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DE713831C - Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis von Strahlungsenergie - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis von Strahlungsenergie

Info

Publication number
DE713831C
DE713831C DEI64613D DEI0064613D DE713831C DE 713831 C DE713831 C DE 713831C DE I64613 D DEI64613 D DE I64613D DE I0064613 D DEI0064613 D DE I0064613D DE 713831 C DE713831 C DE 713831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
conductor
radiant energy
resistance
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI64613D
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Hatch Andrews
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE713831C publication Critical patent/DE713831C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/10Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
    • G01J5/20Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using resistors, thermistors or semiconductors sensitive to radiation, e.g. photoconductive devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis von Strahlungsenergie Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Nachweis von Strahlungsenergie, insbesondere auf Verfahren und Vorrichtungen zum Ändern oder Modulieren der Größe eines elektrischen Stromes in Abahängigkeit von gleichförmiger oder schwankender Strahlungsenergie, wie beispielsweise Licht- oder ÄVärmeenergie.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, elektrische Energie entsprechend den Änderungen einer bestimmten Strahlungsenergie mit einer Empfindlichkeit zu steuern, die um mehrere Größenordnungen höher ist als die Empfindlichkeit, die sich mit den zur Zeit bekannten Verfahren und Vorrichtungen erzielen läßt. Die Erfindung kann man dazu anwenden, die Gegenwart von Strahlungsenergie dadurch anzuzeigen, daß in dem Widerstand eines Leiters, auf den die Strahlungsenergie auffällt, eine außerordentlich starke Zunahme erfolgt. Weiterhin kann man die erfindungsgemäße Anordnung dazu verwenden, einen elektrischen Strom zu modulieren, der durch einen derartigen Leiter fließt, da sich der Widerstand dieses Leiters mit der Stärke der auffallenden Strahlungsenergie ändert.
  • Der Widerstand eines Drahtes oder eines andersartigen Leiters nimmt mit abnehmender Temperatur ab und nimmt bei einer kritischen Sprungtemperatur plötzlich den Wert Null an. Diese Sprungtemperatur ist für die verschiedenen Metalle verschieden und liegt in der Nähe des absoluten Nullpunktes. Der Übergang von der normalen Leitfähigkeit zu der sog. Supraleitfähigkeit findet in einem Temperaturbereich statt, der nur einige Hundertstel oder einige Tausendstel eines Grades beträgt. Der Übergangsbereich (Sprungbereich) hängt von dem speziellen Leitermaterial ab. Änederungen der Temperatur in der angegebenen Größenordnung, die durch die Strahlungsenergie in geeigneten -Leitern erzeugt werden rufen demnach beträchtliche Widerstandsänderungen hervorinsbesondere deshalb. da die spezifische Wärme bei Temperaturen in der Nähe des absoluten Nullpunktes außerordentlich klein wird, so daß ein gegebener Betrag einer absorbierten Energie eine viel größere Temperaturzunahme hervorruft als bei normalen Temperaturen.
  • Die Strahlungsenergie, die auf einen Supra leiter von der Form eines kleinen Metall streifens oder -films auffällt. d. h. auf einen Streifen, dessen Temperatur unmittelbar unterhalb derjenigen Temperatur liegt, bei welcher der Streifenwiderstand gleich Null wird, kann die Temperatur des Streifens um einen kleinen Bruchteil eines Grades erhöhen.
