DE6937589U - Zuendkerze. - Google Patents
Zuendkerze.Info
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T13/00—Sparking plugs
- H01T13/20—Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
- H01T13/39—Selection of materials for electrodes
Landscapes
- Spark Plugs (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Patentanwalts
Dipping. R. BEETZ sen
Orv-Ing. R. BEETZJr. 3l-H .95SH-TpOi. f^ j Hj 1972
München 22, Steinsdorfstr. 10 _ .
Π 69 JJ 58?.9
Zündkerze
Die Neuerung oezieht sich auf eine Zündkerze :nit einer Metallhülle,
einer in der Metallhülle durch ein keramisches Isolierteil gehaltenen Mltte!elektrode, die aus einem zapfenföraigen
Teil S12S eines Met-all hoher Wärmeleitfähigkeit *md einem damit
verbundenen Elektrodenendteil aus korrosionsbeständigem MEetall,
beispielsvieise einer Nickellegierung besteht, und einer an
der Xetallhülle befestigten, einen Sntiadespalt zwischen sich
und der Yorderendflache der Mittelelektrode bildenden Erd-elektrode,
^obei das keramische "solierteil bis nahe an die
"/ordereibfläche csr VsItt^!elektrode reicht.
um mit der jüngsten Tendenz der- LeistungserhSaung von. Äutooiotoren
usw. Schritt zu halten, ist es wesentlich gev.-orden,
das Viärfräe'cestänäigkeitsverhalteri einer Zündkerze «eitsr· zu
verbessern. 2s wurden tatsächlich Zündker/.en entwickelt, in
denen eine Kupferstange snit einer Mittelelektroäe aus einer
Nickel legierung stoiversch/^eiit jder Silber oder Kupfer in den
Kerr.teil eine." aus einer Kickellegio'n.ng- oestehendein* schirts-Mhnlichen
Mittelelektrode eingebettet ist, um so das Wärmeöeständisrkeitsverhalten
?u verbessern.
In einer solchen zündkerze hoher V/ärmeleitf^higkeit vjird indessen
die Entladesppnnung gro2, wenn die Drehr.^hl des Motors
nicht gro2 ist, da die Temperatur »m Entladeteil aer Mittel*
elektrode verhältnismäiig niedrig v*ird. Ein solcher Anstieg der
Ent lade spannung hat einen ungünstigen Effekt auf das Zi:riaverhalten
beim Starten und ist auch vom Standpunkt d-Sf Maßnähmet»
gegen Abgase unerwünscht. Unter Berücksichtigung der Verbrennung einer Brennstoff mi sehung in der Brennksjnin^r ist es ^ünsöh
* 4 I · f
wert, daß der Entladespalt der Zündkerze größer gemacht wird,
und daher sollte die Entlade spannung gesteigert werden. Weiter ist es unter Betrachtung des vorstehend Beschriebenen wesentlich,
die Entladespannung weiter zu steigern.
Zum Verbrennen der Mischung ist es erwünscht, daß keine Fehlzündung
auftritt. Unter tatsächlichen Umständen tritt indessen eine solche Fehlzündung auf ^rund der Abnutzung der Elektrode,
insbesondere um die Kanten herum auf, die als Entladeende
dienen. Um dies zu verhindern, ist es wünschenswert, daß die als Entladeende dienenden Kanten über eine lange Zeitdauer erhalten
bleiben, während sie noch die beschriebene Entladespaltweite einhalten.
Aus der GB-PS I6j5 875 ist eine Zündkerze mit einer Mittelelektrode
ohne Materialangaben bekannt, die eine tiefe 3ohriHig
aufweist, um in Verbindung mit einer ringförmigen Außenelektrode einen ringförmigen Zündlichtbogen zu ergeben.
3ei der Zündkerze nach der US-PS 1 279 97^ sind beide
Elektroden rohrförmig, um durch Verbrennungsgasspülung Rückstandsansätze zu vermeiden.
Aus dem gleichen Grund weist die Mittelelektrode der Zündkerze nach dem DT-GM 1 959 735 eine tiefe Bohrung und eine zusätzliche.
radial in diese einmündende weitere Bohrung auf.
