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DE726715C - Dampfheizung fuer mehrteiligen Triebwagenzug - Google Patents

Dampfheizung fuer mehrteiligen Triebwagenzug

Info

Publication number
DE726715C
DE726715C DEF87446D DEF0087446D DE726715C DE 726715 C DE726715 C DE 726715C DE F87446 D DEF87446 D DE F87446D DE F0087446 D DEF0087446 D DE F0087446D DE 726715 C DE726715 C DE 726715C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
main distribution
distribution line
multiple units
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF87446D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alex Friedmann KG
Original Assignee
Alex Friedmann KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE441905D priority Critical patent/BE441905A/xx
Application filed by Alex Friedmann KG filed Critical Alex Friedmann KG
Priority to DEF87446D priority patent/DE726715C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE726715C publication Critical patent/DE726715C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Dampfheizung für mehrteiligen Triebwagenzug Die Erfindung betrifft eine Dampfheizung für mehrteilige Triebwagenzüge. Um die in den verschiedenen Teilwagen des Triebwagenzuges vorgesehenen Heizkörper mit Dampf zu versorgen, ist es üblich, durch Zusammenkuppeln von unten an den Teilwagen verlegten Rohrsträngen mittels gelenkiger oder biegsamer Kupplungen eine sich über alle Teilwagen erstreckende Hauptverteilungsleitung vorzusehen, die von der auf einem Teilwagen .angeordneten zentralen Dampferzeugungsanlage mit Dampf gespeist wird. Zur Wiederverwertung des in dieser Hauptverteilungsleitung sich bildenden und darin anfallenden Niederschlagwassers hat man auch bereits eine solche Hauptverteilungsleitung schleifenartig wieder zur Lokomotive des Zuges zurückgeführt, deren Kessel die Dampferzeugungsanlage ist, um auf ihr das Niederschl:agwasser in einem Topf zu sammeln und mittels eines Injektors in den Lokomotivkessel zurückzuführen.
  • Für die Dampferzeugungsanlage, die unter Wiederverwertung des Niederschlagwassers ein weite erzweigtes Leitungsnetz zu speisen hat, sind die Kupplungen zwischen den einzelnen Teilwagen Wassersäcke, aus welchen das Wasser zur Wiederverwertungsstelle wegzuführen ist. Hierzu ist aber eine entsprechend starke Dampfströmung über alle Kupplungen der Hauptverteilungsleitung in der Richtung zur Sammelstelle des Niederschlagwassers notwendig.
  • Die Eriindung geht nun aus von einer Dampfheizung für mehrteiligen Triebwagenzug mit einer Dampferzeugungsanlage auf einem Wagen und einer von dieser durch dert Zug geführten, mit den Heizkörpern in Verbindung stehenden und wieder zu demselben Wagen zurückkehrenden Hauptverteilungsleitung. Die Erfindung besteht darin, daß zumindest in dem Wagen, der die Dampferzeugungsanlage trägt, die Heizkörper an den zur Dampferzeugungsanlage zurückkehrenden Teil der Hauptverteilungsleitung angeschlossen sind. Dadurch ist der Dampfverbrauch des Endes der Hauptverteilungsleitung möglichst groß gemacht und die genügend starke Strömung über alle Kupplungen, auch über die letzte unmittelbar vor dem Leitungsende eingeschaltete, gesichert.
  • Sehr vorteilhaft ist es, diese Heizkörper als Niederdruckheizkörper auszubilden, weil dann das aus der Hauptverteilungsleitung in sie eintretende Niederschlagwasser durch Druckentspannung wieder nachverdampft und zu Heizzwecken ausgenutzt wird.
  • Den Zufluß des Dampfes aus der Dampferzeugungsanlage in die Hauptverteilungsleitung pflegt man so zu regeln, daß in der Hauptverteilungsleitung keine unnötig hohe Spannung auftreten kann. Es muß aber dafür gesorgt sein, daß in allen ihren Teilen, d. h. auch in ihrem- Ende eine Mindestspannung herrscht, die genügt, die zum Entleeren nach Betriebsschluß vorgesehenen Schwergewichtsventile der Kupplungen während des Betriebes geschlossen zu halten, um Wasserverluste zu vermeiden. Um dies zu erreichen und das nötige Druckgefälle zur Erzeugung einer genügend starken Dampfströmung durch die Hauptverteilungsleitung zu sichern, wird erfindungsgemäß ein vom Druck im Ende der Hauptverteilungsleitung gesteuertes Regelglied für die aus der Dampferzeugungsanlage in die Hauptverteilungsleitung strömende Dampfmenge vorgesehen, so daß ein Abdrosseln des Dampfzuflusses zur Hauptverteilungsleitung erst eintritt, wenn zwischen allen Punkten der Hauptverteilungsleitung bis zu ihrem Ende ein Druckgefälle herrscht. Als Regelglied kann zu diesem Zwecke jede hierfür geeignete, an sich bekannte Regelvorrichtung Verwendung finden, wie z. B. eine mit wachsendem Druck sich immer mehr durchbiegende und dabei das Regelventil verstellende Membran o. dgl.
  • Die Zeichnung zeigt schematisch in der Abb. i eine Draufsicht einer erfindungsgemäß durchgebildeten Dampfheizung für einen mehrteiligen Triebwagenzug.
  • Abb. z stellt die gleiche Heizung dar, jedoch mit einer anderen Art der Dampfdruckregelung am Ende der zu jenem Teilwagen zurückkehrenden Hauptverteilungsleitung, welcher die Dampferzeugungsanlage trägt.
