DE6909583U - Vorrichtung zum kosmetischen behandeln der haut. - Google Patents
Vorrichtung zum kosmetischen behandeln der haut.Info
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- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D34/00—Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
- A45D34/04—Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K7/00—Body washing or cleaning implements
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Description
PATENTANWALTS
DR. ING. KARL BOEHMERT * DIPL-ING. ALBERT BOEHMERT
DR. ING. KARL BOEHMERT * DIPL-ING. ALBERT BOEHMERT
28 BREMEN · FELDSTRASSE 24 · TEL. (0421) 491700, 442551
Neue TeL-Nr. (0421) »444038
η Zeichen: G 738 28 Bremen, den 8. Juli 1970
HINWEIS: Diet· Unterlage (Beschreibung und Sdiutzonipr.) ist die mietet einoprekhle; lic weicht von der Wortfautfng der
unprünglidi einaeraidtten Unterlagen ab. Die reaMliehe Bedeutung der Abweidtuag Ut nicht geprüft. Die ünprünglidi eingeraiditsn
UntarFagen befinden si* in dan Amtsakten. Sie können jederzeit ohne Nodiweii eines rechUidien Interesse· gebOh-
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, vorzugsweise einen Handschuh, zum kosmetischen Behandeln der Haut·
Derartige Vorrichtungen, wie Massagehandschuh oder auch
flächige Stücke, dienen dazu, die Haut düfch Mäööägv—
wirkung zu einer intensiven Durchblutung anzuregen· BIe bekannten Massagehandechuhe, deren Arbeitsfläche aus
kann, können in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Bei der ersten Gruppe ist die Arbeitsfläche, sehr weich im Griff
und wird von der Haut als angenehm empfunden. Diese Torrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie infolge
ihrer Weichheit die Haut nur unzulänglich reizen und damit nicht genügend stark zu besserer Durchblutung anregen.
Die andere Gruppe weist zwar Arbeitsflächen mit i< einer Struktur auf, durch welche die Haut ausreichend
: beansprucht wird. Dafür werden diese Vorrichtungen zur
kosmetischen Behandlung der Haut jedoch vom Benutzer
; als unangenehm empfunden, wodurch die Häufigkeit ihrer
j verringert wird.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingange genannten Gattung zu schaffen,
die auf der Haut als weich empfunden wird, jedoch eine ausreichende Abriebwirkung hat, um die Haut zu massieren
sowie zu besserer Durchblutung anzuregen und um beim Abreiben tote Haut zu entfernen· Die Vorrichtung soll
sehr haltbar und formfest sein und über lange Zeit ohne Beeinträchtigung des Gebrauchswertes benutzt werden
können.
Diese Aufgabe wird bei einer derartigen Vorrichtung erfindungsgemäß
daduroh gelöst, daß sie eine Arbeitsfläche aus polyesterverstärktem Polyurethan aufweist· Dieses
poromere, lederartige Material, welches insbesondere
unter dem Handelenamen "Corfam" bekannt ist, ist einerseits sehr weich im Griff und wird von der Haut als angenehm
empfunden, verfügt jedoch andererseits aufgrund seiner spezifischen Oberflächenstruktur über genügend
relativ scharfe Kanten bzw. Rippen, durch welche die anregende Abriebwirkung der Vorrichtung gefördert wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann das die Arbeitsfläche bildende Polymere vor der Hautbehandlung,
d.h. vor dem Reiben der Haut, mit einem Kosmetikpräparat getränkt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt:
Pig. 1 eine vergrößerte Teilansicht auf eine erfindungsgemäß aus polyesterverstärktem
Polyurethan bestehende Arbeitsfläche ; und
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Fig· 2 einen mit Arbeitsflächen aus polyesterverstärktem
Polyurethan ausgestatteten kosmetischen Handschuh·
20 aus polyesterverstärktem Polyurethan, beispielsweise aus dem unter dem Warenzeichen der Firma Su Pont
Corporation bekannten Material "Corfam",gezeigt. Poromere, polyesterverstakte Polyurethane und insbesondere Oorfam sind lederartige Vliesbahnen·
Corporation bekannten Material "Corfam",gezeigt. Poromere, polyesterverstakte Polyurethane und insbesondere Oorfam sind lederartige Vliesbahnen·
Der Bereich 20 der Arbeitsfläche besteht aus Polyurethansohaum
und ist für die erfindungsgemäß vorgesehene Anwendung vorzugsweise aufgerauht bzw. uneben. Sie Arbeitsfläche
weist scharfe, harte und sehr schmale Kanten bzw. Rippen 21 auf. Die Arbeitsfläche kann duroh
einen Schnitt in Querrichtung oder durch mechanisches
Polieren eines flächigen Stücks aus polyesiterverstärktem Polyurethan hergestellt werden.
einen Schnitt in Querrichtung oder durch mechanisches
Polieren eines flächigen Stücks aus polyesiterverstärktem Polyurethan hergestellt werden.
