DE7110511U - In Form eines Tisches ausgebildetes Möbelstück - Google Patents
In Form eines Tisches ausgebildetes MöbelstückInfo
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- Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
Description
Dr. R./P./KM
Firma
Ahrstraße 5-7
Die Erfindung bezieht sich auf ein in Form eines Tisches ausgebildetes Möbelstück mit von einem Unterbau ausladenden
Tischplattenabschnitt, der am freien Ende zusätzlich gegenüber dem Boden abgestützt ist und zufolge gelenkiger Verbindung
mit der sich oberhalb des Unterbaues erstreckenden festen Tischplatte gegen die Seitenfläche des Unterbaues
anklappbar ist, in welcher Stellung sich das zusätzliche Tischbein in einer Verstecklage zwischen Unterbauseitenfläche
und Tischplattenabschnitt befindet.
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Bekannt ist bereits ein Tisch mit seitlich angeordnetem
Unterbau und darüber ausladendem Tischplattenabschnitt. Letzterer ist von einem Zusatzbein gestützt und kann
abwärts geklappt werden, in welcher Stellung er gegen die Seitenwand des Unterbaues tritt. Das Zusatzbein muß dazu
vorher in eine Verstecklage gebracht werden. Letzteres ist dadurch erreicht, daß das Tischbein an einem Schieber sitzt.
Dieser läuft in sich unter der Gesamt-Tischplatte erstrekkenden Schienenführungen und kann bis in den Unterbau-Abschnitt
geschoben werden, wonach der ausladende Tischplattenabschnitt abgeklappt werden kann. Diese Bauform eines
schlittenförmig geführten Schiebers als Träger des Zusatzbeines ist aber herstellungstechnisch aufwendig und handhabungstechnisch
nachteilig. Der Schieber des Zusatzbeines ist durch eine Zugfeder belastet, so daß er nach Hochklappen des Tischplattenabschnittes
schlagartig ausfährt. Hier entsteht aber ein gewisses Gefahrenmoment, da die Feder nach Hochklappen
des Tischplattenabschnittes ihre größte Zugkraft gespeichert hat. Zum Verschieben des Zusatzbeines muß der Tisch zugleich
etwas angehoben werden.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen gattungsgemäßen
Tisch bei herstellungstechnisch einfache-·*, gebrauchs-
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vorteilhafter, bedienungssicherer Bauform so auszubilden,
daß das Zusatzbein trotz stabiler Ausstellage in eine Verstecklage zwischen Unterbauseitenfläche und angeklappten
Tischplattenabschnitt klappbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß das in a.t sich bekannter Weise gegen die Unterseite
des Tischplattenabschnittes klappbare, mit einer Stützstrebe verbundene Zusatzbein sich in vertikaler Ausstelllage
in Verlängerung eines an der Tischplattenabschnitt Unterseite ortsfest angeordneten, abwärtsgerichteten,
das Zusatzbein lagernden Distanzstückes erstreckt und das tischplattenseitige Stirnende der Stützstrebe in Ausstelllage
des Zusatzbeines in eine nur durch abwärtsgerichtetes Schwenken der Stützstrebe auslösbare Verriegelungsstellung
einrastet, die von einer Verriegelungsschulter eines Böckchens gebildet ist.
Eine günstige Ausgestaltung ist erfindungsgemäß ferner erzielt
durch eine den unteren Querholm des Zusatzbein-Rahmens schnäpperartig einfangende Federrast im Bereich der Tischplattengelenkach.se.
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Hierbei ist es gemäß der Erfindung günstig, wenn die Federrast von dem abwärts vorstehenden Schenkel einer
Blattfeder gebildet ist.
Eine vorteilhafte Variante besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Federrast von einem Kugelschnäpper gebildet
ist, dessen Rastkugel in eine unterseitige Kehle des oberen Zusatzbein-Rahmenquerholmes einrastet.
Zudem ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, wenn das Zusatzbein in eingeklappter Stellung deckungsgleich zwischen
die Beine des Unterbaues tritt.
Insbesondere bei einem gattungsgemäß ausgebildeten Tischmöbel
ist es erfindungsgemäß auch von Vorteil, wenn die Etagenflächen des Unterbaues an ihrer Unterseite Schienen
zur hängenden Führung von ausziehbaren Schubkästen ausbilden.
