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DE7309264U - Turmhindernis - Google Patents

Turmhindernis

Info

Publication number
DE7309264U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tower
obstacle
towers
fastening
shingle roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7309264U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7309264U publication Critical patent/DE7309264U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63KRACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
    • A63K3/00Equipment or accessories for racing or riding sports
    • A63K3/04Hurdles or the like
    • A63K3/046Equestrian hurdles

Landscapes

  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Anmelder: Georg Wiegner, 4-o6 Viersen 11, Breslauer Str. 35
Anlage zur Eingabe vom 9·3·1973
Pat/319/Uli-Hx.
Turmhindernis.
Die Neuerung betrifft ein Turmhindernis, insbesondere ein Schindeldachturmhindernis von im wesentlichen rechteckigem Grundriß für den Reitsport, bei dem die beidseitig des eigentlichen Hindernisses befindlichen Türme Haltemittel für Auflagen, wie Stangen und Planken tragen.
Turmhindernisse finden im Reitsport, insbesondere auch bei Turnieren, vielfach Verwendung, weil sie sich durch farbliche und bauliche Gestaltung sehr den in der Praxis gegebenen baulxcfren Ausgestaltungen anpassen lassen, wie beispielsweise Toreinfahrten.
Solche Türme, die in der einfachsten Form als Ziegelturm ausgebildet sind, häufig aber etwas interessanter als sogenannte Schindeltürme mit zwei bis drei verschiedene Höhen aufweisenden Schindeldächern, dienen dabei als seitliche Begrenzungen. Zwischen diesen Türmen befindet sich dann das eigentliche Hindernis; im einfachsten Falle in Form einer auf einer Halterung aufgelegten Stange.
Die Neuerung besteht darin, diese vorbfckannten Turinhindernisse dadurch zu variieren und viel vielseitiger einsetzbar zu machen, indem neuerungsgemäß mindestens an zwei im Winkel von 9o° zueinander stehenden senkrechter. Turmflächen vertikal
verlaufende Befestigungsschienen angeordnet sind. Dabei werden in einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung die Befesti-KunKSöchientJii vOü Rölii/eü gebildet.
Mit diesem verhältnismäßig einfachen Kunstgriff gelingt es überraschender Weise die bisher lediglich einem Zweck, nämlich der seitlichen Begrenzung solcher Sprunghindernisse dienenden Türme für eine ganz vielfältige Parcours-Gestaltung einsatzfähig zu machen.
Durch die an zwei senkrechten Turmflächen, die im Winkel von 9o° zueinander stehen, angebrachten Befestigungsschienen lassen sich zusätzlich zu dem eigentlichen bisherigen Hindernis weitere Hindernisse, die von dem gleichen Turm ausgehen, aufbauen, oder andere im Hindernisbau wichtige bauliche Maßnahmen verwirklichen.
So ist es beispielsweise bei einem Schindeldachturm möglich, von der schmalen Stirnseite dieses Schindeldachturmes aus zum gegenüberliegenden entsprechend angeordneten Schindeldachturm die übliche Hindernisstange aufzulegen. Von dem gleichen Schindeldachturm aus könnee aber an drei an der Längsfläche des Turmes befindlichen, vertikal verlaufenden Befestigungsschienen mit einem weiteren, entsprechend ausgestatteten Schindeldachturm ein Stufenhindernis errichtet werden^ in Form einer sogenannten Triplebar, Auf diese Art und Weise ist es möglich, daß ein auf engstem Raum erstelltes kombiniertes Hindernis das eine Mal als Stangenhindernis angesprungen wird und dann aus seitlicher Richtung als Stufenhindernis in Form einer Triplebar.
Mit dieser großen Variationsmöglichkeit ist der Vorteil verbunden, daß insbesondere fc§£ in Hallen oder auf kleineren Plätzen aufgebauten Parcouren viel Platz gespart werden kann
und sich auf engstem Raum ein sehr interessanter, äußerst vielseitiger Parcours erstellen läßt.
Eine weitere Einsatzmöglichkeit dieser neuen Hindernisse besteht darin, daß daraus ein Hindernis mit Seitenfang erstellt wird. Bekanntlich eigen Pferde, insbesondere wenn sie große Scheu vor dem Hindernis haben, dazu, nach der Seite auszubrechen. Selbst wenn man versucht, durch Anbau weiterer Hindernisse in einem gewissen Winkel zu dem eigentlichen Hindernis dies zu verhindern, so findet das Pferd häufig noch den schmälsten Zwischenraum zwischen dem Haupthindernis und den sogenannten Seitenfängen um dort durchzubrechen. Dieser Zwischenraum war bisher praktisch nicht zu vermeiden, da die beigestellten Seitenfänge mit ihren Fußteilen und Seitenpfosten immer einen gewissen Abstand zum Haupthindernis haben. Durch die neuartigen Hindernisse ist es möglich, durch jeweils einen einzigen zusätzlichen Seitenpfosten oder Turm an jeder Seite zwei Seitenfänge gebildet werden, die direkt vom die seitliche Begrenzung bildenden Turm des Haupthindernisses ausgehen und damit überhaupt keinen Freiraum beidseitig der Türme lassen.
Die Befestigungsschienen können in konventioneller Weise in Abständen von beispielsweise 5 cm mit Durchbohrungen versehen sein, in die Aufleger hakenförmig eingreifen. Eine bevorzugte Ausgestaltung dieser Hindernisse besteht aber darin, daß die Befestigungsschienen von Rohren gebildet werden, also rund sind und für die Befestigung der Hindernisse oder von Haltemitteln für diese Hindernisse Klemmhalter verwendet werden, die höhenverstellbar auf den als Befestigungsschienen dienenden Rohren festgeklemmt sind.
Durch diese Befestigungsschienen mit kreisrundem Querschnitt und entsprechend ausgestalteten Befestigungsklemmen wird erreix±rt, daß die daran befestigten Hindernisstangen, bzw. die dafür vorgesehenen Haltemittel nicht nur im rechten Winkel
zueinander angeordnet werden können, wie das vorher beschrieben ist, sondern daß jeder beliebige Winkel durch Drehen der Klewmlialter· eingestellt werden, kann* Diese siEismmhalter weisen in einer besonders bevorzugten Ausführungsform einen Ansatz auf, der meist mit einem Langloch ausgerüstet ist und es ermöglicht, die eigentlichen Haltemittel, wie Spangen, Aufleger und ähnliches darin zu befestigen.
Die Neuerung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Schindeldachturm in der Vorderansicht; Fig. 2 die Draufsicht eines aus zwei Schindeldachtürmen und einem Ziegelturm aufgebauten Parcours-Teilstück. Der Schindeldachturm 1 ist in drei Etagen mit Schindeln Io und Firststücken 9 gedeckt. An einer Seitenfläche weist er jeweils in der- Mitte der unterschiedlich hohen Etagen Holme 3 auf, die in Halterungen 2 gelagert sin;s · Pie Holme 3 sind in verschiedenen Höhen mit Bohnmgen 11 versehen, in die Lagerschalen 6 in der jeweiligen Höhe einer Bohrung 11 eingesetzt werden köiinen. Die Lagerschalen 6, die mit nichtdargestellten Stiften an den Holmen 3 durch Durchstecken der Stifte durch die Bohrungen 11 befestigt werden, dienen zur Aufnahme der Hindernisstangen 5. Durch die Anordnung von drei Hftlmen 3 entlang der Längsfläche des Schindeldachturmes 1 kann dieser in Zusammenbau mit einem weiteren Schindelturm 1, bei dem die Holme 3 entsprechend Fig. 2 an den gegenüoerliegenden Seiten angeordnet sind, so daß sich ein rechter und ein linker Schindeldachturm 1 ergibt, als Triplebarhindernis eingesetzt werden.
Zusätzlich weist der Schindeldachturm 1 an seiner Stirnseite einen weiteren Holm 3 auf, der ebenfalls zur Höhenverstellung der Lagerschalen 6 mit Bohrungen 11 ausgerüstet ist. Da die Lagerschalen 6 auf dem stirnseitig angebrachten Holmium mehr
als 18o° zu schwenken sind, kann durch Auflegen einer Leitplanke 7 auf die Lagerschalen 6 und Einsatz eines Ziegelturmes 8 mit dem Schindeldachturm 1 gleichzeitig ein Fangständer aufgebaut werden, wie es Pig* 2 zeigte Durch Einhängen eines Ge^tero 4 in den zweiten Schindeldachturm 1, der ebenfalls stirnseitig mit einem Holm 3 ausgerüstet ist, ergibt sich auf engstem Raum im rechten Winkel zum Triplebar ein weiteres Hindernis.

