DE6905921U - Druckknopfschalteranordnung - Google Patents
DruckknopfschalteranordnungInfo
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Description
8 MÜNCHEN 2, ^
UNSER ZEICHEN: 1 1 808
TELEPHONS MANUFACTURING COMPANY LIMITED West Dulwich, London S.E. 21, England
Druckknopfschalteranordnung
Die Erfindung bezieht sich auf Druckknopfschalteranordnungen und "betrifft insbesondere solche Druckschalteranordnungen,
die Mikroschalter umfassen, welche mit Hilfe eines Druckknopfes bzw. einer Drucktaste betätigt werden
können.
Es sind bereits verschiedene Konstruktionen von Druckknopfschalteranordnungen
bekannt, die verschiedene Anforderungen erfüllen. Hierzu gehören allgemein ein einfachem
Druckschalter, der nur so lange im betätigten Zustand verbleibt, wie mit der Hand ein Druck auf ihn ausgeübt wird,
ferner ein Schalter, der zur Betätigung gedrückt und zur Freigabe erneut gedrückt werden muß, ein Schalter, der zur
Betätigung gedrückt werden muß, und der dadurch wieder freigegeben wird, daß ein v/eiterer Schalter bzw. eine Taste gedruckt
wird, wobei eine gegenseitige Verriegelung vorgesehen ist, sowie ein Druckknopfschalter, der einen von mehreren
Druckknopfschaltern bildet, von denen in jedem Zeitpunkt
immer nur einer betätigt werden kann, wobei jeweils die Betätigung der übrigen Schalter der Gruppe unmöglich gemacht
wird. Schalter jeder dieser Bauarten werden sowohl in Form beleuchteter Schalter benötigt, bei denen in dem Gehäuse eine
Lampe angeordnet ist, mittels deren der Schalterknopf beleuchtet wird, sowie in Form einer nicht beleuchtfearen
Konstruktion.
Allgemein gesprochen werden Schalter jeder der erwähnten Bauarten so hergestellt, daß sie nur einige wenige dieser
Aufgaben erfüllen, und die Aufgabe der Erfindung besteht nunmehr darin, einen Mehrzweckschalter zu schaffen, bei dem
es möglich ist, in einer Schalteranordnung vorgesehene Mikroschalter zu betätigen.
Genauer gesagt sieht die Erfindung eine Druckknopfschalteranordnung
vor, die ein Gehäuse umfaßt, ferner einen Druckknopf, der so gelagert ist, daß er mit einem Ende in
das Gehäuse hineinragt und entgegen der Kraft einer Rückstellfeder weiter in das betreffende Ende des Gehäuses hineingedrückt
werden kann, eine in dem Gehäuse angeordnete, an einem Ende drehbar gelagerte Schalterbetätigungsplatte,
eine in dem Gehäuse vorgesehene Federanordnung, die sich zwischen einem Ende des Druckknopfes und der Schalterbetätigungsplatte
abstützt, sowie mindestens einen Mikroschalter, der so angeordnet ist, daß er bei einer Drehbewegung der
Betätigungsplatte betätigt wird, die ihrerseits dadurch herbeigeführt wird, daß der Druckknopf weiter in das Gehäuse
hineingedrückt wird.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen
an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht einen zur Betätigung zu drückenden und zum Öffnen erneut zu drückenden
Druckknopfschalter unter Fortlassung eines ^eils der Tragkonstruktion
und eines beweglichen Stiftes.
Fig. 2 zeigt den größeren Teil des Schalters nach I, nacj
worden ist.
worden ist.
Fig. 1, nachdem dieser um seine Längsachse um 90° gedreht
Pig. 2a zeigt in einem Ausschnitt einen Teil der rechten Seite des Schalters nach Fig. 2.
Pig. 5 zeigt eine Hebelplatte im Grundriß.
Pig. 4 zeigt eine Pührung, wie sie bei einem durch Druck zu betätigenden und durch einen erneuten Druck wieder
zu öffnenden Schalter verwendet wird.
Pig. 5 veranschaulicht ein Verfahren, das eine gegenseitige Sperrung mehrerer Schalter in der Weise ermöglicht,
daß jeweils nur ein Schalter betätigt werden kann.
Pig. 6 zeigt ein Pührungsteil, wie es bei einer Anordnung
mit sich wechselweise sperrenden Schaltern verwendet wird.
Pig. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform einer Betätigungsfeder.
