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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
Erfindung betrifft einen Funkempfänger für Mobilkommunikation, und insbesondere
ein Gerät zur
kohärenten
Verfolgung sowie ein Verfahren für
einen Empfänger
bei einem CDMA-System (Codemultiplex) unter Verwendung eines Spreizspektrums.
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HINTERGRUND
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Es
ist hinreichend bekannt, dass es für einen Direktsequenzempfänger nötig ist,
eine Nachbildung eines bei dem Empfänger erzeugten Spreizcodes
mit dem Spreizcode in einem empfangenen Spreizsignal zu synchronisieren.
Der Synchronisationsvorgang zerfällt
in die Anfangserlangung und die Verfolgung.
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1 zeigt
ein Blockschaltbild einer für
die Verfolgung verwendeten bekannten DLL-Schleife (Delay Locked
Loop – rückgekoppelte
Verzögerungsschleife).
Eine Spreizcodenachbildung wird durch eine Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 1 erzeugt,
und Spreizcodes, deren Phasen um ein gespreiztes Signal bezüglich der
Spreizcodenachbildung vorauseilen und zurückbleiben werden den Multiplikationseinrichtungen 3 bzw. 4 zugeführt. Die
Multiplikationseinrichtungen 3 und 4 nehmen eine
Korrelation zwischen diesen Spreizcodes und dem empfangenen Spreizsignal.
Die von den Multiplikationseinrichtungen 3 und 4 ausgegebenen Korrelationssignale
werden durch Bandpassfilter 5 und 6 hindurch gegeben,
welche störende
Hochfrequenzanteile entfernen, und durchlaufen eine quadratische
Gleichrichtung durch quadratische Gleichrichter 7 und 8.
Die Ausgänge
der quadratischen Gleichrichter 7 und 8 werden
mit entgegengesetzter Phase durch eine Additionseinrichtung 10 addiert,
so dass die Phasenfehleranteile zwischen dem empfangenen Spreizcode
und der Spreizcodenachbildung extrahiert werden. Die erhaltenen
Phasenfehleranteile werden durch ein Schleifenfilter 11 hindurchgegeben,
und an eine spannungsgesteuerte Takterzeugungseinrichtung 12 rückgekoppelt.
Somit wird die erzeugende Phase der Spreizcodenachbildung gesteuert,
so dass ihre Phase zu der des empfangenen Spreizcodes passt.
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Bei
dieser DLL-Schleife werden die Signale nach der Korrelation durch
die quadratischen Gleichrichter gegeben, um die Restfrequenzanteile
des Träger
nach der quadratischen Gleichrichtung zu entfernen, oder um die
modulierten Anteile der Informationsdaten zu entfernen, die nach
der Korrelation in den Signalen enthalten sind. Obwohl dieses Verfahren
den Vorteil aufweist, dass der Phasenfehler zwischen dem empfangenen
Spreizcode und der Spreizcodenachbildung leicht extrahiert werden kann,
weist es den Nachteil auf, dass Rauschen und Verfolgungsflimmern
erhöht
sind, weil die Rauschanteile ebenfalls quadriert werden.
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ERFINDUNGSOFFENBARUNG
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur kohärenten Verfolgung
sowie ein Verfahren für
einen CDMA-Empfänger
bereitzustellen, die eine hochgenaue Verfolgung erzielen können.
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Gemäß einer
ersten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Gerät zur kohärenten Verfolgung für einen
CDMA-Empfänger
zur Verwendung bei einem CDMA-System bereitgestellt, das eine Multiplexübertragung
durch Senden und Empfangen eines Spreizsignals durchführt, wobei
das Spreizsignal durch Spreizen eines Pilotsignals mit einem bekannten Muster
und eines Informationsdatensignals in ein Breitbandsignal mit einem
Spreizcode erzeugt wird, dessen Rate höher als eine Rate eines Informationssymbols
ist, wobei das Pilotsignal und das Informationsdatensignal sich
mit einer festen Pilotperiode abwechseln, das Gerät zur kohärenten Verfolgung
umfasst dabei eine Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
zur Erzeugung einer Demodulationsspreizcodenachbildung, die zu einem Spreizcode
bei einem empfangenen Spreizsignal gleichphasig ist, eine Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
zur Erzeugung zumindest eines Paares von Verfolgungsspreizcodenachbildungen,
deren Phasen gleich einer Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung
plus bzw. minus einem vorbestimmten Wert sind, eine Demodulationskorrelatoreinrichtung
zur Erfassung einer Korrelation zwischen dem empfangenen Spreizsignal
und der Demodulationsspreizcodenachbildung, eine Phasenfehlererfassungseinrichtung
zum Extrahieren des Pilotsignals aus einer Ausgabe der Demodulationskorrelatoreinrichtung,
und zum Erfassen von Phasenfehlern des Pilotsignals, das Gerät ist gekennzeichnet
durch: eine erste Verzögerungseinrichtung zum
Verzögern
des Informationsdatensignals um eine Pilotperiode in der Ausgabe
der Demodulationskorrelatoreinrichtung; einen ersten Phasenkompensator
zum Kompensieren jedes Symbols des von der ersten Verzögerungseinrichtung
ausgegebenen Informationsdatensignals durch Einfügen der Phasenfehler des Pilotsignals
in einen Abschnitt des Informationsdatensignals; eine Demodulationseinrichtung
zum Demodulieren jedes Symbols des Informationsdatensignals durch
Bestimmen einer Ausgabe des ersten Phasenkompensators; zumindest
ein Paar von Verfolgungskorrelatoreinrichtungen zum Erfassen einer
Korrelation zwischen dem empfangenen Spreizsignal und den Verfolgungsspreizcodenachbildungen
zur Erzeugung von Korrelationssignalen und zur Ausgabe einer der
orthogonalen Komponenten jedes der Korrelationssignale; eine Additionseinrichtung
zum Addieren der Ausgaben der Verfolgungskorrelatoreinrichtungen
in entgegengesetzten Phasen zur Erzeugung eines ersten Phasenfehlersignals;
eine zweite Verzögerungseinrichtung,
die mit einem Ausgang der Additionseinrichtung zum Verzögern des
ersten Phasenfehlersignals um eine Pilotperiode verbunden ist; eine
Rückmodulationseinrichtung
zum Rückmodulieren
des ersten Phasenfehlersignals mit einer Ausgabe der Demodulationseinrichtung
zum Entfernen von modulierten Komponenten des Informationsdatensignals,
die in dem ersten Phasenfehlersignal enthalten sind, wodurch ein
zweites Phasenfehlersignal erzeugt wird; und eine Steuereinrichtung
zum Steuern der Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
und der Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung mit
dem zweiten Phasenfehlersignal.
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Dabei
kann das Gerät
zur kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger
ferner mit einem zweiten Phasenkompensator versehen sein, der zwischen
der Verfolgungskorrelatoreinrichtung und der Additionseinrichtung
verbunden ist, wobei die Additionseinrichtung die Ausgaben des zweiten
Phasenkompensators in entgegengesetzten Phasen addiert.
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Das
Gerät zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger kann
ferner mit einem zweiten Phasenkompensator versehen sein, der zwischen
der Rückmodulationseinrichtung
und der Steuerungseinrichtung verbunden ist.
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Die
Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung und die Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
können
eine gemeinsame spannungsgesteuerte Takterzeugungseinrichtung umfassen.
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Die
Steuereinrichtung kann einen Schleifenfilter zum Versorgen der spannungsgesteuerten
Takterzeugungseinrichtung mit einer Steuerspannung auf der Grundlage
des zweiten Phasenfehlersignals umfassen.