Desweiteren schlägt die Erfindung vor, daß die Etagenflächen des Unterbaues zufolge U-profilierter Rand-
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zonen nach unten offene Einlagerungsschlitze für die Etagenflächen-Tragstreben aufweisen und die innenliegenden
U-Schenkel die Führungsschiene für die Schubkästen bilden.
Schließlich besteht ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung darin, daß die Etagenflächen-Tragstreben auf
ihrem Mittelabschnitt zick-zack-förmige Ausbiegungen aufweisen.
Endlich ist es erfindungsgemäß noch von Vorteil, wenn die Etagen-Tragstreben auf unterschiedlichen Höhenebenen
liegende» durch Mehrfachabwinklung der Streben erzielte Auflagen für die Etagenbretter und die Schienenführung
darunter angeordneter Schubkästen aufweisen.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Tischmöbel von erhöhtem Gebrauchswert geschaffen. Für
die zusätzlich erzielbare Tischplattenvergrößerung kann die gesamte Höhe des Unterbaues genutzt werden. Zur Erzielung
der anzustrebenden, raumsparenden Grundstellung wird das am freien Ende des ausladenden Tischplattenabschnittes angelenkte
Zusatzbein gegen die Unterseite dieses ausladenden Tischplattenabschnittes geklappt. Dies ist vorteilhaft
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sogar ohne Anheben des Tisches möglich durch Abwärts-Verlegung
des Tischbeinrahmen-Anlenkpunktes, so daß die wahre Tischbeinlänge erst in Gebrauchsstellung vorliegt.
Zur Herbeiführung einer hohen inneren Stabilität dieses Zusatzbeines, ist letzteres in Rahmenform ausgebildet.
Trotzdem liegt durch Eintritt dieses rahmenförinigen Zusatzbeines
zwischen die Beine des Unterbaues eine gedrungene Grundform vor. Diese Rahmenform begünstigt ferner auch
die Zuordnung einer die Ausstellage des Zusatzbeines sichernden Stützstrebe. Als Aussteil-Sicherung dient
eine Rasten-Verriegelung. Die Aufhebung dieser Rasten-Verriegelung
ist nur unter willensbetontem Abwärtsdrücken der Stützstrebe möglich. Auch diese bauliche
Maßnahme trägt zur Sicherung der Grundstellung bei sowie ferner die Ausbildung einer schräg nach oben ansteigenden
Rückfläche eines in den Kulissenschlitz ragenden Böckchens. Diese schräge RUckfläche erstreckt sich
senkrecht zur Stützstreben-Ausrichtung. Die weiterhin vorgesehenen Rastmittel zur Sicherung der abgeklappten
Stellung des Tischplattenabschnittes bringt den Vorteil, daß dieser Abschnitt bspw. bei Veränderung des Aufstellplatzes
des Möbels nicht ausschwingt und dadurch zu einer Verletzung beiträgt. Eine entsprechende Rast kann einfachst
unter Zuordnung einer Blattfeder oder auch unter Verwendung eines Kugelschnäppers verwirklicht werden.
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Auch der Unterbau des Möbels ist unter dem Gesichtspunkt der Verwirklichung von Variationsmöglichkeiten,
also bezüglich der bedarfsweisen Vergrößerung der Ablagefläche zur Unterbringung des abzulegenden Gutes, gestaltet.
So bilden die lose zuordbaren Etagenflächen des Unterbaues an ihrer Unterseite zugleich Schienen
zur hängenden Führung der ausziehbaren Schubkästen aus. Diese Schienen sind demzufolge im wesentlichen der Sicht
entzogen. Zur Erzielung der lösbaren Zuordnung von Etagenflächen bilden diese an ihrer Unterseite Einlagerungsschlitze aus, welche am Unterbau vorgesehene Tragstreben
überfangen. Auch diese Tragstreben können höhenveränderbar zugeordnet sein durch Vorsehung entsprechender Lochreihen
an den Beinen des Unterbaues. Das Umstecken der Tragstreben ist dadurch erleichtert, daß diese auf ihrem
Mittelabschnitt zick-zack-förmige Ausbiegungen aufweisen. Hierdurch läßt sich einfach und schnell die Sehne solcher
Tragstreben verkürzen. Die Zuordnung der Einlagerungsschlitze der einzelnen Etagenflächen ist durch spritztechnische
Herstellung solcher Etagenflächen leicht möglich, ebenso die materialeinheitliche Anformung
der erwähnten Führungsschienen für die Schubkästen.