Pig. 8 zeigt eine Vorrichtung für die Betätigung zusätzlicher Mikroschalter.
Gemäß Pig. 1 umfaßt der dargestellte Druckschalter eine als Pormteil hergestellte Kappe bzw. einen Knopf 1, der an
einem hohlen Schaft 2 befestigt ist, welcher einen Abschnitt eines Formstücks bildet, das außerdem eine Anschlagplatte
3, ein Pührungsteil 4 und Pederhaltestifte 5 und 6 umfaßt.
Ein weiterer Haltestift 7 ist gemäß Pig. 1 an einer in Pig. 3 dargestellten U-förmigen Hebelplatte 8 befestigt,
die gemäß Pig. 2 an den Punkten 9 und 10 drehbar gelagert ist.
Die Hebelplatte 8 stützt sich leicht an einem Betätigungsknopf eines Mikroschalters 12 ab.
Ferner ist eine Betätigungsfeder 13 vorgesehen, die durch die Haltestifte 5 und 7 in ihrer Lage gehalten wird;
eine Rückstellfeder 14 ist mit einem Ende auf den Haltestift 6 aufgeschoben und gemäß Fig. 2 mit ihren anderen Ende auf
MOS W
einen Haltestift 15 aufgesetzt, der an einem klotzförmigen
Zwischenstück 16 befestigt ist.
Gemäß Fig. 2 ist eine Führungsstiftbaugruppe um eine
Achse 18 drehbar gelagert, und in einen allgemein U-förmigen Führungsschlitz 21 greift ein Stift 19 ein. Die Wirkungsweise
des Stiftes und der Führung ist in der Patentschrift 1 182 722 beschrieben; hier sei nur bemerkt, daß diese Teile
so zusammenwirken, daß der Schalter durch Drücken des Knopfes betätigt wird und nur durch erneutes Drücken des Knopfes
wieder geöffnet wird. Der hohle Schaftabschnitt 2 ragt durch ein mit Außengewinde versehenes Buchsenteil 22, das an einem
U-förmigen Tragrahmen 20 befestigt ist, und die Anschlagplatte 3 wird durch die Rückstellfeder 14 nach oben gegen
die innere obere Fläche des Tragrahmens 20 gedrückt. Diese Stellung der genannten Bauteile entspricht der normalen
Stellung des Schalters.
Zwei flache Anschlußstücke 23 und 24 tragen einen in dem hohlen Schaftabschnitt 2 angeordneten, nicht dargestellten
Lampenhalter, mit dessen Anschlüssen sie leitend verbunden sind. Diese beiden flachen Anschlußstücke oder Zuleitungen
werden durch Schlitze des klotzförmigen Zwischenstücks 16 in ihrer Lage gehalten, und sie ragen nach unten
über dieses Zwischenstück hinaus und bilden Anschlußfahnen 25 und 26.
Das klotzförmige Zwischenstück 16 wirkt gleichzeitig
als Abstandsstück zwischen zwei Mikroschaltern 12 und 27, und diese drei Teile werden durch Nieten in ihrer Lage gehalten,
die durch beide Seitenteile des Tragrahmens 20 sowie durch Offnungen 28 und 29 der Mikroschalter 12 und 27
sowie des Zwischenstücks 16 ragen. Die drei elektrischen Anschlüsse jedes der beiden Mikroschalter sind in Fig. 2
mit 31a, 31b bzw. 32a, 32b bzw. 33a, 33b bezeichnet; ihre Anordnung geht aus Fig. 1 deutlicher hervor.
Aus Gründen der Zweckmäßigkeit und Deutlichkeit sind die Betätigungs- und Rückstellfedern 13 und 14 in Fig. 2
- 5 nicht dargestellt.
G-emäß Fig. 2 trägt die Anschlagplatte 3 einen zylindrischen
Portsatz 34, der sich gemäß Pig. 2a in senkrechter Richtung in einem Schlitz 35 bewegen kann.
Im folgenden wird die wirkungsweise der beschriebenen
Baugruppe als durch einen i)ruck zu betätigender und durch
einen erneuten Druck wieder zu öffnender Schalter im wesentlichen an Hand von Pig. 4 beschrieben, wo das Führungsteil
4 dargestellt ist, das eine Verlängerung der Anschlagplatte 3 nach unten bildet und mit einem v-fönnigen Führungsschlitz
21 versehen ist. In Fig. 4 sind vier verschiedene Stellungen des Stiftes 19 bei 19a, iyb, 19c und 19d dargestellt.
