DE7034675U - Konverterbehaelter fuer die katalytische behandlung von abgasen von verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Konverterbehaelter fuer die katalytische behandlung von abgasen von verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
Universal Oil Products Comp., Des Piaines /Illinois, USA
Konverterbehälter für die katalytisch^ Behandlung von Abgasen
von Verbrennungskraftmaschinen
Die Neuerung betrifft einen Konvorterbehälter für die katalytische
Behandlung von Abgasen von Verbrennungskraftmaschine^ mit einem rohrförmigen Gehäuse, welches an seinen Enden
durch eingesetzte Böden abgeschlossen ist und einen Einlaßstutzen im einen Boden und einen Auslaßstutzen im
anderen Boden aufweist, wobei im Gehäuse ein kegelförmiger perforierter und an seinen Stirnseiten geschlossener
Einsatz vorgesehen ist, der in seinem Innern ein mit dem Ein- oder Auslaßstutzen verbundenes, perforiertes Rohr
aufweist, so daß zwischen dem zentral angeordneten Rohr und dem Einsatz eine Kammer für die Aufnahme der Katalysatorpartikei
gebildet ist.
Ein derartiger Konverterbehälter ist aus der DT-OS 1 4γ6
bekannt. Dort ist eine Kammer für die Aufnahme der Katalysatcrpartikel gez^isrt, die als allseits verschweißte
Einheit ausgebildet und möglichst starr konstruiert ist. Zu diesem Zweck sind besondere Verstär'cungsbleche vorgesehen,
die den Einsatz unterteilen und festigen. Dar
703^675-7.3.7;
äußere Kegelmantel der Kammer für die Katalysatorpartikel und das innere Rohr bilden zusammen mit den stirnseitigen
Böden eine üiiiiicil». DöüiLo wird versucht, durch eins uiög—
liehst starre und feste Ausbildung der Kammer zur Aufnahme der Katalysatornartikel die durch die unterschiedlichen
Temperaturen außen und innen auftretenden Spannungen im Material der Kammer aufzunehmen.
Aus der OE-PS 236 705 ist eine katalytische Nachverbrennungseinrichtung
bekannt, die nicht nach dem Katalysatorprinzip arbeitet. Hier werden die zu verbrennenden Abgase
durch nerl'orierte Rohre geführt, die an ihrem einen Ende
fest mit ein m Bodenstück verbunden sind, während das andere Ende im Gehäuse verschieblich geführt wird, um
auf diese VJeisc Längenänderungen zuzulassen* Eine bev;ußt
starre Einheit wird bei dieser Einrichtung vermieden.
Eines der Hauptprobleme bei der Verwendung von katalytischen
Konvertern in Abgasanlagen wird durch die großen Temperaturunterschiede im Konverterbehälter
hervorgerufen. Höht Temperaturen entstehen bei der exothermen Oxydation der Abgase am Katalysator. Je
nachdem, welcher Katalysator verwendet wird und ob der Motor im Leerlauf arbeitet oder beschleunigt
oder abgebremst wird, erreichen die Temperaturen im Konverterbehälter etwa 649 bis 1093° C. Ein Konverterbehälter
muß daher so aufgebaut sein, daß auf jeden Fall Einflüsse der wechselnden Temperatur,
die Verformungen oder Risse zur Folge haben könnten, ausgeschaltet werden.
Außerdem muß der Konverterbehälter so aufgebaut sein, daß die gesamte Katalysatormasse vom Abgas gleichmäßig
durchströmt wird, so daß eine maximale Lebensdauer der Katalysatorpartikel und eine bestmögliche
Umwandlung der Abgase erreicht wird. Weiterhin ist notwendig, daß die Größe der gesamten Einrichtung
so gehalten wird daß sie sich in ein Automobil einbauen läßt, d.h. sie muß möglichst klein sein.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die zuvor beschriebenen Nachteile und Probleme zu lösen und
irsDesondere einen Konverterbehälter der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, dessen Einzelteile
sich infolge der Temperaturschwankungen entsprechend ausdehnen und zusammenschieben können. Dabei muß der
gesamte Aufbau des Konverterbehälters möglichst einfach und symmetrisch sein, um eine gleichförmige
Beanspruchung zu erreichen.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der perforierte Einsatz in dem rohrförmigen Gehäuse lose,
aber in seiner Lage gesichert, angeordnet und durch Abstandshalter geführt ist und daß das Rohr in der
Stirnwand des Einsatzes verschieblich geführt ist. Damit wird eine Konstruktion geschaffen, bei der
Spannungen an sämtlichen Wänden des Einsatzes infolge Temperaturänderungen durch Längenänderungen
der Teile ausgeglichen werden können. Trotzdem ist die Konstruktion so geschaffen, daß nachteilige
Volumenänderungen der mit Katalysatorpartikeln gefüllten Kammer nicht auftreten.
