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DE708478C - Installationsselbstschalter - Google Patents

Installationsselbstschalter

Info

Publication number
DE708478C
DE708478C DES137023D DES0137023D DE708478C DE 708478 C DE708478 C DE 708478C DE S137023 D DES137023 D DE S137023D DE S0137023 D DES0137023 D DE S0137023D DE 708478 C DE708478 C DE 708478C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
release
magnetic
parallel
thermal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES137023D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans H Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES137023D priority Critical patent/DE708478C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708478C publication Critical patent/DE708478C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/74Means for adjusting the conditions under which the device will function to provide protection

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

  • Installationsselbstschalter Die Erfindung bezieht sich auf Installations-selbstschalter, die in Haus- und Gewerbeanlagen insbesondere zum Leitungsschutz verwendet werden. Diese Schalter haben einen strombeheizten thermischen Auslöser, der bei langandauernden geringen Überlastungen, und einen magnetischen Auslöser, der bei Kurzschlüssen anspricht. Bei den bekannten Installationsselbstschaltern liegt der thermische Auslöser mit dem magnetischen Auslöser in Reihen- oder in Parallelschaltung.
  • Auf dem Gebiet dieser Selbstschalter haben sich im Lauf der Zeit Grundtypen herausgebildet, die unter den Namen Sockelautomat, Elementautomat, Schraubstöpselautomat bekannt sind. Innerhalb der zu einer solchen Grundtype gehörenden Gruppe ist man bestrebt, dem Selbstschalter im wesentlichen gleiche Grundabmessungen zu geben, um den Zusammenbau des Schalters mit anderen Apparaten, z. B. Zählertafeln, Verteilungsgruppen, zu erleichtern. Diese Festlegung der Grundabmessungen führt naturgemäß zu einer Begrenzung der Nennstromstärke der Schalter. Bei Nennstromstärken, die oberhalb dieser Grenze liegen, ist die Stromwärme, die durch die Spule des magnetischen Auslösers, den thermischen Auslöser und die Widerstände an den Schaltkontakten und in den Zuleitungen erzeugt wird, so groß, daß sie bei dem durch die festgelegten Grundabmessungen gegebenen Volumen nicht mehr ohne Überschreitung der zulässigen Erwärmung nach außen abgeführt werden kann..
  • Durch die Erfindung ist der Weg gewiesen, den Nennstrombereich der Installationsselbstschalter unter Beibehaltung des gleichen Schaltervolumens zu vergrößern. Erfindungsgemäß haben an dem Installationsselbstschalter der thermische Auslöser und der magnetische Auslöser im wesentlichen die gleichen elektrischen Widerstände. Durch Parallel; Schaltung der beiden Auslöser ist ein u.' dieselbe Schalterkonstruktion für eine Nenn= Stromstärke zu verwenden, die das Doppelte der bei Hintereinanderschaltung der Auslöser sich ergebenden Nennstromstärke beträgt; außerdem bilden die Schaltkontaktteile und ihre Zuleitungen sowohl bei der Parallelschaltung als auch bei der Hintereinander-Schaltung eine zusätzliche Windung zur Magnetspule. Durch die Erfindung läßt sich also an den Installationsselbstschaltern unter Beibehaltung des gleichen Schaltervolumens die N ennstromstärke auf das Doppelte erhöhen.
  • Zur Erläuterung der Erfindnug ist in den Fig. i und 2 ein Installationsselbstschalter finit den für die Erfindung wesentlichen Einzellieiteti dargestellt. Die Fig. i zeigt eine Seitenansicht des Schalters lind die Fig.2 eine Aufsicht auf die Schaltkammer des Schalters. Die Fig.3 und .I geben zwei Schaltbilder wieder. In den Fig. i und 2 ist i der Sockel des Installationsselbstschalters. Der Sockel hat an der Vorder- und Rückseite je einen großen Hohlraum. Die vorderseitige Höhlung , stellt die Schaltkammer dar und enthält die Schaltkontakte. Die ortsfesten Schaltkontakte 3"# 3b sind stabförinig und haben eine V-förmige Lage in der Schaltkammer. Das bewegliche Schaltkontaktstiick4 ist ein [J-förinigerBügel. Auf einem Vorsprung der Schaltkammer sitzt der thermische Auslöser 5, der von einem direkt oder indirekt beheizten Bimetallstreifen gebildet ist. Seine elektrischen Anschlußstellen sind mit 5",5b bezeichnet. Die rückseitige Höhlung 6 des Sockels dient zur Aufnahme einer Magnetspule 7 mit einem darin befindlichen Anker B. Die Magnetspule 7 mit dem Anker 8 stellt den magnetischen Auslöser des Schalters dar. Sie hat zugleich die Aufgabe, durch ihr Magnetfeld die Löschung der Lichtbögen in der Schaltkammer 2 zu beschleunigen. 9u, 9b, to", lob sind Klemmen zum Anschließen der Leitungen. Die zwischen den Klemmen 9" und 9b befindliche Leitung wird von dem Schalter geschaltet, während die zwischen den Klemmen io", iob befindliche Leitung ununterbrochen durch den Schalter hindurchgeht.
  • Oberhalb des Schaltersockels i befindet sich der Antriebsmechanismus i i für den beweglichen Schaltkontakt ..1. Der Antriebsmechanismus wird durch den Kipphebel 12 auf Hand ein- und ausgeschaltet. Auf den Antriebsmechanismuswirkt der thermische Auslöser 5 und der magnetische Auslöser 7, 8 ein. Tritt eine lang andauernde geringe Überlastung auf, so löst der thermische Auslöser den Antriebsmechanismus aus. Entsteht dagegen in dem zu schützenden Gegenstand ein '-Kurzschluß, so wirkt der magnetische Aus- l os " er auf den Antriebsmotor ein. Der Antriebsmechanismus i i wird durch eine Kappe 13 abgedeckt.