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Eine vorteilhafte Variante bezüglich der Tragstrebenausbildung
besteht darin, daß diese als Profil hergestellt werden, welches durch Mehrfachabwinklung, bspw.
in W-Form, mehrere übereinanderliegende Auflageflächen
bildet und welche Profile wahlweise zur Einlagerung der Etagenbretter und / oder zur Bildung von Schienenführungen
dienen.
Weitere Vorteile und Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung sind nachstehend anhand zweier zeichnerischer
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Perspektive, unter Verdeutlichung des abgeklappten Zusatz-Tischplattenabschnittes,
Benutzungsgrundstellung gebrachtem Tischplattenabschnitt,
Fig. 3 den Unterbau des Möbelstückes in Einzeldarstellung, Fig. 4 eine.i Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 1,
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Fig. 6 den Zusatz-Tischplattenabschnitt in Teilansicht, unter Verdeutlichung der Stützstrebe,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, jedoch bei gegen die Unterseite des ausladenden Tischplattenabschnittes
geklapptem rahmenförmigen Zusatzbein,
Fig. 9 eine zweite Ausführungsform des Möbelstückes in
einer der Fig. 2 entsprechenden Stellung,
Fig.10 das Möbelstück bei abgeklapptem Zusatz-Tischplattenabschnitt
,
Fig.11 einen Schnitt gemäß Linie XI-XI in Fig. 10 und
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Das in Form eines den Unterbau 1 aufweisenden Tisches gestaltete Möbelstück besitzt die Tischplatte 2. Der
Unterbau ist aus Rohr runden Querschnitts gefertigt. Er besitzt die Tischbeine 3, 4, 5 und 6. Die bodenseitigen
Enden der Tischbeine 3 und 4 gehen durch einen Bügel 7 und die der Beine S und 6 durch einen Bügel 8 ineinander
über. Die tischplattenseitigen Enden der Beine 4 bis 6 sind ebenfalls durch Bügel 9 und 10 miteinander verbunden,
derart, daß sich die Bügel 9 und 10 parallel zur Frontseite des Unterbaues 1 erstrecken. Die einzelnen
Rohrteile sind im Wege der üblichen Steck- oder Schweißverbindung einander zugeordnet.
An den sich oberhalb des Unterbaues 1 erstreckenden Tischplattenabschnitt
I schließt sich ein Tischplattenabschnitt II einer Tischplatte 11 gleicher Materialdicke wie die der
Tischplatte 2 an. Der Tischplattenabschnitt II lädt in gleicher Höhenebene frei aus und ist im Bereich der Schmalkante
2f der Tischplatte 2 gelenkig mit dieser verbunden.
Die Gelenkachse 12 wird von einem üblichen Klavierband 13 gebildet. Die Gelenkachse 12 kann auch aus einem Einhängescharnier
bestehen, so daß der Tischplattenabschnitt II auch völlig abgenommen werden kann oder, wenn auch noch
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auf der anderen Seite der Platte I ein derartiges Einhängescharnier
angebracht ist, auch noch ein zweiter Tischplattenabschnitt an der Platte I eingehängt werden
kann. Die Länge χ des Tischplattenabschnittes II entspricht maximal der Höhe y des Unterbaues 1. Die
Breite beider Abschnitte I und II ist gleich bemessen.
Das freie Ende des ausladenden Tischplattenabschnittes II wird von einem zusätzlichen Tischbein 14 unterstützt.
Dieses ist in Rahmenform gestaltet. Der obere Rahmen-Querschenkel 15 bildet die tischplattenseitige Klappachse.
Als Lagerbüchse dient ein Rohrabschnitt 16, welcher über flanschbestückte Distanzstücke 17 an der
Unterseite des ausladenden Tischplattenabschnittes II gehaltert ist.
