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DE726969C - Abwurfgleitkoerper - Google Patents

Abwurfgleitkoerper

Info

Publication number
DE726969C
DE726969C DEH162831D DEH0162831D DE726969C DE 726969 C DE726969 C DE 726969C DE H162831 D DEH162831 D DE H162831D DE H0162831 D DEH0162831 D DE H0162831D DE 726969 C DE726969 C DE 726969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding body
flight
rotation
center
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH162831D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Herrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH162831D priority Critical patent/DE726969C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726969C publication Critical patent/DE726969C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/34Tubular projectiles
    • F42B10/36Ring-foil projectiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/02Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis vertical when grounded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C39/00Aircraft not otherwise provided for
    • B64C39/06Aircraft not otherwise provided for having disc- or ring-shaped wings
    • B64C39/062Aircraft not otherwise provided for having disc- or ring-shaped wings having annular wings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/34Tubular projectiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Abwurfgleitkörper Die Erfindung betrifft insbesondere eine Abwurfwaffe, die an Stelle normaler Bomben von Flugzeugen mitgeführt wird und bei entsprechender Entfernung vom feindlichen Ziel vom Flugzeug abgeworfen, einen Gleitflug unter vorher festgelegtem Längsneigungswinkel auf das Ziel ausführt und dort nach Aufschlag wie eine normale Spreng- oder Splitterbombe explodiert. Das angeführte Verfahren ist schon länger bekannt. Solche Abwurfgleitkörper, fälschlich Lufttorpedo genannt, sind in einigen Ausführungen bekannt. Es ist auch bekannt, daß Flugzeuge, wie es Abwurfgleitkörper darstellen, mit Kreiselsteuerungen ausgerüstet werden, die diese um 2 oder 3 Achsen stabilisieren. Der Einbau zusätzlicher Geräte in Flugzeugzellen hat den Nachteil, daß diese, z. B. die Kreiselsteuerung, empfindliche Geräte sind, die noch durch besondere Energiequellen angetrieben werden und entsprechend großen Raumbedarf haben. Da der zur Verfügung stehende Raum in diesen Abwurfgleitkörpern gering ist und das zusätzliche Gewicht möglichst kleingehalten werden muß sowie die Bedienung für Fronteinsatz möglichst einfach sein soll, ist es erwünscht, keine Sondereinbauten vornehmen zu müssen. Dazu ist eine einfache und billige Fertigung von großer Bedeutung. Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß ein rotationssymmetrisches Kreisringtragwerk mit oder ohne rotationssymmetrischen Rumpf i (Abb. i und a) im Fluge rotiert und die Kreiselwirkung des ganzen Gleitkörpers das Kreisringtragwerk stabilisiert. Um die Kursabweichung gering zu halten, soll der Auftriebsmittelpunkt des Kreisringtragwerkes möglichst im Schwerpunkt der zu tragenden Last liegen.
  • Ein Leitwerk, wie es in der deutschen Patentschrift 260751 vorkommt, ist nicht nötig. Außerdem ist der bekannte Lufttorpedo nicht für eine Drehung um die Längsachse vorgesehen, da die Auftriebsfläche 22, die aus elastischem Stoff besteht, zur Einhaltung eines bestimmten Gleitwinkels auf der Oberseite des ersten zylindrischen Ringes liegen muß. Dadurch ist eine Rotation des Tra,--#verlzs unmöglich. Die kleiner werdenden zylindrischen Ringe sind als Leitwerk zu betrachten und vermutlich zur Stabilisierung notwendig. Dazu erscheint die in der Zeichnung angegebene Ausführungsform vom aerodynamischen Gesichtspunkt eher ein Geschoß als ein gleitflugfähiger Abwurfgleitkörper zu sein.
