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DE697295C - Stoerungsschreiber fuer elektrische Netze, bei dem ein von der Stoerung abhaengiges Relais die Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens erhoeht - Google Patents

Stoerungsschreiber fuer elektrische Netze, bei dem ein von der Stoerung abhaengiges Relais die Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens erhoeht

Info

Publication number
DE697295C
DE697295C DE1935A0077103 DEA0077103D DE697295C DE 697295 C DE697295 C DE 697295C DE 1935A0077103 DE1935A0077103 DE 1935A0077103 DE A0077103 D DEA0077103 D DE A0077103D DE 697295 C DE697295 C DE 697295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
voltage
relay
recorder according
malfunction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935A0077103
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Boekels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DE1935A0077103 priority Critical patent/DE697295C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE697295C publication Critical patent/DE697295C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
    • G01R13/06Modifications for recording transient disturbances, e.g. by starting or accelerating a recording medium

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Direct Current Feeding And Distribution (AREA)

Description

  • Störungsschreiber für elektrische Netze, bei dem ein von der Störung abhängiges Relais die Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens erhöht Zum Aufzeichnen des Verlaufs der Größen in einem elektrischen Netz während einer Störung sind sogenannte Störungsschreiber bekannt, die insbesondere den Spannungsverlauf wiedergeben. Damit der Verbrauch an Registrierpapier möglichst gering ist, wird dessen Ablaufgeschwindigkeit im normalen Betrieb relativ klein gehalten und nur im Störungsfall auf einen derartigen Betrag erhöht, daß der Ablauf der Störung genügend deutlich zu sehen ist.
  • Bei den bekannten Ausführungen erfolgt die Umschaltung des Registrierstreifens von der geringeren auf die höhere Geschwindigkeit durch ein Relais, das lediglich von der absoluten Spannungshöhe abhängig ist, d. h. bei Über- bzw. Unterschreiten eines vorher eingestellten Sollwertes. Dieses hat den Nachteil, daß auch dann Umschaltungen auftreten, wenn keine Fehler im Netz vorhanden sind, sondern wenn lediglich infolge von Regelvorgängen entsprechende Spannungsabsenkungen auftreten.
  • Zur Vermeidung derartiger Fehlauslösungen, die einen urmützen Mehrverbrauch von Registrierpapier bringen, war man gezwungen, eine entsprechend den normalen Spannungsschwankungen weite Einstellung des Relais vorzunehmen. Damit wurde aber dieAnspr,ech,empfindSichlmeit herab,g,esletzt, und das Relais sprach bei kurzzeitigen Störungen nicht mehr an.
  • Es sind auch Störungsschreiber -bekanntgeworden, bei welchen die Umschaltung der Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens durch ein System von mit Kontakten zusammenwirkenden Schwingfedern oder Pendeln eingeleitet wird, wobei die Federn oder Pendel auf die möglicherweise auftretenden Frequenzen der Vorgänge, wie Schwingen der Maschinen untereinander oder Resonanzvorgänge, abgestimmt sind.
  • Die Erfindung betrifft einen Störungsschreiber für elektrische Netze, bei dem ein von der Störung abhängiges Relaisldie Ab laufgeschwindigkeit des Registrierstreifens bei Eintritt der Störung erhöht. Gemäß der Erfindung wird das Relais von dem Spannungsabfall an einem Widerstand betätigt, der die gegebenenfalls gleichgerichtete und geglättete Netzspannung einem Kondensator mit Ableitwiderstand zuführt, wobei diese Schaltelemente derart bemessen sind, daß das Relais beim Absinken der Netzspannung auf einen vorbestimmten Wert nur dann anspricht, wenn die Änderungsgeschwindigkeit der Netzspannung größer als die Reguliert geschwindigkeit der Spannungsregeleinrich tung ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung bei; spielsweise veranschaulicht.
