DE7224477U - Vorrichtung zur Erstellung von Innenausbausystemen - Google Patents
Vorrichtung zur Erstellung von InnenausbausystemenInfo
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Description
PATENTANWALT Anw. Akte:
Dipl.-Ing. Wolfgang K. Rauh
51 AACHEN
51 AACHEN
Krefelder Straße 35 · Telefon 36452
Eckenbergerstr. 4 Priorität:
Dia Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erstellung von
Innenausbausystemsn (Regalen, Messeständen oder dgl·) bestehend aus mindestens einam Verbindungsstab und daran anschliessbaren Querelementen, wie Stangen, Rohre, UJandteile
oder dgl.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art bestehen die Verblndungsstäbe allgemein nur aus einem Werkstoff z.B.
vergütetem Leichtmetall, Stahl oder Kunststoff. Insbesondere müssen diese Verbindungsstäbe in der Regel jeweils axial
zusammengesetzt werden und schliessen dabei Anschlusstücke fjüjir Querelemente ein. UIiIl man weitere Querelemente anschliessen, so muss der Verbindungsstab teilweise gelöst
werden, um entsprechende Anschlusstücke aufnehmen zu können. Diese Art des Zusammenbaus ist umständlich.
Die bekannten Vorrichtungen gestatten auch Jeu/eile nur eine
Art der Anschlussbefestigung für Querteile (z.B. anklemmen,
einhaken, einschrauben).
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die vielseitig verwendbar ist und die Vorzüge des Metalls (Festigkeit, Steifigkeit,Metallverbindungsmöglichkeit)
und des Kunststoffs (Oberflächengüte, Farbe, Kunststoffverbindungsmöglicfokeit)
vereinigt.
Die F.rfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Vergindungsstab
aus einem länglichen ^rofilkörper aus Kunststoff
gebildet ist, der mindestens einen radialen Schlitz und mindestens einen axial in Schlitze des ^rofilkörpers
eingeschobenen UJinkelprofilstab aus Metall aufiueist,
dessen einer Schenkel parallel zum Schlitz verläuft und über seiner Länge verteilt angeordnete Löcher oder sonstige
Durchbrechungen qufujeist. Durch den Ulinkelprofilstab erhält
der aus Kunststoff bestehende Profilkörper die erforderliche Armierung sowohl hinsichtlich seiner Steifigkeit als auch
hinsichtlich der Anstosstellen für Querelemente. Der Verbindungsstab
ist somit in Verbundbauiueise aufgebaut.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Profilkörper im Querschnitt gesehen aus einem rohrartigen Mittelε tück mit
radial aufgesetzten Pilzprofilen gebildet ist, in.die von
aussen her radiale Mittelschlitze ragen und dass die Pilz-
profile in Verlängerung ihrer Stielseiten in die Kappen
hineinragende Schlitze zur Aufnahme der Kanten des zugeordneten
UJinkelprofilstabes aufweisen. Diese Ausführungsform
bietet eine vielfältige Möglichkeit zum Anschliessen von
Querelementen und gibt dem Verbindungsstab eine ungewöhnlich
grosse Festigkeit, insbesondere gegenüber Querkräften.
Eine einfache Uerbindungsmöglichkeit ist dadurch gegeben,
dass ein plattenförmigen Wandteil in einen lYlittelschlitz
eingesetzt ist.
Vorteilhaft ist das ÜJandteil mittels eines quer hierzu durch
mindestens einen UJinkelprofilstab hindurchgeführtes Sperrelement,
z.B, Schrauben, Bolzen, nietfest oder lösbar befestigte
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Vorrichtung
besteht darin, dass der UJinkelprofilstab in beiden Schenkeln
L=ingsschlitze aufweist, dass hinter jedem der Längsschlitze
im Profilkörper eine Nut vorgesehen ist, dass in jeden der Längsschlitze und der Nuten ein plattenförmiger Anker eingesetzt
ist, mit dem im stumpfen Winkel hierzu ein halbzylindrischer Gewindeschaft einstückig verbunden ist, dass
beide Gewindeschäfte radial zum Querschnitt des Verbindungsstabes aufeinanderliegend einen Gewindebolzen bilden, auf dem
eine Adapterscheibe und eine rohrförmige ΙΪΙutter aufgeschraubt
ist und dass die Mutter fest mit einem Querelement
verbunden ist.
Nachstehend ist die Erfindung beispielsweise an Hand der
Zeichnung näher erläutert und zwar zrigen:
Fig. 1 einen Profilkörper aus Kunststoff in teiliueiser
Seitenansicht
Fige 2 einen Querschnitt zu Fig. 1 Fig. 3 einen UJinkelprofilstab in teilujeiser Seitenansicht
Fig0 4 einen Querschnitt zu F ig.3
Fig. 5 eine teilweise Seitenansicht eines Verbindungsstabes
mit eingesetztem Querelement
Figo 6 einen Querschnitt nach der Linie VI-WI in Fig.