  • Diese geringe Temperaturzunahme ruft einen Widerstand des Streifens hervor, der einen sehr großen Wert von beispielsweise iooo Ohm hat. Infolgedessen ändert sich die Größe eines durch den Streifen fließenden Stromes über einen großen Bereich in Abhängigkeit von der Temperatur, die der Leiter unter dem Einfluß der Strahlungsenergie angenommen hat. Diese Stromänderungen können nullmehr AIeß- oder Steueranordnungen betätigen. Es sind Verfahren zum Nachweis gleichförmiger oder schwankender Strahlungsenergie durch Widerstandsänderung eines Leiters bekannt, dessen Temperatur durch die auf ihn gelenkte Strahlungsenergie geändert wird. Die Erfindung besteht gemäß den obigen Ausführungen darin, daß bei einem Verfahren der eben genannten bekannten Gattung die Leitertemperatur bis zu der Sprungtemperatur in der Nähe des absoluten Nullpunktes erniedrigt wird, bei rrelcher der Leiter innerhalb weniger Tausendstel eines Grades von der normalen Leitfähigkeit zur Supraleitfähigkeit übergeht.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der Leiter, auf den die Strahlungsenergie gelenkt wird, auf einer Temperatur unmittelbar unter der Sprungtemperatur gehalten, so daß der Leiter bei der getingsten Temperaturerhöhung die Supraleitfähigkeit verliert.
  • Eine außerordentlich große Empfindlichkeit kann man dadurch erhalten, daß man die erhitzende Wirkung der aufgenommenen Strahlungsenergie durch einen relativ starken Ruhestrom unterstützt, der durch den Streifen fließt. Solange die Temperatur des Streifens unterhalb der Sprungtemperatur liegt, übt dieser Ruhestrom iiberhaupt keinen Erhitzungseffekt auf diesen Streifen aus. Wenn dagegen der Streifen eine Temperatur annimmt, die genau der Sprungtemperatur benachbart ist, ruft eine Zunahme der Temperatur eines kleinen Teiles des Streifens, die durch die aufgenommene Strahlungsenergie erzeugt wird, für den Streifen einen bestimmten Widerstand hervor, so daß der Rubestrom nunmehr den Streifen weiter erhitzen I;ann, so daß die Temperatur noch weiter steigt und somit eine weitere Widerstandszunahme des Streifens erreicht wird. Die Empfindlichkeit, die sich auf diese Weise erreichen läßt, ist so groß, daß bei geeigneter Bemessung des Streifens bereits eine Energie von dem Betrage weniger Energiepllanten nachgewiesen werden kann. Es ist daher möglich, mit einem solchen Verfahren winzige Beträge strahlender Energie nachzuweisen und zu messen und außerordeiitlieh kleine Schwankungen des Betrages der strahlenden Energie zur Älodulation elektriseiler .trc,me auszunutzen.
  • Der Streifen, der zur Aufnahme der Strahiungsenergie dient, wird vorteilllaf. mit Hilfe eines verflüssigten Gases, wie z. B. flüssiges Helium, auf der notwendigen niedreiben Temperatur gehalten. wobei das verflüssigte Gas in Wärmeaustausch mit den Streifen steht. Um die Temperatur auf den höchstmöglichen Wert zu bringen oder die gewünschte Empfindlichkeit zu erreichen, d. h. auf einen Wert, der unmittelbar unter der Sprungtemperatur liegt, kann der Druck des verflüssigten Gases geändert werden dadurch daß der Stromfluß durch den Streifen oder durch einen Hilfsstreifen, der mit dem ersten Streifen in Wärmeaustausch steht, geändert wird, oder dadurch, daß der Streifen der Wirkung eines magnetischen Feldes lusgesetzt wird, wobei der kühlende Einfluß eines magnetisehen Feldes auf Stoffe mit Temperaturen in der Nähe des absoluten Nullpunktes ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung hat sich also die Aufgabe gestellt, außerordentlich verbesserte Verfahren und Apparate zur Steuerung von elelifrischer Energie in Abhängigkeit von der Stärke strahlender Energie zu schaffen. Weiterhin ermöglichen diese Verfahren und Anordnungen zur Erzeugung von elektrischen Stromschwankungen Reproduktionen dieser Schwankungen in einem außerordentlich großen Ausmaß. Insbesondere besteht die Aufgabe der Erfindung darin, elektrische Steuervorrichtungen zu schaffen, die einen elektrischen Leiter enthalten, eine Kühlanordnung, um den Leiter auf einer Temperatur zu halten, die unmittelbar unter der Sprungtemperatur liegt, einen Stromkreis für den leitenden Streifen. der aus einer Stromquelle und einem Meßgerät oder anderen Ausgangselementen besteht und Anordnungen, die dazu dienen, die Strahlungsenergie auf den leitenden Streifen zu richten.
