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DE729414C - Schlittenfuehrung fuer Rechengetriebe in Feuerleitgeraeten - Google Patents

Schlittenfuehrung fuer Rechengetriebe in Feuerleitgeraeten

Info

Publication number
DE729414C
DE729414C DES136193D DES0136193D DE729414C DE 729414 C DE729414 C DE 729414C DE S136193 D DES136193 D DE S136193D DE S0136193 D DES0136193 D DE S0136193D DE 729414 C DE729414 C DE 729414C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
guide
fire control
control devices
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES136193D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Dinger
Manfred Eisfeldt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DES136193D priority Critical patent/DE729414C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE729414C publication Critical patent/DE729414C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G11/00Details of sighting or aiming apparatus; Accessories
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/0005Hand manipulated computing devices characterised by a specific application
    • G06G1/0057Hand manipulated computing devices characterised by a specific application for gun laying, for bomb aiming

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

  • Schlittenführung für Rechengetriebe in Feuerleitgeräten Bei Schlittenführungen in Rechengetrieben von Feuerleitanlagen sind nicht nur die Forderungenhinsichtlich derLosefreiheit und Genauigkeit besonders hoch, sondern es muß auch ihr Reibungswiderstand mit Rücksicht auf eine Ersparnis an Antriebskraft auf ein geringstmögliches Maß herabgesetzt werden, denn mit der Antriebskraft wachsen wegen des unvermeidbaren Einflusses der Elastizität des Materials die Dimensionen und damit das Gewicht der Rechengetriebe. Die bisher verwendeten Schlittenführungen mit Gleitlagern erfüllen diese Forderungen nicht in befriedigendem Maße, schon deshalb nicht, weil ein Gleitlager immer ein gewisses Spiel voraussetzt, um überhaupt beweglich zu sein.
  • Es bereitet auch Schwierigkeiten, derartige Gleitlager mit einer zur Aufrechterhaltung eines gleichbleibenden Reibungswiderstandes nötigen Dauerschmierung auszurüsten. Zur Behebung dieser Mängel wurde vorgeschlagen, die Schlitten auf kegeligen Rollen zu lagern, die in schwalbenschwanzförmige Nuten der Führungsschienen eingreifen. Derartige Schlittenführungen sind aber einmal nur schwer herstellbar, insbesondere dann, wenn es sich um Geräte mit kleinen Abmessungen handelt. Außerdem lassen auch sie sich nicht ohne jede gleitende Reibung ausführen, wenn jedes Spiel in zur Bewegungsrichtung des Schlittens senkrechten Richtungen vermieden werden soll, und es wächst auch bei ihnen der Reibungswiderstand mit dem Maß der geforderten Genauigkeit rasch.
  • Nun sind, beispielsweise bei Druckereimaschinen, Schlittenführungen bekanntgeworden, bei denen die Lagerung des Schlittens an der Führungsschiene mittels auf einer geschlossenen Bahn umlaufender Lagerkugeln erfolgt, die nur auf einen zur Bewegungsrichtung des Schlittens parallelen Teil ihres Weges mit der Führungsschiene in Eingriff stehen und auf dem übrigen Weg leer laufen. Die Führungsschiene und der zu dieserparalleleTeil der Kugelumlaufbahn sind mit prismatischen Längsnuten von keilförmigem Ouerschnitt versehen, so daß ein prismenförmiger Hohlraum entsteht, in dem die Lagerkugeln laufen und der Schlitten somit lediglich einen Freiheitsgrad aufweist. Derartige Führungen lassen sich bei geeigneter Konstruktion mit kleinen Abmessungen und völlig losefrei herstellen und sind äußerst leichtgängig.
  • Gemäß der Erfindung werden derartige, auf einer geschlossenen, die prismatische Führungsstrecke enthaltenden. Bahn umlaufende Lagerkugeln bei Schlittenführungen für Rechengetriebev onFeuerleitgeräten auf jederFührungsseite des Schlittens verwendet.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungs-und Anwendungsbeispiele für die Schlittenführung dargestellt. Es zeigen i Fig. i eine Draufsicht auf . eine Schlittenführung in teilweisem Schnitt nach der LinieI-I in Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. i, Fig. 3 und 4. zwei weitere Ausführungsformen der Schlittenführung in Draufsicht und teilweisem Schnitt, Fig. 5 die Anwendung bei einem Sinusgetriebe mit beweglicher Führungsschiene, Fig.6 die Anwendung bei einem Kurvenzylindergetriebe und Fig. 7 bei einem Multiplikationsgetriebe nach Art eines Dreiecksrechners, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7.
