DE686943C - Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/13—Special devices for making an explosive mixture; Fuel pumps
- F02M2700/1317—Fuel pumpo for internal combustion engines
- F02M2700/1364—Fuel pump controlled by means of a fuel return valve
Landscapes
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- Fuel-Injection Apparatus (AREA)
Description
- Brennstoffeinspritzvonichtung für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Brennstoffeinspritzvorrichtungen für Brennkraftmaschinen.
- Der Zündverzug hat bei manchen Arten der Brennstoffeinspritzung zur Folge, daß im Augenblick der Entzündung eine verhältnismäßig große im Arbeitsraum befindliche Brennstoffmenge gleichzeitig entzündet wird, und daher ein unerwünscht hoher Druckanstieg eintritt. Um das zu vermeiden, hat man vor der Haupteinspritzung eine kleine Brennstoffmenge in den Brennraum eingeführt, die etwa gerade zu Beginn der Haupteinspritzung entzündet wird. Man hät für diesen Zweck auch vorgeschlagen, daß zu Beginn der Einspritzung ein Teil des geförderten Brennstoffs einen Kolben verschiebt und daß nach Aufsetzen des Kolbens auf einen Anschlag und einer darauffolgenden Drucksteigerung die in der Zeiteinheit geförderte Brennstoffmenge plötzlich erhöht wird.
- Erfindungsgemäß wird bei .einer Brennstoffeinspritzvorrichtung der zuletzt genannten Art -die Bewegung des Kolbens durch eine Flüssigkeitsdrossel so gehemmt, daß bei niedrigen Drehzahlen der Druckanstieg der Haupteinspritzung erst nach Erreichen des Anschlags, bei hohen Drehzahlen dagegen sogleich zu Beginn der Förderung eintritt. Dadurch wird die Voreinspritzung mit Steigerung der Maschinendrehzahl allmählich verkürzt und gleichzeitig der Beginn der Haupteinspritzung .entsprechend früher gelegt. Der frühere Beginn der Haupteinspritzung hat bei hohen Drehzahlen bekanntermaßen eine Steigerung der Leistung zur Folge. Der Erfindungsge,genstand ergibt demnach die Vorteile einer Voreinspritzung und ohne Aufwendung weiterer Mittel die Vorteile einer selbsttätigen Einspritzbeginnverstellung.
- Der während der Voreinspritzung zurückweichende Kolben kann in der Nähe der Einspritzdüse oder auch an einer anderen Stelle, beispielsweise in der Brennstoffpumpe, vorgesehen sein. Die Regelung der je Arbeitshub eingespritzten Brennstoffmenge in Abhängigkeit von der Belastung der Maschine wird vorzugsweise durch Änderung der Haupteinspritzmenge vorgenommen. Die voreingespritzte Brennstoffmenge soll möglichst nur einen Teil der Leerlaufbrennstoffmenge betragen.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. i ein Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Einspritzvorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Abh. z zeigt den unteren Teil in vergrößertem Maßstab und Abb.3 eine Ansicht nach A-B der Abb. z. Abb. q. ist ein Schaubild des Einspritzmengengesetz.es.
- Die Ausführung der Einspritzvorrichtung lehnt sich an das bekannte Nadelventil an. Im Ventilkörper a befindet sich die Ventilnadelb, die von oben her durch die Druckfeder c belastet ist. Mit der Nadel wird die Düsenöffnung d gesteuert.
- Der von der Brennstoffeinspritzpumpe oder einem Speicher geförderte Brennstoff gelangt durch die Druckleitung e in das Ventil. Der Brennstoff öffnet zunächst durch seinen Druck das Ventil/, dessen Kegel an dem Rückweichkolbeng .angebracht ist. Der Kolbeng ist durch die gleiche Feder c belastet. Nach einem geringen Hub, welcher der Voreinspritzung entspricht, Stößt der Kolben g auf einen Anschlag h.
- Der Brennstoff gelangt durch das Ventil/ über eine Leitung i in den Raum k vor der Einspritzdüse. Die Ventilnadel ist nun, wie aus Abb.2 und 3 erkennbar, durch Ausnehmun,gen und Zurückschleifen der inneren Kreisfläche um .ein geringes Maß so ausgebildet, daß sie schon beim Aufsitzen einen kleinen Durchgang nach der Düsenbohrungd freigibt. Nachdem der Rückweichkolben g seinen Anschlag erreicht bat, erfolgt auf Grund der Stauung des w.eit:erhin geförderten Brennstoffs eine plötzliche Druckerhöhung, durch die nunmehr auch die Ventilnadel b angehoben wird. Dadurch wird der ganze Düsenquerschnitt frei, durch den die HauptbTennstoffmenge eingespritzt wird. Nach Abschluß der Förderung bewegen sich die Ventilnadel b und der Rückweichkolben g wieder auf ihren Sitz. Dieser Vorgang, der bei niedrigen und mittleren Maschinendrehzahlen erfolgt, ist in Abb. ¢ durch den treppenförmigen Linienzug l dargestellt.
- Zwischen dem unteren Zapfen des Rückweichkolbens g und der Bohrung des Ventilkörpers ist ein so geringes Spiel vorhanden, daß der in dem Raum darüber und darunter befindliche Leckbrennstoff die Bewegung des Kolbens mit zunehmender Hubgeschwindigkeit des Kolbens stärker bremst. Mit steigender Maschinendrehzahl und entsprechend zunehmender Fördergeschwindigkeit des Brennstoffes wird demnach der Staudruck immer früher eine Größe annehmen, die genügt, die Ventilnadel von ihrem Sitz anzuheben. Die Einspritzung folgt endgültig der Linie m in Abb. q., d. h. die Haupteinspritzung beginnt bei hoher Drehzahl früher als bei niedriger Drehzahl. Der durch die Drossel vom Kolben hinausgedrängte Brennstoff könnte auch durch ein einfaches Rückschlagventil wieder zurückgesaugt werden, wenn der Kolben in seine frühere Lage zurückgeht.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Brennstoffeinspritzvorrichtung führ Brennkraftmaschinen, bei der zu Beginn der Einspritzung ein Teil des geförderten Brennstoffs einen Kolben verschiebt und nach Aufsetzen des Kolbens auf einen Anschlag und einer darauffolgenden Drucksteigerung die zeitlich geförderte Brennstoffmenge plötzlich erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Kolbens (g) durch eine Flüssigkeitsdrossel so gehemmt wird, daß bei niedrigen Drehzahlen der Druckanstieg der Haupteinspritzung erst nach Erreichen des Anschlags (h), bei hohen Drehzahlen sogleich zu Beginn der Förderung erfolgt. z. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der während der Voreinspritzung zurückweichende Kolben (g-) zugleich als Ventilkegel (f) ausgebildet ist, der vor und nach der Förderurig die Verbindung zwischen der Druckleitung (e) und dem Einspritzventil (b) abschließt. 3. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückweichkolben (u) und die Nadel (b) des Einspritzventils (b, d) gleichachsig mit entgegengesetzter Hubbewegung angeordnet sind und von einer .einzigen Feder (c) in ihre Endlagen gedrückt werden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1936H0148907 DE686943C (de) | 1936-09-22 | 1936-09-22 | Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE1936H0148907 DE686943C (de) | 1936-09-22 | 1936-09-22 | Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE686943C true DE686943C (de) | 1940-01-19 |
Family
ID=7180553
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1936H0148907 Expired DE686943C (de) | 1936-09-22 | 1936-09-22 | Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE686943C (de) |
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1936
- 1936-09-22 DE DE1936H0148907 patent/DE686943C/de not_active Expired
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