Diese bekannten Elektrodenformen wurden also zur Lösung anderer Proolenie als bei vorliegender Neuerung gexvähit, der die Aufgabe
zugrundeliegt, eine Zündkerze der eingangs genannten Art mit
einer Mittelelektrode hoher Wärmeleitfähigkeit so auszubilden, daß die Entladespannung durch Halten des vorderen Entladeteils
der Mitte!elektrode auf hoher Temperatur gesenkt wird, auch
henn die Drehzahl des Motors niedrig ist- Gleichzeitig soll
durch die Neuerung eine Zündkerze geschaffen werden, in der die
La'nge der in der Mittelelektrode/f vor der Endfläche gebildeten
Kanten gesteigert Vilrd, so daS es lang© dauert, bis die Kanten
abgenutzt sind* wodurch die Verbrennung im Zylinder über längere
Zeit unter gute/i Bedingungen erhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgesiSS äsäureh gelöst, daß die
Mittelelektrode in der Vorderendfläche ein kreisrundes Loch aufweist«,
Die Neuerung ist auch auf Zündkerzen mit sog. irhei3em Ring" anwendbar,
wobei dann ein Teil der Metallhülle einen heißen Ring
bildet, der irä eine Verbretsnwigsiesrajer hineinragt, wenn die
Zündkerze *alt der in der VorderendflSche gelochten Mitteleiektrods
an einem Zylinderkopf angebracht ist.
Die Neuerung -wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsbeispiele nHher erläutert; darin zeigen:
Fig. 1 ein Diagramm zur Erläuterung der Verhältnisse
zwischen der Temperatur atm EIektrodenentladeteil
und der Entladespannung:
Fig. 2 eine: Schnittansicht der Hauptteile einer Zündkerze
Fig. 2 eine: Schnittansicht der Hauptteile einer Zündkerze
nach einera Äusfühirungsbeispiel der Neuerung; und
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Zündkerze nach einem
zweiten Ausfiährungsbeispiel der Neuerung.
In Fig. 1 ist die Abhängigkeit zwischen Ger- Tenperatnr as
Elektrodenentladeteil und der erforderlichen Entlade spannung
dargestellt. £us dieser Figur ergibt sich, daS bei einem Temperaturabfa 11 um 100° C die Entladespannung ura etwa 20£
steigt. Wenn dabei der EntladespaIt verengt wird, kann die erforderliche
Entlaäespannung auif einem niedrigeren Wert gehalten
werden, doch ist dies vom Standpunkt der Verbesserung des Zündens
der Mischung unerwünscht.
Neuerungsgemäß ist eine Zündkerze mit verbessertem Wärmebesty.ndigkeitsverhalten
vorgesehen, die so ausgebildet ist, daß nur das Vorderende der Mittelelektrode auf hoher Temperatur gehalten
wird. Tn dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist eine Öffnung 10 in dem Teil des Vorderendes 6 der Mittelelektrode 1 gebildet, der dem Entladespalt 7 zugewandt ist.
Dadurch wird die Wärmeaufnahmefläche der Oberfläche des N.'ittelelektrodenvorderendteils
6, der dem Entladespalt 7 zugewandt ist, vergrößert, während die Ouerschnittsflache, durch die
Hitze zur oberen Zone der Mittelelektrode geleitet wird, verringert wird. Mit 4 ist die äußere Metallhülle und mit 5 die
Erdeiektrode bezeichnet.
Bei einer solchen Anordnung ist es möglich, den Vorderendteil 6 für verhältnismäßig lange Zeit auf einer hohen Temperatur zu
halten. Weiter läßt sich nicht nur, wenn die Maschine mit hoher Drehzahl läuft, sondern auch, wenn sie mit niedriger
Drehzahl läuft, das Vorderende 6 auf einer so hohen Temperatur halten. Daher wird die erforderliche Entladespannung niemals
sehr hoch. Andererseits kann für eine konstante Entladespannung
der Entladespalt vergrößert werden, so daß die Zündung der Mischung innerhalb der Verbrennungskammer verbessert wird.
Kanten 16 sind in der AuSenumfangsendflache des Mittelelektrodenvorderendteils
6 und der Endfläche der öffnung 10 vorgesehen. Durch Steigerung der Länge der Kanten 16 dauert es lange, ehe
sie abgenutzt wird, so daß die verbesserte Zündung für lange Zeit beibehalten werden kann.