  • Die Fig. i und 2 zeigen den prinzipiellen Aufbau einer gemäß der Erfindung zu verwendenden, in ihrem grundsätzlichen Aufbau bekannten Schlittenführung. Es sind- i, i' die beiden, beispielsweise auf einer Grundplatte a befestigten seitlichen Führungsschienen für den Führungsschlitten, welcher aus den beiden symmetrisch ausgebildeten Hälften 3, 3' besteht. In jede dieser beiden Hälften sind auf den einander zugekehrten Seiten geschlossene Umlaufbahnen .1 in Form von keilförmigen Nuten eingeschnitten, so daß die aufeinanderliegenden Hälften 3, 3' geschlossene Umlaufkanäle für die in ihnen untergebrachten Lagerkugeln 5 bilden. Auf den beiden den Schienen i, i' zugekehrten Längsseiten ist der Schlitten 3, 3' außerdem bei 6 keilförmig abgeschrägt, und zwar derart, daß der äußere geradlinige Teil der Umlaufbahn zur Hälfte freigelegt wird, zusammen mit der Keilnut 7 in der Führungsschiene i bzw. i' einen prismenförmigen Hohlraum bildet und die Lagerkugeln 5 auf diesem Wege teilweise an den Keilflächen 7 und teilweise an den Keilflächen des Schlittens 3, 3' zur Anlage kommen. Zum Zwecke einer leichteren Herstellung der Keilnuten 7 können diese an ihrem Grund noch bei 8 eine Hinterschneidung aufweisen.
  • Durch diese Ausbildung der Führungsbahnen für die Kugeln 5 können diese sich bei einer Verschiebung des Schlittens 3, 3' ganz unabhängig von der Länge des Verschiebungsweges immer in der gleichen Richtung an den keilförmigen Führungsflächen 7 der Schienen i, i' abrollen. Sie sind dabei nur auf dem äußeren geraden Teil ihrer Bahn belastet und können infolgedessen auf dem übrigen Teil ihres Weges leer umlaufen, d. h. mit Spiel geführt sein, um den Reibungswiderstand nach Möglichkeit gering zu halten. Die Umlaufbahn für die Kugeln wird zweckmäßig so gewählt, daß sie bogenförmig in den prismenförmigen Arbeitsraum zwischen Schlitten 3, 3' und Führungsschienen i, i' einmündet. An den Einmündstellen sind vorstehende Führungsansätze 9 vorgesehen, die die Lagerkugeln 5 in die Umlaufbahn 4 einführen. Bei der im Ausführungsbeispiel gewählten keilförmigen Abschrägung 6 auf den Längsseiten des Schlittens 3, 3' entstehen diese in die Keilnut 7 der Schiene i, i' eingreifenden Führungsansätze g von selbst. Gegebenenfalls können aber auch in an sich bekannter Weise besondere Greifer angeordnet werden, welche die gleiche Aufgabe erfüllen.
  • Die beiden Schlittenhälften 3, 3' können nach Einlegen der Lagerkugeln 5 durch Schrauben, Nieten u. dgl. io zusammengehalten «-erden, die gegebenenfalls gleichzeitig zur Befestigung der mittels des Schlittens zu führenden Geräteteile benutzt werden können, beispielsweise zum Befestigen eines Lagerzapfens u. dgl., wie es im nachfolgenden noch näher beschrieben wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3, die in der Darstellungsweise der in Fig. i entspricht, ist der grundsätzliche Aufbau der Führungsschienen i, i' und des Schlittens 3, 3' wieder der gleiche. Abweichend von der Fig. i ist jedoch der mittlere Teil der inneren Umlaufbahnen .I für die Kugeln 5 ausgebuchtet, so daß hier für besondere Befestigungsmittel, z. B. einen Zapfen ii, der erforderliche Platz entsteht.
