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DE7136181U - Verankerung von Konstruktionsteilen an Betonbauteilen - Google Patents

Verankerung von Konstruktionsteilen an Betonbauteilen

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Publication number
DE7136181U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
formwork
sleeve
attached
anchoring
Prior art date
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Expired
Application number
DE7136181U
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
Publication of DE7136181U publication Critical patent/DE7136181U/de
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Description

5432 WJRGES
WESTSHWAI-D
TELEFON UONTA3AUH *D2oOZ> 37 60
Anmelder: Wilhelm Theis, 5439 Hof
"Verankerimg von Honstruktionsteilen an BetonbauteilenB
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Verankern von Stäben, z. B. Geländer s tab en, in Bauteilen aus Beton mit einer jeweils im Bereich einer Kante eines Bauteiles angeordneten und an dessen Schalung zu befestigenden sowie gegen Eindringen von Beton abgedichteten Hülse, mit auf einer Seite der Hülse vorstehenden sowie den Abstand zwischen der Hülse und der benachbarten Schalung festlegenden Abstandhalten!.
Bisher war es üblich, in Betonbauteilen Stahlplatten oder Stäbe einzugiessen und an diese die jeweils gewählten Eisenkonstruktionen durch Elektroschweisser mit einem Gehilfen, sowie ein Stromanschluss notwendig. Dieses Verfahren ist aufwendig an Zeit und Geld. Ausserdem sind solche Arbeiten z. B. an hohen Baikonen mit Gefahrenmomenten belastet. Diese Nachteile konnten auch nicht dadurch beseitigt werden, dass man. das in Beton einzubettende Stahlstück mit Abstand auf die untere Schalung legte und das vordere Schalbrett durchbohrte, so dass es im gewünschten Abstand aus dem Betonbauteil heraustrat.
Man versuchte dann auch, sich durch vorbereitete Bohrlöcher, die nach dem Aushärten des Betons ausgebohrt wurden, zu helfen.
— 2 —
7136IB 1-5.4.73
J >
Die Eisenkonstruktion wurde im Bohrloch mit Zement vergossen oder
mit Blei verstemmt. |
Die aufwendigen Schweissarbeiten durch Fachkräfte, der Zeitauf- I
I wand und das Gefahrenmoment bei solchen Arbeiten, blieben jedoch bestehen. Es kommt hinzu, dass durch Vibrationen und Temperatur-Schwankungen am Metall Risse im Beton entstanden, und Wasser bzw. ] Eis die Verbindung lockern bzw. Undichtigkeiten hervorrufen können.
Man hat ferner Montagehülsen mit zwei Ständern mit Deckeln in die Betonkonstruktion eingebettet, wobei der äussere Schutzdeckel zum Einsetzen des Befestigungspfahles entfernt wurde. Der Befestigungspfahl sollte zum Ausrichten genügend Spiel erhalten. Der Zwischenraum wurde ausgegossen. Es war auch vorgesehen auf das Spiel im Zwischenraum zu verzichten und den Befestigungspfahl anzuschweissen. Mit diesea Massnahmen wurden jedoch die geschilderten Nachteile der Arbeiten an der Baustelle nicht beseitigt.
Alle diese Nachteile sollen nach der Neuerung überwunden werden, so dass an der Baustelle keine Facharbeiter mehr auf viele Stunden und keine Stromanschlüsse, Bohrmaschinen odgl. mehr benötigt werden.
Die Befestigungsarbeiten sollen vielmehr auch von iaienhand und sogar in wenigen Minuten ausführbar sein. Gerüstebauten, ELektroanschlüsse, Schweissapparate odgl. sollen entbehrlich werden.
Die Lösung der Aufgabe liegt nach der Neuerung darin, dass an der zur Schalung weisenden Seite der Hülse eine Mutter befestigt ist, dass in der Mutter eine durch eine Bohrung in der Hülse
hindurch auf den Stab einwirkende Druckschraube eingeschraubt ist und dass auf die Mutter und die Druckschraube eine dicht abschliessende und den Abstand zur Schalung ausfüllende sowie das Eindringen von Beton verhindernde Schutzhülle aufgesteckt ist.