  • Abb.3 gibt schematisch und vergrößert einen Aufriß des die Dampferzeugungsanlage tragenden Teilwagens der Anordnung nach Abb. 2. , Der in der Abb. i dargestellte Triebwagenzug besteht aus den Wagen I, II und III. Der Triebwagen I trägt die Dampferzeugungsanlage i. Von dieser führt unter dem Triebwagen die Hauptverteilungsleitung mittels des Rohres 2 weg, an welches durch die Kupplung 3 der Rohrstrang 4. des Wagens 1I angeschlossen ist, und an diesen wiederriittels der Kupplung 5 der Rohrstrang 6 des Wagens III. Die Kupplung 7 verbindet den Rohrstrang 6 mit dem zurückkehrenden Rohrstrang 6' am Wagen III, von welchem die weitere Rückführung der Hauptverteilungsleiteng über die Kupplung 5', die Leitung q.', die Kupplung 3' und den Rohrstrang 8 zum Wagen i erfolgt.
  • Die Dampfverbrauchstellen sind möglichst gegen das Ende der Hauptverteilungsleitung angeschlossen, um eine starke Dampfströmung über die verschiedenen Kupplungen zwischen den Teilwagen zu sichern. Es stehen daher die Heizkörper auf den einzelnen Teilwagen mit den -zurückkehrenden Leitungssträngen 6', 4.' und 8 der Hauptverteilungsleitung in Verbindung, und zwar auf den Wagen 1I I und II die Hochdruckheizkörper 9, 9', 9" und i o, i o', i o" und am Wagen I die Niederdruckheizkörper i i, i i', i i", i i"'. In diese tritt mit dem Frischdampf Niederschlagwasser aus dem Leitungsende 8 über die Einlaßventile 123 12', 12" und 12... ein, wird in ihnen durch Druckentspannung nachverdampft und trägt zur Erwärmung bei. Das Niederschlagwasser verläßt die Heizkörper durch die Rohre 13, 13'j 13", 13 gelangt in die Sammelleitung 14 und sammelt sich schließlich im Sammelbecken i 5, wo es am Wagen I zur Wiederverwertung zur Verfügung steht.
  • Eine ähnliche Heizanlage stellt die Abb.2 dar, nur ist sie durch eine besondere Einrichtung ergänzt, die bezweckt, in der Hauptverteilungsleitung ein gewisses Druckgefälle zur Aufrechterhaltung einer genügend starken Strömung über alle Kupplungen zu sichern und dabei einen gewissen Mindestdruck in der Leitung aufrechtzuerhalten.
  • Es ist zu diesem Zweck das Leitungsende g durch ein Leitungsstück 8' bis zu einem Rückschlagventil 16 verlängert und geht über dieses in ein Steigrohr 17 über, wie die Abb. 3 zeigt. Das Steigrohr 17 führt hinauf bis in den Wasservorratsbehälter 18, der gewöhnlich unter der Decke des Wagens I angeordnet ist. Die Höhe des Wasserspiegels S bestimmt nun den Druck im Endteil 8, 8' der Hauptverteilung sleitung.
  • Diese Einrichtung dient gleichzeitig auch zum selbsttätigen Hochheben des Niederschlagwassers in den Wasservorratsbehälter; denn der das Niederschlagwasser vor sich her treibende Dampf drückt, wenn seine Spannung genügend groß wird, das Wasser aus dem Leitungsende 8' über das Rückschlagventil 16 und das Steigrohr 17 hinauf in den Wasservorratsbehälter 18.
  • Wie die Abb. 2 und 3 zeigen, ist außerdem noch folgende Einrichtung zur Regelung des Dampfzuflusses aus der Dampferzeugungsanlage in die Hauptverteilungsleitung vorgesehen. Vom Ende 8' der Hauptverteilungsleitung führt ein Rohr i 9 zu einem mit einer federnden Membran 2o abgeschlossenen Raum. An dieser Membran ist mittels der Stange 2 i das Dampfeinlaßventil 12 befestigt. über dieses fließt daher der Dampf geregelt vom Druck im Leitungsende 8' aus dem Kessel 23 durch die Leitung 24 dem Rohrstrang 2 der Hauptverteilungsleitung zu, so daß erst dann, wenn im Ende 8' der Hauptverteilungsleitung ein Überdruck sich einstellt, der Dampfzufluß aus der Dampferzeugungsanlage 23 in die Hauptverteilungsleitung 2, q., 6, 7, 6', r1', 8 regelnd gedrosselt wird, also erst dann, wenn ein Strömungsgefälle zwischen allen Punkten der Hauptverteilungsleitung gesichert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfheizung für mehrteiligen Triebwagenzug mit einer Dampferzeugungsanlage auf einem Wagen und einer von dieser durch den Zug geführten, mit den Heizkörpern in Verbindung stehenden und wieder zu demselben Wagen zurückkehrenden Hauptverteilungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in dem Wagen (I) mit der Dampferzeugungsanlage (i) die Heizkörper (i i, i i', i i", i i"') an den zurückkehrenden Teil (8) der Hauptverteilungsleitung angeschlossen sind.
  2. 2. Dampfheizung für mehrteiligen Triebwagenzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizkörper (i i, i i', i i", i i"') im Wagen mit der Dampferzeugungsanlage Niederdruckheizkörper sind.
  3. 3. Dampfheizung für mehrteiligen Triebwagenzug nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch ein vom Druck im Ende (8) der Hauptverteilungsleitung gesteuertes Regelglied (22) für die aus der Dampferzeugungsanlage (i) in die Hauptverteilungsleitung strömende Dampfmenge.
DEF87446D 1939-09-22 1939-09-22 Dampfheizung fuer mehrteiligen Triebwagenzug Expired DE726715C (de)

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