in die Pfanne C, bis diese etwa ein Drittel gefüllt ist, worauf das
Ventil A{ geschlossen wird. Hierauf wird das OeI in der Pfanne C entzündet und durch die
aufsteigende Flamme der Generator E erhitzt, so dafs das in demselben befindliche OeI ver^-
dampft wird und als Gas durch das Rohr D und die Oeffnung DB strömt. Hier wird das
Gas entzündet und brennt nun, indem durch die Röhren C2 stark Luft zugeführt wird, eine
intensiv heifse Flamme entwickelnd, welche, Hohlraum e emporgetrieben, gegen den
Flammenvertheiler G schlägt und um diesen herum durch die kanalartigen Aussparungen
desselben gleichmäfsig vertheilt und ausgebreitet wird. Durch die im Hohlraum emporsteigende
Flamme wird nun der Generator E bezw. das in demselben befindliche OeI heifs erhalten, so
dafs, sobald das Ventil A1 wieder geöffnet ist und ein regelmäfsiger Oelzuflufs stattfindet, die
Verdampfung und Verbrennung fortlaufend stattfindet.
Um den Zug zur Leuchtflamme verstärken bezw. dem austretenden Gas mehr Luft zuführen
zu können, kann unter der Schale C ein Boden J (in Fig. ι punktirt) angebracht
und in die Wandung des so gebildeten geschlossenen Raumes ein mit Trichter versehenes
Luftzuführungsrohr K eingeführt werden.
Fig. 5 ist ein Werkzeug zum Reinigen der Oeffnung D3 des Rohres D.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Oeldampfbrenner, gekennzeichnet durch den mit der Zuleitung verbundenen, mit einer' centrischen Oeffnung (e) versehenen Generator (E), in welchen ein nach unten knieförmig gestaltetes, vorn geschlossenes und mit Brenneröffnung (D3) versehenes Ueberlaufrohr (D) eingesetzt ist, in Verbindung mit einer mit dem Generator (E) verbundenen Heizpfanne (C), in deren Boden gegen die Brenneröffnung (D3) gebogene Luftzuführungsröhren (C1) eingesetzt sind, und welche behufs Verstärkung des Luftstroms durch einen Boden (J) erforderlichenfalls zu einem unten geschlossenen Hohlraum mit Luftzuführungsrohr (K) ausgebildet werden kann.
- 2. An dem unter i. gekennzeichneten Oeldampfbrenner die über dem Generator an einem Kran (H) oder dergleichen seitlich drehbar befestigte ausgezackte Flamm en-' s'cheibe (G).
- 3. An dem unter 1. gekennzeichneten Oeldampfbrenner die aus einem mit Mineralwolle oder dergleichen gefüllten Sack bestehende, in die Zuleitung (A) eingeschaltete Filtervorrichtung (A2), zum Zweck das zum Brenner strömende OeI zu filtriren und den Rückdruck vom Generator aufzunehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE73105C true DE73105C (de) |
Family
ID=346267
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT73105D Expired - Lifetime DE73105C (de) | Oeldampfbrenner |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE73105C (de) |
-
0
- DE DENDAT73105D patent/DE73105C/de not_active Expired - Lifetime
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