  • Die Erfindung wird nun an den Figuren näher erläutert.
  • Fig. I ist eine graphische Darstellung, in welcher die Widerstandsänderung verschiedener Leiter in der Umgebung ihrer Sprungtemperatur dargestellt ist.
  • Fig. 2 zeigt schematisch eine Anordnung, die die Merkmale der Erfindung zum Ausdruck bringt.
  • In Fig. 3 wird perspektivisch eine Anordnung dargestellt, die mehrere leitende Streifen enthält.
  • In Fig. 4 wird ein Querschnitt durch den endgültigen Aufbau einer erfindungsgemäßen Anordnung dargestellt.
  • Die Ordinaten für die Kurven in Fig. I sind die Verhältnisse der Widerstände zu dem Widerstand bei 4,2°K, während dieAbszissen auf der unteren Seite der graphischen Darstellung den lleliumdruck in Millimeter Quecksilber und auf der oberen Seite in Graden der absoluten Temperatur angeben. Die Kurve I entspricht dem Widerstandsverlauf einer Probe aus reinem unikristallinem Zinn.
  • Die Kurve 2 entspricht dem Widerstandsverlauf einer Probe von vielkristallinem Zinn, während die Kurve 3 dem Widerstandsverlauf einer Probe von vielkristallinem Zinn mit Verunreinigungen entspricht. Die scharfen Knicke in den Kurven entsprechen den kritischen Sprungtemperaturen der einzelnen Stoffe. Die Probe, die durch die Kurve I gekennzeichnet ist, weist eine außerordentlich scharfe Biegung in der Übergangsstelle auf.
  • Mit einem derartigen Material kann man infolgedessen einen Leiter herstellen mit einer außerordentlich großen Empfindlichkeit, da bei einer äußerst geringen Temperaturzunahme eine außerordentlich große Widerstandszunahme erzielt wird. Mit einem Leiter, der aus der Probe 3 hergestellt ist, läßt sich nicht eine so große Empfindlichkeit erreichen wie -.nit der Probe der Kurve 1. Wenn man aber die Konstanten des Leiters so wählt, daß der Temperaturbereich im Betriebe nur die geradlinigen Teile der Kurve in der Nähe von 3,730 K umfaßt, erhält man eine Widerstandsänderung, die der auffallenden Energie proportional ist.
  • Bei der Anordnung, die schematisch in Fig. 2 dargestellt ist, bedeutet 10 den leitenden Streifen, der auf einer Quarzplatte 11 angebracht ist. Dieser Streifen 10 besteht aus einem geeigneten Leitermaterial, wie bei spielsweise Zinn. Er kann etwa 0,I mm breit, 1 cm lang und o,oI.mm dick sein. An Stelle von Zinn können auch andere geeignete Stoffe, wie beispielsweise Blei, mit einer kritischen Temperatur von 70 K, Aluminium mit 10 K, Niobium mit 9 K und Niobiumcarbid mit 100 K verwendet werden.
  • Der leitende Streifen, der von der Strahlung beeinflußt werden soll, wird in einem gasdichten Gefäß 12 untergebracht, das vor--teilhaft aus Glas besteht und durch die Röhren I3 und 14 mit einer Kühlapparatur 15 verbunden ist, die das Innere des Gefäßes 12 unter die Sprungtemperatur des leitenden Streifens ablçühlt.
  • Die Polschuhe 16 und I7 eines Elektromagneten sind auf jeder Seite des Gefäßes I2 derart angebracht, daß ein magnetisches Feld um den leitenden Streifen erzeugt wird, um seine Temperatur genauer einstellen zu können.
