DE69707072T2 - Tragbare Vorrichtung zur Fernsteuerung eines funktionellen Organes eines Kraftwagens - Google Patents
Tragbare Vorrichtung zur Fernsteuerung eines funktionellen Organes eines KraftwagensInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine tragbare Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines Kraftfahrzeuges.
- Man kennt aus dem Stand der Technik bereits eine gewisse Anzahl von derartigen Steuervorrichtungen, die ein Gehäuse umfassen, in dem eine elektrische Energiequelle, Einrichtungen zum Erzeugen eines Steuersignals für die Funktionsbaugruppe und Einrichtungen zum Ausgeben dieses Signals in Richtung auf das Fahrzeug angeordnet sind.
- Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise dazu benutzt, Zentralverriegelungssysteme für die Türen von Fahrzeugen und/oder deren Alarmanlagen zu steuern.
- Die Sendeeinrichtungen umfassen ihrerseits Einrichtungen zum Aussenden des Steuersignals in Richtung auf das Fahrzeug als Infrarotstrahlung oder Hochfrequenzstrahlung.
- Im Stande der Technik besteht die elektrische Energiequelle aus einer oder mehreren elektrischen Batterien, die im Gehäuse der Fernsteuervorrichtung angeordnet ist oder sind.
- Die Verwendung von derartigen Batterien ist jedoch mit einer Anzahl von Unzweckmäßigkeiten verbunden, da es notwendig ist, diese während ihrer Benutzung austauschen zu können.
- Es versteht sich daher, dass das zu der Notwendigkeit führt, das Gehäuse der Vorrichtung öffnen zu können, was wiederum eine gewisse Anzahl von Schwierigkeiten bezüglich dessen Dichtheit mit sich bringt.
- Die Notwendigkeit, die Batterien austauschen, zu können verbietet weiterhin, diese auf eine elektronische Schaltung zu löten, was gleichfalls zu Schwierigkeiten mit der Zuverlässigkeit der elektrischen Kontakte zwischen der Batterie oder den Batterien und dem Rest der Schaltungen führt.
- Wenn schließlich die Batterien nicht regelmäßig ausgetauscht werden, kann die Steuervorrichtung nach dem vollständigen Entladen der Batterien nicht mehr arbeiten.
- Das Ziel der Erfindung besteht daher darin, diese Probleme zu beseitigen.
- Hierzu hat die Erfindung eine tragbare Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines Kraftfahrzeuges eines Typs zum Gegenstand, der eine elektrische Energiequelle, Einrichtungen zum Erzeugen eines Steuersignals für die Funktionsbaugruppe und Einrichtungen zum Aussenden dieses Signals in Richtung auf das Fahrzeug umfasst, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die elektrische Energiequelle einen Wandler zum Umwandeln der kinetischen Energie einer Versetzung der Vorrichtung in elektrische Energie umfasst, dessen Ausgang mit Energiespeichereinrichtungen verbunden ist, die erste Speichereinrichtungen mit kleiner Energiespeicherkapazität und schneller Ladung und zweite Speichereinrichtungen mit einer Kapazität zum Speichern von Energie und mit Ladungszeiten umfasst, die größer als die der ersten Einrichtungen sind.
- Ein Wandler, der kinetische Energie einer linearen Bewegung in elektrische Energie umwandelt, ist beispielsweise aus der Druckschrift US-A-5 347 186 bekannt.
- Die Erfindung wird mit Hilfe der Beschreibung weiter verständlich, die im folgenden lediglich als Beispiel und unter Bezug auf die zugehörige Zeichnung gegeben wird, die in einem synoptischen Schaltbild den Grundaufbau eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Fernsteuervorrichtung zeigt.
- In dieser Figur ist eine tragbare Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines Kraftfahrzeuges erkennbar, welche Vorrichtung das allgemeine Bezugszeichen 1 trägt.
- Im allgemeinen ist eine derartige Vorrichtung in einem Gehäuse angeordnet, dass das Bezugszeichen 2 trägt und eine elektrische Energiequelle, die mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet ist, und Einrichtungen zum Erzeugen eines Steuersignals für die Funktionsbaugruppe umfasst, die mit dem Bezugszeichen 4 bezeichnet sind und denen beispielsweise ein Bedienungsknopf zugeordnet ist, der mit dem Bezugszeichen 5 bezeichnet ist, wobei der Ausgang der Einrichtungen zum Erzeugen eines Steuersignals mit Einrichtungen zum Aussenden dieses Signals in Richtung auf das Fahrzeug verbunden ist, welche Sendeeinrichtungen mit dem Bezugszeichen 6 bezeichnet sind.
- Es versteht sich, dass die Sendeeinrichtungen beispielsweise Einrichtungen zum Aussenden einer Infrarot- oder Hochfrquenzstrahlung sein können und dass in diesem Fall diese Einrichtungen beispielsweise eine Antenne umfassen, wie sie in der Figur dargestellt ist.