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Die
Demodulationskorrelatoreinrichtung kann eine Multiplikationseinrichtung
zum Multiplizieren des empfangenen Spreizsignals mit der Demodulationsspreizcodenachbildung
sowie eine Integrations-/Ausgabe-Schaltung zum Integrieren einer
Ausgabe der Multiplikationseinrichtung über eine Symbolperiode umfassen,
wobei die Verfolgungskorrelatoreinrichtungen eine Multiplikationseinrichtung
zum Multiplizieren des empfangenen Spreizsignals mit der Verfolgungsspreizcodenachbildung
sowie eine Integrations-/Ausgabe-Schaltung
zum Integrieren einer Ausgabe der Multiplikationseinrichtung über eine Symbolperiode
umfasst.
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Die
Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung kann eine
Vielzahl von Verfolgungsspreizcodenachbildungen erzeugen, deren Phasen
um ±KΔ gegenüber der
Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung verschoben sind, wobei Δ ein vorbestimmter
Wert und K = 1, 2, ... N ist, und wobei das Gerät zur kohärenten Verfolgung ferner versehen
ist mit: einer Auswahleinrichtung zum Auswählen von zwei Korrelationswerten
aus einer Ausgabe der Verfolgungskorrelatoreinrichtung zum Versorgen
der Additionseinrichtung mit den beiden Korrelationswerten, wobei
die zwei Korrelationswerte zwischen dem empfangenen Spreizsignal
und einem Paar von Verfolgungsspreizcodenachbildungen genommen werden,
deren Phasen sich von der Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung
um ±KΔ unterscheiden.
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Die
Steuereinrichtung kann ein drittes Phasenfehlersignal erzeugen,
indem ein Durchschnittswert des zweiten Phasenfehlersignals gebildet
wird, und der Pilotspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung und
der Informationsdatenspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
befiehlt, die Phasen der Pilotspreizcodenachbildung und der Informationsdatenspreizcodenachbildung
zu verschieben, wenn das Phasenfehlersignal einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet.
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Die
Auswahleinrichtung kann die Auswahl der Demodulationsspreizcodenachbildungen
und der Verfolgungsspreizcodenachbildungen in Reaktion auf einen
Befehl der Steuereinrichtung verschieben, wenn die Steuereinrichtung
eine Verschiebung der Phasen befiehlt.
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Gemäß einer
zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Gerät zur kohärenten Verfolgung für einen
CDMA-Empfänger
zur Verwendung bei einem CDMA-System bereitgestellt, das eine Multiplexübertragung
durch Senden und Empfangen eines Pilotspreizsignals durch einen
Pilotkanal und ein Informationsdatenspreizsignal durch Verkehrskanäle durchführt, wobei
das Pilotspreizsignal durch Spreizen eines Pilotsignals mit einem
bekannten Muster in ein Breitbandsignal mit einem Pilotspreizcode
erzeugt wird, dessen Rate höher
als die Rate eines Informationssymbols ist, und wobei das Informationsdatenspreizsignal
durch Spreizen eines Informationsdatensignals in ein Breitbandsignal
mit einem von dem Pilotspreizcode verschiedenen Informationsdatenspreizcode
erzeugt wird, das Gerät
zur kohärenten Verfolgung
umfasst dabei eine Pilotspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
zum Erzeugen einer Pilotspreizcodenachbildung, die mit einem Pilotspreizcode
in dem Pilotspreizsignal gleichphasig ist, eine Informationsdatenspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
zum Erzeugen einer Informationsdatenspreizcodenachbildung, die mit
einem Informationsdatenspreizcode in dem Informationsdatenspreizsignal
gleichphasig ist, eine Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
zum Erzeugen eines Paares von Verfolgungsspreizcodenachbildungen,
deren Phasen gleich einer Phase der Pilotspreizcodenachbildung plus
bzw. minus einem vorbestimmten Wert Δ sind, eine Pilotkorrelatoreinrichtung
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem Pilotspreizsignal und
der Pilotspreizcodenachbildung, einer Phasenfehlererfassungseinrichtung
zum Erfassen von Phasenfehlern des Pilotsignals aus einer Ausgabe
der Pilotkorrelatoreinrichtung, eine Informationsdatenkorrelatoreinrichtung
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem Informationsdatenspreizsignal
und der Informationsdatenspreizcodenachbildung, gekennzeichnet durch:
einen ersten Phasenkompensator zum Kompensieren von individuellen
Symbolen des von der Informationsdatenkorrelatoreinrichtung ausgegebenen
Informationsdatensignals um die Phasenfehler des Pilotsignals, wobei
die Phasenfehler den individuellen Symbolen des Informationsdatensignals
entsprechen; eine Demodulationseinrichtung zum Demodulieren jedes
Symbols des Informationsdatensignals durch Bestimmen einer Ausgabe
des ersten Phasenkompensators; einem Paar von Verfolgungskorrelatoreinrichtungen
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem Pilotspreizsignal und
den Verfolgungsspreizcodenachbildungen zum Erzeugen von Korrelationssignalen
und zur Ausgabe einer der orthogonalen Komponenten jedes der Korrelationssignale;
einer Additionseinrichtung zum Addieren der Ausgaben der Verfolgungskorrelatoreinrichtungen
in entgegengesetzten Phasen zum Erzeugen eines ersten Phasenfehlersignals;
eine Rückmodulationsphasenfehlererfassungseinrichtung
zum Rückmodulieren
des ersten Phasenfehlersignals mit einer Ausgabe der Phasenfehlererfassungseinrichtung
zum Entfernen von modulierten Komponenten des Informationsdatensignals,
die in dem ersten Phasenfehlersignal enthalten sind, wodurch ein
zweites Phasenfehlersignal erzeugt wird; und eine Steuereinrichtung zum
Steuern der Pilotspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung, der Informationsdatenspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
und der Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung mit
dem zweiten Phasenfehlersignal.
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Dabei
kann das Gerät
zur kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger
ferner mit einem zweiten Phasenkompensator versehen sein, der zwischen
der Verfolgungskorrelatoreinrichtung und der Additionseinrichtung
verbunden ist, wobei die Additionseinrichtung die Ausgaben des zweiten
Phasenkompensators in entgegengesetzten Phasen addiert.
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Das
Gerät zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger kann
ferner mit einem zweiten Phasenkompensator versehen sein, der zwischen
der Rückmodulationseinrichtung
und der Steuereinrichtung verbunden ist.
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Die
Pilotspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung, die Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung
und die Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung können eine
gemeinsame spannungsgesteuerte Takterzeugungseinrichtung umfassen.
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Die
Steuereinrichtung kann ein Schleifenfilter zum Versorgen der spannungsgesteuerten
Takterzeugungseinrichtung mit einer Steuerspannung auf der Grundlage
des zweiten Phasenfehlersignals umfassen.
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Der
Pilotkorrelator kann eine Multiplikationseinrichtung zum Multiplizieren
des empfangen Spreizsignals mit der Pilotspreizcodenachbildung sowie
eine Integrations-/Ausgabe-Schaltung
zum Integrieren einer Ausgabe der Multiplikationseinrichtung über eine
Symbolperiode umfassen, wobei die Informationsdatenkorrelatoreinrichtung
eine Multiplikationseinrichtung zum Multiplizieren des empfangenen
Spreizsignals mit der Demodulationsspreizcodenachbildung sowie eine
Integrations-/Ausgabe-Schaltung zum Integrieren einer Ausgabe der Multiplikationseinrichtung über eine
Symbolperiode umfasst, und wobei die Verfolgungskorrelatoreinrichtung
eine Multiplikationseinrichtung zum Multiplizieren des empfangenen
Spreizsignals mit der Verfolgungsspreizcodenachbildung sowie eine
Integrations-/Ausgabe-Schaltung
zum Integrieren einer Ausgabe der Multiplikationseinrichtung über eine
Symbolperiode umfasst.
