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DE685009C - Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage zum Betrieb der Hilfsdampfmaschinen auf durch Generatorgasmotoren betriebenen Schiffen - Google Patents

Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage zum Betrieb der Hilfsdampfmaschinen auf durch Generatorgasmotoren betriebenen Schiffen

Info

Publication number
DE685009C
DE685009C DEH147509D DEH0147509D DE685009C DE 685009 C DE685009 C DE 685009C DE H147509 D DEH147509 D DE H147509D DE H0147509 D DEH0147509 D DE H0147509D DE 685009 C DE685009 C DE 685009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
steam
engines
generator
engine exhaust
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH147509D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Schmidt
Dipl-Ing Rudolf Teuteberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEH147509D priority Critical patent/DE685009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685009C publication Critical patent/DE685009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/18Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines
    • F22B1/1807Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being a hot gas, e.g. waste gas such as exhaust gas of internal-combustion engines using the exhaust gases of combustion engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/30Technologies for a more efficient combustion or heat usage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage zum Betrieb der Hilfsdampfmaschinen auf durch Generatorgasmotoren betriebenen Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf eine durch die Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage für durch Generatorgasmotoren angetriebene Schifte, die Energie für die Hilfsbetriebe des Schiffes, z. B. für Pumpen, Gebläse und Beleuchtung, liefert und gegebenenfalls auch einer an die Schraubenwelle des Schiffes angeschlossenen Dampfkraftmaschine Dampf zuführt.
  • Eine solche Dampferzeugungsanlage ist von der Belastung der Motoren völlig abhängig und macht ihre Belastungsschwankungen mit. Man hat deshalb bei durch Dieselmotoren angetriebenen Schiffen bereits vorgeschlagen, neben den Abhitzekesseln noch besondere, mit festen oder flüssigen Brennstoffen betriebene Hilfskessel aufzustellen, die beim Stillstand der Dieselmotoren den zum Aufrechterhalten der Hilfsbetriebe erforderlichen Dampf liefern.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird bei durch Generatorgasmotoren angetriebenen Schiffen der durch die Motorabgase. beheizten Dampferzeugungsanlage zusätzlich die fühlbare Gaswärme des Gaserzeugers und die im Wassermantel des Gaserzeugers aufgefangene Abwärme zugeführt und bei Stillstehen oder schwankender Belastung der Gasmotoren als Ersatz für die fehlende Motorabwärme von den Motoren nicht verbrauchtes Gas des Gaserzeugers in der Dampferzeugungsanlage verbrannt.
  • Durch das Heranziehen der Gaserzeugerabwärme zum Dampferzeugen wird sie nicht nur beträchtlich vergrößert, sondern es werden auch die bei wechselnder Motorbelastung auftretenden Schwankungen in der Dampferzeugung stark gedämpft, da der Gaserzeuger mit seinem großen Brennstoffinhalt ein großes Wärmespeichervermögen aufweist. Durch das Heranziehen des von den Motoren nicht verbrauchten Gases zum Dampferzeugen wird sie von den durch die Motorleistungsschwankungen verursachten Schwankungen völlig befreit, da jeweils als Ersatz für die ausfallende Motorabwärme von den Motoren nicht verbrauchtes Gas in dem Dampferzeuger verbrannt wird. Der Erfindungsgegenstand hat noch den weiteren Vorteil, daß auch der Gaserzeuger von starken Schwankungen in der Gasentnahme befreit wird, da er bei Leistungsschwankungen der Motoren einen großen Teil des von den Motoren nicht verbrauchten Gases an diel Dampferzeugungsanlage abgibt.
  • Die Gasentnahme aus dem Gaserzeuger und die Gaszufuhr zu dem Dampferzeuger wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung durch ein in der Drehzahl veränderbares Gebläse geregelt. Dadurch ist es möglich, das: Dampferzeugen jederzeit beliebig zu verändern und dem Bedarf der Hilfsbetriebe'", nauestens anzupassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindung s gegenstandes ist auf derZeichnung dargestellt. Der Gaserzeuger i ist mit einem nach außen hin durch eine Isolierschicht 2 gegen Wärme geschützten Wassermantel 3 versehen. Der Wassermantel 3 ist durch die Rohrleitung 4 mit einem vorzugsweise im Kamin des Schiffes angeordneten Dampfsammelbehälter 5 verbunden. Die