Es sei angenommen, daß der Stift 19 gemäß Fig. 4 durch eine in Fig. 36 gezeigte Vorspannteder 36 nach links gedrückt wird.
Befindet sich der Druckknopfschalter in seiner normalen, nicht betätigten Stellung, nimmt der Stift 19 in dem Führungsschlitz 21 die Stellung 19a ein. Wenn der Druckknopf 1 niedergedrückt
wird, gleitet der Stift 19 längs des rechten ■L'eils des Führungsschlitzes 21 nach oben. Dies wird dadurch
gewährleistet, daß eine Anschlagstufe 37 vorgesehen ist, die das Eintreten des Stiftes 19 in den linken Teil des Führungsschlitzes
21 verhindert. Wird der Knopf 1 vollständig niedergedrückt, werden die Mikroschalter 12 und 27 betätigt,
und hierbei wird der Stift 19 in die Stellung 19b gebracht. Beim Freigeben des Druckknopfes bewegt sich der Stift 19 in
die Stellung 19c,bei der die Mikroschalter auf eine noch zu
erläuternde Weise im betätigten Zustand gehalten werden. ■^ei der nächsten Betätigung des Knopfes 1 wird der Stift 19
in die Stellung 19d feebracht, und beim Freigeben des Druckknopfes
bewegt sich der Stift längs des linken Teils des Führungsschlitzes nach unten, um sich längs der Anschlagschulter
37 zu bewegen, bis er wieder die Stellung 19a eingenommen hat.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Wirkungsweise ist ersichtlich, daß sich die Druckknopfbaugruppe bei der
ersten Freigabebewegung teilweise zurückstellt. Daher müssen
die Mikrosehalter 12 und 17 betätigt werden, wenn der Druckknopf
1 vollständig niedergedrückt wird, wobei der Stift in die Stellung 19b gebracht wird, und die Mikrosehalter
müssen im betätigten Zustand verbleiben, wenn der Druckknopf teilweise wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt ,
bei der der Stift 19 die Stellung 19c einnimmt.
Bei dem erfindungsgemäßen Druckknopfschalter wird die
Tatsache ausgenutzt, daß ein Mikrosehalter in seinem betätigten Zustand gehalten werden kann, wenn man auf seinen
Betätigungsknopf 11 eine Kraft wirken läßt, die erheblich
kleiner ist als die zur Betätigung des Mikroschalters erforderliche Kraft, Bei der erstmaligen Betätigung, bei der der
Druckknopf vollständig niedergedrückt wird, übt die Anschlagplatte 3 über die ^otätigungsfeder 15 auf die -f-ebelplatte
einen Druck aus, der genügt, um den Mikrosehalter zu betätigen. Bei der erstmaligen Freigabe des Druckknopfes nach
dem Niederdrücken kehrt die Anschlagplatte 4 teilweise in die Stellung zurück, die der Stellung 19o des Stiftes 19
entspricht. Zwar wird hierbei die durch die Betätigungsfeder 13 ausgeübte Kraft verkleinert, doch genügt die verbleibende
Kraft noch, um den Mikrosehalter im betätigten Zustand zu halten. Dies läßt sich gewöhnlich ohne Schwierigkeit erreichen,
da die Kraft, die benötigt wird, um den Mikrosehalter im betätigten Zustand zu halten, gewöhnlich in der
Größenordnung eines Drittels der Kraft liegt, die zur Betätigung des Mikroschalters aufgebracht werden muß.
Bei der nächsten Betätigung und der erneuten Freigabe
des Druckknopfes 1 kehrt der Stift 19 in die Stellung 19a nach Fig. 4 zurück, und der Schalter befindet sich jetzt
wieder in seiner normalen Stellung. Durch das Zurückziehen der Anschlagplatte 3 ist die Betätigungsfeder 13 zurückgezogen
worden, und hierdurch wurden die Kontakte des Mikroschalters freigegeben. Die Feder 14 erzeugt die Rückstellkraft
für die Anschlagplatte 3, durch die auch der Schaftabschnitt 2 und der Druckknopf 1 in ihre Ausgangsstellung
zurückgeführt werden.