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Gemäß einer
dritten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Kohärenzverfolgungsverfahren für einen
CDMA-Empfänger
zur Verwendung bei einem CDMA-System bereitgestellt, das eine Multiplexübertragung
durch Senden und Empfangen eines Spreizsignals durchführt, wobei
das Spreizsignal durch Spreizen eines Pilotsignals mit einem bekannten Muster
und eines Informationsdatensignals in ein Breitbandsignal mit einem
Spreizcode erzeugt wird, dessen Rate höher als eine Rate eines Informationssymbols
ist, wobei das Pilotsignal und das Informationsdatensignal sich
mit einer festen Pilotperiode abwechseln, das Kohärenzverfolgungsverfahren
umfasst dabei einen Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungsschritt
zum Erzeugen einer Demodulationsspreizcodenachbildung, die mit einem Spreizcode
bei einem empfangenen Spreizsignal gleichphasig ist, einen Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungsschritt
zum Erzeugen zumindest eines Paares von Verfolgungsspreizcodenachbildungen,
deren Phasen gleich einer Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung
plus bzw. minus einem vorbestimmten Wert sind, einen Demodulationskorrelationsschritt
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem empfangenen Spreizsignal
und der Demodulationsspreizcodenachbildung, einen Phasenfehlererfassungsschritt
zum Extrahieren des Pilotsignals aus einer Ausgabe des Demodulationskorrelationsschritts
und zum Erfassen von Phasenfehlern des Pilotsignals, gekennzeichnet
durch: einen ersten Verzögerungsschritt
zum Verzögern
des Informationsdatensignals um eine Pilotperiode in der Ausgabe
des Demodulationskorrelatorschritts; einen ersten Phasenkompensationsschritt
zum Kompensieren jedes Symbols des bei dem ersten Verzögerungsschritt
ausgegebenen Informationsdatensignals durch Einfügen der Phasenfehler des Pilotsignals
in einen Abschnitt des Informationsdatensignals; einen Demodulationsschritt
zum Demodulieren jedes Symbols des Informationsdatensignals durch
Bestimmen einer Ausgabe des ersten Phasenkompensationsschrittes;
einen Verfolgungskorrelationsschritt zum Erfassen einer Korrelation
zwischen dem empfangenen Spreizsignal und den Verfolgungsspreizcodenachbildungen
zum Erzeugen von Korrelationssignalen und zur Ausgabe einer von
orthogonalen Komponenten jedes der Korrelationssignale; einen Additionsschritt
zum Addieren der Ausgaben des Verfolgungskorrelatorschritts in entgegengesetzten
Phasen zum Erzeugen eines ersten Phasenfehlersignals; einen zweiten
Verzögerungsschritt
zum Verzögern
des ersten Phasenfehlersignals um eine Pilotperiode; einen Rückmodulationsschritt
zum Rückmodulieren
des ersten Phasenfehlersignals mit einer Ausgabe des Demodulationsschritts
zum Entfernen der modulierten Komponenten des Informationsdatensignals,
die in dem ersten Phasenfehlersignal enthalten sind, wodurch ein
zweites Phasenfehlersignal erzeugt wird; und einen Steuerschritt
zum Steuern des Demodulationsspreizcodenachbildungserzeugungsschritts
und des Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungsschritts mit
dem zweiten Phasenfehlersignal.
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Dabei
kann der Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungsschritt eine
Vielzahl von Verfolgungsspreizcodenachbildungen erzeugen, deren Phasen
um ±KΔ gegenüber der
Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung verschoben sind, wobei Δ ein vorbestimmter
Wert und K = 1, 2 ... N ist, und wobei das Kohärenzverfolgungsverfahren ferner versehen
ist mit: einem Auswahlschritt zum Auswählen von zwei Korrelationswerten
aus einer Ausgabe des Verfolgungskorrelationsschritts, um den Additionsschritt
mit den zwei Korrelationswerten zu versorgen, wobei die zwei Korrelationswerte
zwischen dem empfangenen Spreizsignal und einem Paar von Verfolgungsspreizcodenachbildungen
genommen werden, deren Phasen sich von der Phase der Demodulationsspreizcodenachbildung
um ±KΔ unterscheiden.
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Gemäß einer
vierten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Kohärenzverfolgungsverfahren für einen
CDMA-Empfänger
zur Verwendung bei einem CDMA-System bereitgestellt, das eine Multiplexübertragung
durch Senden und Empfangen eines Pilotspreizsignals durch einen
Pilotkanal und eines Informationsdatenspreizsignals durch Verkehrskanäle durchführt, wobei
das Pilotspreizsignal durch Spreizen eines Pilotsignals mit einem
bekannten Muster in ein Breitbandsignal mit einem Pilotspreizcode
erzeugt wird, dessen Rate höher
als die Rate eines Informationssymbols ist, wobei das Informationsdatenspreizsignal
durch Spreizen eines Informationsdatensignals in ein Breitbandsignal
mit einem von dem Pilotspreizcode verschiedenen Informationsdatenspreizcode
erzeugt wird, das Kohärenzverfolgungsverfahren
umfasst dabei einen Pilotspreizcodenachbildungserzeugungsschritt
zum Erzeugen einer Pilotspreizcodenachbildung, die mit einem Pilotspreizcode
in dem Pilotspreizsignal gleichphasig ist, einen Informationsdatenspreizcodenachbildungserzeugungsschritt
zum Erzeugen einer Informationsdatenspreizcodenachbildung, die mit
einem Informationsdatenspreizcode in dem Informationsdatenspreizsignal
gleichphasig ist, einen Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungsschritt
zum Erzeugen eines Paares von Verfolgungsspreizcodenachbildungen,
deren Phasen gleich einer Phase der Pilotspreizcodenachbildung plus
bzw. minus einem vorbestimmten Wert Δ sind, einen Pilotkorrelationsschritt
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem Pilotspreizsignal und
der Pilotspreizcodenachbildung, einen Phasenfehlererfassungsschritt
zum Erfassen von Phasenfehlern des Pilotsignals aus einer Ausgabe
des Pilotkorrelationsschrittes, einen Informationsdatenkorrelationsschritt
zum Erfassen einer Korrelation zwischen dem Informationsdatenspreizsignal
und der Informationsdatenspreizcodenachbildung, gekennzeichnet durch:
einen ersten Phasenkompensationsschritt zum Kompensieren von individuellen
Symbolen des von dem Informationsdatenkorrelationsschritt ausgegebenen
Informationsdatensignals um die Phasenfehler des Pilotsignals, wobei die
Phasenfehler den individuellen Symbolen des Informationsdatensignals
entsprechen; einen Demodulationsschritt zum Demodulieren jedes Symbols
des Informationsdatensignals durch Bestimmen einer Ausgabe des ersten
Phasenkompensationsschrittes; Verfolgungskorrelatorschritte zum
Erfassen einer Korrelation zwischen dem Pilotspreizsignal und den Verfolgungsspreizcodenachbildungen
zum Erzeugen von Korrelationssignalen und zum Ausgeben einer von
orthogonalen Komponenten jedes der Korrelationssignale; einen Additionsschritt
zum Addieren der Ausgaben des Verfolgungskorrelatorschritts in entgegengesetzten
Phasen zum Erzeugen eines ersten Phasenfehlersignals; einen Rückmodulationsschritt zum
Rückmodulieren
des ersten Phasenfehlersignals mit einer Ausgabe des Demodulationsschrittes zum
Entfernen der modulierten Komponenten des Informationsdatensignals,
die in dem ersten Phasenfehlersignal enthalten sind, wodurch ein
zweites Phasenfehlersignal erzeugt wird; und einen Steuerschritt zum
Steuern des Pilotspreizcodenachbildungserzeugungsschritts, des Informationsdatenspreizcodenachbildungserzeugungsschritts
und des Verfolgungsspreizcodenachbildungserzeugungsschritts mit
dem zweiten Phasenfehlersignal.