Die gelenkige Zuordnung des Zusatzbeines 14 ermöglicht es, dieses gegen die Unterseite des Tischplattenabschnittes
II zu klappen. In beigeklappter Stellung kann dieser Abschnitt II in die in Fig. 1 dargestellte Lotrechtlage
geklappt werden. Die dort veranschaulichte Beiklapp-Stellung ist auf Grund der besonderen Anordnung des von der Klappachse
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15 gebildeten Drehpunktes erzielt. Der Abstand dieses Drehpunktes in der Senkrechten, also zur Unterseite
des Tischplattenabschnittes II und der Abstand in der Waagerechten bis zur Kante 21 der Tischplatte I
ist so gewählt, daß das Zusatzbein 14 in eingeklappter Stellung (Fig. 7, 8) seiner Länge nach die
Kante 2' nicht überragt, dagegen aber in ausgeklappter
StUtzstellung eine der vollen Höhe y entsprechende Länge erreicht. Eine enge Beiklapp-Stellung ist zudem gegeben,
wenn die Dicke ζ der Tischbein-Schenkel 14* kleiner bemessen ist als der Abstand z' der Tischplattengelenkachse
12 von der von den Tischbeinen 5, 6 gebildeten Seitenfläche des Unterbaues 1 beträgt.
Die Ausklappstellung des Zusatzbein-Klapprahmens wird durch eine Stützstrebe 18 gesichert. Diese erstreckt
sich beim Ausführungsbeispiel in der rechten oberen Ecke, und zwar schräg aufwärtsgerichtet zur Unterseite
des ausladenden Tischplattenabschnittes II. Ihr tischbeinrahmenseitiger
Endabschnitt ist drehbar auf einem Querholm 19 gelagert. Dieser Querholm 19 weist runden
Querschnitt auf und bildet die Gelenkachse. Das Lager-
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auge 20 ist aus zwei Schalenhälften gebildet. Diese formen einen hülsenartigen Fortsatz zur Aufnahme des
anlenkseitigen Endes 18* der Stützstrebe 18. Ein Querstift 21 verbindet die beiden Schalenhälften des Lagerauges
20 miteinander und bringt zugleich eine haltbare Verbindung zwischen Stutzstrebe 18 und Lagerauge 20.
Das andere Ende 18" der Stützstrebe 18 ist winklig abgebogen. Es tritt als Führungs- und Rastzapfen seitlich
in einen Kulissenschlitz 22 ein. In Vertikalstellung des Zusatzbein-Klapprahmens tritt das verschieblich gelagerte
Ende 18" in die Kulissen-Rast 23 ein. Diese ist als Winkelschlitz gestaltet. Die senkrecht zur Erstreckungsrichtung
der Stützstrebe 18 verlaufende, also schräg nach oben ansteigende Rastfläche wird von der RUckfläche 24
eines zur Erzielung des Winkelschlitzes innerhalb des Kulissenschlitzes 22 angeordneten Böckchens 25 gebildet.
Der Kulissen-Rast 23* (Winkelschlitz) ist eine ebenfalls schräg ansteigende Auflauf- und Haltefeder 26 vorgeordnet.
Letztere deckt mit ihrem gewölbten Endabschnitt 26' im wesentlichen den Winkelschlitz-Raum von unten her ab,
d. h. der Wölbungsabschnitt 26* belastet das in die Kulissen·
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Rast 23· eingetretene Ende 18" der Stützstrebe im Sinne
der Aufrechterhaltung der Raststellung. Diese Stellung kann nur aufgehoben werden, wenn eine Druckkraft P auf
die Stützstrebe in Abwärtsrichtung ausgeübt wird, wobei die Auflauf- und Haltefeder ausweicht. Diese Auflauf- und
Haltefeder 26 ist als Blattfeder ausgebildet. Sie ist ferner mittels der Niete 27 an einem Bügel 28 gehaltert,
welcher zusammen mit der Unterseite des Tischplattenabschnittes II den Kulissenschlitz 22 bildet. Durch Abwinklung
der Endabschnitte dieses Bügels sind Befestigungslappen 29 erzielt. Diese den Lappen durchsetzenden Schrauben
30 oder dergleichen legen den Bügel an der Unterseite des ausladenden Tischplattenabschnittes II fest. Das etwa
trapezförmig gestaltete Böckchen 25 setzt sich ebenfalls in einen, durch die Befestigungsschrauben 30 miterfaßten
Befestigungslappen 31 fort.