Um eine zu hohe Beanspruchung des Stiftes 19 naoh dem Freigeben des Druckknopfes zu verhindern, ist der Führungsschlitz
21 so ausgebildet, daß der Stift 19 dann, wenn der Tragrahmen 20 als Anschlag für die Anschlagplatte 3
wirkt, das untere Ende des Schlitzes 21 bei der Stellung 19a nicht berührt, wie es auch aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Wird der Druckknopf vollständig niedergedrückt, kommt die nach unten gerichtete Schulter 38 des Kappenabschnitts
1 zur Anlage an der oberen Stirnfläche der Gewindebuchse Bei dieser Stellung ist der Stift 19 gerade eben von dem
oberen Rand des Schlitzes 21 abgehoben, wie es in Fig. 4 bezüglich der Stellungen 19b und 19d gezeigt ist, so daß der
Stift nicht beschädigt wird, wenn der Druckknopf stoßartig betätigt wird.
Während der verschiedenen Betätigungsvorgänge bewegt sich der mit der Anschlagplatte 3 verbundene zylindrische
Fortsatz 34 längs des Schlitzes 35 nach oben und unten. Der Fortsatz oder Stift 34 hat zwei Aufgaben zu erfüllen.
Erstens trägt er dazu bei, jede auch nur geringfügige Drehung der Anschlagplatte 3 und daher auch des Kappenteils i
zu verhindern. Hierdurch wird es ermöglicht, eine Reihe von einander benachbarten Schaltern mit genügender Genauigkeit
aufeinander auszurichten.
Die zweite Aufgabe des Stiftes 34 besteht darin, bei mehreren nebeneinander angeordneten Schaltern zu bewirken,
daß jeweils nur einer der Schalter betätigt werden kann. Hierbei wirkt der Stift oder Zapfen 34 mit mehreren Kugeln,
Scheiben, Platten oder dergleichen zusammen, die sich insgesamt in seitlicher Richtung längs einer Strecke bewegen
können, welche größer ist als der Durchmesser des Zapfens 34, jedoch kleiner als das Zweifache dieses Durchmessers. Ein
Ausführungsbeispiel für eine solche Anordnung ist in Fig. 5 dargestellt, wo dünne Platten 41 bis 45 vorgesehen
sind, die so geführt sind, daß sie sich nur in seitlicher Richtung ungehindert bewegen können. Die Zapfen 34 von
vier einander benachbarten Druckknopfschaltern sind bei 34a
34b, 34c und 34d dargestellt. Gemäß Fig. 5 ist der durch den
Zapfen 34o repräsentierte Druckknopfschalter betätigt worden, und hierbei wurden die Platten 42, 43 und 44 zur
Seite bewegt, um einen apalt zum Aufnehmen des Zapfens 34c freizumachen. Es ist ersichtlich, daß die Platten jetzt so
angeordnet sind, daß keiner der übrigen Schalter betätigt werden kann. Die Platten 41 und 45 brauchen sich natürlich
niemals zu bewegen, d.h. sie verbleiben in Anlage an den zugehörigen Endanschlägen 46 und 47.
Aus Mg. 5 ist ferner ersichtlich, daß die Platten bei gleichzeitiger Betätigung von zwei Druckknöpfen solche
Stellungen einnehmen würden, daß sich beide Druckknöpfe nur längs einer kleinen Strecke bewegen können, die nicht ausreicht,
um die Mikroschalter zu betätigen.
Gemäß Pig. 2 ist ein weiteres Führungsteil 4a auf der
entgegengesetzten Seite der Anschlagplatte 3 vorgesehen; dieses Führungsteil ist in Fig. 6 dargestellt. Der Stift
wird wiederum in der schon beschriebenen Weise betätigt, d.h. er ist gemäß Fig. 6 nach links vorgespannt. Beim normalen
Zustand des Schalters befindet sich der dtift i9 in der Stellung 19a. Wird de" Schalter betätigt, gleitet der
Stift 19 längs der ihm benachbarten Rampe nach oben und federt dann in die Stellung 19b. Nunmehr ist der Stift verriegelt,
und er kann nicht durch die erneute Betätigung des gleichen Druckknopfes wieder freigegeben werden. In diesem
Fall sind die Stiftbaugruppen 17 mehrerer Schalternnach
Fig. 2 miteinander verbunden. Die Betätigung eines anderen Druckknopfas bewirkt, daß alle Stifte 19 nach rechts bewegt
werden, woraufhin der verriegelte Schalter durch den anderen Schalter freigegeben wird, wenn sich der Stift dieses
anderen Schalters längs der Rampe nach oben bewegt; hierbei wird der Stift 19 des verriegelten Schalters gegenüber seiner
Stellung 19b bewegt, bis er sich am Ende der Rampe vorbei bewegen kann. Dann wird der vorher verriegelte Schalter
durch die Rückstellfeder 14 vollständig in seine normale
Stellung zurückgeführt. Auf diese Weise ist für eine gegen-
seitige Verriegelung der verschiedenen Schalter gesorgt.