In bevorzugter Ausführungsform weist die Stirnwand
des Einsatzes eine oben geschlossene Führung und Halterung für das Rohr auf. Damn; ist die Möglichkeit
geschaffen, die Katalysatormasse von außen nach innen zu durchströmen, ein zylindrisches rohrförmiges
Gehäuse zu verwenden und dabei dem Duruckabbau in Durchfluörichtung durch die Querschnittsbemessung
Rechnung zu tragen. Et; ist aber auch möglich, daü das Rohr an seinem in das Gehäuse hineinreichenden
Ende geschlossen und die Führung und Halterung im Einsatz offen ausgebildet ist. Dabei werden die
Katalysatorpartikel von innen nach außen durchströmt. Wesentlich ist in allen Fällen, daß die die Kammer
zur Aufnahme der Katalysatorpartikel bildenden Teile, nämlich der Einsatz und das Röhr, eine gemeinsame
Ausgangsbasis, beispielsweise einen Bodenteil aufweisen, auf der sie aufgebaut sind, so daß sie bei
Temperaturschwankungen gleichförmige Längenänderungsbewegungen
ausführen können, ohne das Kammervolumen nachteilig beeinflussen zu können.
Zwecks Bildung eines Nachfüllbehälters für Katalysatorpartikel ist auf den Einsatz im Bereich seiner
Stirnwand ein die Stirnwand randseitig übergreifender Topf aufgesetzt, wobei die Stirnwand
Durchtrittsöffnungen besitzt. Es versteht sich., daß bei dieser Konstruktion der Einbau des Konverterbehälters
vorzugsweise in Schwerkraftrichtung erfolgt, um ein Aufwirbeln der Katalysatorpartikel
und einen damit verbundenen erhöhten Verschleiß, zu vermelden.
Der Querschnitt des Katalysatorbehalters ist Vorzug·
vieise kreisförmig bei koaxialer Anordnung der Einzelteile.
DaDei werden iiiaufcrn uwtiniaie Eigonuchuftcn
Jes Behälters erreicht, als eine gleichförmige Temperaturverteilung
auf den Einzelteilen des Konverterbehälters erfolgt, symmetrisch zur Längsmittelachse.
Es ergeben sich konzentrische Isothermen, die senkrecht zur Längsachse verlaufen. Die Temperaturen auf
Punkten des Konverterbehälters mit gleichem Abstand vor. dor Längsachse sind infolgedessen überall gleich.
Hierauf ist es zurückzuführen, daß die Einzelteile der> Konve-terbehälters auch einer gleichförmigen BeansDrucn
-ig bzv/. Ausdehnung unterworfen werden.
Der Gedanke der Neuerung ist in den Zeichnungen beispielhaft
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform des Konverterbehälters, teilweise
geschnitten,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit anderer Ausbildung der verschieblxchen
Führung des Rohres und
Pig. 3 eine scr„mati5ierte Darstellung einer
weiteren Ausführungsform des Konverterbehälters
.
Wie in Fig. 1 aargestellt, besteht der Konverterbehälter
1 im wesentlichen aus einem länglichen, rohrförmigen Gehäuse 2, welches mit den Böden 3 und 4
verbunden ist, so daß eine abgeschlossene Kammer mit
-G-
kreisförmigeir, Querschnitt und aei Längsachse a-a entsteht.