  • Der Hohlraum des Abwurfgleitkörpers, Tragwerk sowie Rumpf, ist nicht durch Steuerungseinbauten beengt und steht ganz für die Verwendung als Ab@jurfwaffe zur Verfügung.
  • Flugzeuge mit Ringtragwerk sind durch die amerikanische Patentschrift 1 212 954 bekannt. Es ist auch bekannt, Geschosse durch Drehungen um die Längsachse zu stabilisieren. Es ist jedoch nicht bekannt, einen Abwurfgleitkörper, der im Grunde genommen ein Flugzeug darstellt, durch Rotation um die eigene Achse durch das entstehende Kreiselmoment zu stabilisieren. Durch Verwendung von Schubraketen, die in bekannter Art tangential und in Flugrichtung wirken, kann durch die steigende Flvggeschwindigkeit der Gleitwinkel bei gleichbleibendem Längsneigungswinkel des Abwurfgleitkörpers verbessert werden. Die Reichweite -wird dadurch vergrößert und die zur Stabilisierung notwendige Rotation erzeugt.
  • Der Abwurf eines Abwurfgleitkörpers geht etwa wie folgt vor sich: Der Abwurfgleitkörper wird am Trägerflugzeug auf dem Anflug durch einen Sondertrieb, z. B. Luftschraube, Elektromotor oder Preßluftmotor, in Rotation versetzt und in einer dein Gleitwinkel entsprechenden Entfernung abgeworfen. Die in Abb. i ersichtlichen luftschraubenförmigen Streben 3 dienen zur Aufrechterhaltung der Rotation im Flug. Es ist jedoch nicht unbedingt nötig, die Drehzahl durch die Streben 3 konstant zu halten, da die Flüge wenige Minuten dauern und der Drehzahlabfall kaum nennenswert ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an 3 Ausführungsbeispielen.. Abb. i zeigt ein druckpunktfestes Ringtragwerk Zentrisch dazu ist der stromlinienförmige Rumpf i angeordnet. Das Ringtragwerk ist mittels luftschraubenförmiger Streben 3 am Körper i befestigt und dient zur Kon:tanthaltung der Rotation im Fluge. Abb: 2 -neigt eine Ausführungsform, bei der der Rumpf vollkommen fortfällt. Der Körper wird vor dem Abwurf in Rotation versetzt. Das druckpunktfeste Tragwerk d. dient zur Aufnahme von Sprengstoff. Abb.3 zeigt eine Ausführungsform, bei der das Tragwerk finit Schubraketen versehen ist, die in bekannter Art tangential und in Flugrichtung wirken. Der Sprengstoff ist hier im Tragwerk untergebracht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abwurfgleitkörper, gekennzeichnet durch ein im Fluge rotierendes, rotationsvrninetrisches Kreisringtragwerk, dessen Auftriebsmittelpunkt etwa im Schwerpunkt der zu tragenden Last liegt.
  2. 2. Abwurfgleitkörper nach Anspruch i, gekennzeichnet durch luftschraubenförmige Streben (3) zur Aufrechterhaltung der Rotation im Gleitflug.
  3. 3, Abwurfgleitkörper nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Schubraketen (3), die in bekannter Art tangential und in Flugrichtung am Tragwerk wirken.
DEH162831D 1940-07-28 1940-07-28 Abwurfgleitkoerper Expired DE726969C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH162831D DE726969C (de) 1940-07-28 1940-07-28 Abwurfgleitkoerper

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH162831D DE726969C (de) 1940-07-28 1940-07-28 Abwurfgleitkoerper

Publications (1)

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DE726969C true DE726969C (de) 1942-10-23

Family

ID=7183737

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DEH162831D Expired DE726969C (de) 1940-07-28 1940-07-28 Abwurfgleitkoerper

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DE (1) DE726969C (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2907536A (en) * 1950-10-04 1959-10-06 Helmut Ph G A R Von Zborowski Annular wing flying machine and method of flying same
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FR2192699A5 (de) * 1971-01-06 1974-02-08 Flatau Abraham
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