Zur Sicherung der Beiklappstellung des Zusatzbein-Klapprahmens an der Unterseite des Tischplattenabschnittes II
ist im Bereich der Tischplattengelenkachse 12 eine Federrast 32 vorgesehen. Letztere wird vom abwärts vorstehenden
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Schenkel 33 einer im wesentlichen winkelförmig gestalteten Blattfeder 34 gebildet. Der Schenkel 33 weist eine dem
Querschnitt des unteren Rahmenholmes 35 konturengenau
angepaßte Einlagerungskehle 36 auf.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 9 bis 12 ist anstelle
der Federrast 32 oder zusätzlich zu dieser ein Kugelschnäpper 37 ausgebildet. Seine die Oberseite 81 des
Unterbau-Bügels 8 überragende Rastkugel 39 tritt unter Herbeiführung der Rastverbindung in eine Mulde bzw. Kehle
40 des oberen Tischbeinrahmen-Querholmes 41 ein.
Dieser Querholm tritt in der beigeklappten Stellung des Tischplattenabschnittes II (Fig. 10) mit dem Zusatzbein
raumsparend zwischen die Beine 5 und 6 des Unterbaues 1 ein.
Auch die Rahmenanlenkung ist geringfügig abgewandelt:
Stirnseitig des oberen Tischbeinrahmen-Querholmes treten Gelenkzapfen 42 aus. Letztere ragen in je eine entsprechende
Lagerbohrung 43 eines an der Unterseite des ausladenden
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Tischplattenabschnittes II gehalterten Lagerböckchens
(vergl. Fig. 9).
In weiterer Abwandlung der Ausführungsform gemäß den Fig.
1 bis 8 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die Stützstrebe 18 ohne Zuordnung eines besonderen Lagerauges
direkt mit der zwischen den Rahmenschenkeln 14·, d. h. in Lagerbohrungen derselben drehbar angeordneten
Tragwelle 19·, verbunden.
Schließlich ist statt des beim ersten Ausführungsbeispiel verwendeten Rundrohres Rohrmaterial kantigen Querschnitts
verwendet. Die Bezugsziffern sind sinngemäß angewandt.
Zurückkommend auf die Ausgestaltung gemäß den Fig. 1 bis weist der Unterbau 1 mehrere übereinander angeordnete
Etagenflächen 45 auf. Letztere können aus Kunststoff gespritzt sein. Beim Spritzvorgang sind in Randnähe
der Möbelflächen Einlagerungsschlitze 46 berücksichtigt. Der außenliegende Schenkel 47 eines jeden Einlagerungsschlitzes dekct die die Etagenfläche 45 tragende Strebe
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48 ab, wohingegen der innenliegende U-Schenkel 49 eine
durch Abwinklung geschaffene Führungsschiene 50 zur
Führung der hängend zuordbaren Schubkästen 5I1 die einen
entsprechenden Laufrand 52 ausbilden (vergl. Fig. 4).
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 8 sind die Etagenflächen-Tragstreben 48 von Federdraht-Abschnitten
gebildet, die auf ihrem Mittelbereich zickzack-förmige
bzw. wellenförmige Ausbiegungen 53 aufweisen. Die durch den Einlagerungsschlitz 46 auch seitlich abgestützten
Tragstreben 48 lassen sich zufolge solcher Ausgestaltung leicht durchbiegen und aus den Stecklöchern
der Beine 3 bis 6 des Unterbaues herausnehmen und in Höhenrichtung lageverändern. Diese Tragstreben sind
unmittelbar nach Ausheben der Etagenflächen 45 zugänglich.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 9 bis 12 bilden die die Schubkästen führenden Schienen keine bauliche
Einheit mit den Etagenflächen. Es sind vielmehr Einzelschienen als Etagenflächen-Tragstreben 55 verwendet.
Letztere sind durch Mehrfachabwinklung, in vorliegendem
Falle Doppeltabwinklung von Blechstreifen erzielt. Durch
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diese Mehrfachabwinklung entsteht eine die Etagenfläche
47' tragende Auflagefläche 56 und eine stufenförmig darunter und versetzt liegende Auflagefläche als Führungsschiene
für einen darunter anzuordnenden Schubkasten 51. Diese Tragstreben 55 sind durch Schweißung an den Beinen
3 bis 6 des Unterbaues 1 gehaltert. Die schweißtechnische Zuordnung dieser Tragstreben führt zu einer
Stabilisierung des Unterbaues. Auch beim Gegenstand des ersten Ausführungsbeispieles sind Stabilisierungsstreben 58 vorgesehen, die gleichzeitig als Tragstreben
für die Etagenflächen dienen. Vorzugsweise werden die Stabilisierungsstreben 58 im oberen und unteren Endbereich
des Unterbaues angebracht. Eine bei beiden Ausführungsbeispielen am Unterbau vorgesehene Rückwand 59 erhöht ebenfalls
die Stabilität des Möbels und kann im übrigen als Anschlag für die wahlweise zuordbaren Schubkästen dienen,
welche in der Frontplatte 60 eine Zug-Handhabe in Form eines Loches 61 aufweisen.
