DE6915375U - Getriebeloser zementmuehlen-antrieb - Google Patents
Getriebeloser zementmuehlen-antriebInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
- B02C17/24—Driving mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Bis jetzt wurden die Trommeln von ZeraentmOhlen meistens über
ein Getriebe durch relativ schnellaufende elektrische Motoren angetrieben, wobei auf der Aussenseite der Trommel ein Zahnkranz angebracht ist, mit welchem ein oder mehrere von Elektromotoren angetriebene Zahnritzel in Eingriff stehen. Auf
diese Weise wird die für den Betrieb einer Zssentsühle erforderliche, sehr langsame Drehgeschwindigkeit der Trommel erreicht .
Mit zunehmender Grosse der Mühlentrommeln mit entsprechend
grösseren Antriebsieistungen hat es sich aber gezeigt, dass
eine direkt angetriebene Trommel eine viel günstigere Lösung ergibt, da das Debersetzungsgetriebe mit der zugehörigen
Schmieranlage viel Platz beansprucht und ausserdem einen zusätzlichen Leistungsaufwand zur Folge hat, insbesondere beim
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Anlassen und bei der Beschleunigung der Trommel zusammen mit ihrem schweren Inhalt. Ferner bedingt das Getriebe eine kostspielige
Wartung.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Trommel als "V/eile" für das Polrad des Elektromotors zu verwenden und den Stator
um die Mühle herum anzuordnen. Im Betrieb kann aber die Trommel bis zu ca. 100°C heisser werden als das Polrad. Ferner
können nach dem Abstellen der Mühle Temperaturdifferenzen am Umfang der Trommel von ca. 5O0C auftreten. Infolgedessen entstehen
Deformationen, die sich auf das Polrad übertragen und bei grossen Trommeln mit Durchmessern von mehreren Metern
ein unzulässiges Ausmass annehmen würden.
Um diesen Nachteil des direkten Antriebes zu beheben, ist es bekannt, das Polrad nicht unmittelbar auf der Trommel zu befestigen,
sondern mittels nachgiebiger, stabförmiger Federelemente, die als Ifederpakete ausgebildet sind, mit der Trommel
zu verbinden, wobei das Federpaket einerseits mit dem Polrad und andererseits mit der Trommel kraftschlüssig verbunden ist.
Bei dieser speichenradartigen Verbindung zwischen Polrad und Trommel, die ein statisch unbestimmtes System bildet, können
sich aber die einzelnen Federn der durch die erwähnten Tempera turdifferenzen verursachten -ungleichmässigen Belastung nicht
anpassen, und infolgedessen ist die Lebensdauer einer solchen
Einrichtung sehr beschränkt.
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Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nunmehr, für einen getriebelosen Zementmühlenantrieb mit einem langsam laufenden
elektrischen Motor, dessen Rotor und Stator die Trommel umgeben, eine Verbindung zwischen dem Rotor und der Trommel zu
schaffen, die sehr einfach und zuverlässig ist und die die
durch Wärmedehnungen in radialer und tangentialer Richtung ver- j ursachten Deformationen der Trommel nicht auf den Polradkranz
übertragen. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht,
dass die Verbindungselemente aus radialen Nocken bestehen, die in gleichmässigen Abständen auf der Mantelfläche der Trommel
befestigt sind und in entsprechenden radialen Aussparungen im Rotorkranz eingreifen, wobei die Nocken beidseitig in Umfangsrichtung
der Trommel federnd abgestützt sind.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert, und zwar zeigt die Fig. 1 einen Teil eines Antriebes
in axialem Schnitt, während die Figur 2 ein Element der Verbindung zwischen Rotor und Trommel in der Achsrichtung
der Trommel zeigt. Die Figur 3 veranschaulicht auf perspektivische Weise ein Federelement der Verbindung.
In den Fig. 1 und 2 bedeutet 1 die Trommel einer Zementmühle, die mittels eines elektrischen Motors, dessen Stator und Rotor
mit 2 bzw. 3 bezeichnet ist, direkt angetrieben wird. Auf der Mantelfläche der Trommel 1 ist ein Ring 4 angeschweisst,
auf welchem ein Kranz 5 befestigt ist. Dieser Trommelkranz weist eine Anzahl in Umfangsrichtung gleichmässlg verteilter
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Aussparungen 7 in den Rotorkranz 8 hineinragen und zwischen je zwei federnden Balken 9 gleiten können, die in den Aussparungen
gehaltert sind und sich auf einen Anschlag 10 abstützen. Zur Erhöhung der Gleitfähigkeit der Nocken 6 sind
diese noch beiderseits mit einer Platte 11 aus einem abriebfesten Material, z.B. Bronze versehen. Um das Eindringen von
Zementstaub in die Kupplung zu verhindern, ist diese beiderseits durch je eine Platte .12 nach aussen abgeschlossen.
Die federnden Balken 9 werden mittels einer geeigneten Spannvorrichtung
vorgespannt und der Abstand, dertn Mittelteile und die Balken selbst sind so bemessen, dass sie sich bei
einem allfälligen Kurzschluss der Maschine bis zur Berührung durchbiegen und das Kurzschlusselement direkt übertragen wird.
Durch die besondere Formgebung wird eine gleichmässlge Verteilung der Belastung derselben erreicht.
Die erfindungsgemässe Verbindung ist äusserst einfach, platzsparend
und bedingt praktisch keine Wartung. Die einzelnen Federelemente können sich ohne weiteres den ungleichen Kräften
anpassen, die durch Temperaturdifferenzen am Umfang der Trommel entstehen und Wärmedehnungen in radialer Richtung werden
durch dfe Gleitbewegung der Mitnehmernocken auf der Trommel
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aufgenommen, sodass die Uebertragung irgendwelcher Deformationen auf das Polrad des Motors in eindeutiger Weise verhindert wird.
Claims (4)
1. Getriebeloser Zementmühlen-Antrieb mit einem langsam laufenden elektrischen Motor, dessen Rotor und Stator die Trommel umgeben,
vobei der Rotor über Verbindungselemente mit der Trommel in Verbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungselemente vorgesehen sind, die aus radialen Nocken bestehen, die in gleichmassigen
Abständen auf der Mantelfläche der Trommel angebracht sind und in entsprechende Aussparungen im Rotorkranz eingreifen,
wobei die Nocken beidseitig in Umfangsrichtung federndabgestützt
sind.
2. Zementmühlen-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die beidseiteig federnde Abstützung der Nocken mittels je zvei federnder rechteckiger Balken erfolgt, die in den
Rotorkranz-Aussparungen gehaltert sind.
3. Zementmühlen-Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Balken vorgespannt sind.
4. Zementmühlen-Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Kontaktflächen der Nocken ein Belag aus abriebfestem
Material vorgesehen ist.
Aktiengesellschaft BROWN, BOVSRI & CIE.
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