DE7104996U - Exzenterschraubenpumpe mit umgehungsleitung - Google Patents
Exzenterschraubenpumpe mit umgehungsleitungInfo
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Description
NETZ5CH
V 42 - PA/Dr.St/pü
Gebrauchsmuster
der Firma Gebrüder Netzsch, Maschinenfabrik, Selb
der Firma Gebrüder Netzsch, Maschinenfabrik, Selb
"Exzenterschraubenpumpe mit Umgehungsleitung"
Die Neuerung bezieht sich auf eine Exzenterschraubenpumpe mit einem den Saugstutzen enthaltenden ersten Gehäuseteil,
mit einem den Druckstutzen enthaltenden zweiten Gehäuseteil und mit einer beide Gehäuseteile miteinander verbindenden,
ein Absperrmittel enthaltenden Umgehungsleitung für- den Rückfluß von Fördermedium vom Druckstutzen zum Saugstutzen.
Eine derartige Schraubenpumpe ist aus der englischen Patentschrift 719 522 (Colcrete Ltd.) bekannt. Dabei kann
der unvere trichterförmige Teil eines Behälters als Saugstutzen
bezeichnet werden, unterhalb von dem eine Schraubenpumpe mit aufrechter Mittelachse angeordnet ist. Ein Gehäuseteil
unterr.a_t dieser Pumpe enthält den Druckstutzen, an
den eine Förderleitung angeschlossen ist. Der Druckstutzen ist dabei mit dem Behälter unter Umgehung der Pumpe durch
eine sogenannte Umgehungsleitung verbunden, die zwei Absperrmittel
enthält. Wenn die Absperrmittel geöffnet sind, so [fann ein Teil des Fördermediums oder auch das gesamte Fördermedium
vom Druckstutzen dar Pumpe zum Behälter und damit zum Saugstutzen zurückfließen. Durch teilweises Schließen eines
der beiden Absperrmittel kann die Fördermenge in der Förderleitung
geregelt werden, ohne die Drehzahl der Schraubenpumpe verändern zu müssen.
Bei dieser bekannten Bauart enthält die Umgehungsleitung ein
aufrechtes, gerades Stück, das aus einem elastischen Schlauch besteht. Als verstellbares Absperrmittel dient eine Vorrichtung,
1. 2. 1971L
mit der der Schlauch mehr oder weniger stark zusammengequetscht
werden kann. Die Schlauchenden sind auf zwei Rohrenden
aufgeschoben, so daß eine verhältnismäßig schwierige
Montage nötig ist. Zwischen dem Schlauch und dein Druckstutzen ist ein zweites Absperrmittel eingebaut, das ganz geschlossen
ηsrden muß, wenn mit höherem Druck gearbeitet werden soll
als der Schlauch aushalten würde. Durch diese Umstände ergeben sich ein verhältnismäßig großer Bauaufwand, ein erheblicher
Platzbedarf und die Notwendigkeit, bei der Bedienung große Sorgfalt anzuwenden, um ein Platzen des Schlauches zu vermeiden.
Bei anderen bekannten Bauarten einer umgehungsleitung sind
entweder Schraubverbindungen oder Plansche vorgesehen, die entweder einen besonderen Bearbeitungsaufwand oder einen besonderen
Platzbedarf bedingen.
Demnach liegt die Aufgabe vor, eine einfache Bauart einer Umgehungsleitung zu schaffen, die bei kleinem Platzbedarf
und geringem Bauaufwand eine leichte Montage ermöglicht, Dichtheit der Verbindungsstellen garantiert und eine sichere Betriebsweise
auch bei höheren Drücken gewährleistet.
Die vorliegende Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die umgehungsleitung als mittels Zugankarn zwischen dem
ersten Gehäuseteil und dem zweiten Gehäuseteil eingespanntes druckfestes Rohr ausgebildet 1st. Vorzugsweise wird das Pumpengehäuse,
das den Stator der Pumpe enthält, mittels derselben Zuganker zwischen den beiden Gehäuseteilen eingespannt wie
das druckfeste Rohr der Umgehungsleitung.
Die ganze umgehungsleitung besteht also praktisch nur aus dem
verhältnismäßig kurzen druckfesten Rohr, so daß der Bauaufwand denkbar gering ist. Zur Verspannung dieses Rohres zwischen
den beiden Gehäuseteilen dienen die Zuganker, die für die
Verspsuanung des Pumpengehäuses zwischen den beiden Gehäuseteile?!
?owl»sa vorhanden sind. Dabei erscibt sich eine sehr
einfache Montage der ganzen Anordnung. Die druckfeste Ausbildung des Rohres macht ein besonderes schützendes Absperrmittel
überflüssig und ISBt die erwähnte axiale Einspannung
mittels der Zuganker zu.