Nach der Neuerung wird die Verankerung derart ausgebildet, dass das Rohrstück vorzugsweise mit seinem vorderen Teil eine Bohrung in der Unterseite erhält, an die ein Rohrstück mit Innengewinde, vorzugsweise eine Mutter angeschweisst wird, welche zur Aufnahme einer Schraube, vorzugsweise einer Imbus- oder Schlitzschraube dient, durch die die anzubringende Stahlkonstruktion z. B. ein Geländerpfosten in beliebiger Stellung und Tiefe im Rohrstück festgehalten werden kann.
Das Anschweissen z. B. einer gewöhnlichen Sechskantmutter an die Öffnung der Bohrung in der Unterseite ist sehr einfach in der Werkstatt auszuführen. Die Imbus- oder Schlitzschraube ist im <xewinde dieser Sutter auch nach fertigstellung der Konstruktion beliebig höhenverstellbar. Besondere Arbeiten an der Baustelle entfallen.
In weiterer Ausbildung der Neuerung ist vorgesehen, dass ein Bügel am vorderen !Beil, vorzugsweise an der Oberseite des Rohrstücks zur Justierung der Schraube und zur Halterung während der Betonarbeit und zur Verankerung im erhärteten Beton befestigt ist, Dieser Bügel ist aufgesehweisst und erfüllt die drei genannten Sanktionen. Sehutzkappen dienen dem Rostschutz nach üntfernimg des Härteren Senalbrettes.
— 4 _
* I • . ή . C . ·
η 4·λ · ··
nach der Neue- /
- 3 ein Ausführungsbeispiel
ist
In den Figuren 1
rung dargestellt,
Figur 1 zeigt im Schnitt die Verankerungsvorrichtung innerhalb der Verschalung zum Einbetten im Beton, Figur 2 die gleiche Vorrichtung im Schnitt nach Entfernung der Verschalung mit eingesetztem GittBTst ab.
Figur 3 stellt eine Vorderansicht der Vorrichtung dar.
Die Vorrichtung besteht aus dem Rohrstück 1, in diesem Beispiel als Vierkantrohr. Ein Teil der Wandung 2 ist hochgebogen und an dem senkrechten Schalbrett 3 durch Nagelung befestigt. Die vordere Öffnung ist durch einen Stopfen 4 gegen Eindringen von flüssigem Betongemisch verschlossen.
Der rückwärtige Teil des Rohrstücks 1 ist vierfach aufgeschlitzt. Teilstück 5 dient der Nagelung an das untere Schalbrett 6, so dass das Rohrstück 1 einen unverrückbaren Platz im Betongemisch erhält. Die Teilstücke 7, 8 sind über die rückwärtige Öffnung des Rohrstückes i eingebüges «sd vs^sskli=s©g€s se geges sinfrpynffyn rl ρ* . ζ ^ flüssigen Beton.
Das untere Teilstüek 9 dient als Fuss und Abstandhalter gegenüber dem Schalbrett 6.
Die untere Wandung des Rohrstücks 1 weist eine Bohrung auf, durch welche eine von unten eingesetzte Schraube Io eindringt. Die Führung dieser Schraube Io ist ein Gewindeteil H z. 3. eine 35utter
7138111-L4.7I
an die Bohrung angeschweisst. Die Schraube Io ist als Imbusschraube dargestellt und in Figur 1 soweit in die Bohrung eingedreht, dass sie gleichfalls als Abstandhalter gegenüber der unteren Schalung 6 dient.
Der Bügel 12, 13 ist auf die Hülse 1 aufgeschweisst. Er sichert «ine von aussen zugängliche Lage der Schraubvorrichtung lOj 11, die richtige Lage der Hülse 1 und verankert sie sicher im Beton. Die Enden der Bügel 13 ruhen beim Vergiessen auf dem Schalbrett und werden nach dessen Entfernung ebenso wie die von aussen zu-) gängliche Schraube Io durch Schutzüberzüge 14 gegen Rostbildung geschützt.
Zur weiteren festen Standxsicherung beim Einschütten von Beton in die Schalung 3, 6 ist das Gestell 12 mit den abgespreizten
s Fassen 13 an dem Rohrstück 1 z. B. durch Schv/eissen befestigt.
Die Abstandhalter 9, Io, 13 sind an den aus dem Beton 17 her-
ausstehenden Teilen mit einem Schutzüberzug 13 ζ, B. aus Kunststoff überzogen. Dieser dient dem Rostschutz bzw. der Drehbar-
fceit der Schraube Io.
In ligur 2 ist der Stopfen 4 nach Verfestigung des Betons und Entfernung der Schalung 3 entfernt. Der Geländerstab 15 ist in das Sohrstüci: 1 eingesetzt und wird durch Anziehen der Imbusschraube Io fixiert. Der Gelän&erstab 15 weist eine Abwärtsneigung 16 sum Ablauf iron Regenwasser auf.
7138181-5.4.73