- Es versteht sich gleichfalls, dass die Funktionsbaugruppe, deren Funktion zu steuern ist, die Zentralverriegelung der Türen des Fahrzeuges und/oder dessen Alarmanlage beispielsweise sein kann.
- Gemäss der Erfindung umfasst die Energiequelle 3 einen Wandler zum Umwandeln der Energie einer Versetzung der Vorrichtung in elektrische Energie, der in Figur mit dem Bezugszeichen 7 bezeichnet ist und dessen Ausgang mit elektrischen Energiespeichereinrichtungen verbunden ist, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 8 bezeichnet sind.
- Der Energiewandler erzeugt in herkömmlicher Weise elektrische Energie, während er sich in Bewegung befindet, was häufig, beispielsweise bei der Benutzung des Fahrzeuges, der Fall ist.
- Ein derartiger Wandler ist somit häufig in Bewegung und kann diese Bewegungen in elektrische Energie umwandeln, um die Aufladung der Speichereinrichtungen 8 sicher zustellen.
- Es versteht sich somit, dass es dann nicht mehr notwendig ist, die Möglichkeit vorzusehen, auf die elektrische Energiequelle der Fernsteuervorrichtung im Inneren des Gehäuses zugreifen zu müssen, so dass dieses vollständig dich verschlossen sein kann.
- Der Wandler und die Speichereinrichtungen können im übrigen mit dem Rest der Schaltungen der Vorrichtungen verlötet sein, was es erlaubt, Probleme mit der Zuverlässigkeit der Kontakte zwischen den Speichereinrichtungen und dem Rest der Schaltungen zu beseitigen.
- Darüber hinaus können die Energiespeichereinrichtungen, die mit dem allgemeinen Bezugszeichen 8 in der Figur bezeichnet sind, erste Speichereinrichtungen 9 mit kleiner Energiespeicherkapazität und schneller Ladung und zweite Speichereinrichtungen 10 mit einer Energiespeicherkapazität und mit Ladezeiten umfassen, die viel grösser als die der ersten Einrichtungen sind.
- Die ersten und die zweiten Speichereinrichtungen 9 und 10 sind an die Ausgänge jeweils von Schalteinrichtungen angeschlossen, die in der Figur mit dem allgemeinen Bezugszeichen 11 bezeichnet sind und die mit dem Ausgang des Wandlers 7 verbunden sind, der die kinetische Energie der Versetzung der Vorrichtung in elektrische Energie umwandelt.
- Die Arbeit der Schalteinrichtungen 11 wird über Steuereinrichtung 12 gesteuert, die beispielsweise Einrichtungen zum Vergleichen der am Eingang empfangenden Spannung mit den Spannungen umfasst, die an den Anschlüssen der ersten und zweiten Energiespeichereinrichtungen 9 und 10 auftreten.
- Es versteht sich gleichfalls, dass die ersten und die zweiten Energiespeichereinrichtungen mit den Einrichtungen 4 zum Erzeugen des Steuersignals über in eine Richtung leitende Bauelemente 13 und 14 jeweils verbunden sind.
- Vorzugsweise umfassen die ersten Energiespeichereinrichtungen 9 einen Kondensator mit schneller Aufladung, was es erlaubt, nur eine Erzeugungseinrichtung zu verwenden.
- Die zweiten Energiespeichereinrichtungen können ihrerseits irgendeinen herkömmlichen Speicher umfassen.
- Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise dann interessant, wenn die Fernsteuervorrichtung während bestimmter Zeiten nicht benutzt wird, was beispielsweise bei einer Hilfsteuervorrichtung der Fall ist, bei der die Gefahr besteht, dass sich die Energiespeichereinrichtungen entladen, was die Funktion der Einrichtungen zum Erzeugen des Steuersignals unmöglich macht.
- In diesem Fall sind die Vergleichseinrichtungen 12 so ausgebildet, dass sie die Schalteinrichtungen 11 in einer Weise steuern, in der der Ausgang des Wandlers 7 mit den ersten Energiespeichereinrichtungen 9 mit schneller Aufladung und kleiner Energiespeicherkapazität verbunden wird, um die Steuervorrichtung sehr schnell wieder betriebsbereit zu machen, da sich diese Einrichtungen sehr schnell aufladen.
- Wenn einmal die Spannung an den Anschlüssen der ersten Energiespeichereinrichtungen 9 ausreicht, um die Einrichtungen 4 zum Erzeugen des Steuersignals funktionieren zu lassen, können die Vergleichseinrichtungen 12 die Schalteinrichtungen 11 so steuern, dass der Ausgang des Wandlers 7 mit den zweiten Energiespeichereinrichtungen 10 verbunden wird, um diese aufzuladen.
- Wenn einmal die zweiten Energiespeichereinrichtungen 10 ausreichend aufgeladen sind, können sie die notwendige Energie für die Einrichtungen 4 zum Erzeugen des Steuersignals liefern.