  • Nach der Erfindung haben der thermische Auslöser und der magnetische Auslöser im wesentlichen den gleichen elektrischen Widerstand. Auf diese Weise ist es möglich, ein und dieselbe Schaltkonstruktion durch Hintereinanderschalten und Parallelschalten der Auslöser für zwei sich um das Doppelte unterscheidende Nennstromstärken zu verwenden. Die Fig. 3 und .4 geben zwei Schaltbilder wieder, von denen die Fig.3 den Schalter finit hititereinandergeschalteten Auslösern und die Fig. d mit parallelgeschalteten Auslösern darstellt. In beiden Schaltbildern ist die Anschlußstelle 5b des thermischen Auslösers 5 mit dem ortsfesten Schaltkontakt 3b verbunden. Sind die Auslöser hintereinandergeschaltet, so fließt der Strom von der Klemme 9u iil>er den thermischen Auslöser 5, den ortsfesten Schaltkontakt 3b, den beweglichen Schaltkontakt d, den ortsfesten Schaltkontakt 3," die Magnetspule 7 zu der Klemme 9b. Sind die Auslöser parallelgeschaltet, so verzweigt sich der Strom von der Klemme 9, in zwei Teile. Der eine Teil fließt zu der Anschlußstelle 5" des thermischen Auslösers und von dort über den thermischen Auslöser 5 zu der Anschlußstelle 5b. Der zweite Teil des Stromes fließt über die Magnetspule 7. Eine Vereinigung der beiden Teilströme erfolgt an der Anschlußstelle 5b des thermischen Auslösers. Der ganze Strom fließt dann über den ortsfesten Schaltkontakt 3b, den beweglichen Schaltkontakt d., den ortsfesten Schaltkontakt 3ü zu der Anschlußklemme 9b.
  • Je nachdem die beiden Auslöser hintereinander- oder parallelgeschaltet sind, wird der Selbstschalter für die kleinere oder größere der beiden sich um das Doppelte unterscheidenden Nennstromstärken verwendet. In beiden Fällen tritt sowohl in dem thermischen als auch in dem magnetischen Auslöser die gleiche Stromstärke auf. Infolge der gleichen Stromstärke bei der Parallel- und Hintereinanderschaltung ist die in dem Schalter entwickelte Stromwärme im wesentlichen die gleiche. Es ist daher nicht erforderlich, bei der Parallelschaltung der Auslöser für den Schalter eine andere Konstruktion zu wählen, insbesondere eine andere Bemessung dem thermischen und magnetischen Auslöser zu geben als bei Hintereinanderschaltung der Auslöser. Durch die Erfindung läßt sich also der Nennstrombereich der Installationsselbstschalter bei gegebenem Schaltervolumen verdoppeln.
  • Um den, Schalter sowohl bei Hintereinander- als auch bei Parallelschaltung einwandfrei arbeiten zu lassen, ist es notwendig, auf die räumliche Anordnung der Verbindungsleitungen zwischen dem thermischen und magnetischen Auslöser sowie auf die räumliche Anordnung der Verbindungsleitungen zwischen den Auslösern und den Anschlußklemmen achtzugeben. Die räumliche Anordnung muß nämlich eine solche sein, daß durch die Verbindungsleitungen keine Stö- rungen des ,auf die Schaltkammer einwirkenden Magnetfeldes auftreten. Wie die Fig. 3 und 4 der Zeichnung zeigen, werden sowohl bei der Hintereinanderschaltung als auch bei der Parallelschaltung .der thermischen Auslöser die Schaltkontakte 3a, 3v, 4 von dem Strom in dem gleichen Drehsinn durchflossen wie die Magnetspule 7. Der thermische Auslöser und die Schaltkontakte stellen somit eine zusätzliche Windung dar, die das Blasfeld der Magnetspule verstärkt. Auch durch geeignete Anordnung von Verbindungsleitungen zwischen den Auslösern und den Anschlußklemmen läßt sich eine Verstärkung des Magnetfeldes erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Installationsselbstschalter mit einem strombeheizten thermischen Auslöser und einem zugleich zur magnetischen Lichtbogenlöschung dienenden magnetischen Auslöser, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Widerstände des thermischen und magnetischen Auslösers im wesentlichen einander gleich sind, so daß ein und dieselbe Schalterkonstruktion durch ParalleIschalten der beiden Auslöser für eine Nennstromstärke verwendbar ist, die das Doppelte der sich bei Hintereinanderschaltung der Auslöser ergebenden Nennstromstärke beträgt, und daß die Schaltkontaktteile und ihre Zuleitungen sowohl bei der Parallelschaltung als auch bei der Hintereinanderschaltung eine zusätzliche Windung zu der Magnetspule bilden.
DES137023D 1939-05-09 1939-05-10 Installationsselbstschalter Expired DE708478C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES137023D DE708478C (de) 1939-05-09 1939-05-10 Installationsselbstschalter

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE215222X 1939-05-09
DES137023D DE708478C (de) 1939-05-09 1939-05-10 Installationsselbstschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708478C true DE708478C (de) 1941-07-22

Family

ID=25761909

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES137023D Expired DE708478C (de) 1939-05-09 1939-05-10 Installationsselbstschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE708478C (de)

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