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DE706293C - Elektrische Trennstelle fuer mehradrige Kabel in Flugzeugen - Google Patents

Elektrische Trennstelle fuer mehradrige Kabel in Flugzeugen

Info

Publication number
DE706293C
DE706293C DEB179951D DEB0179951D DE706293C DE 706293 C DE706293 C DE 706293C DE B179951 D DEB179951 D DE B179951D DE B0179951 D DEB0179951 D DE B0179951D DE 706293 C DE706293 C DE 706293C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separation point
contact
electrical separation
point according
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB179951D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Gerds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt AG filed Critical Messerschmitt AG
Priority to DEB179951D priority Critical patent/DE706293C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706293C publication Critical patent/DE706293C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/38Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5008Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using rotatable cam

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description

  • Elektrische Trennstelle für mehradrige Kabel in Flugzeugen Die bisher bekannten 'Trennstellen -@ für mehradrige Kabel arbeiten zum- Teil mit Hül--sen und Stiftteilen in Steckerform oder mit vorstehenden Zungen, die aneinandergereiht und gemeinsam durch einen Bolzen zusammengepreßt werden. Dabei mußte bisher jede Ader durch eine Schraube einzeln geklemmt oder angelötet werden. Die offensichtlichen Nachteile derartiger Trennstellen liegen . zunächst in der außerordentlich hohen Montagezeit, ferner in der notwendigerweise räumlich großen Ausdehnung derartiger Stücke, ferner in hohem Gewicht und der Unmöglichkeit, die zum Festklemmen der Adern dienienden Schraüben, z. B. Madenschraaben,, wirtschaftlich - und räumlich vorteilhaft zu sichern. Schließlich . ist auch das Gewicht dieser -bekannten Trennstellen ziemlich groß; neben. dein Nachteil der räumlich großen Ausdehnung spielt dieser Punkt gerade im - Flugzeugbau eine besonders störende Rolle. Das Anlöten der einzelnen Leitungen .an die Kontaktstücke der Trennstelle, wie es, bei Fernmeldeanlagen üblich ist, kommt bei !einer Trennstelle für Flugzeuge nicht in Frage, da ,es die oft nötige Trennung einielner Adern. zu sehr erschwert: Eine andere, bekannte Trennstelle preßt gleichzeitig- alle Leitungsverbindungen mit einer einzigen Druckschraube zusammen, wobei zwischen die einzelnen Aderpaare Druckstücke aus Isolierstoff gelegt werden. Auch diese Ausführung ist im Flugzeugbau nicht brauchbar; da @es erwünscht ist, daß die eine Kabelseite bei Lösen der Verbindung fest mit # der Trennstelle verbunden bleibt; die
    entweder an dem .auszubauenden Teil (Flü-
    gel, Motor, Waffeneinbauten u. dgl.) oder an
    der Zelle befestigt ist. Auch die Notwien
    keit, bei der bekannten Ausführung die
    enden ,mit besonderen Hülsen zu verseh ,
    ein Nachteil.
    Die Erfindung vermeidet diese Nachtei, in vollem Umfange. Bei der erfindungsgemäßen Trennstelle «-erden die einzelnen Aderenden auf jeder Seite der Trennstelle in parallele Schlitze von auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordneten Isolierstücken eingelegt und in diesen durch eine für ..alle Adern jeder Seite gemeinsame Druckvorrichtun- festgeklemmt, während die leitende-Verbindung der zusammengehörigen Aderenden. getrennt davon durch zweckmäßig auf einer gemeinsamen Druckplatte .angeordnete Kontaktbügel bewirkt wird. Die die Adern festhaltende Druckvorrichtung - kann beispiels«veise als:. in die- Schlitze eingreifender Kamm ausgeführt sein -' oder als Exzenterwalze o. dgl. .Um zu verhindern, daß die- Betätigung der Klemmvorrichtung ` vergessen wird, ragt die Druckplatte mit den Kontaktbügeln _ zweckmäßig in den Weg des Klemmhebels, so daß ein Lösen des letzteren nur nach Abnehmen der Druckplatte möglich ist.