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Erfindungsgemäß wird der
(gleichphasige) I- oder (quadratische) Q-Anteil des Signals nach
der Korrelation in dem Verfolgungssystem verwendet und ein Phasenfehlersignal
durch Extrahieren des Phasenfehlers zwischen dem empfangenen Spreizcode
und der Spreizcodenachbildung erzeugt. Dies ermöglicht die Reduktion der durchschnittlichen Rauschleistung
um 3 dB im Vergleich mit dem die quadratische Gleichrichtung verwendenden
bekannten Verfahren. Um dies selbst in einer überblendenden Umgebung zu erzielen,
bei der die empfangene Phase zufällig
variiert, müssen
die Phasenvariationen des empfangenen Signals abgeschätzt und
sofort kompensiert werden, so dass die modulierten Anteile der in
dem Phasenfehlersignal enthaltenen Informationsdaten eliminiert
werden, indem eine Polarkorrektur unter Verwendung von bestimmten
Daten durchgeführt
wird (was nachstehend beschrieben ist). Erfindungsgemäß wird dieses
Problem gelöst, indem
die Phasenvariationen mit den Pilotsignalen abgeschätzt und
kompensiert werden, indem die bestimmten Daten durch eine absolute
Kohärenzerfassung
der phasenkompensierten Informationssymbole erhalten werden, und
indem eine Rückmodulation des
Phasenfehlersignals unter Verwendung der bestimmten Daten ausgeführt wird.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 zeigt
ein Blockschaltbild einer bekannten DLL-Schleife (Delay Locked Loop – rückgekoppelte
Verzögerungsschleife);
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die 2A, 2B, 3A und 3B zeigen
Blockschaltbilder von einem ersten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gerätes zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger;
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4 zeigt
ein Blockschaltbild der Anordnung eines Pilotsymbolphasenfehlerabschätzungs-/Durchschnittswertbildungsblocks 120;
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5 zeigt
ein Diagramm zur Darstellung der Interpolation der Pilotsignale
in einen Informationssymbolabschnitt;
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6 zeigt
ein schematisches Diagramm zur Darstellung des Verfolgungszeitablaufs
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel;
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7 zeigt
ein Vektordiagramm zur Darstellung des Prinzips zur Reduktion von
Rauschen durch das erfindungsgemäße kohärente Verfolgen;
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die 8A bis 8C zeigen
Diagramme von Kurvenverläufen
von verschiedenen Abschnitten der bekannten DLL-Schleife, wobei 8A die
I-Kanalausgabe des Bandpassfilters 5 gemäß 1 darstellt, 8B die
Q-Kanalausgabe des Bandpassfilters 5 darstellt, und 8C die
Ausgabe des quadratischen Gleichrichters 7 darstellt;
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die 9A und 9B Diagramme
von verschiedenen Abschnitten des erfindungsgemäßen Gerätes zur kohärenten Verfolgung, wobei 9A die
Ausgabe einer Integrations-/Ausgabeschaltung 203 darstellt,
und 9B die Ausgabe einer bestimmten Codekorrektur 150 darstellt;
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die 10A, 10B, 11A und 11B Blockschaltbilder
eines zweiten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Gerätes zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger;
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12 ein
Diagramm einer Kanalanordnung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel;
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die 13A und 13B Blockschaltbilder eines
dritten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Gerätes zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger;
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die 14A und 14B Blockschaltbilder eines
vierten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Gerätes zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger;
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15 ein
Diagramm zur Darstellung eines fixierten Durchschnittswertbildungsverfahrens
bei dem vierten Ausführungsbeispiel;
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16 ein
Diagramm zur Darstellung eines fließenden Durchschnittswertbildungsverfahrens
bei dem vierten Ausführungsbeispiel;
und
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die 17A und 17B Blockschaltbilder eines
fünften
Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Gerätes zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger.
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BESTE ART, DIE ERFINDUNG
AUSZUFÜHREN
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Die
Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung beschrieben.
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AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 1
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Die 2A und 2B zeigen
Blockschaltbilder eines ersten Ausführungsbeispiels für ein erfindungsgemäßes Gerät zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger.
Die 3A und 3B zeigen
Blockschaltbilder, wobei das erste Ausführungsbeispiel im Einzelnen
gezeigt ist.
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Bei
diesen Figuren wird ein an einem Eingangsanschluss 15 eingegebenes
empfangenes Spreizsignal einer Quasi-Kohärenzerfassungseinrichtung 20 zugeführt. Die
Quasi-Kohärenzerfassungseinrichtung 20 umfasst
einen lokalen Oszillator 21, einen 90°-Phasenschieber 22,
und zwei Multiplikationseinrichtungen 23 und 24,
und es führt
eine Quasi-Kohärenzerfassung
des empfangenen Spreizsignals mit zwei orthogonalen Signalen durch,
wodurch die gleichphasigen und quadratischen Komponenten des Spreizsignals
erzeugt werden. Die gleichphasigen und quadratischen Komponenten
werden durch Niederpassfilter (LPF) 31 und 32 hindurch
passiert, und dann in digitale Signale durch A/D-Wandler 33 und 34 umgewandelt.
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Das
A/D-gewandelte digitale Spreizsignal wird einem Korrelator (einer
Komplexmultiplikationseinrichtung) 101 in einem Demodulationssystem sowie
Korrelatoren (Komplexmultiplikationseinrichtungen) 201 und 202 in
einem Verfolgungssystem zugeführt.
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Der
Korrelator 101 komplexmultipliziert das digitale Spreizsignal
durch eine von einer Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 300 zugeführte Demodulationsspreizcodenachbildung, um
die Korrelation zwischen ihnen zu erfassen, wodurch das digitale
Spreizsignal entspreizt wird. Das erhaltene Entspreizsignal wird
durch Integrations-/Ausgabeschaltungen 103 und 104 für eine Symbolperiode
integriert, und einer automatischen Frequenzsteuerung (RFC) 105 zugeführt. Die
automatische Frequenzsteuerung 105 eliminiert einen stationären Frequenzversatz
zwischen dem Sender und dem Empfänger.
Der Frequenzversatz entsteht aus der Frequenzdifferenz zwischen
der Trägerfrequenz des
Senders und der Oszillationsfrequenz des lokalen Oszillators 21 der
Quasi-Kohärenzerfassungseinrichtung.
Das von der automatischen Frequenzsteuerung 105 ausgegebene
entspreizte Signal wird einer Informationssymbolverzögerungsschaltung 110 und
einem Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Durchschnittswertbildungsblock 120,
und durchläuft
eine absolute Kohärenzerfassung
durch die nachfolgenden Stufen.
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4 zeigt
ein Blockschaltbild des Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Durchschnittswertungsbildungsblocks 120.
