DE709054C - Vorrichtung zum Rollieren von Pillen - Google Patents
Vorrichtung zum Rollieren von PillenInfo
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- DE709054C DE709054C DEB185078D DEB0185078D DE709054C DE 709054 C DE709054 C DE 709054C DE B185078 D DEB185078 D DE B185078D DE B0185078 D DEB0185078 D DE B0185078D DE 709054 C DE709054 C DE 709054C
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- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
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- A61J3/06—Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of pills, lozenges or dragees
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Description
- Vorrichtung zum Rollieren von Pillen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Rollieren von Pillen mit zwei Scheiben, zwischen denen die Pillen gerollt werden.
- Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen die obere Scheibe exzentrisch angeordnet ist und im gleichen Sinn wie die untere rotierende Scheibe bewegt wird.
- Bei der erfindungsgemäßen Rolliervorrichtung, bei,der die eine Scheibe ebenfalls exzentrisch bewegt wird, bewirkt die eine Scheibe durch eine rotierende Bewegung die Fortbewegung und die andere Scheibe durch eine ,exzentrische Geg,enbewiegung die Rollierung der Pillen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist gegenüber den bekannten Anordnungen den Vorteil auf, daß durch die exzentrische Gegenbewegung eine viel stärkere Verformung und Rundung der Pillen erfolgt als bei gleichsinniger Bewegung.
- Besonders gute Wirkungen werden mit der neuen Vorrichtung erzielt, wenn die Exzentrizität des die eine Scheibe antreibenden Exzenters etwa gleich dem halben Umfang einer Pille ist.
- Zweckmäßig ist es, eine bzw. beide Scheiben mit einem elastischen Belag zu versehen.
- Im folgenden soll die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausuhrungsform an H;and einer Zeichnung näher erläutert werden.
- Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die neue Vorrichtung, und Fig. 2 zeigt eine Draufsicht.
- Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der unteren Scheibe 1, die beispielsweise einen Durchmesser von 3 cm besitzt. Auf ihrer Oberseite ist die Scheibe r mit Weichgummi 2 belegt. Über der Scheibe I befindet sich die Scheibe 3, die an ihrer Unterseite mit einem Belag von Schwammgummi 4 versehen ist. In -einer kreisrunden Ausbohrung in der Mitte der Scheibe 3 befindet sich ein Exzenter 5, das sich um die Achse 7 dreht. Dient Scheibe 3 führt eine oszillierende Bewegung aus, während die Scheibe 1 um die gleiche Achse 7 rotiert. Die Höhenlage der Scheibe 3 ist durch-drei Lager 8, 9 und lo bestimmt, in denen Zapfen 11, I2 und I3, die an der Scheibe 3 angebracht sind, hin und her gleiten. Eines dieser Lager, z. B. das Lager S, ist so ausgebildet, daß nur ein Schwingen des Zapfens, dagegen kein 11 in undhergehen möglich ist.
- In der Scheibe 3 befindet sich auf der einen Seite ein Trichter 14, durch den die zu rollierenden Taillen in den Raum zwischen den Scheiben 1 und 3 eingeführt werden. Die dem Trichter gegenüberliegende Hälfte der Scheibe 3 besteht aus zwei halbkreisförmigen Teilen, von denen der untere Teil 6 durch eine Schraube 1 5 in seiner Höhe gegenüber der Scheibe I verstellbar ist, wodurch der Zwischenraum zwischen der Scheibe I und dem Gwnmibelag 4 verändert werden kann. Der Belag 4 der Scheibe 3 besitzt einen Ausschnitt 6 6, an dem die fertigrollierten Pillen ontnommen werden.
- Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Durch den Trichter 14 gelangen vorgeformte Pillen auf die Scheibe 1. Diese rotiert in der Richtung des Pfeiles I, während die exzentrische Bewegung der Scheibe 3 in der Richtung des Pfeiles II erfolgt. Die Pillen werden von der Scheibe 1 mitgenommen und gelangen in den Ratim zwischen Scheibe I und dem Belag 4 der Scheibe 3. Durch die exzentrische Bewegung der Scheibe 3 werden die Pillen nunmehr rolliert, während sie gleichzeitig durch die Scheibe 1 weiterbewegt werden. Je nach der Stärke der Pillen wird der Abstand der sich gegeneinanderbewegenden Scheiben bzw. Scheibenteile mittels der Schraube 15 eingestellt. Sobald die Pillen den Ausschnitt I6 erreicht haben, werden sie, da hier der Belag 4 fehlt, nicht mehr festgehalten und fallen, da die Achse 7 der Vorrichtung leicht geneigt ist, aus der Rolliervorrichtung heraus.
- Zweckmäßig ist es, wenn die Exzentrizität des die Scheibe 3 antreibenden Exzenters etwa gleich dem halben Umfang einer Pille ist, d. h. bei einem einzigen Rundgang des Exzenters soll die Scheibe 3 um den ganzen Umfang einer Pille hin und her bewegt werden.
- Damit die Pillen vollkommen rund werden, muß die günstigste Tourenzahl der Scheiben 1 und 3 vorher, zweckmäßig empirisch, ermittelt werden.
- Für die Leistung der Vorrichtung ist die Geschwindigkeit der Scheiben maßgebend, wobei jedoch die Geschwindigkeit nicht be liebig hoch eingestellt werden kann, da sonst die Pillenmasse erweicht.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Pillenrolliervorrichtung, bestehend aus zwei Scheiben, zwischen denen die Pillen eine rollende Bewegung ausführen und von denen die eine exzentrisch bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Scheibe durch eine rotierende Bewegung die Fortbewegung und die andere Scheibe durch eine exzentrische Gegenbewegmg die Rollierung der Pillen bewirkt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine bzw. beide Scheiben mit einem elastischen Belag versehen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität des die eine Scheibe antreibenden Exzenters etwa gleich dem halben Umfang einer Pille ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrisch bewegte Scheibe mittels an der Scheibe fest angebrachter Fortsätze, die in festen Lagern sich bewegen, in ihrer Höhenlage zu der rotierenden Scheibe festgelegt und am Rotieren verhindert ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der einen Scheibe gegen die andere Scheibe in der Hohe durch bekannte Mittel verstellbar ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Vorrichtung geneigt ist, so daß die fertigrollierten Pillen aus einer in dem Belag der exzentrisch bewegten Scheibe vorgesehenen Aussparung herausfallen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB185078D DE709054C (de) | 1938-10-30 | 1938-10-30 | Vorrichtung zum Rollieren von Pillen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB185078D DE709054C (de) | 1938-10-30 | 1938-10-30 | Vorrichtung zum Rollieren von Pillen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE709054C true DE709054C (de) | 1941-08-05 |
Family
ID=7009930
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB185078D Expired DE709054C (de) | 1938-10-30 | 1938-10-30 | Vorrichtung zum Rollieren von Pillen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE709054C (de) |
-
1938
- 1938-10-30 DE DEB185078D patent/DE709054C/de not_active Expired
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