Vorzugsweise wird die Umgehungsleitung als gerades Rohr ausgebildet,
das parallel zu der Längs' chse der Pumpe liegt. An den beiden Einspannstellen des Rohres in di"- \?seteile
werden ringförmige Dichtungen mit einen W^>
1 angeordnet, wobei in der Dichtung eine Nut vorgesehen w*. .^nn, um bei
der Einspannung verdrängtes elastisches Material aufzunehmen.
Die Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Exzenterschraubenpumpe mit einer
Umgehungsleitung, teilweise geschnitten,
Fig. 2 die Ansicht eines Gehäuseteils der Pumpe, Fig. 3 eine Dichtung, teilweise geschnitten.
Zwischen einem ersten Gehäuseteil 1 und einem zweiten Gehäuseteil
2 ist ein rohrförmiges zylindrisches Pumpengehäuse 3
eingesetzt, das den Stator 4 einer Exzenterschraubenpuinpe enthält. Es handelt sich um eine einachsige Schraubenpumpe,
deren Stator 4 einen Gewindegang mehr aufweist als der Rotor Der Stator 4 besteht vorzugsweise aus elastischem Werkstoff,
ier Rotor 5 vorzugsweise aus Stahl. Das Pumpengehäuse 3 ist
in an sich bekannter Weise zwischen den Gehäuseteilen 1 und mittels mehrerer Zuganker 6 eingespannt.
Zwischen einer nur angedeuteten Antriebswelle J und einer
Zwischenwelle 8 und zwischen dieser und dem Rotor- 5 sind
besondere Kupplungen 9 tsad 10 eingeschaltet* so *i»Q der
Rotor 5 außer einer Rotation um seine Schwerachse eine exzentrische Bewegung gegenüber der Kittelachse 13 des
Pumpengehäuses 3 und des Stators 4 ausführen kann.
Der erste Gehäuseteil 1 enthält an seiner Oberseite den Saugstutzen 11 der Pumpe, in den das Fördermedium in Pfeilrieht
ng eintritt» um vom Rotor 5 zum Druckstutzen 12 und von dort in Pfeilrichtung in eine nicht; dargestellte Förderleitung gepumpt zu werden.
Der Gehäuseteil 1 mit dem Saugstutzen 11 ist mit den Gehäuseteil 2 mit dem Druckstutzen 12 durch eine sogenannte Umgehungsleitung
14, 15, 16 verbunden. Sie besteht aus dem beispielsweise zweiteiligen Rohr 14, 15 und dem zwischengeschalteten
j Absperrmittel l6, das als verstellbares Ventil oder als
! Überdruckventil ausgebildet ist. Das Rohr 14, 15 ist gerade
! und druckfest, und seine Mittelachse liegt parallel zur
\ Mittelachse 13 des Pumpengehäuses 3- Infolgedessen kann es
« in einfachster Weise mittels derselben Zuganker 6 zwischen
! den Gehäuseteilen 1, 2 eingespannt werden, die zur Einspannung
j des Pumpengehäuses 3 dienen. Dadurch werden Bauaufwand,
Platzbedarf und Montageaufwand denkbar gering.
An den Einspannstellen 17 der Umgehungsleitung 14, 15, l6
in die Gehäuseteile 1, 2 ist je eine elastische ringförmige
Dichtung 18 eingesetzt, die vorzugsweise im Schnitt eia Winkelprofil aufweist. Nach Fig. 3 ist diese Dichtung eit
einer Nut 19 versehen, die als sogenannte Konpressionsnut
das beim Einspannen verdrängte elastische Material aufnehmen kann.
-D-
Pig. 2 zeigt mit der Ansluiit auf den Gehäuseteil 2 in
Richtung der Pfeile II von Fig. 1 die eine Einspannstelle 17 der Umgehungsleitung und den Druckstutzen 12. Außerdem zeigt Fig. 2, daß in diesem Falle vier Durehgangslöcher 20 für
vier Zuganker 6 vorhanden sind, die sowohl das Pumpengehäuse als auch die Umgehungsleitung mit den anderen Gehäuseteilen
zusammenspannen.
Richtung der Pfeile II von Fig. 1 die eine Einspannstelle 17 der Umgehungsleitung und den Druckstutzen 12. Außerdem zeigt Fig. 2, daß in diesem Falle vier Durehgangslöcher 20 für
vier Zuganker 6 vorhanden sind, die sowohl das Pumpengehäuse als auch die Umgehungsleitung mit den anderen Gehäuseteilen
zusammenspannen.