Das von der automatischen Frequenzsteuerung 105 ausgegebene entspreizte
Signal wird einer Verzögerungserfassung 121 in 4 zugeführt. Die
Verzögerungserfassung 121 führt eine
Verzögerungserfassung
aus, indem eine komplexe Multiplikation zwischen dem zugeführten Signal
und einem durch Verzögern
des zugeführten
Signals um ein Symbolintervall erhaltenen Signal ausgeführt wird,
wodurch der Effekt der Phasenvariationen aufgrund von Schwund eliminiert
wird. Das erfasste entspreizte Signal wird einer Unterrahmenkohärenzerfassung 122 zugeführt. Die
Unterrahmenkohärenzerfassung 122 identifiziert
Pilotsymbole eines bekannten Musters, stellt den Taktzeitablauf
jedes Symbols wieder her, und reproduziert die Unterrahmenzeitabläufe, welche
die Wiederholperiode des Pilotsignals sind, wodurch ein Symbolsynchronisationssignal
und ein Unterrahmensynchronisationssignal erzeugt werden. Das Symbolsynchronisationssignal
und das Unterrahmensynchronisationssignal werden einer Pilotsignalerzeugungseinrichtung 123, einer
Pilotsymbolphasenvariationsabschätzungseinrichtung 124 und
einer Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 zugeführt. Die
Pilotsignalerzeugungseinrichtung 123 erzeugt ein Referenzpilotsignal
eines bekannten Musters, das gleichphasig zu dem Unterrahmensynchronisationssignal
ist. Die Unterrahmenkohärenzerfassung 122 führt außerdem das
entspreizte Signal der Pilotsymbolphasenvariationsabschätzungseinrichtung 124 und
der Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 zu.
Die Pilotsymbolphasenvariationsabschätzungseinrichtung 124 vergleicht
die von der Pilotsignalerzeugungseinrichtung 123 zugeführten Referenzpilotsymbole
mit den in dem entspreizten Signal enthaltenen Pilotsymbolen, um
den Phasenfehler zu erfassen, d.h. die Phasendifferenz der Pilotsymbole
von den Referenzpilotsymbolen. Die Fluktuationen bei dem Phasenfehler
aufgrund der Variationen der Ausbeutungspfade können in Echtzeit abgeschätzt werden, indem
dieser Arbeitsvorgang jedes Mal durchgeführt wird, wenn das Pilotsymbol
empfangen wird. Die abgeschätzten
Phasenfehler werden in einem Pilotabschnitt gemittelt, und der Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 zugeführt. Die Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 interpoliert
die in aufeinanderfolgenden Pilotabschnitten erhaltenen Durchschnittsphasenfehler,
wodurch der Phasenfehler für
jedes Informationssymbol abgeschätzt
wird.
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5 stellt
die Phasenfehlerabschätzung der
Informationssymbole durch die Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 sowie
das Phasenfehlerkompensationsverfahren der Informationssymbole durch
einen Informationssymbolphasenkompensator dar. Die gestrichelte
Linie Pi wird durch Interpolieren der Durchschnittsphasenvektoren
P1 und P2 erhalten,
die in den beiden aufeinanderfolgenden Pilotabschnitten PS1 und PS2 in 6 erhalten
werden. Die Phasenvektoren S1, S2, ... von individuellen Informationssymbolen
können
aus der gestrichelten Linie und den Positionen der jeweiligen Informationssymbole
bezüglich
der Pilotsymbole erhalten werden. Die Kurve CV in dieser Figur zeigt
ein Beispiel des Ortes der Endpunkte von tatsächlichen Phasenvektoren von
jeweiligen Symbolen. Obwohl die einfachste Interpolation der ersten
Ordnung in 5 gezeigt ist, ist es möglich, eine
Interpolation der zweiten Ordnung oder einer Gauß'sche Interpolation anzuwenden, deren Einzelheiten
beispielsweise in S. Sampei et al.: "Rayleigh Fading Compensation for QAM
in Land Mobile Radio Communicatons", IEEE Transactions on Vehicular Technology,
Band 42(2), Mai 1993, beschrieben sind. Somit erzeugt die Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 ein
Phasenfehlerabschätzungssignal
für individuelle
Informationssymbole, und stellt diese dem Informationssymbolphasenkompensator 132 bereit.
Der Informationssymbolphasenkompensator 132 kompensiert
die individuellen Informationssymbole unter Verwendung der abgeschätzten Phasenfehler.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf die 2A, 2B, 3A und 3B werden
die durch den Informationssymbolphasenkompensator 132 kompensierten
Informationssymbole einem Bestimmungsblock 140 zugeführt. Der
Bestimmungsblock 140 führt
eine absolute Kohärenzerfassung
der individuellen Informationssymbole durch, und erzeugt sein Ergebnis
an einem Ausgabeanschluss 142 als eine demodulierte Ausgabe
und führt
sie einer bestimmten Codekorrektur 150 zu.
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Nachstehend
wird das Verfolgungssystem beschrieben. Das den Multiplikationseinrichtungen (Korrelatoren) 201 und 202 zugeführte digitale entspreizte
Signal wird mit von der Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 300 zugeführten Spreizcodenachbildungen
multipliziert, um die Korrelation zwischen ihnen zu erfassen. Dabei
unterscheiden sich die Phasen der von den Multiplikationseinrichtungen 201 und 202 zugeführten Nachbildungen von
der der Spreizcodenachbildung des Demodulationssystems um +Δ bzw. –Δ. Die Größenordnung
von Δ ist üblicherweise
auf Tc/2 eingestellt, wobei Tc die Periode eines gespreizten Signals
(Chip) bezeichnet. Die Ausgabe der Multiplikationseinrichtung 201 und 202 werden Integrations-/Ausgabeschaltungen 203 und 203 zugeführt, welche
die zugeführten
Signale zum Entfernen von Hochfrequenzrauschanteilen integrieren.
Die Anordnung ist soweit dieselbe, wie die der bekannten Schaltung
gemäß 1.
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Die
Ausgaben der Integrations-/Ausgabeschaltungen 203 und 204 werden
mit der Ausgabe der automatischen Frequenzsteuerung 105 durch
die Multiplikationseinrichtung 205 und 206 multipliziert. Dies
dient zur Korrektur der in der Integrations-/Ausgabeschaltung enthaltenen Frequenzabweichung, wodurch
die restlichen Trägeranteile
entfernt werden. Die Ausgaben der Multiplikationseinrichtungen 205 und 206 werden
Multiplikationseinrichtungen 207 und 208 zugeführt, von
denen jede als Phasenkompensator für die Pilot- und Informationssymbole
dienen, welche die durch Schwund verursachten Phasenfehler der Pilot-
und Informationssymbole kompensieren. Im Einzelnen multiplizieren
die Multiplikationseinrichtungen 207 und 208 die
Ausgaben der Multiplikationseinrichtungen 205 und 206 mit
dem Phasenfehlerabschätzungssignal
der von dem Pilotsymbolphasenfehlerextrahierung-/Durchschnittsweitbildungsblocks 120 ausgegebenen
Pilotsymbole, wodurch die Phasenfehlerkompensation der Pilot- und
Informationssymbole bezüglich
des Schwunds ausgeführt
wird.
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Lediglich
die gleichphasigen (oder quadratischen) Anteile der phasenkompensierten
Signale werden einer Additionseinrichtung 210 zugeführt, und
in entgegengesetzten Phasen addiert. Dies stellt eine für die Verfolgung
erforderliche S-Kurven-Phasenfehlererfassungscharakteristik
bereit. Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie
lediglich die gleichphasigen oder die quadratischen Anteile verwendet,
was sich von dem bekannten Gerät
zur Verfolgung unterscheidet, das die Quadratsumme sowohl der gleichphasigen
als auch der quadratischen Anteile durch die quadratische Gleichrichtung
verwendet. Das von der Additionseinrichtung 210 ausgegebene
Phasenfehlersignal e1 wird um einen Unterrahmen
(gleich einer Pilotperiode) TB durch eine
Verzögerungsschaltung 220 verzögert, was
als Phasenfehlersignal e2 auszugeben ist.
Die Verzögerung
entspricht der Verzögerungszeit
der Informationssymbolsverzögerungsschaltung 110.
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Das
somit erhaltene Phasenfehlersignal e2 beinhaltet
noch immer die modulierten Anteile der Informationsdaten. Die bestimmte
Codekorrektur 150 ist eine Schaltung zum Entfernen dieser
Anteile. Sie multipliziert das Phasenfehlersignal e2 um
die Komplexkonjugierte der von dem Bestimmungsblock 140 ausgegebenen
bestimmten Daten zum Eliminieren der modulierten Anteile der in
dem Phasenfehlersignal e2 enthaltenen Informationsdaten.