Fig. 3 zeigt ein zweites ßusführungsbeispiel, in dem die
Neuerung bei einer Zündkerze des Typs verkörpert ist, bei dem die AuSenhülle 4 mit einem zylindrischen Vorsprung 12 versehen
ist, der sich zum Hineinragen in eine Verbrennungskammer 14
eignet, wenn die Zündkerze mit einem Zylinderkopf ijj verbunden
ist. Man erkennt den Zapfenkern 2 aus einem Metall hoser Wärmeleitfähigkeit
und öijn anschließenden Vorderendteil der Mittel-
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elektrode 1, die Erdelektrode 5 und den dazwischen liegenden
Entladespalt 7· Dieser Typ von Zündkerze ist dadurch vorteilhaft,, daß es möglich ist zu verhindern, daß Schmieröl, da5
längs der Innenwand des Zylinderkopfes strömt, in die Verbrennungskammer 8 eindringt und an den Oberflächen der Verbrennungskammer
8 und des Isolierteils 5 haftet, indem der Vorsprung
12 in die Verbrennungskammer 1> hineinragt, so asB er
erhitzt wird und zum Verdampfen und Erhitzen der eingeführten Brennstoffmischung beiträgt und so das ZündungsvernaIten verbessert.
Andererseits hat dieser Zündkerzentyp den Nachteil, daß das Wärmebeständigkeitsverhalten dadurch verschlechtert wird,
daS der Vorsprung 12 zur Überhitzung unter Schwerlastbetrieb neigt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es daher nötig, die
Wärmebeständigkeits- und WärmeabfUhrunggeigenschaften des Isolierteils
J) und der Mittelelektrode i zu verbessern. Ungünstigerweise
wird nun während eines Leichtlastbetriebs die Temperatur
der Mittelelektrode 1 verhältnismäßig niedrig, während die Entladespannung
umgekehrt proportional hoch wird, so da3 die Zündung eher zu Fehlzündungen neigt.
Das vorstehende Problem der beschriebenen Anordnung läSt sich
dadurch lösen, daß tzan ein Loch 15 mit Kanten 16 in dem Mittelelektrodenvorderendi&ell
anbringt. Insbesondere euren Reduktion
der Wärmeleitquerschnittsflache des MitteIelektrodenvorderendteils
und durch Steigern ά&τ 'iiärrseaufnahrnefläche des letzteren
•wird es weniger wahrscheinlich. da3 die vons Mit-teleiektroöfi":^
vorderendteil aufgenommene Warme aoströst, so aaS diese Zone
auf hoher Temperatur gehalten wird, auch i-senn die Drehzahl des
Motors niedrig ist. So ist es möglich, eine staoilisierte Zündung ohne Anstieg; der Entladespannung zu erreichen.
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Claims (2)
1. Zündkerze mit einer Metallhulle, einer in der MetsllimXle
durch ein keramisches Isolierteil gehaltenen Mittelelektrode, die aus einem zapfenförmigen Te±i ans einem Metall boiler
Wärmeleitfähigkeit und eineia damit verbundenen Elektroden en dteil
aus korrosionsbeständigem Metall/ beispielsweise einer Nickellegierung besteht, und einer an «der Metallhülle befestigten,
einen Entladespalt zwischen sich und der Vorder— endflache der Mittelelektrode bildenden Erdelektrode, wobei
das keramische Isolierteil bis nahe an die Vorderendfläche der Mitte'ielelrtrode reicht, dadurch gekennzeichnet
, daß die MitteIelektrode (1) in der Vorderendfläche
(6) ein kreisrundes Loch (z.B. 10) aufweist.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Metallhülle (4) einen heißen Ring (12) bildet.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP7182168 | 1968-10-04 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE6937589U true DE6937589U (de) | 1972-11-30 |
Family
ID=13471586
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19696937589 Expired DE6937589U (de) | 1968-10-04 | 1969-09-25 | Zuendkerze. |
DE19691948588 Pending DE1948588A1 (de) | 1968-10-04 | 1969-09-25 | Zuendkerze |
Family Applications After (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19691948588 Pending DE1948588A1 (de) | 1968-10-04 | 1969-09-25 | Zuendkerze |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (2) | DE6937589U (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
IT1117363B (it) * | 1978-07-28 | 1986-02-17 | Ngk Spark Plug Co | Candela in particolare per motori di autoveicoli |
DE3726714A1 (de) * | 1987-08-11 | 1989-02-23 | Helmut Koehler | Zuendkerze |
US5610470A (en) * | 1993-07-12 | 1997-03-11 | Wofsey; David | Spark plug for an internal combustion engine |
-
1969
- 1969-09-25 DE DE19696937589 patent/DE6937589U/de not_active Expired
- 1969-09-25 DE DE19691948588 patent/DE1948588A1/de active Pending
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE1948588A1 (de) | 1970-05-21 |
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