  • Die Anpreßvorrichtung wirkt auf die Isolierhülle der einzelnen Leitungsadern und nutzt deren Elastizität zur sicheren undgIeichmäßigen Festklemmung' -aus. -Zur 'Sicherung des ,einwandfreien Kontakts kann ebenfalls die Eiastizität der Adern herangezogen werden, oder die Kontaktbügel können federnd ausgeführt sein. "-Der Zusammenbau der Trennstellen kann so ,erfolgen, daß die beiden mit Schlitzen versehenen Isolierstüdke einen - gemeinsamen Träger aufweisen und gemeinsam unter Vermittlung dieses Trägers an das kontaktgebende Stück herangeführt und angepreßt werden. Es ist aber auch möglich, die Isolierstücke -getrennt, also die zu- und.-abgehende- Seite für sich-an das.Kontaktstück zur Anlage .und -zur Anpressung zu bringen.
  • Ini allgemeinen wird,es vorteilhaft sein, die Trennstelle symmetrisch aufzubauen mit einem in. der Mitte liegenden, zur Festhaltung- sämtlicher- Teile dienenden Schraubenbolzen o. dgl. -Schließlich schlägt die Erfindung -vor, neben oder zwischen den zu- oder abgehenden Adern keine weiteren Bauteile .anzuordnen. -Das- hat den Vorteil;. daß eine Aneinanderreihung- mehrerer Trennstellen (Nebeneinanderanordnung) ahne jeden Raumverlust möglich -ist, was besonders im Flugzeugbau: von ausschlaggebender Wichtigkeit- ist.
  • Ein weiterer Vorschlag der Erfindung geht dahin, die Trennstelle z. B, durch Anbringung
    von-- Schlitzen o. dgl. so auszugestalten, daß
    ein Neben- oder Aneinanderreihen mehrerer
    . rennstellen auf einer an sich bekannten ver-
    0 , denden Vorrichtung, etwa :einem Bolzen
    r einem zweckentsprechenden Profil, er-
    tIen kann.
    Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt; -Abb: a zeigt den -zweiten Seitenriß, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Trennstelle gemWf'y, der Erfindung; Abb. 4 zeigt eine, Schrägansicht eines fünfpoligen ,Isolierstücks mit den Schlitzen für die Adern und der Bohrung für die Klemmwelle. -Das Isolierstück (durch Kreuzschraffur gekennzeichnet) a dient zur Aufnahme - der Adern b. Zur Einführung dieser Adern ist das Isolierstück a :zunächst mit. .-Bohrungen c versehen, die zu Schlitzen d führen. Die nebeneinanderliegenden Schlitzed bilden also mit ihren Zwischenwänden ;ein kammartiges Gebilde. Die Schlitze sind bei dieser Ausführungsform am inneren Ende. des Isolierstücks durch eine in Abb. i snkrecht zur' Zeichenebene verlaufende Wand e begrenzt, die als Anschlag für die eisgeschobenen -Aderenden .f dient. Die beiden Isolierstücke a und a' sitzen .auf einer gemeinsamen Grundplatte (Bodenstück) g. Zur Verhinderung seitlicher Verschiebung dient das Auge lt, das gleichzeitig mit einer zur Aufnahme der zum Anschluß an irgendwelche Bauteile des Flugzeugs o: ügl. dienqenden Befestigungsschrauben mit einer - Bohrung l versehen ist. Die Isolierstückea tragen nun eine Druckwalze k, die mit eitler angeschliffenen- Fläche l versehen ist und durch den Hebel m gedreht werden kann. Dieser Hebel kann m einem Radialschlitz n geführt sein, wodurch eine seitliche Verschiebung der Druckwalze k vermieden ist.: -Außerdem - ist:- der. Hebel m so ' angeordnet,- daß ;er nur dann ganz nach links, also in seine die Adern -völlig. freigebende Stellung gebracht werden kamt, wenn die Druckplatte: o- entfernt ist.. Diese