Vorliegend wird dieser Ablauf als Rückmodulation der modulierten
Anteile der Informationsdaten um die bestimmten Daten bezeichnet.
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6 zeigt
ein Diagramm zur Darstellung der Zeitabläufe zum Erzeugen der Phasenfehlersignale
zum Verfolgen. Das von der Additionseinrichtung 210 ausgegebene
Phasenfehlersignal e1 wird um eine Pilotperiode
TB durch die Verzögerungsschaltung 220 verzögert und
der bestimmten Codekorrektur 150 als das Phasenfehlersignal
e2 zugeführt.
Die bestimmte Codekorrektur 150 multipliziert das Phasenfehlersignal
e2 um die bestimmte Ausgabe zum Entfernen
des in dem Signal e2 enthaltenen modulierten
Anteils der Informationsdaten, wodurch das Phasenfehlersignal e3 ausgegeben wird. Das Phasenfehlersignal
e3 wird einem Schleifenfilter 260 zugeführt. Das
Schleifenfilter 260 mittelt das Phasenfehlersignal e3 über
mehrere Symbole zum Eliminieren der Wirkung von Rauschen, und stellt
die Ausgabe einer spannungsgesteuerten Takterzeugungseinrichtung 280 bereit.
Die spannungesteuerte Takterzeugungseinrichtung 280 steuert
ihre Oszillationsphase gemäß dem Phasenfehlersignal,
wodurch die Phase der von der Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 300 erzeugten
Spreizcodenachbildung gesteuert wird. Im Übrigen entspricht die Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 305 gemäß 2A der
spannungsgesteuerten Takterzeugungseinrichtung 280 und
der Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 300 gemäß der 3A und 3B.
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Somit
wird die Phasenfehlerkorrektur der Spreizcodenachbildung auf der
Grundlage des Phasenfehlersignals e1 ausgeführt, das
eine Pilotperiode vorher erfasst wurde. Der Grund hierfür ist, dass
die Informationsdaten um eine Pilotperiode TB verzögert werden,
um die Phase der Informationsdatensymbole durch Interpolieren des
Paares von die Informationsdatensymbole sandwichartig umgebenden
Pilotsignale zu kompensieren.
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7 zeigt
ein Vektordiagramm zur Darstellung des Grundes, warum die in dem
Phasenfehlersignal enthaltene Rauschleistung bei dem erfindungsgemäßen Gerät zum Verfolgen
reduziert werden kann. Bei dieser Figur wird der empfangene Signalvektor
V1 als die Summe des gesendeten Signalvektors
V2 und des Rauschanteilvektor V3 dargestellt.
Da das in 1 gezeigte bekannte Verfolgungsgerät die quadratische
Gleichrichtung zum Entfernen der modulierten Anteile der Informationsdaten
aus dem Phasenfehlersignal verwendet, wird der Rauschanteilvektor
V3 quadriert, wodurch ein Anstieg bei dem Rauschanteilvektor
resultiert.
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Da
im Gegensatz dazu die vorliegende Erfindung nicht die quadratische
Gleichrichtung verwendet, sondern lediglich den gleichphasigen Anteil (oder
quadratischen Anteil) des Korrelationssignals verwendet, das heißt den Vektor
V4 zum Eliminieren der modulierten Anteile
der Informationsdaten, kann der Rauschpegel im Durchschnitt um 3
dB reduziert werden.
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Die 8A bis 8C zeigen
Diagramme zum Darstellen des Erzeugungsvorgangs und des Rauschen
des Phasenfehlersignals bei dem bekannten Verfolgungsgerät gemäß 1.
Die 9A und 9B zeigen
Diagramme zum Darstellen des Erzeugungsvorgangs und des Rauschen
des Phasenfehlersignals bei dem erfindungsgemäßen Verfolgungsgerät.
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Die 8A und 8B zeigen
Kurvenverläufe
zur Darstellung der Ausgaben des gleichphasigen und quadratischen
Kanals des Bandpassfilters 5 gemäß 1, und 8C zeigt
einen Kurvenverlauf zur Darstellung der Ausgabe des quadratischen Gleichrichters 7.
Das Bandpassfilter 5 gibt die I- und Q-Kanalkorrelationssignale
für jede
Symbolperiode aus. Der quadratische Gleichrichter 7 gibt
die Quadratsumme dieser Korrelationssignale gemäß 8C aus.
Die mit diesen Signalen verbundenen Rauschanteile sind durch schraffierte
Abschnitte in 8C gezeigt. Ein ähnlicher
Kurvenverlauf wird aus dem quadratischen Gleichrichter 8 ausgegeben,
und die Additionseinrichtung 10 erhält die Differenz zwischen den
Ausgaben der quadratischen Gleichrichter 7 und 8.
Obwohl die Rauschanteile reduziert sind, weil sie subtrahiert werden,
verbleibt demzufolge ihre Quadratdifferenz.
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Andererseits
stellen die 9A und 9B die
Kurvenverläufe
des erfindungsgemäßen Verfolgungsgerätes dar. 9A stellt
die gleichphasige Kanalausgabe der Integrations-/Ausgabeschaltung 203 dar,
und 9B stellt die Ausgabe e3 der
bestimmten Codekorrektur 150 dar. Das in dem Phasenfehlersignal
e3 enthaltene Restrauschen ist durch die
schraffierten Abschnitte in 9B gezeigt.
Die Restrauschanteile sind einfache Differenzen zwischen den in
den von den Multiplikationseinrichtungen 207 und 208 ausgegebenen
gleichphasigen Anteilen beinhalteten Rauschanteilen. Demzufolge
sind sie geringer als die quadratischen Differenzen aus dem Stand
der Technik. Somit wird das Rauschen reduziert und ein hochgenaues
Verfolgen erzielt, was der erfindungsgemäße Effekt ist.
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AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 2
-
Die 10A und 10B zeigen
Blockschaltbilder eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Geräts zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger,
und die 11A und 11B zeigen
Blockschaltbilder von Einzelheiten desselben Ausführungsbeispiels.
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Nachstehend
werden die Hauptunterschiede des vorliegenden Ausführungsbeispiels
zu dem ersten Ausführungsbeispiel
gemäß den 2A und 2B und
den 3A und 3B beschrieben.
- (1) Obwohl die Kanäle bei dem ersten Ausführungsbeispiel
eine Vorraussetzung sind, bei denen die Pilotsignale bei Intervallen
in die Informationsdaten eingefügt
werden, ist beim zweiten Ausführungsbeispiel
ein System eine Voraussetzung, das einen bestimmten Kanal zum kontinuierlichen Übertragen
von Pilotsignalen umfasst, so dass die Pilotsignale durch den bestimmten
Pilotsignal übertragen
werden, und die Informationsdaten durch Verkehrskanäle übertragen
werden. Dabei werden die Pilotsignale und die Informationsdaten
gespreizt und unter Verwendung von verschiedenen Spreizcodes übertragen.
12 zeigt
eine Kanalkonfiguration eines derartigen Systems. Ein gemeinsamer
Pilotkanal wird für
N Verkehrskanäle
bereitgestellt. Jeder Verkehrskanal kann kontinuierlich Informationsdaten übertragen,
und die Phase der Informationsdaten wird durch die von dem gemeinsamen
Pilotsignal erhaltene abgeschätzte
Phase kompensiert.
- (2) Da der bestimmte Pilotkanal bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
bereitgestellt wird, wird eine für
das Pilotsignal bestimmte Entspreizungseinrichtung in Verbindung
mit dem Pilotkanal bei dem Empfänger
bereitgestellt.