Man kann die Federkonstante der Feder 13 so wählen, daß die Mikroschalter betätigt werden, wenn der Stift 19
in die Verriegelungsstellung 19c gebracht wird. Diese Anordnung gewährleistet, daß dann, wenn der Druckknopf nicht
vollständig niedergedrückt wird, die Mikroschalter nicht betätigt werden und der Druckknopf nicht verriegelt wird.
Man erkennt somit, daß man dafür sorgen kann, daß ein Schalter einmal zur Betätigung und ein weiteres Mal zum
Öffnen betätigt werden muß, oder daß sich mehrere Schalter gegenseitig verriegeln, wenn man gemäß Fig. 4 bzw. gemäß
Fig. 6 den betreffenden Führungsschlitz so anordnet, daß
er mit der Stiftbaugruppe auf der einen Seite des Schalters zusammenarbeitet.
Wenn der Schalter als einfacher Druckknopfschalter ohne Verriegelung arbeiten soll, läßt man bei der Montage
die Stiftbaugruppe 17 fort.
Auf diese Weise kann gemäß der vorstehenden Beschreibung ein und derselbe Schalter so zusammengebaut und angeordnet
werden, daß man nach Bedarf einen Schalter mit einem jeweils zweimal zu betätigenden Druckknopf oder einen mit
weiteren Schaltern zur gegenseitigen Verriegelung zusammenarbeitenden Schdlter oder einen einfachen Druckknopfschalter
erhält.
Fig. 7 zeigt eine Anordnung, bei der die Betätigungsfeder 13 nach Fig. 1 durch eine Blattfeder 51 ersetzt ist.
Im übrigen entspricht diese Konstruktion genau der in Fig. gezeigten. Bei dieser Anordnung kann die Betätigungsfeder
auf einfache Weise durch mehr oder weniger starkes Aufbiegen eingestellt werden.
Wenn ein Druckknopf mehr als zwei der bis jetzt gebräuchlichen Mikroschalter betätigen soll, ohne daß die
Anordnung auf der zugehörigen Schalttafel oder dergleichen eine größere Fläche beansprucht, kann man den zusätzlichen
Mikroschalter zweckmäßig in der in Pig. 8 gezeigten Weise anordnen.
Gemäß Pig. 8 ist der obere Teil der Druckknopfkonstruktion von gleicher Konstruktion wie die Anordnung nach
Pig. 1 und 2. Perner ist jedoch eine Betätigungsstange 52 vorgesehen, die einen Plansch 53 trägt, und deren oberes
Ende leicht an der Unterseite der Hebelplatte 8 anliegt. Eine Hebelplatte 55 von gleicher Konstruktion wie die Hebelplatte 8 betätigt einen oder zwei zusätzliche Mikroschalter
56 bzw. 56 und 57 in der bezüglich der Mikroschalter 12 und 27 beschriebenen Weise. Eine weitere Betätigungsfeder 54
Imegt zwischen dem Plansch 53 und einem an der Hebelplatte
55 ausgebildeten Haltevorsprung 58. Die Peder 54 kommt in der gleichen Weise wie die -fc'eder 13 zur Wirkung, um den bzw.
jeden zusätzlichen Mikroschalter zu betätigen. Auch bei der Konstruktion nach Pig. 8 kann die Peder 54 durch eine
Blattfeder der in Pig. 7 gezeigten Art ersetzt sein.
Es ist ersichtlich, daß die Zuleitungen für die Lampe nach unten über die zusätzlichen Mikroschalter hinaus verlängert
sind, damit sie am unteren Ende der Schalteranordnung ebenso zugänglich sind, wie es in Pig. 1 und 2 gezeigt
ist.