  • Abb. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Eine Gleichspannung wird einem Kondensator Ct über einen Serienwiderstands zugeführt, an dem ein polarisiertes Relais angeordnet ist. Im Nebenschluß zum Kondensator C1 liegt ein Widerstand R1. Der Widerstand R1 besitzt dabei einen solchen Ohmwert im Verhältnis zum Widerstand R, daß bei einer langsamen Spannungs absenkung der Kondensator C1 auf das neue niedrigere Potential als das seiner Ladung entsprechende durch einen Entladestrom gebracht wird, der seinen Weg über den Widerstand R1 nimmt. Bei raschen Spannungsabsenkungen jedoch fließt außer dem Entladestrom über den Widerstand R1 noch ein Entladestrom über den Widerstand R, der die umgekehrte Richtung hat wie der Ladestrom des Kondensators. Infolgedessen spricht das Relais an und betätigt damit die Umschaltvorrichtung.
  • In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für Wechselstromnetze gezeigt.
  • Hier ist es erforderlich, an die Wechselspannung über einen Gleichrichter G zu schalten.
  • Um die hierdurch gewonnene Gleichspannung zu glätten, ist ein Kondensator C2 parallel zu der gleichgerichteten Spannung geschaltet.
  • Ein Widerstand R2, der ebenfalls die Gleichspannung überbrückt, stellt dann zusammen mit dem Widerstand R den Entladekreis für den Kondensator C1 dar. Dieser Entladekreis muß demnach gegenüber dem Widerstands, so abgestimmt sein, daß nur bei entsprechend raschen Spannungsabsenkungen der Entladestrom seinen Weg über die Widerstände R, R2 nimmt.
  • In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für Wechselstromnetze gezeigt, bei dem als Ansprechvorrichtung A ein gittergesteuertes Entladungsgefäß dient. Der Gitterkreis des Entladungsgefäßes ist demgemäß an den Widerstand R geschaltet. Außerdem ist in den Gitterkreis eine Vorspannung eingefügt, die an einer Gleichspannungsquelle oder nach dem Ausführungsbeispiel an einem Widerstand R8 abgenommen wird, der in Serie zum Widerstand R1, parallel zum Kondensator C1 liegt. Die Vorspannung ist dabei so gewählt, daß nur dann das Zündpotential in dem Entladungsgefäß auftritt, wenn die Spannungsänderung im Netz sowohl ihrer Größe als auch ihrer Geschwindigkeit nach das vorbestimmte Maß überschreitet. In diesem Falle wird der Spannungsabfall am Widerstand R3 durch die Spannung am fiderstand R überwunden und demgemäß -ein das Ansprechen der Röhre bewirkendes tittérpotential hervorgerufen.
  • Im Anodenkreis der Röhre liegt ein Widerstand Ro, eine Anodenstromquelle sowie ein Zwischenrelais P, das die Umschaltvorrichtung betätigt. Der Heizstrom der Röhre wird ebenso wie der Heizstrom einer Gleichrichterröhre G von einem Wandler W geliefert, der gleichzeitig auch eine Wicklung zur Speisung der Einrichtung über den Gleichrichter E besitzt.
  • Damit die Einrichtung nach einer Störung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird, ist in dem Anodenkreis ein nicht gezeichneter Ausschaltkontakt angeordnet, der eine bestimmte Zeit nach dem Ansprechen kurzzeitig geöffnet ist. Als Entladungsgefäß wird zweckmäßigerweise ein solches mit Gas- oder Dampffüllung verwendet.
  • Zum Einstellen der zum Ansprechen erforderlichen Änderungsgeschwindigkeit der Netzspannung kann man den Serienwiderstand R1 oder den ParallelwiderstandR oder beide veränderlich machen, zum Einstellen der zum Ansprechen erforderlichen absoluten Spannungsabsenkung die Gittervorspannung, also den Widerstand R1.