- Die Aufladung der zweiten Energiespeichereinrichtungen 10 nimmt eine Zeit in Anspruch, die wesentlich länger als die der ersten Speichereinrichtungen ist und während der die Versorgung der Einrichtungen zum Erzeugen des Steuersignals durch die ersten Speichereinrichtungen 9 sicher gestellt wird, was es erlaubt, die Vorrichtung sehr schnell funktionsfähig zu haben.
- Es versteht sich, dass verschiedene Ausführungsbeispiele der verschiedenen Einrichtungen in Betracht gezogen werden können. Das gilt beispielsweise für Steuereinrichtungen 12, die andere Einrichtungen als die Spannungsvergleichseinrichtungen, beispielsweise einen Zeitgeber, umfassen können, der es erlaubt, den Ausgang des Wandlers 7 von den ersten auf die zweiten Speichereinrichtungen nach Ablauf einer bestimmten Betriebszeit umzuschalten.
- Es versteht sich somit, dass dieser Aufbau eine Anzahl von Vorteilen insofern bietet, als er es erlaubt, eine Fernsteuereinrichtung schnell funktionsfähig zumachen, die während einer gewissen Zeit nicht benutzt wurde, und deren Energiespeichereinrichtungen sich entladen haben.
Claims (9)
1. Tragbare Fernsteuervorrichtung für eine
Funktionsbaugruppe eines Kraftfahrzeuges mit einer elektrischen
Energiequelle (3), Einrichtungen (4) zum Erzeugen eines Steuersignals
für die Funktionsbaugruppe und Einrichtungen (6) zum Aussenden
dieses Signals in Richtung auf das Fahrzeug, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Energiequelle (3) einen Wandler
(7) zum Umwandeln der kinetischen Energie einer Versetzung der
Vorrichtung in elektrische Energie umfaßt, dessen Ausgang mit
Energiespeichereinrichtungen (8) verbunden ist, die erste
Speichereinrichtungen (9) mit kleiner Energiespeicherkapazität
und schneller Ladung und zweite Speichereinrichtungen (10) mit
einer Kapazität zum Speichern von Energie und mit
Ladungszeiten umfaßt, die größer als die der ersten Einrichtungen sind.
2. Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe
eines Kraftfahrzeuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Funktionsbaugruppe die Zentralverriegelung für die
Fahrzeugtüren umfaßt.
3. Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines
Kraftfahrzeuges nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Funktionsbaugruppe die Alarmanlage des Fahrzeuges
umfaßt.
4. Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines
Kraftfahrzeuges nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtungen (6)
Einrichtungen zum Aussenden einer Infrarotstrahlung sind.
5. Fernsteuervorrichtung für eine Funktionsbaugruppe eines
Kraftfahrzeuges nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtungen (6)
Hochfrequenzsendeeinrichtungen sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und die zweiten
Energiespeichereinrichtungen (9, 10) mit den Ausgängen jeweils von
Schalteinrichtungen (11) verbunden sind, deren Eingang mit dem
Wandler (7) verbunden ist und deren Funktion über
Steuereinrichtungen (12) gesteuert wird, um während einer ersten Zeit
die ersten Energiespeichereinrichtungen (9) mit dem Ausgang
des Wandlers (7) zu verbinden und dadurch diese schnell
aufzuladen und die Vorrichtung betriebsbereit zu machen, und
während einer zweiten Zeit, wenn die Spannung an den Anschlüssen
der ersten Energiespeichereinrichtungen (9) ausreichend ist,
um die Einrichtungen (4) zum Erzeugen des Steuersignals
arbeiten zu lassen, die zweiten Energiespeichereinrichtungen (10)
mit dem Ausgang des Wandlers (7) zu verbinden, um diese auf
zuladen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Energiespeichereinrichtungen (9) einen
Kondensator umfassen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen (12) Einrichtungen zum
Vergleichen der Spannungen an den Anschlüssen der ersten und
der zweiten Energiespeichereinrichtungen (9, 10) umfassen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und die zweiten
Energiespeichereinrichtungen (9, 10) mit den Einrichtungen (4) zum
Erzeugen des Steuersignals über in eine Richtung leitende
Bauelemente (13, 14) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR9609670A FR2752080B1 (fr) | 1996-07-31 | 1996-07-31 | Dispositif portable de commande a distance d'un organe fonctionnel de vehicule automobile |
Publications (2)
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| DE69707072D1 DE69707072D1 (de) | 2001-11-08 |
| DE69707072T2 true DE69707072T2 (de) | 2002-03-14 |
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| DE (1) | DE69707072T2 (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015213984A1 (de) | 2015-07-24 | 2017-01-26 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren zum Bereitstellen von elektrischer Energie für eine Verriegelungssteuerung einer Türvorrichtung |
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| JP2861263B2 (ja) * | 1990-05-25 | 1999-02-24 | ソニー株式会社 | 携帯用ラジオ受信機 |
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| FR2752080A1 (fr) | 1998-02-06 |
| EP0822636A1 (de) | 1998-02-04 |
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