An der der Tischplattenseite 21 gegenüberliegender Seite
der Tischplatte 2 kann ein zusätzlicher, ausladender, dem
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Tischplattenabschnitt II entsprechender Tischplattenabschnitt vorgesehen sein, wie auch an der Rückseite dieser
Platte.
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Claims (9)
1. In Form eines Tisches ausgebildetes Möbelstück mit
von einem Unterbau ausladenden Tischplattenabschnitt, der am freien Ende zusätzlich gegenüber
dem Boden abgestützt ist und zufolge gelenkiger Verbindung mit der sich oberhalb des Unterbaus erstreckenden
festen Tischplatte gegen die Seitenfläche des Unterbaues anklappbar ist, in welcher
Stellung sich das zusätzliche Tischbein in einer Verstecklage zwischen Unterbauseitenfläche und
Tischplattenabschnitt befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise gegen die
Unterseite des Tischplattenabschnittes (II) klappbare, mit einer Stützstrebe (18) verbundene Zusatzbein
(14) sich in vertikaler Ausstellage in Verlängerung eines an der Tischplattenabschnitt-Unterseite
ortsfest angeordneten, abwärtsgerichteten,, das Zusatzbein (14) lagernden Distanzstückes (17) erstreckt
und das tischplattenseitige Stirnende (18"j der Stützstrebe (18) in Ausstellage des Zusatzbeines
(14) in eine nur durch abwärtsgerichtetes Schwenken (Pfeil P) der Stützstrebe (18) auslösbare
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Verriegelungsstellung (Fig. 6) einrastet, die von einer Verriegelungsschulter (24) eines Böckchens
(25) gebildet ist.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den unteren Querholm (35) des Zusatzbein-Rahmens (14)
schnäpperartig einfangende Federrast (32) im Bereich der Tischplattengelenkachse (12).
3. Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federrast von dem abwärts vorstehenden Schenkel (33) einer Blattfeder (34) gebildet ist.
4. Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federrast von einem Kugelschnäpper (37) gebildet ist, dessen Rastkugel (39) in eine
unterseitige Kehle (40) des oberen Zusatzbeinrahmen-Querholmes (41) einrastet.
5. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzbein (14) in eingeklappter Stellung
(Fig. 10) deckungsgleich zwischen die Beine (5, 5) des Unterbaues tritt.
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6. Möbelstück, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Etagenfläche (45) des Unterbaues (1) an ihrer Unterseite Schienen (50) zur hängenden
Führung von ausziehbaren Schubkästen (51) ausbilden.
7. Möbelstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Etagenfläche (45) des Unterbaues (1) zufolge
U-profilierter Randzonen nach unten offene Einlagerungsschlitze (46) für die Etagenflächen-Tragstreben
(48) aufweisen und die innenligenden U-Schenkel (49) die Führungsschiene (SO) für die Schubkästen (51)
bilden.
8. Möbelstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Etagenflächen-Tragstreben (48) auf ihrem Mittelabschnitt
zick-zack-förmige Ausbiegungen (53) aufweisen.
9. Möbelstück nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Etagenflächen-Tragstreben (55) auf unterschiedlichen Höhenebenen liegende, durch
Mehrfachabwinklung der Streben erzielte Auflageflächen (56.57) für die Etagenbretter (45·) und die Schienenführung
darunter angeordneter Schubkästen (51) aufweisen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7110511U true DE7110511U (de) | 1975-07-10 |
Family
ID=1265812
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7110511U Expired DE7110511U (de) | In Form eines Tisches ausgebildetes Möbelstück |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7110511U (de) |
-
0
- DE DE7110511U patent/DE7110511U/de not_active Expired
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