  • Die eingeführten Leiter 18 und 19 verbinden den leitenden Streifen mit einer äußeren Schaltung, die eine Stromquelle 20, einen veränderlichen Widerstand 21 und cia Meßgerät, z. B. ein Milliamperemeter 22, aufweist. Eine Steuerapparatur 23 ist in diesem Kreis parallel zu dem leitenden Streifen eingeschaltet. Diese Apparatur 23 kann eine Elektronenverstärkerröhre enthalten, die die Potentialveränderungen längs des leitenden Streifens verstärkt.
  • Ein lgondensor- oder Linsensystem 24 kann dazu verwendet werden, die Strahlungsenergie, die nachgewiesen werden soll, auf den leitenden Streifen zu konzentrieren.
  • Bei dem Aufbau der Fig. 3 werden leitende Streifen 30, 3I und 32 mit verhältnismäßig kleinen Abmessungen auf einer Quarzplatte 33 angebracht und über geeignete Schaltungselemente (variable Widerstände 34, 35 und 36 und Milliamperemeter 37, 38 und 39) mit der Stromquelle 40 verbunden. Die Steuerapparatur 41 ist parallel zu dem leitenden Streifen 31 geschaltet, der durch die auftretende Strahlungsenergie beeinflußt werden soll. einer dieser Streifen 30 oder 32 oder, falls erforderlich, beide dieser Streifen können dazu verwendet werden, die Temperatur der Anordnung durch geeignetes Einstellen des Stromes, der durch sie hindurchtließt, zu steuern. Wenn nur einer der beiden Streifen für die Einstellung der richtigen Temperatur verwendet wird, kann der andere Streifen dazu verwendet werden, die Temperatur dadurch zu bestimmen, daß der Strom für geeignete Einstellungen des veränderlichen Widerstandes gemessen und nach einer vorher aufgenommenen Eichkurve beurteilt wird.
  • Vorteilhaft werden die beiden Streifen 30 und 32 aus einem leitenden Alaterial hergestellt. daß eine Sprungtemperatur hat, die unter der Sprungtemperatur des leitenden Streifens 3 r liegt, so daß diese Streifen unter den angegebenen Betriebsverhältnissen oberhalb ihrer eigenen Sprungtemperatur arbeiten. und zwar in einem Bereich, in welchem der Widerstand sich gleichförmig mit der Temperatur ändert.
  • Die Anordnung der Fig. 4 besteht aus einem Aufbau 50 mit leitenden Streifen, 1er dem Aufbau der Fig. 3 entspricht. Diese Anordnung 50 ist in einem Dewargefäß 51 mit evakuierten Gl aswänden untergebracht, welches in der Mitte eingeschnürt ist und auf diese Weise eine untere und eine obere- Kammer 53 und 52 bildet. Die Zuführungsleiter, die zu den leitenden Streifen führen, werden in eingeschliffenen Glasstopfen 54 und 55 befestigt. Der Stopfen 54 ist mit einer Röhre 56 versehen, die zu einem Behälter mit Helium zur Vakuumpumpe und zum Manometer führt, die nicht dargestellt sind. Das Gefäß 5I ist in einem zweiten Dewargefäß j7 untergebracht, das durch einen Korkstopfen 58 verschlossen ist, durch den das ZuF führungskabel 59 und dIe Röhre 56 durch geführt sind.
  • Um die Vorrichtung in Tätigkeit zu setzen, wird die in dem Gefäß jI enthaltene Luft durch Helium ersetzt und der Druck in dem Gefäß auf ungefähr 0,1 mm erniedrigt. Sodann wird in die Kammer 52 flüssiges Helium 60 eingefüllt und wird unter einen solchen Druck gebracht, daß die Siedetemperatur unmittelbar unter der Sprungtemperatur des strahlungsempfindlichen Streifens liegt.
  • Die äußeren Stromkreise, die zu der Steueranordnung, zu der Meßeinrichtung und zu den Stromquellen führen, können ebenso wie in Fig. 3 ausgeführt werden.