  • In dreiphasigen Netzen ist es möglich, nur mit einem einzigen Entladungsgefäß A und einem Relais P zur Steuerung der Umschaltvorrichtung auszukommen. Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel ist in Abb. 4 dargestellt. Hierbei ist eine der Phasenzahl des Netzes entsprechende Zahl von Kondensatoren und Parallelwiderständen ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 vorgesehen. Die Kondensatoren C1 sind jedoch zu einem Sternpunkt zusammengeschaltet, und dieser Sternpunkt ist über einen gemeinsamen Widerstand R geführt.
  • Lediglich der Spannungsabfall in diesem Widerstand ist zur Betätigung der Röhre A maßgeblich, so daß diese Röhre nur entsprechend dem Ausführungsbeispiel 3 geschaltet zu sein braucht. Die Abgleichung der Widerstände erfolgt in der Weise, daß das Ansprechen nur dann erfolgt, wenn bei den geforderten Ansprechbedingungen ein genügend großer Entladestrom von einem der Kondensatoren Ct hervorgerufen wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Störungsschreiber für elektrische Netze, bei dem ein von der Störung abhängiges Relais die Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens bei Eintritt der Störung erhöht, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais von dem Spannungsabfall in einem Widerstand (R) betätigt wird, der die gegebenenfalls gleichgerichtete und geglättete Netzspannung einem Kondensator (C1) mit Ableitwiderstand (R1) zuführt, bei einer derartigen Bemessung dieser Schaltelemente, daß das Relais beim Absinken der Netzspannung auf einen vorbestimmten Wert nur dann anspricht, wenn die Änderungsgeschwindigkeit der Netzspannung größer als die Reguliergeschwindigkeit der Spannungsregeleinrichtung ist.
  2. 2. Störungsschreiber nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Ansprechrelais (A) ein gittergesteuertes Entladungsgefäß dient, dessen Gitter von dem Spannungsabfall des Serienwiderstandes (R) beeinflußt wird.
  3. 3. Störungsschreiber nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitt1erv,orspall!nun1g des Entladungsgefäßes auf eine bestimmte Größe des Spannungsabfalles am Widerstand (R) eingestellt ist.
  4. 4. Störungsschreiber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorspannung der Spannungsabfall eines Widerstandes (R3) dient, der in dem durch den Ableitwiderstand (R1) gebildeten Entladekreis des Kondensators (C1) liegt.
  5. 5. Störungsschreiber nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen der zum Ansprechen erforderlichen Änderungsgeschwindigkeit der Netzspannung ein veränderlicher Ableitwiderstand (R2)- eines zum Glätten des gleichgerichteten Wechselstromes vorgesehenen Kondensators (C2) dient.
  6. 6. Störungsschreiber nach Anspruch I bis 5 für Dreiphasennetze, dadurch gekennzeichnet, daß drei Kondensatoren (cit) mit Ableitwiderständen (R1) zu einem Stern zusammengeschaltet und an einen gemeinsamen Serienwiderstand (R) geführt sind.
DE1935A0077103 1935-09-19 1935-09-19 Stoerungsschreiber fuer elektrische Netze, bei dem ein von der Stoerung abhaengiges Relais die Ablaufgeschwindigkeit des Registrierstreifens erhoeht Expired DE697295C (de)

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DE (1) DE697295C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254876B (de) * 1958-03-04 1967-11-23 Perkin Elmer Corp Registrierende Messanordnung, die nach einer Nullmethode mit selbsttaetigem Abgleich arbeitet
DE3408736A1 (de) * 1983-03-10 1984-09-13 A.P. Kern AG, Kerzers Verfahren zum steuern eines druckers und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1254876B (de) * 1958-03-04 1967-11-23 Perkin Elmer Corp Registrierende Messanordnung, die nach einer Nullmethode mit selbsttaetigem Abgleich arbeitet
DE3408736A1 (de) * 1983-03-10 1984-09-13 A.P. Kern AG, Kerzers Verfahren zum steuern eines druckers und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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