Fiqe 7 einen Verbindunosstab mit eingehängtem Querelement im
teilu/eisen Schnitt nach der Linie WII-VII in Fig»
Fig. 8 einen Lluerschnitt nach der Linie Ulli—V/III in Fig.
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig„ 7
Fig.10 a-d ein Befestigungselement in verschiedener Darstellung
Fig.11 eine Adapterscheibe in verschiedenen Ansichten und
Fig.12 eine Verbindung von drei Verbindungsstaben miteinander
Die Fig. 1-4 zeigen die Grundelertiente eines Verbindungsstabes
für eine Vorrichtung gemä'ss dar Erfindung. Er besteht im
wesentlichen aus einem ^rofilkörper 1 aus Kunststoff, der
aus einem etwa kreuzförmigen (Ylittelstück 2 gebildetist,
auf den radiale Pilzprofile 3 aufgesetzt sind. Das Mittelstück 2 weist eine axiale Bohrung 4 auf. In die Pilzprofile
sind von aussen radiale IYIittelschlitze 5 eingearbeitet.
Parallel zu den Stielen 6 sind von unten in die Kappen 7 der Pilzprofile 3 Schlitze 8 eingearbeitet. Ferner sind hierz
senkrecht an der Unterseite der Kappen 7 in die Stiele 6 axiale Nuten 9 eingearbeitet.
Die Schlitze 8 dienen zur Aufnahme der Kanten 10 von UJinkelprofi!stäben
11, deren Schenkel mit Löchern 12 und/oder
Schlitzen 13 versehen sind.
In den Fig. 5 und 6 ist zu erkennen, wie die UJinkelprofilstäbe
11 als Armierung in den Profilkörper 1 eingezogen sind und diesem eine grosse Festigkeit und Steifigkeit vermitteln.
Es sei bei dieser Gelegenheit ermähnt, dass der lierbindungsstab
auch weniger als vier Pilzprofile aufweisen kann.
Auch können an Stelle von L-Prof ilstäben andere Profilstäbe
bei entsprechender Gestaltung des ProfilKörpers 1 vorgesehen sein
z.B. U-Profilstäbe.
Wie Fig. 6 zeigt, ragt in einen der IKlittelschlitze 5 ein
plattenförmiger Flansch 14 eines Querelements 15 hinein.
Für den Fall,dass die Reibungskraft der !Ylittelschlitze 5
nicht ausreicht das Querelement 15 genügend festzuhalten,
kann es, tuie die Fig. 6,8 und 9 zeigen mittels eines Sperrgliedes
16 am Verbindungsstab befestigt werden. Ein solches
Sperrglied 16 kann als Keil, Stift,adax Schraube oder Niet
ausgebildet sein und uuird durch eine Bohrung gesteckt, die
durch ein Loch 12 des UJinkelprofilstabes 11 und durch den zugehöriqen
Stiel 6 des Profilkörpers 1 gebohrt ist. Statt dessen kann auch ein erhitzter Bolzen eingeschoben ujerden, der mit
dem Kunststoff des Profilkörpers 1 eine feste Verbindung einneht.
Ferner ist es möglich mittels Klemmschrauben oder dgl. eine lösbare Verbindung zu schaffen.
Eine andere Verbindunnsart zeigen die Fig. 7-9.
Hierbei besteht das Querelement 15 aus einer allgemein
waagerechten Profilplatte 17, die auf einer Tragrippe 1B
befestigt ist. Diese Tragrippe 18weist an ihrem vorderen Ende eine Art Haken 19 auf, mit dem sie in einen der Schlitze 13
des UJinkelprofilstabes 11 und eine Nut B eingreift.
Fag. 9 zeigt im Querschnitt die gleiche Verbindung. Darüberhinaus lässt sich erkennen, dass am gleichen Verbindungsstab
unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten bestehen.
Die Fig„ 10-12 zeigen eine Möglichkeit zur Verbindung mehrerer
sich kreuzender Verbindungsstäbe oder dgl. ^u diesem
Zweck sind paarweise zusammenwirkende Befestigungsglieder 20
vorgesehen. Diese bestehen jeweils aus einem halbzylindrischen Gewindeschaft 21 und einem daran im stumpfen UJinkel einstückig
befestigten plattenförmigen Anker 22 (Fig. 10 ä»d).