Sas in Fig. 1 gezeigte Material kann entweder als solches in Form eines flächigen Stückes oder in einer anderen
Form als kosmetische Hautmassagevorrichtung Verwendung finden. Sie Arbeitsfläche 11 des poromeren Materials
fühlt sich äußerst weich und angenehm an; trotzdem haben die scharfen und haltbaren Rippen bzw. Kanten
21 die Wirkung, die Haut lokal anzuregen bzw. zu reizen und die Zirkulation in der Haut zu fördern. Ferner übt
die poromere Fläche 11 eine Abriebwirkung auf die Haut aus und entfernt die tote Haut und die Schuppen während
der Massage.
In alternativer Ausgestaltung kann das in Fig. 1 dargestellte poromere Material als Applikator für kosmetische
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Präparate, d.h. als Puderquaste zum Aufbringen von Gesichtspuder oder dergleichen,Verwendung finden.
Das poromere Material dient als guter Träger und Applikator für solche Präparate und übt eine gute
Massage-, Hautanregunge- und Hautreinigungswirkung
während der Verwendung als Applikator aus
Eine Haut-Behandlungsvorrichtung aus poromerem, polyesterverstärktem
Polyurethan kann auch in plattenartiger Form mit auf beiden Seiten vorhandenen Arbeitsflächen
hergestellt werden. In Fig. 2 ist ein kosmetischer Handschuh (Pausthandsohuh) 10 gezeigt, der aus zwei
flachen, poromeren Stücken besteht, von denen jedes eine außengelegene Arbeitsfläche 11 und eine Innenfläche
12 aufweist. Die zwei Stücke sind längs ihres Umfange miteinander verbunden, mit Ausnahme einer Stelle, durch
welche die Hand des Benutzers durchfassen kann. Die äußeren Arbeitsflächen 11 sind entsprechend der gleichbezeichneten
Arbeitsfläche gemäß Pig. 1 ausgebildet, wobei die Innenfläche 12 entweder die Materialrück- I
ueite sein kann oder mit einem mach ästhetischen oder
Gebrauchsgesichtspunkten ausgewählten Material überzogen ist. Der Handschuh 10 kann zur Massage und zum Anregen
der Haut unmittelbar oder zum Aufbringen eines
kosmetischen Präparats verwendet werden.
Die zwei lappenartigen Stücke aus polyesterverstärktem
Polyurethan können zu einem Handschuh 10 durch irgendein bekanntes Verfahren, z.B. durch Nähen, Heften,
Kleben oder dergleichen verbunden werden* Man kann sie aber auch mit ihren Kantenbereichen übereinander oder
gegeneinander legen und einen Ultraschallstrahl quer
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durch die Naht leiten. Sie Ultraschallenergie wird an der Unstetigkeitesteile, dort, wo die Flächen aneinanderliegen,
dissipiert, wodurch Wärmeenergie entsteht,
welche die peromeren Schichten lokal zum Schmel-Ben
bringt und miteinander verbindet· Dieses Ultraschallverfahren zum Verbinden von Schichten aus polyesterverstärktem
Polyurethan wurde in der US-Anmeldung Fr. 718 938» eingereicht am 4. April 1968 von H. R,
Jacobsen und S. W. Jensen, beschrieben.
Sie oben beschriebene kosmetische Vorrichtung ist äußerst haltbar und kann daher vergleichsweise äußerst
lange verwendet werden. Das poromere Material kann gewaschen oder auf andere Weise gereinigt werden, ohne
seine günstigen Eigenschaften zu beeinträchtigen.
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Claims (3)
1. Vorrichtung, vorzugsweise Handschuh, zum kosmetischen
Behandeln der Haut, dadurch gekennzeichnet, daß sie (10) eine Arbeitsfläche (20) aus polyesterverstärktem
Polyurethan aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet, daß das die Arbeitsfläche (10) bildende Polymere vor der
Hautbshandlluner mit sins—
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche (20) aufgerauht bzw.
uneben ist.
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- 1969-02-28 GB GB1265353D patent/GB1265353A/en not_active Expired
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Also Published As
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