  • Bei -der bevorzugten Ausführungsform einer Schlittenführung für Rechengeräte nach Fig..I sind vier im wesentlichen kreisförmige, auf flen Außenseiten abgeflachte Umlaufbahnen für die Lagerkugeln 5 vorhanden, von denen sich nur jeweils eine geringe Anzahl, z. B. drei, in Eingriff mit den Schienen i, i' befindün. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der Schlitten unabhängig von seiner Länge nur an vier gleichmäßig beanspruchten Punkten gelagert und demnach die Reibung auf ein kleinstmögliches Maß reduziert ist. Bedingung ist hierbei nur eine derartige Länge der äußeren Abflachung der Umlaufbahnen, daß sich dauernd mindestens eine Kugel an der Führungsschiene in Eingriff befindet. Für eine einwandfreie Parallelführung allein würde es allerdings an sich bereits ausreichen, wenn sich auf einer Seite des Schlittens zwei und auf der anderen Seite nur eine Umlaufbahn befinden.
  • In Fig. 5 ist die Anwendung der Schlittenführung bei einem Sinusgetriebe dargestellt. Das Sinusgetriebe selbst ist in bekannter Weise ausgeführt und besteht aus einer Scheibe 12, auf der bei 13 eine Spindel 14 gelagert ist. Ein .auf dieser verschraubbarer Stein 15 greift in die Kulisse 16 ein, die an der Resultatschiene 17 sitzt. Die beiden Werte (Winkel oc und Größe c) des zu bildenden Produktes c # sin a werden einerseits über die an der Scheibe 12 angreifende Schnecke 18 und andererseits über die beiden Kegelräder z9 eingeführt. Die Resultatschiene 17 ist dabei in senkrechter Richtung mittels der erfindungsgemäßen Schlittenführung geführt. Hierbei ist abweichend von den Ausführungsformen nach Fig. = bis 4 der die Lagerkugeln enthaltende Teil gerätefest angeordnet und beispielsweise auf einer Platte 2o befestigt. Die keilförmigen Nuten 7 befinden sich auf beiden Längsseiten der Resultatschiene 17. In sie greifen von außen her die Kugeln der auf der Platte 2o fest angeordneten Kugelbehälter 21a, erb, 2r., und 2rd ein. Von diesen ist jeder in der gleichen Weise ausgeführt wie ein Viertel des Schlittens gemäß der Ausführungsform nach Fig. 4, d. h. mit einer einzigen, annähernd kreisförmigen Kugelumlaufbahn versehen. Diese kann aber auch jede andere geeignete Form erhalten.
  • Die Resultatschiene kann jedoch auch dadurch geführt werden, daß sie auf zwei nach Fig. r, 3 oder 4 ausgebildeten Schlitten befestigt ist, die sich innerhalb zweier Längsschienen befinden.
  • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist beispielsweise bei einem Kurvenzylindergetriebe gegeben, wie es in Fig. 6 angedeutet ist. In den Zylinder 22 ist in an sich bekannter Weise eine kurvenförmige Nut 23 eingeschnitten, die in ihrer Abwicklung irgendeine funktionelle Abhängigkeit einer Größe a von einer anderen Größe b ausdrücken möge. Es wird daher nach Einstellung der Abszisse a durch eine entsprechende Drehung des Zylinders 22 um seine Achse 24 ein in der Kurvennut 23 gleitender, parallel zur Zylinderachse geführter Stein 25 auf die zugehörige Ordinate b längs verschoben. Der Stein 25 ist in geeigneter Weise an einem Schlitten 26 gelagert, der zwischen den beiden Schienen 27, 27' geführt ist. Durch eine am Schlitten 26 befestigte und mit einer Zahnung28 versehene Schiene 29 wird die abgegriffene Ordinate, d. h. der Verschiebungsbetrag, auf ein Zahnrad 30 übertragen, das mit einem Anzeigegerät 31 oder mit irgendwelchen anderen Geräteteilen gekuppelt sein kann.