Die Gewindeschäftq 21 werden, wie die Fig. 10c und 1Od zeigen
mit den Flachseiten so aufeinander gelegt, dass sie einen gemeinsamen Gewindebolzen bilden. Vorher werden die beiden
Anker 22 in die Schlitze 13 und Nuten 8 des Verbindungsstabes
eingeschoben. Dann wird eine mit einer teilzylindrischen Ausnehmung 23 versehene Adaptsrplatte 24 (Fig.11) auf die
zusammengelegten Gewindeschäfte 21 aufgeschoben und auf diese
eine Hutmutter 25 aufgeschraubt. Diese Hutmutter 25 befindet
sich wie Fig,12 zeigt im einen Ende eines Verbindundungsstabes.
Die erfindungsgemasse Vorrichtung eignet sich in sehr vielfältiger
UJeise für den Aufbau von Regalen, Messeständen,
Schaugestellen und dgl.
Claims (6)
- Schu tzon scr üche1, Vorrichtung zur Erstellung v/on Innenausbausystemen z,B. Hegalan, lYlesseständen oder dgl., bestehend aus mindestens einem Uerbindungsstab und daran anschliessbaren Quer» elementen, iuie Stangen, Rohre ,UJandteile oder dgl., dadurch gekennzeichn et, dass der Uerbindungsstab aus einem länglichen Profilkörper (1) aus Kunststoff gebildet ist, der mindestens einen radialen Schlitz (5) und mindestens einen axial in Schlitze (8) des Profilkörpers (1) eingeschobenen UJinkelprofilstab (11) aus IYl et all aufweist, dessen einer Schenkel parallel zum lYlittelschlitz (5) verläuft und über seiner Länge werteilt angeordnete Löcher (12) oder sonstige Durchbrechungen (13) aufmeist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prof>ilkörper (1) im Querschnitt gesehen aus einem rohrartigen lYlittelstück (2) mit radial aufgesetzten Pilzprofilen (3) gebildet ist, die won aussen her radiale lYlittelschlitze (5) ragen und dass die Pilzprofile (3) in Verlängerung ihrer Stielseiten in die Kappen (7) hinein ragende Schlitze (8) zur Aufnahme der Kanten (1 ü) des zugeordneten UJinkelprofilstabes (11 ) aufweisen.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d ad u r c h g e kennzeichnet, dass ein plattenförmiges fflandteil (14) in einen Mittelschlitz (5) eingesetzt Ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e η η zeichnet, dass das UJandteil (14) mittels eines quer hierzu durch mindestens einen UJinkelprofilstab (11) hindurch geführtes Sperrelement (16) z.B. Schraube, Bolzen, nietfest oder lösbar befestigt ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 , d a d u r ch gekennzeichnet, dass der UJinkelprof ilstab (11) in beiden Schenkeln Längsschlitze (13) aufweist, dass hinter jedem der Längsschlitze (13) im Profilkörper (1) eine Nut (9) vorgesehen ist, dass in jeden der Längsschlitze (13) und der Nuten (9) ein plattenförmiger Anker (22) eingesetzt ist, mit dem im stumpfen Winkel hierzu ein halbzylindrischer Geiuindeschaft (21) einstückig verbunden ist, dass beide Gemindeschäfte (21) radial zum Querschnitt des Verbindungsstabes aufeinanderliegend einen Gewindebolzen bilden, auf dem eine Adapter?cheibe (24) und eine rohrförmige Mutter (25) aufgeschraubt ist und dass die Mutter (25) fest mit einem Querelement (15) verbunden ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e π η ζ e i c h π e t, dass der UJinke.lprofilstab (11) in beiden Schenkeln Längssch'litze (13) aufweist, hinter denen sich jeweils im Profilkörper (1) Nuten (9) befinden und dass in die Längsschlitze (13) und Nuten (9) hakenförmige Querelemente (18) eingesetzt sind.Für Completia-llJerbestud '.o GmbHDiplo-Ing. ÜJolfgang K0 Rauh PATENTAIMDJALT
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7224477U true DE7224477U (de) | 1972-11-09 |
Family
ID=1282448
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7224477U Expired DE7224477U (de) | Vorrichtung zur Erstellung von Innenausbausystemen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7224477U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE9105876U1 (de) * | 1991-05-11 | 1991-07-18 | Hemmers, Stefan, 4132 Kamp-Lintfort | Variable Steckverbindung, insbesondere für ein Ausstellungssystem |
-
0
- DE DE7224477U patent/DE7224477U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE9105876U1 (de) * | 1991-05-11 | 1991-07-18 | Hemmers, Stefan, 4132 Kamp-Lintfort | Variable Steckverbindung, insbesondere für ein Ausstellungssystem |
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