In dieser Ausführungsform, bei der die Abgase von außen
nach innen geführt werden, wie durch Pfeile angedeutet, ist der obere und der untere Boden 3*4 mit Flanschen 5
und 16 versehen, die die inneren Oberflächen 6 und 7 des Gehäuses 2 berühren. Verbindungen 8 und 9 dienen
dem Zusammenhalt der Teile. Es ist zu beachten, daß die Art der Verbindung von der Gestaltung der Böden
3, 4 abhängt, wobei die Verbindung nach verschiedenen Fertigungsverfahren erreicht werden kann, beispielsweise
durch Schweißen. In diesem Falle '.vird beispielsv;eise
an den Endkanten 10 und 11 ehe Schweißnaht gezogen. Es ist auch möglich, V.'id erstands schweißungen
12 und 13 durchzuführen bzw» anzubringen. Auch eine Verbindung durch Umbördeln der beiden Kanten kann erreicht
werden. Die beiden Böden 3 und 4 müssen jedoch eben sein, damit einfache Schweißverbindungen möglich
sind. Weiterhin kann auch das Gehäuse 2 mit entsprechenden Flanschen versehen werden, wodurch wiederum
andere Verbindungsarten ermöglicht v/erden.
Um einen symmetrischen Aufbau zu erhalten, ist der Einlaßstutzen 15 über der öffnung 17 am Boden 3
koaxial zu der Längsachse a-a angebracht. In entsnrechender
Weise ist der Aiislaßäfcutzen 18 über der
Öffnung 19 an dem unteren Boden 4 vorgesehen.
Ein kegelförmiger, rohrähnlich ausgebildeter und perforierter Einsatz 20 ist mit seinem offenen
großen Ende 21 dem Boden 4 zugekehrt angeordnet.
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Schlitze 22 in den Wänden des Einsatzes 20 .4:Men die
Verbindung mit der Katalysatorkammer 23 her, die aus dem Einsatz 20 und dem zentral angeordneten Rohr 24
gebildet wird. Der Einsatz 20 bildet gleichzeitig zusammen mit dem Gehäuse 2 eine sich verengende ringförmige
Sinzugskammer 2J. Da das Rohr 24 zylindrisch und der
Einsatz 20 kegelförmig ausgebildet ist, erweitert sich der ringförmige Querschnitt der Katalysatorkammer 23
nach unten hin.
Bei dei-artigen Ko: /erterbehältern sollen die Abgase
in radialer Richtung in einem gleichmäßigen Strom durch die gesamte Katalysatormasse fließen. Jedoch bei hohen
Strömungsgeschwindigkeiten und besonders bei schweren Gasen durchströmen die Abgase die Kaoalysator-chicht
hauptsächlich an dem, dem Einlaßstutzen entgegengesetzten Ende. Aus diesem Grund muß die Katalysatorschicht
in diesem Gebiet stärker nein, damit eine gleichmäßige Durchströmung und damit eine gleichmäßige Abnutzung
der Katalysatorpartikel zustandekommt.
Die Strömungsgeschwindigkeit der Abgase wird durch die ringförmige, sich verengende Einzugskammer 25 vermindert.
Die sich nach unten verengende Einzugskammer 25 und die
sich nach unten erweiternde Katalysatorkammer 25 wirken
also zusammen und garantieren eine gleichmäßige Durchströmung der Katalysatorpartikel 41. Die Katalysatorkammer
23 ist durch den Boden 4 und die Stirnwand 30
abgeschlossen. Die Stirnwand 30 besteht aus einer Platte
mit einer Einbuchtung in der Mitte. In dieser Ausführungsform bildet die Einbuchtung eine Halterung 31>
deren Achse mit der Längsachse a-a zusammenfällt. Der innere Durchmesser entspricht etwa dem Außendurchmesser
άοί. ohres 24. jjas nohr 24 wird auf diese Weise immer
in beiner zentralen Lage gehalten, wobei es sich jedoch in Längsrichtung entsprechend den auftretenden Temperaturdifferenzen
ausdehnen kann.
Bei einer anderen Ausführungsform ist ein Zusatzbehäiter
35.- bestehend aus einem kegeligen Topf 36 auf den Einsatz 20 aufgesetzt, wobei der Rand 37 des Topfes 36 über den
Einsatz 20 hinübergreift. Der Zusatzbehälter 35 steht
mit der Katalysatorkammer 23 vermittels Durchtrittsöffnungen
38 in der Stirnwand 30 in Verbindung.
Eine abgewandelte Halterung für das Rohr 24 ist in Pig. 2 dargestellt. Das Rohr 24 gleitet dabei in einer in
der Mitte der Stirnwand 30' angeordneten Halterung 31'.
Bei normalen Betriebsbedingungen wird das Rohr 24 heißer als der Einsatz 20, so daß es sich stärker ausdehnt und
somit Katalysc^orpartikel aus dem Zusatzbehälter 35 durch
die Durchtrittsöffnungen 33' in die Katalysatorkammer
drückt.