  • Um bei diesem an sich bekannten Kurvenzylindergetriebe eine besonders leichtgängige und trotzdem äußerst genaue Führung des Schlittens 26 sowie der Resultatstange 29 zu erzielen, wird gemäß der Erfindung eine Kugellagerung im Sinne der vorhergehenden Ausführungsbeispiele für diese beiden Teile angewandt. Zu diesem Zweck können die beiden Führungsschienen 27, 27', ebenso wie die Schienen z, z' in den Fig. z und 2, auf der Innenseite mit keilförmigen Nuten versehen und der Schlitten 26 mit nicht näher dargestellten, auf geschlossenen Bahnen umlaufenden Lagerkugeln ausgerüstet sein. Da der Schlitten 26 bzw. die Stange 29 noch an einer zweiten Stelle geführt wird, reicht es grundsätzlich. aus, wenn auf jeder Seite des Schlittens 26 nur eine einzige im wesentlichen kreisförmige Kugelumlaufbahn im Sinne der Fig. 4 vorhanden ist, denn die Anzahl der sich auf jeder Seite des Schlittens im Wirkungsbereich befindenden Kugelnbraucht nur gering zu sein. Es ist jedoch auch hier möglich, andere Bahnformen für die Lagerkugeln zu wählen. Desgleichen kann der Gleitstein 25 statt am Schlitten 26 unmittelbar an der Resultatschiene 29 gelagert und letztere auf die gleiche oder ähnliche Weise zwischen zwei gerätefest angeordneten Kugelbehältern2z geführt sein, wie die Resultatschiene 17 beim Sinusgetriebe nach Fig. 5.
  • Die zweite Führungsstelle für die Resultatschiene 29 kann derart ausgeführt sein, daß letztere gegenüber dem Zahnrad 3o mit einer keilförmigen Nut versehen ist, in die die Lagerkugeln eines gerätefest angeordneten Kugelbehälters 32 eingreifen. Die Führung der Schiene 29 wird auf der anderen Seite vom Zahnrad 30 übernommen, gegen das sie durch das Lagerglied 32 angedrückt wird.
  • In Fig. 7 und 8 ist der wesentliche Teil eines in seinem grundsätzlichen Aufbau bekannten Multiplikationsgetriebes dargestellt, das beispielsweise nach Art der Recheneinrichtung gemäß der Patentschrift 547 4o8 arbeiten kann. Die beiden Eingangswerte werden, wie durch die beiden Kurbeln 33 und 34 angedeutet ist, auf die beiden Spindeln 35 und 36 gegeben. Dadurch werden die sie umgreifenden Mutterstücke 37 (Fig. 8) und 38- (Fig. 7) um entsprechende Beträge längs verschoben. Die Spindehnutter 37 sitzt an einem zwischen den parallelen Schienen 39, 39' geführten Schlitten 40, an dessen Drehzapfen 41 ein mit einer Schlitzkulisse 42 ausgerüstetes Lineal 43 angelenkt ist. Die Neigung dieses Lineals zu den aufeinander senkrecht stehenden Spindeln 35 und 36 wird außerdem durch die Stellung des Zapfens 44 an der Spindehnutter 38 bestimmt, der in die Kulisse q.2 eingreift.
  • In die Kulisse 4.2 greift ferner ein weiterer Zapfen 45 an einer Stange 46 ein, die von zwei in den Schienen 49 und q.9' geführten Schlitten47 und 48 gehalten wird und mit diesen senkrecht zur Spindel 36 längs verschiebbar ist. Die durch das Kulissenlineal 43 bei der Verstellung der Zapfen 41 und La. bedingte Längsverschiebung der Stange 46 steht somit in einer ganz bestimmten Abhängigkeit von der Größe der durch die Kurbeln 33 und 34 eingeführten Drehwerte.
  • Um die Kulisse 43 möglichst wenig zu beanspruchen und durch die Elastizität des Materials bedingte Fehlerquellen weitgehend auszuschalten sowie auch sonst die Leichtgängigkeit des Rechengetriebes zu erhöhen, werden gemäß der Erfindung die Schlitten 40, 47 und 4.8 mit ihren Führungsschienen 39, 39' und 4.9, 4.9' wiederum in einer in den Fig. i bis ¢ dargestellten Weise ausgeführt. Aber auch hief besteht die Möglichkeit, statt der Schlitten 47, 48 eine unmittelbare Führung der Schiene 46 im Sinne des Beispiels nach Fig. 5 vorzusehen.