Nunmehr wird auch ein weiterer Vorteil der Erfindung erkennbar, der darin besteht, daß die Mikroschalter nicht
direkt durch den Druckknopf betätigt werden, sondern daß sie durch die Peder 13 abgepuffert sind. Diese Anordnung trägt
dazu bei, eine Beschädigung der Mikroschalter zu verhindern, wenn der Druckknopf mehrmals stoßartig betätigt wird. Außerdem
ermöglicht es die Verwendung der Peder 13» für den Druckknopf eine verhältnismäßig lange Bewegungsstrecke vorzusehen,
die für das richtige Arbeiten der den Stift und den Pührungsschlitz umfassenden Anordnung erforderlich ist,
wobei die Bewegung des Druckknopfes in die kurze Bewegung verwandelt wird, die zur Betätigung der Mikroschalter benötigt
wird.
Ansprüehe:
690592t
Claims (7)
1. Druckknopfschalteranordnung, gekennzeichnet
durch ein Gehäuse (22), einen Druckknopf (1), der so gelagert ist, daß er mit einem Ende in das Gehäuse hineinragt
und entgegen der Rückstellkraft einer Feder weiter in das Gehäuse hinein bewegt werden kann, eine an einem Ende
in dem Gehäuse drehbar gelagerte Sehalterbetätigungsplatte (8), eine in dem Gehäuse angeordnete, zwischen dem'erwähnten
Ende des Druckknopfes und der Betätigungsplatte zur Wirkung kommende Feder (13) sowie mindestens einen Mikroschalter
(12, 27), der so angeordnet ist, daß er in Abhängigkeit davon, daß der Druckknopf weiter in das Gehäuse hinein bewegt
wird, durch eine Schwenkbewegung der Betätigungsplatte betätigt werden kann.
2. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die JS'eder eine Druckfeder (13)
ist, die so angeordnet ist, daß ihr eines Ende mit der Sehalterbetätigungsplatte und ihr anderes Ende mit dem
Druckknopf zusammenarbeitet.
3. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Blattfeder (51)
ist, die mit einem Ende an der Sehalterbetätigungsplatte befestigt und die sich von dieser Platte weg in Richtung
auf einen nach innen ragenden Vorsprung des Druckknopfes erstreckt.
4. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse eine Anschlagfläche
aufweist, die so angeordnet ist, daß Sie die Einwäiftsbewegung
des Druckknopfes gegenüber dem Gehäuse begrenzt, daß der bzw. jeder Mikroschalter so angeordnet ist,
daß die Schalterbetätigungsplatte eine Schwenkbewegung innerhalb eines Winkelbereichs ausführen kann, der erheblich
kleiner ist als das Ausmaß der Einwärtsbewegung des Druckknopfes, die durch die Anschlagfläche zugelassen wird, und
daß die -k'eder so angeordnet ist, daß sie den Unterschied
zwischen der Bewegungsstrecke des Druckknopfes und der Schalterbetätigungsplatte ausgleicht, wenn der Druckknopf
niedergedrückt wird, bis er in Berührung mit der Anschlagfläche kommt.
5. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichne t , daß in dem Gehäuse zwei Mikroschalter
(12, 27) nebeneinander angeordnet sind, so daß sie durch die Schalterbetätigungsplatte gleichzeitig betätigt
werden können.
6. Schalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoßstange (52) vorgesehen
ist, die in einer Bohrung des Gehäuses in der Längsrichtung bewegbar gelagert ist, daß sich ein Ende der Stoßstange
an der Schalterbetätigungsplatte (8) abstützt, so laß die Stoßstange durch die Platte bewegt wird, wenn die
Platte beim Niederdrücken des Druckknopfes verlagert wirds
und daß das andere Ende der stoßstange mit einer weiteren Feder (54) zusammenarbeitet, die zwischen dem anderen Ende
der Stoßstange und einer weiteren in dem Gehäuse drehbar gelagerten Betätigungsplatte (55) zur Wirkung kommt, um einen
oder mehrere weitere Mikroschalter (56) zu betätigen.
7. Schalteranordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine auslösbare Verriegelungsvorrichtung
mit zusammenarbeitenden Teilen (4, 19), die durch den
Druckknopf bzw. das Gehäuse so unterstützt sind, daß eie den Druckknopf im niedergedrückten Zustand in einer solchen Höhenlage
verriegeln, daß er in einem Abstand von der erwähnten Anschlagfläche gehalten wird, wobei der so verriegelte Druckknopf
den Mikroschalter über die -H'eder und die Betätigungsplatte
in seinem betätigten Zustand hält.
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