Druckplatte o: dient zur -gleichmäßigen.. Verteilung des durch Anziehen des Bolzens p, der in: das Body. stückgeingeschraubt ist, erzeugenden Drucks. Die Druckplatte.o - drückt ,auf das Kontaktstückq, das. die -einzelnen nebeneinawderliegenden und. die zusammengehörigen, zu-und abgehenden Adern bY verbindenden. Bügel o. dgl. p zusammenfaßt, Das geschieht zweckmäßigerweise so, d,aß die Büger_.in. Isoliermasses. eingebettet sind, Obwohl die erfindungsgemäße. Trennstelle lediglich auf die Anforderungen des Flugzeugbaus zugeschnitten ist, kann sie ,auch
    auf vielen ,anderen Gebieten @ zweckmäßige
    Verwendung finden, wo es sich -darur@-me.
    Belt, auf kleinere Ratun eine größere An-'
    zahl von Leitungen leicht lösbar zif verbinden, wie dies z. B. in Fernmelde- urid Fernwirkanlagen, bei Schützenanordnungen: "usw. der Fall ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Elektrische Trennstelle -für mehradrige Kabel in Flugzeugen; dadurch gekennzeichnet, daß die .einzelnen Aderenden. ,auf jeder Seite der Trennstelle in auf .einer gemeinsamen Grundplatte angeordnete Isolierstücke (a) mit neb@eneinanderliegenden Schlitzen (d) eingelegt sind, in denen sie durch .eine für alle Adern jeder Trennstellenseite gemeinsame Drückvorrichtung, z. B. @ein-en in die Schlitze (d) eingreifenden Kamm, eine Exzenterwälze oder eine mit einer angeschliffenen Fläche o. dgl. versehene Drehwalze (h) festgeklemmt werden, während die leibende Verbindung der zusammen.-gehörigen Aderenden der Trennstelle durch :eine gemeinsame, einen gleichmäßig verteilten Kontaktdruck erzeugende Spannvorrichtung, die z. B. aus einem Kontaktbügel (r) und :einer Druckplatte (o) bestehen kann, bewirkt wird.
  2. 2. Elektrische Trennstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (m) der Drehwalze (k) bei zusammengebauter Trennstelle vor vollständiger Freigabe des -Aderendes (b)- in seinem Ausschlag durch _ die Druckplatte (o) begrenzt ist.
  3. 3. Elektrische Trennstelle nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet; daß die :die zu- und abgehenden Adern elektrisch verbindenden Teile, wie starre oder federnd ausgebildete Kontaktbügel o. dgl., zu einem gemeinsamen Bauteil zusammengefaßt sind, ,etwa derart, daß: die Kontaktbügel (r) üi Isoliermasse (s),eingebettet sind. q:.
  4. Elektrische Trennstelle nach Ansprucli i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstücke (a) auf einem gemeinsamen Träger (Bodenstück g) sitzen, unter dessen Vermittlung sie gemeinsam .an das kontaktgebende Stück herangeführt und angepreßt sind.
  5. 5. Elektrische Trennstelle nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstücke (a, a')'einzeln an das Kontaktstück (g) angelegt und angepreßb sind.
  6. 6. Elektrische Trennstelle nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstelle z. B. durch Anbringung von Schlitzen, Bohrungen o. dgl. so ausgebildet ist, daß ein Neben-oder Aneinanderreihen mehrerer Trennstellen auf einer an sich bekannten verbindenden Vorrichtung, etwa einem Bolzen oder :einem zweckentsprechenden Profil, :ermöglicht ist.
  7. 7. Elektrische Trennstelle nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das kontaktgebende Stück als Preßstück oder in Spritzguß hergestellt ist, und zwar vorteilhafterweise derart, daß der Bügel (Y) mit Isoliermasse (s) umgepreßt oder umspritzt ist.
DEB179951D 1937-09-16 1937-09-16 Elektrische Trennstelle fuer mehradrige Kabel in Flugzeugen Expired DE706293C (de)

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DE706293C true DE706293C (de) 1941-05-22

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