  • Es ergibt sich, daß die Erfindung in Verfahren schafft, nach welchem sich winzige tt.eträge strahlender Energie nachweisen lassen und wodurch ein elektrischer Strom durch äußerst geringe Schwankungen strahlen der Energie moduliert werden kann. Da die Empfindlichkeit des Verfahrens und der Anordnung sich nicht auf die Strahlungsenergie gewisser Wellenlängen beschränkt, wie es etwa bei Photozellen der Fall ist, läßt sich die Erfindung besonders auch für den Nachweis und für die Messung geringer infraroter Strahlungsenergien verwenden, obwohl sich die Erfindung nicht auf eine derartige Strahlung beschränkt, sondern für jede Strahlung geeignet ist, durch die die Temperatur des leitenden Streifens beeinflußt wird.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zum Nachweis gleichförmiger oder schwankender Strahlungsenergie durch Widerstandsänderung eines Leiters, dessen Temperatur durch die auf ihn gelenkte Strahlungsenergie geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitertemperatur bis zu der Sprungtemperatur in der Nähe des absoluten Nullpunktes erniedrigt wird, bei welcher der Leiter innerhalb weniger Tausendstel eines Grades von der normalen Leitfähigkeit zur Supraleitfähigkeit übergeht, 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter, auf den die Strahlungsenergie gelenkt wird, auf einer Temperatur unmittelbar unter der Sprungtemperatur gehalten wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter, auf den die Strahlungsenergie gelenkt wird, von einem verhältnismäßig starken Strom durchflossen wird, der die Temperatur des Leiters im Zustand der Supraleitfähigkeit unverändert läßt, diese jedoch beträchtlich erhöht, sobald beim Einfall von Strahlungsenergie die Supraleitfähigkeit verschwunden ist, so daß sich insgesamt ein Widerstand ergibt, der bei weitem gröl3er ist als der durch die Strahlungsenergie primär hervorgerufene Widerstand.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, insbesondere zum Nachweis modulierter Strahlungsenergie, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitertemperatur so gewählt wird, daß sie in die Mitte des Sprung temperaturbereiches fällt.
    5. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, die eine genaue Einregulierung der Leitertemperatur gestatten, die durch ein Kühlmittel (flüssiges Helium) angenähert erreicht wird, wobei sich die Temperatur durch Messung des Leiterstromes beurteilen läßt.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur genauen Einregu lierung der Leitertemperatur in der Nähe des zum Nachweis der Strahlungsenergie dienenden Leiters ein oder mehrere Leiter angeordnet sind, die vorzugsweise eine niedrigere Sprungtemperatur haben als der Nachweisleiter, durch Einregulierung des sie durchfließenden Stromes erwärmt werden und diese Wärme dem Nachweis leiter zuleiten, so daß man ihn nach vorher gegangener zu tiefer Abkühlung auf den richtigen Temperaturwert bringen kann.
    7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur genauen Einregulierung der Leitertemperatur ein Magnetfeld dient.
DEI64613D 1938-05-18 1939-05-14 Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis von Strahlungsenergie Expired DE713831C (de)

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US713831XA 1938-05-18 1938-05-18

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DE713831C true DE713831C (de) 1941-11-17

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DEI64613D Expired DE713831C (de) 1938-05-18 1939-05-14 Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis von Strahlungsenergie

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DE (1) DE713831C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075862B (de) * 1960-02-18 The Perkm Eimer Corporation Norwalk Conn (V St A) Meßanordnung mit einem im Ubergangsbereich zwischen Supraleitfähigkeit und Normalleitfahig keit arbeitenden Bolometer
DE1176896B (de) * 1959-09-30 1964-08-27 Philips Nv Verfahren zum Nachweis von Infrarot-strahlung und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075862B (de) * 1960-02-18 The Perkm Eimer Corporation Norwalk Conn (V St A) Meßanordnung mit einem im Ubergangsbereich zwischen Supraleitfähigkeit und Normalleitfahig keit arbeitenden Bolometer
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