Der Ausdruck "Umgehungsleitung" kann besser auf eine Umgehung
der äußeren Förderleitung als auf die oben erwähnte Umgehung der Pumpe bezogen werden. Schon ein geringfügiges öffnen des
Absperrmittels 16 in der Umgehungsleitung genügt nämlich, um etwas Fördermedium vom Druckstutzen 12 zum Saugstutzen 11
zurückströmen zu lassen, so daß auch beim plötzlichen Ausbleiben weiterer Zufuhr von Fördermedium am Saugstutzen ein
Trockenlaof der Pumpe verhindert wird. Im übrigen kann durch Verstellung des Absperrmittels 16 die Fördermenge geändert
werden, ohne daß die Drehzahl der Pumps geändert werden müßte.
zurückströmen zu lassen, so daß auch beim plötzlichen Ausbleiben weiterer Zufuhr von Fördermedium am Saugstutzen ein
Trockenlaof der Pumpe verhindert wird. Im übrigen kann durch Verstellung des Absperrmittels 16 die Fördermenge geändert
werden, ohne daß die Drehzahl der Pumps geändert werden müßte.
1. Februar 1971 If)
V 42 - PA/Dr.St/pü 'ιυ
Liste der Bezugsziffern zum Gebrauchsauster
1 | Erster Gehäuseteil |
2 | Zweiter Gehäuseteil |
^/ | Pumpengehause |
4 | Stator |
5 | Rotor |
6 | Zuganker |
7 | Antriebswel e |
8 | Zwischenwelle |
9 | Kupplung |
10 | Kupplung |
11 | Saugstutzen |
12 | Druckstutzen |
13 | Mittelachse |
14 | Rohr |
15 | Rohr |
16 | Absperrmittel |
15, 16 | Umgehungsleitung |
17 | Einspannstelle |
18 | Dichtung |
19 | Nut |
20 | Durchgangsloch |
710A996U5.71
Claims (5)
1. Exzenterschraubenpunipe mit einem den Saugstutzen enthaltenden ersten Gehäuseteil, mit einem den Druckstutzen
enthaltenden zweiten Gehäuseteil und mit einer beide Gehäuseteile miteinander verbindenden, ein Absperrmittel
enthaltenden Umgehungsleitung für den RückfIuB von
Fördermedium vom Druckstutzen zum Saugstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgehungsleitung als mittels
Zugankern (6) zwischen dem ersten Gehäuseteil (1) und dem zweiten Gehäuseteil (2) eingespanntes druckfestes
Rohr (14, 15) ausgebildet ist.
2. Exzenterschraubenpunipe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein den Stator (4) der Pumpe enthaltendes Pumpengehäuse (3) mittels derselben Zuganker (6) zwischen
den beiden Gehäuseteilen (1, 2) eingespannt ist wie das Rohr (14, 15) der Umgehungsleitung.
3. Exzenterschraubenpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umgehungsleitung als gerades, durch das Absperrmittel (16) unterbrochenes Rohr (14, 15)
ausgebildet ist, dessen Mittelachse parallel zur Mittelachse (15) der Pumpe liegt.
4. Exzenterschraubenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Einspannstellen (17) der Umgehungsleitung (14, 15, 16) in die Gehäuseteile (1, 2) Je eine
elastische ringförmige Dichtung (18) mit tfinicelprofiJ
eingesetzt ist, die eine Nut (19) zur Aufnahme von bei
der Einspannung verdrängtem elastischen Material aufweist,
BLATT
ZUH SCHREIBEN VO**
1. 2. 1971
AN
5. Exzenterschraubenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
^aS das Absperrmittel (l6) als verstellbares
Ventil oder als überdruckventil ausgebildet is-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19717104996 DE7104996U (de) | 1971-02-10 | 1971-02-10 | Exzenterschraubenpumpe mit umgehungsleitung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19717104996 DE7104996U (de) | 1971-02-10 | 1971-02-10 | Exzenterschraubenpumpe mit umgehungsleitung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7104996U true DE7104996U (de) | 1971-05-13 |
Family
ID=6618882
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19717104996 Expired DE7104996U (de) | 1971-02-10 | 1971-02-10 | Exzenterschraubenpumpe mit umgehungsleitung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7104996U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2418967A1 (de) * | 1974-04-19 | 1975-10-30 | Netzsch Mohnopumpen Gmbh | Verdraengerpumpe |
DE4330226C1 (de) * | 1993-09-07 | 1994-09-08 | Bornemann J H Gmbh & Co | Exzenterschneckenpumpe |
-
1971
- 1971-02-10 DE DE19717104996 patent/DE7104996U/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2418967A1 (de) * | 1974-04-19 | 1975-10-30 | Netzsch Mohnopumpen Gmbh | Verdraengerpumpe |
DE4330226C1 (de) * | 1993-09-07 | 1994-09-08 | Bornemann J H Gmbh & Co | Exzenterschneckenpumpe |
US5472319A (en) * | 1993-09-07 | 1995-12-05 | Joh. Heinrich Bornemann Gmbh & Co. Kg | Eccentric screw pump with liquid bypass controlled by a flexible diaphragm |
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