Der Einsatz 20 baut mit seinem Rand 21 auf dem Boden 4 des Gehäuses 2 auf. Ebenso ist das Rohrende 39 mit dem
Boden 4 bzw. dem Auslaßstutzen 18 des Gehäuses 2 verbunden. Das obere Ende des Einsatzes 20 ist an den Abstandshaltern
^O im Innern des Gehäuses 2 geführt. Die Abstandshalter 40 können durch Einbuchtungen oder eingeschweißte
Träger gebildet werden. Die Anzahl dieser Abstandshalter ist von untergeordneter Bedeutung, jedoch
sollte sie nicht zu groß sein, damit der Querschnitt für den Abgasjtrom nicht beeinträchtigt wird.
Drei bis vier solcher Abstandshalter 40 auf dem Umfang reichen aus, um den Einsatz festzuhalten. Die Abstandshalter
können auch in den Topf 36 eingeformt sein, so
daß sis dann auf der Oberflache des Gehäuses 2 gleiten
kennen.
Der Konverterbehälter setzt nicht die Verwendung eines
bestimmten Katalysatormaterials voraus; er kann vielmehr mit verschiedenen Materialien zusammen eingesetzt
werden. Geeignete Katalysatoren zur Oxydation, sind die Metalle der Gruppen 1, 5, 6, 7 und 8 des
Periodensystems der chemischen Elemente, insbesondere
aber Chrom, Kupfer, Nickel und Platin. Sie können einzeln oder in Kombination verwendet werden, wobei
sie meistens zusammen mit einem anorganischen hitzebeständiq;en
Trägermaterial, wie Alumina v";o.x^d, oder
wischungen, wie Aluminiumoxyd, Alumini:*■:?-Siliziumoxyd,
Siliziumoxyd-Aluminiumoxyd-Zirkoniumoxyd, Siliciumoxyd-
^hor-Uunoxyd, SiIiciumoxyd-Boroxyd, od.dgl, benutzt
werden.
Boim Betrieb des Konverters, der in Pig. I dargestellt
ist, gelangen die Abgase des Motors durch den Einlaßstutzen 15 und die öffnung 17 in dem Boden J5 in die
Einzugskammer 25. Die Gase verteilen sich hier um die
Kataly.iatorkammer 23 bzw. den Zusatzbehälter 35 so,
daß die K?.talysatorpai"tikel durch die Schlitze 22 gleichmäßig angeströmt werden, was durch die Form
der beiden Kammern 25 und 23, wie ober beschrieben,
erreicht wird. Die unverbrannten Bestandteile oxydieren in der Katalysatcrkammer 25 zu meirt harmlosen
SDffen. Die auf diese Weise behandelten Abgase gelangen
durch die Schl-'tT-e 22' in das Rohr 24 und
von dort über den Auslaßstutzen 18 zum Auspuff des Autos.
: · ■■ /0
Fig. 3 zeigt eine vereinfachte schematisierte Darstellung einer anderen Ausführungsform, bei der die Katalysatorpartikel
von innen nach außen durchströmt werden. Ein Zusatzbehälter für die Naohfüllung der Katalysator-Dartikel
ist hier nicht dargestellt, um die Zeichnung übersichtlicher zu gestalten. Der hier dargestellte
Konverterbehälter 1' besitzt wiederum ein längliches rohrförmiges Gehäuse 2' mit den an den jeweiligen Enden
vorgesehenen Böden 3'und 4'. Ebenso wie bei der Aupführungsform
gemäß Fig. 1 sind ein Einlaßstutzen 15' und ein Auslaßstutzen 18' vorgesehen, wobei der Einlaßstutzen
15' der Heranführung der zu behandelnden Abgase in den Konverterbehälter dient. Es ist auch ein kegelförmig
ausgebildeter und perforierter Einsatz 20' vorgesehen, der mit seinem kleinen aber offenen Ende an
dem Boden 3' befestigt ist. Der Einsatz 20' besitzt eine Stirnwand 30'', in der eine Halterung 31'' vorgesehen
ist, die das Rohr 24' längsverschiebllch aufnimmt.