Claims (1)

Schutzansprüche
1.) Vorrichtung zum Verankern von Stäben, z. B. Geländerstäben, Bauteilen aus Beton mit einer jeweils im Bereich einer Kante eines Bauteiles angeordneten und an dessen Schalung zu befestigenden sowie gegen Eindringen von Beton abgedichteten Hülse, mit auf einer Seite der Hülse vorstehenden sowie den Abstand zwischen der Hülse und der benachbarten Schalung festlegenden Abstandhaltern, dadurch gekennzeichnet, dass an der zur Schalung weisenden Seite der Hülse eine Mutter befestigt ist, dass in der Mutter eine durch eine Bohrung in der Hülse hindurch auf den Stab einwirkende Druckschraube eingeschraubt ist und dass auf die Mutter und die Druckschraube eine dicht abschliesäende und den Abctand zur Schalung ausfüllende sowie das Eindringen von Beton verhindernde Schutzhülle aufgesteckt ist.
2·) Verankerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bügel (12,13) am vorderen Teil, vorzugsweise an der Oberseite des Rohrstücks (l) zur Justierung der Schraube (Io) und zur Halterung während der Betonarbeit und zur Verankerung im erhärteten Beton (17) befestigt ist.
DE7136181U 1971-09-23 Verankerung von Konstruktionsteilen an Betonbauteilen Expired DE7136181U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2147552 1971-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7136181U true DE7136181U (de) 1973-04-05

Family

ID=1272462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7136181U Expired DE7136181U (de) 1971-09-23 Verankerung von Konstruktionsteilen an Betonbauteilen

Country Status (1)

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DE (1) DE7136181U (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3910204A1 (de) * 1989-03-30 1990-10-04 Helmut Ortolf Gelaender
DE4420083A1 (de) * 1994-06-09 1995-12-14 Sks Stakusit Kunststoff Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Halterungen an den Stirnseiten von Betonplatten oder Betonscheiben
DE19604174A1 (de) * 1996-02-06 1997-08-07 Sks Stakusit Kunststoff Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung von Geländerpfosten an einer Betonplatte
DE20110166U1 (de) 2001-06-22 2001-08-23 Tiletschke, Lothar, 32457 Porta Westfalica Ein in Stahlbeton- und/oder Stahlbauweise errichtbares Gebäude
WO2006058949A1 (es) * 2004-12-01 2006-06-08 Preventia Construccion Integral S.L. Sistema de seguridad integral aplicable a construcciones

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DE20110166U1 (de) 2001-06-22 2001-08-23 Tiletschke, Lothar, 32457 Porta Westfalica Ein in Stahlbeton- und/oder Stahlbauweise errichtbares Gebäude
WO2006058949A1 (es) * 2004-12-01 2006-06-08 Preventia Construccion Integral S.L. Sistema de seguridad integral aplicable a construcciones

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