  • Die dargestellten Rechengetriebe sind nur einige Beispiele aus der Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung auf dem Gebiete der Feuerleittechnik. Die Schlittenführung mit Kugellagerung nach der Erfindung läßt sich auch nicht nur für eine geradlinige Verschiebung anwenden, sondern sie bringt die gleichen Vorteile auch bei gekrümmten, beispielsweise kreisförmigen Führungsbahnen. Als Beispiel sei an eine nach Art einer Drehscheibe an ihrem Umfang gelagerte Scheibe oder an ein Scheibensegment gedacht. Hierbei können am Umfang eine oder mehrere vorteilhaft gleichmäßig verteilte, geschlossene Kugelumlaufbahnen nach Art der Fig. i bis q. vorgesehen sein, die entweder in der Scheibe oder am äußeren Führungskranz untergebracht sind. Auf diese Weise können Kugeldrehkränze der herközumlichen Bauart mit im Verhältnis zum Lagerdruck übergroßem Umfang überflüssig und dadurch der Aufwand an bewegten, Reibung verursachenden Teilen verringert werden. Die Schlittenführung kann auch in eine Kulisse als Kulissenstein eingesetzt werden oder zur Bogenführung eines längeren, einseitig angelenkten Hebels dienen.
  • In allen diesen Fällen macht sich als besonders vorteilhaft der Umstand geltend, daß die Schlittenführung mit einfachen :Mitteln leicht und in der auf dem Gebiete der Feinmechanik erforderlichen Präzision hergestellt werden kann, wie es bei Feuerleitgeräten und insbesondere für die in diesen vorhandenen Rechengetriebe erste Voraussetzung für ihre Brauchbarkeit ist. Hierbei ergibt sich vielfach, beispielsweise bei den in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Rechengetrieben, die Notwendigkeit, kleine Schlitten zu verwenden, deren Breite weniger als io cm beträgt und für die an die Leichtgängigkeit und Losefreiheit äußerst hohe Anforderungen gestellt werden. Die erfindungsgemäße Kugellagerung des Schlittens löst diese Aufgabe auf einfache Weise. Besonders deutlich tritt das günstige Verhältnis zwischen Schlittengröße und Reibung in Erscheinung, wenn, wie .es bei den in der mit hoher Präzision auszuführenden Rechengetrieben in Feuerleitgeräten meistens der Fall ist, Schlittenbreiten von weniger als etwa 3 cm in Frage kommen, oder wenn eine Führung besonders kleiner Schienen nach der in Fig. 5 dargestellten Weise vorgenommen wird. Die Erhöhung der Leichtgängigkeit der Rechengetriebeermöglichtfernereine schwächere Dimensionierung der einzelnen Geräteteile und trägt somit zu einer äußerst erwünschten Gewichtserleichterung der Feuerleitgeräte wesentlich bei.
  • Die gleichen Vorteile ergeben sich auch, wenn die Lagerkugeln durch andere Roll- oder Wälzkörper ersetzt werden, wie sie bei Walzen-, Rollen- und Tonnenlagern Anwendung finden. Es brauchen dabei nur die Umlaufbahnen und die Nuten der Führungsschienen entsprechend ausgeführt zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verwendung von auf einer geschlossenen, die prismatische Führungsstrecke enthaltenden Bahn umlaufenden Lagerkugeln bei Schlittenführungen für Rechengetriebe von Feuerleitgeräten auf jeder Führungsseite des Schlittens. a. Schlittenführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufbahn bogenförmig in den prismenförmigen Zwischenraum zwischen Schlitten und Führungsschiene einmündet unddaß an der Einmündstelle bis in die Nut der Führungsschiene vorstehende Führungsansätze (9) für die Lagerkugeln vorhanden sind. 3. Vierpunktlagerung des Schlittens durch Anordnung von je zwei Kugelumlaufbahnen nach Anspruch i und 2 auf jeder Führungsseite.
DES136193D 1939-03-07 1939-03-07 Schlittenfuehrung fuer Rechengetriebe in Feuerleitgeraeten Expired DE729414C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2716521A (en) * 1953-09-08 1955-08-30 William C Brown Mechanical multiplier
US3123814A (en) * 1962-02-09 1964-03-03 Safe load indicating devices for cranes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2716521A (en) * 1953-09-08 1955-08-30 William C Brown Mechanical multiplier
US3123814A (en) * 1962-02-09 1964-03-03 Safe load indicating devices for cranes

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