Die Entspreizungseinrichtung umfasst einen
Korrelator 401 und eine Integrations-/Ausgabeschaltung 403 gemäß den 10A und 11A.
Das von der Integrations-/Ausgabeschaltung 403 ausgegebene
entspreizte Signal des Pilotsignals wird einem Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Abschätzungsblock 420 zugeführt, der
den Phasenfehler des Pilotsignals abschätzt.
- (3) Eine Pilotkanalspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 310 für den Pilotkanal
und eine Verkehrskanalspreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 320 für Verkehrskanäle werden bereitgestellt.
Dies entspricht der Tatsache, dass das Pilotsignal und die Informationsdaten
von verschiedenen zu übertragenden
Spreizcodes gespreizt werden. Die Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtungen 310 und 320 gemäß 11A werden in eine Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 330 gemäß 10A eingebaut.
- (4) Da das Phasenfehlersignal kontinuierlich von dem Pilotsignal
erhalten wird, ist es für
das von dem Pilotsignal erhaltene Phasenfehlersignal nicht nötig, in
den Informationsdatenabschnitt interpoliert zu werden. Das mit jedem
Pilotsymbol verbundene Phasenfehlersignal wird als Phasenfehlerkompensationssignal
der zusammenfallenden Informationsdaten verwendet. Demzufolge werden
die Informationssymbolverzögerungsschaltung 110 und
die Informationssymbolphasenfehlerabschätzungseinrichtung 130 unnötig.
- (5) Da das Pilotsignal kontinuierlich übertragen wird, erfordern die
Kompensatoren 207 und 208 für die Phasenvariationen aufgrund
von Schwund nicht das Phasenfehlersignal der Informationssymbole
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel,
welche sich von den Phasenkompensatoren 207 und 208 für die Pilot-
und Informationssymbole gemäß der 2B unterscheiden.
Die Phasenvariationen aufgrund von Schwund können unter Verwendung lediglich
des Phasenfehlersignals der Pilotsymbole kontinuierlich kompensiert
werden.
Die Vermeidung der Informationssymbolverzögerungsschaltung 110 geht
einher mit einer Elimination der Verzögerungsschaltung 220 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel.
- (7) Die bestimmte Codekorrektur 150 wird nicht mit
den Daten des Bestimmungsblocks 140 versehen, sondern mit
dem gleichphasigen Anteil jedes Symbols eines Referenzpilotsignals,
das durch die Pilotsignalerzeugungseinrichtung 123 gemäß 4 erzeugt
wird, und durch den Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Abschätzungsblock 420 zugeführt wird.
Somit durchläuft das
von der Additionseinrichtung 210 ausgegebene Phasenfehlersignal
eine Codekorrektur durch die Referenzpilotsymbole. Das Verfolgungssystem
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
führt mit
anderen Worten eine Verfolgung unter Verwendung des Pilotsignals
aus.
- (8) Der Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Abschätzungsblock 420 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
erfordert nicht die Unterrahmenkohärenzerfassungseinrichtung 122,
die von dem Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Durchschnittswertbildungsblock 120 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
benötigt wird.
Der Grund hierfür
ist, dass die Identifikation der Position des in die Informationsdaten
eingefügten
Pilotsignals nicht nötig
ist, da das Pilotsignal ohne Unterbrechung übertragen wird.
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Gemäß einer
derartigen Anordnung wird neben den Vorteilen des ersten Ausführungsbeispiels der
Vorteil erzielt, dass die Informationsdaten sofort durch das Phasenfehlersignal
der entsprechenden Pilotsymbole ohne langwierige Verarbeitungsvorgänge wie
etwa Interpolationen oder Verzögerungen kompensiert
wird, wodurch die absolute Kohärenzerfassung
der kompensierten Informationsdaten erzielt wird, da das Phasenfehlersignal
kontinuierlich von den Pilotsymbolen erhalten wird.
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AUFÜHRUNGSBEISPIL 3
-
Die 13A und 13B zeigen
Blockschaltbilder eines dritten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Geräts zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß den 10A und 10B dahingehend,
dass der Kompensator 207 für Phasenvariationen aufgrund
von Schwund mit dem Ausgang der bestimmten Codekorrektur 150 verbunden
ist. Obwohl dies die Reihenfolge der Kompensation der Phasenvariationen
aufgrund von Schwund und dem Entfernen der modulierten Anteile des
Pilotsignals gegenüber
dem zweiten Ausführungsbeispiel
umkehrt, kann es Effekte und Vorteile ähnlich dem zweiten Ausführungsbeispiel
erzielen.
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AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 4
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Die 14A und 14B zeigen
Blockschaltbilder eines vierten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Geräts zur kohärenten Verfolgung
für einen
CDMA-Empfänger.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel,
das den Leistungsumfang des Verfolgungssystems vergrößert, unterscheidet
sich von dem ersten Ausführungsbeispiel
hauptsächlich wie
folgt:
- (1) Das vorliegende Ausführungsbeispiel
ist versehen mit (2N + 1) Korrelatoren 500k, wobei k = –N – +N gilt,
sowie entsprechenden (2N + 1) Integratoren 510k zum jeweiligen
Integrieren der Ausgaben der Korrelatoren 500k.
- (2) Dem gemäß erzeugt
die Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 305 (2N
+ 1) Spreizcodenachbildungen, wobei deren Phasen jeweils um Δ verschoben
sind, und führt
diese den Korrelatoren 500k zu. Dabei wird Δ üblicher
Weise auf Tc/2 eingestellt, wobei Tc die Spreizsignalperiode (Chipperiode)
bezeichnet.
- (3) Ein Korrelationssignalhalter-/Auswahlblock 20 wird
neu bereitgestellt, dem die Ausgaben der gesamten Integrations-/Ausgabeschaltungen 510k zugeführt werden.
Der Korrelationssignalhalte-/Auswahlblock 520 vergleicht
die jeweiligen Ausgaben der Integrations-/Ausgabeschaltungen 510 mit
einer vorbestimmten Referenz, wählt
ein entspreiztes Signal aus, das um eine mit dem Spreizcode in dem
empfangenen Signal gleichphasige Demodulationsspreizcodenachbildung entspreizt
ist und führt
die Auswahl der Informationssymbolverzögerungsschaltung 110 und
dem Pilotsymbolphasenfehlerextrahierungs-/Durchschnittswertbildungsblock 120 zu.
Zudem wählt sie
Korrelationen zwischen dem empfangenen Signal und einem Paar von
Spreizcodenachbildungen zum Verfolgen aus, und führt diese den Multiplikationseinrichtungen 207 und 208 zu.
Die Ausgaben des Korrelationssignalhalte-/Auswahlblocks 520 werden für jedes
Symbol durchgeführt. In
diesem Fall werden die Ausgaben den Multiplikationseinrichtungen 207 und 208 mit
einer Verzögerung
von einer Pilotperiode TB bereitgestellt. Demzufolge
werden die Verzögerungsschaltung 220 gemäß den 2A und 2B unnötig.
- (4) Ein Phasenfehlersignaldurchschnittswertbildungsblock 260 zur
Spreizcodenachbildung steuert die Phase der um Δ vorzurückenden oder zu verzögernden
Spreizcodenachbildung auf der Grundlage des von der bestimmten Codekorrektur 150 zugeführten Phasenfehlersignals
e3. In Anbetracht von während der Pilotperiode TB zugeführten
(Np + Ns) Phasenfehlersignalen e3, wobei Np
die Anzahl der Pilotsymbole und Ns die Anzahl der Informationsdatensymbole
bezeichnet, falls die Nummer der eine Phasenvorrückung zeigenden Phasenfehlersignale
e3 gleich oder größer einer im Voraus bestimmten
Referenzanzahl ist, wird im Einzelnen die Phase der Spreizcodenachbildung
um Δ vorgerückt, wohingegen
die Anzahl der eine Phasenverzögerung
zeigenden Phasenfehlersignale e3 größer oder
gleich die Referenzanzahl ist, die Phase der Spreizcodenachbildung um Δ verzögert wird.