Das offene Ende des Rohres 24' ist mit dem Einlaßstutzen 15' verbunden. Der Einsatz 20' und das Rohr
24' bilden eine ringförmige, sich in Richtung des Abgasstromes erweiternde Katalysatorkammer 23' . Auf diese
Weise durchströmen die Abgase auch hier den Katalysator gleichmäßig. Außerdem ist kennzeichnend, daß das
Gehäuse 2' in dem Abschnitt 50 in Durchflußrichtung eine größere Querschnittserweiterung aufweist als die
Katalysatorkammer 23'. Es wird also eine sich in Richtung des Stromes erweiternde Kammer 25' gebildet, die
zusätzlich die Gleichförmigkeit der Durchströmung sichert, Es können weiterhin Führungen vorgesehen
sein, in denen das freie Ende des Einsatzes 20' gleitet.
Aus der Beschreibung geht hervor, daß der Konverterbehälter
so aurgebaut ist, daß eine Zerstörung dux-jh Wärmeeinwirlaing verhindert wird. Die vorgesehenen Führungen
und verschieblichen Anordnungen und der koaxiale Aufbau verhindern AusdehnungsProbleme. Außerdem ist der
Aufbau des Konverterbehälters relativ billig, besonders bei einer Massenr .'oduktion, da einfache Metallverformungsprozesse,
wie Stanzen oder Pressen angewendet werden können.
Es empfiehlt äch, die Einzelteile möglichst leicht aus
relativ dünnem Material, wie Stahlblech od.dgl., herzustellen.
Dieaes Material muß temperaturfest sein, da hohe Arbeitstemperatur-en er-r-eient werden, ohne daß
Materialschäden, wie Brüche oder Risse, auftreten dürfen.
Außerdem kön. m die Außenwände des Konverterbehälters
mit einem Isoliermaterial, wie Asbest, Glaswolle od.dgl., versehen sein, damit der Behälter vor unerwünscht großen
Temperature rlusten geschützt ist.. Geringe Veränderungen
in der Formgebung oder Anordnung der Einzelteile, wie z.B. von den Zeichnungen abweichende Größenverhältnisse
oder eine andere Anordnung der Anschlußstücke, ändern den Gedanken der Neuerung nicht. Die
Größe der Schlitze 22 und 22' hängt von der Größe der Katalysatorpartikel ab. Diese haben gewöhnlich
eine runde, zylindrische oder eckige Form und etwa Durchmesser zwischen 1,5 .... 6,5 mm. Es können auch
andere Größe η oder andere Mischungen verschiedener Katalysatorpartikel eingesetzt werden, besonders um
die Oxydationstemperaturen möglichst gering zu halten.
Claims (4)
1. Konverterbehälter für die katalytische Behandlung von Abgasen von Verbrennungskraftmaschinen, mit einem rohrförmigen
Gehäuse, welches an seinen Enden durch eingesetzte Boden abgeschlossen ist und einen Einlaßstutzen im
einen Boden und einen Auslaßstutzen im anderen Boden aufweist, wobei im Gehäuse ein kegelförmiger perforierter und
an seinen Stirnseiten geschlossener Einsatz vorgesehen ist, der in seinem Innern ein mit dem Ein- oder Auslaßstutzen
verbundenes, perforiertes Rohr aufweist, so daß zwischen dem zentral angeordneten Rohr und dem Einsatz eine Kammer
für die Aufnahme der Katalysatorpartikel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der perforierte Einsatz (20)
in dem rohrförmigen Gehäuse (2) lose, aber in seiner Lage gesichsrt angeordnet und durch Abstandshalter (4θ) geführt
ist und daß das Rohr (24) in der Stirnwand (30) des Einsatzes (20) vercchieblich geführt ist.
2. Konvvjrterbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnwand (30) des Einsatzes (20)
eine oben geschlossene Führung und Halterung (Jl) für
das Rohr (24) aufweist.
3. Konverterbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rchr (24) an seinem in das Gehäuse
(2) hineinreichenden Ende geschlossen und die Führung und Halterung (31) im Einsatz (20) offen ausgebildet
ist.
4. Konverterbehälter nach Anspruch 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks Bildung eines Nachfüllbehälters für Katalysatorpartikel auf den Einsatz (20) im Bereich
seiner Stirnwand (30) ein die Stirnwand randseitig übergreifender Topf (36) aufgesetzt ist und die Stirnwand
(30) Durchtrittsöffnungen (38) besitzt.
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1970
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