Claims (5)

Anmelder: Georg Wiegner, 4o6 Viersen H1 Breslauer Str. 35 Pat/319/Uh-Hx. Schutzanspräche.
1. Turmhindernis, insbesondere Schindeldachturni von im wesentlichen rechteckigem Grundriß für den Pferdesport, bei dem
die beidseitig des eigentlichen Hindernisses befindlichen
Türme Haltemittel für Auflagen wie Stangen und Planken
tragen, dadurch gekennzeichnet$ daß mindestens an zwei im
Winkel von 90° zueinander stehenden senkrechten Turmflächen vertikal verlaufende Befestigungsschienen (3) angeordnet
sind.
2. Turmhindernis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsschienen (3) von Rohren gebildet werden.
3· Turmhindernis nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der eigentlichen Hindernisse (5) Klemmhalter dienen, die höhenverstellbar auf den als Befestigungsschienen (3) dienenden Rohren festgeklemmt sind.
4·. Turmhindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von zwei Türmen (1) ein Hindernis mit zwei Seitenfängen gebildet ist.
5. Turmhindernis nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von zwei Schindeldachtürmen (1) ein kombiniertes Stangen- und Stufenhindernis gebildet ist
zum Anspringen aus verschiedenen Richtungen.
DE7309264U Turmhindernis Expired DE7309264U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7309264U true DE7309264U (de) 1974-08-29

Family

ID=1290900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7309264U Expired DE7309264U (de) Turmhindernis

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7309264U (de)

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