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Die 15 und 16 zeigen
Diagramme zur Darstellung eines Verfahrens zum Erzeugen des Phasenfehlersignals
der Spreizcodenachbildung. Die nachstehend beschriebenen zwei Verfahren
werden als das Verfahren zum Erzeugen des Phasenfehlersignals verwendet.
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(1) Fixiertes Durchschnittswertbildungsverfahren
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Dies
ist ein Verfahren zum Erzeugen des Phasenfehlersignals, während die
Phase der Spreizcodenachbildung während jeder Pilotperiode fixiert wird.
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(2) Fließendes Durchschnittswertbildungsverfahren
-
Dies
ist ein Verfahren zum Verschieben der Phase der Spreizcodenachbildung,
wenn die Anzahl von Phasenfehlersignalen mit ihrer vorgerückten oder
verzögerten
Phase den Referenzwert unter L Symbolen überschreitet, welcher aus dem
momentanen Symbol und seinen vorhergehenden Symbolen bestehen. Somit
wird der Bedarf für
die Verschiebung der Spreizcodenachbildung für jedes Symbol ungeachtet des
Pilotsymbols oder des Informationssymbols überprüft.
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15 zeigt
ein Diagramm zur Darstellung des fixierten Durchschnittwertbildungsverfahrens, wenn
die Anzahl der Korrelatoren gemäß 14A 5 beträgt,
d.h., wenn N = 2 ist. In 15 repräsentiert die
Abszisse die Zeit und die Ordinate die Absolutphase der Spreizcodenachbildung.
In 14 wird während
einer Pilotperiode von der Zeit t1, zu der
ein erstes Pilotsignal empfangen wurde, bis zur Zeit t2,
zu der ein zweites Pilotsignal empfangen wurde, eine Spreizcodenachbildung
C13 als die Demodulationsspreizcodenachbildung
verwendet, und ein Paar von Nachbildungen C12 und
C14 mit um ±Δ gegenüber der Phase der Nachbildung
C13 verschobenen Phasen werden als Verfolgungsspreizcodenachbildungen verwendet.
Wenn ein Befehl zum Verschieben der Phase der Spreizcodenachbildung
um –Δ von dem Phasenfehlersignaldurchschnittswertbildungsblock 260 zur
Spreizcodenachbildung der Spreizcodenachbildungserzeugungseinrichtung 305 und
dem Korrelationssignalhalte-/Auswahlblock 520 zugeführt wird, wird
die Spreizcodenachbildung mit um –Δ verschobener Phase während der
nächsten
Pilotperiode t2–t3 verwendet.
Genauer wird eine Spreizcodenachbildung C23 als
Demodulationsspreizcodenachbildung verwendet, und die Spreizcodenachbildungen
C22 und C24 werden
als Verfolgungsspreizcodenachbildung verwendet. Dabei ist C23 = C14, C22 = C13 und C24 = C15.
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16 zeigt
ein Diagramm zur Darstellung des fließenden Durchschnittswertbildungsverfahrens,
wobei die Anzahl der Korrelatoren gemäß 14A 5
beträgt,
d.h., wenn N = 2 ist. In 16 bezeichnet
die Abszisse die Zeit und die Ordinate der Absolutphase der Spreizcodenachbildung.
Dabei ist L = Np + Ns. Im Einzelnen handhabt der Phasenfehlersignaldurchschnittswertbildungsblock 260 der
Spreizcodenachbildung die Phasenfehlersignale e3 von
Np Pilotsymbolen und Ns Informationsdatensymbolen aus dem momentanen
Symbol bis zu einem um eine Pilotperiode vorangehenden Symbol, und
befiehlt die Phasenverschiebung, wenn die Anzahl von ein Vorrücken oder
eine Verzögerung
anzeigenden Phasenfehlersignalen e3 einen
Schwellenwert überschreitet.
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In 16 wird
die Datenbestimmung einer Pilotperiode TB nach
der Korrelationserfassung ausgeführt.
Die Korrelationserfassung wird beispielsweise mit der Spreizcodenachbildung
S25 zum Zeitpunkt t4 durchgeführt, und
die Datenbestimmung wird auf dem Symbol durchgeführt, das mit der Spreizcodenachbildung
S15 eine Pilotperiode vorher entspreizt ist.
Da die Korrektur (Rückmodulation)
des Phasenfehlersignals e2 durch die bestimmte
Codekorrektur 150 die bestimmten Daten verwendet, wird
sie auch mit dem Symbol ausgeführt,
das mit der Spreizcodenachbildung S15 eine
Pilotperiode vor der Korrelationserfassung entspreizt wurde.
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Unter
der Annahme, dass das mit der Spreizcodenachbildung S15 zum
Zeitpunkt t2 entspreizte Symbol zum Zeitpunkt
t4 bestimmt wird, und dass ein Befehl erlassen
wird, die Spreizcodenachbildung um –Δ auf der Basis des Phasenfehlersignals
e3 zu verschieben, das durch das Bestimmungsergebnis
korrigiert wurde, wird die Phase der Spreizcodenachbildung um –Δ gemäß S24–S25 verschoben.
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Als
Ergebnis wird die Datenbestimmung eine Pilotperiode nach dem Zeitpunkt
t4 auf dem Symbol durchgeführt, das
mit der Spreizcodenachbildung S25 entspreizt
wird.
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Falls
bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
erwartet wird, dass die Phasenverschiebung der Spreizcodenachbildung
X Mal während
vorangegangenen Symbolen auftritt, wird die Phasenverschiebung der
Spreizcodenachbildung durch Erzeugen der Gesamtanzahl von {2(X +
1) + 1}X Korrelationswerten unter Verwendung der mit dem empfangenen
Spreizcode gleichphasigen Spreizcodenachbildung und den Spreizcodenachbildungen
mit Phasendifferenzen von ±(X
+ 1)Δ gegenüber der
gleichphasigen Nachbildung ausgeführt. Der Korrelationssignalhalte-/Auswahlblock 520 hält diese
Korrelationswerte. Die Gesamtanzahl L der untersuchten Symbole hängt von
der Variationsrate des Verzögerungsprofils
der Ausbreitung ab. Ein hochfrequentes Verzögerungsprofil erfordert, dass
der Wert L auf einen kleineren Wert eingestellt wird, weil den Variationen
in kurzer Zeit gefolgt werden muss. Im Allgemeinen wird die Anzahl
L auf einen kleinen Wert eingestellt, um die Anzahl von Phasenverschiebungen
der Spreizcodenachbildung auf einige Male während der untersuchten Symbole
L zu beschränken.
Demzufolge werden die Schaltungsdimensionen moderat.
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AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 5
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Die 17A und 17B zeigen
Blockschaltbilder eines fünften
Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Gerätes zur
kohärenten
Verfolgung für
einen CDMA-Empfänger. Das
vorliegende Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem in den 14A und 14B gezeigten vierten Ausführungsbeispiel dahingehend,
dass der Kompensator 207 für die Phasenvariationen aufgrund
von Schwund mit der Ausgangsseite der bestimmten Codekorrektur 150 verbunden
ist. Obwohl dies die Reihenfolge der Kompensation für die Phasenvariationen
aufgrund von Schwund und des Entfernens der modulierten Anteile
des Pilotsignals gegenüber
dem vierten Ausführungsbeispiel
umkehrt, kann das vorliegende Ausführungsbeispiel Wirkungen und
Vorteile ähnlich
zu denen gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel
erzielen.