Auspuffleitung 6 der Hauptantriebsmotoren 7 ist mit einem Wassermantel s umgeben, der durch eine Rohrleitung 9 ebenfalls mit dem Dampf sammelbehälter 5 verbunden ist. An Stelle der einfachen Wassermäntel 3, 8 können natürlich auch Rohrsysteme treten; das hat den Vorteil, daß das Dampferzeugen schneller vonstatten geht, allerdings wegen des geringeren Wasserinhaltes auf Kosten des Wärmespeichervermögens. Zweckmäßig werden die Wassermäntel 3 und 8 durch eine auf- der Zeichnung nicht dargestellte Rohrleitung miteinander verbunden, um einenbesseren Wasserumlauf in dem aus den Wassermänteln 3, 8 und dem Dampfsammelbehälter 5 bestehenden Dampfkessel zu erhalten. Der Sattdampf wird dem Dampfraum io des Dampfsammelbehälters 5 entnommen und durch die Rohrleitung i i dem vorzugsweise im Gasentnahmeraum des Gaserzeugers untergebrachten, von der fühlbaren Gaswärme beheizten Überhitzer 12 zugeführt. Der überhitzte Dampf wird durch die Rohrleitung 13 einer Dampfkraftmaschine, z. B. einer Kolbendampfmaschine oder einer Dampfturbine 14, zugeführt, die über eine lösbare Kupplung 15 den für die Leistungsentnahme der Hilfsbetriebe bemessenen Stromerzeuger 16 antreibt. Das noch freie Ende der Antriebsachse des Stromerzeugers ist über eine lösbare Kupplung 49 mit einem kleinen, mit flüssigen Brennstoffen oder Flaschengas betriebenen Verbrennungsmotor 5o gekuppelt. Der Verbrennungsmotor 5o ist so bemessen, daß er die für das Gebläse 27 erforderliche Leistung, gegebenenfalls noch die für die Beleuchtung des Schiffes und die Kesselspeisepumpe erforderliche, aufbringt. Der Abdampf der Dampfkraftmaschine 14 wird durch die Rohrleitung 17 in einen Kondensator i8 geleitet. Von dort aus läuft das Kondensat durch die Rohrleitung i9 der Kesselspeisepumpe2o zu, die es in den Dampfkessel 3, 5, 8 zurückfördert. Das Kondensatorkühlwasser wird dem Kondensator 18 durch die Kühlwasserpumpe 21 zugeführt und durchströmt, nach Aufnahme der Abdampfwärme, die Rohrleitung=- und die Kühlwasserräume der Hauptantriebsmotoren 7. Das hat den besonderen Vorteil, daß die Motoren vorgewärmtes Kühlwasser erhalten. Das Kühlwasser ver-.läßt die Motorkühlwasserräume durch die Rohrleitung 23 und gelangt in ein mit einem Überlauf 24 versehenes Sammelgefäß 25, von wo aus es nach Bedarf zum Nachspeisen des Dampfkessels 3, 5, 8 der Kesselspeisepumpe2o durch das Absperrventil 26 zugeführt wird.
  • Das Gas wird dem Gaserzeuger i_durch ein Gebläse 27 entnommen. Das Gebläse 27 wird durch einen regelbaren Elektromotor 28 angetrieben, so daß seine Drehzahl dem Gasbedarf der Anlage weitgehend angepaßt werden kann. Es dient gleichzeitig zum Anfachen des Gaserzeugers i beim ersten Inbetriebsetzen der Anlage. Unter dem Einfluß des Gebläses 27 tritt das Gas nach Abgabe des größten Teils seiner fühlbaren Wärme in den Überhitzer 12, durch den Stutzen 29 in die Gasreinigungs- und Kühlanlage 30 ein und von dort durch die Rohrleitung 3i, das Gebläse27 und die Rohrleitung32 in den Druckregler 33, der dafür sorgt, daß das Gas den Hauptantriebsmotoren 7 ständig mit gleichbleibendem Druck durch die Rohrleitung 34 zugeführt wird. Die heißen Abgase der Motoren 7 treten durch die Auspuffleitung 6 in den als Röhrenkessel ausgebildeten Dampfsammelbehälter 5 über; geben dabei ihre fühlbare Wärme an das in dem Wassermantel 8 derAuspuffleitung und in dem Dampf sammelbehäIter 5 befindliche Wässer ab und treten dann in den Kamin 35 aus.
  • Der Dampfsammelbehälter 5 weist eine Feuerkammer 36 und von deren Decke ausgehende Siederohre 37 auf. Die Auspuffleitung 6 der Hauptmotoren mündet in die Feuerkammer 36 ein. Zum zusätzlichen Beheizen des Dampfsammelbehälters 5 ist in dessen Feuerkammer 36 ein Gasbrenner 38 vorgesehen. Der Gasbrenner 38 ist über ein Gasventil 39 mit einer Rohrleitung 4o verbünden, die vor dem Druckregler 33 in die vom Gaserzeuger kommende Rohrleitung einmündet. In der Rohrleitung 40 ist eine durch eine Feder 41 belastete Absperrklappe .42 vorgesehen, die den Durchtritt zum Gasbrenner 38 freigibt, sobald ein bestimmter Druck in der Rohrleitung 32 überschritten wird. Das tritt z. B. ein, wenn die Hauptantriebsmotoren gedrosselt werden oder wenn die-Lieferung des Gebläses 27 vergrößert wird. An der Absperrklappe 4.2 ist ein Schalter 43 vorgesehen, der den Stromkreis 4,4 eines vor dem Gasbrenner 38 angeordneten Zünders 45 schließt oder unterbricht, je nachdem ob die Klappe 42 geöffnet oder geschlossen ist. Von der Rohrleitung 4o ist unter Zwischenschalten eines Absperrventils 46 eine in den Kamin 35. einmündende, den - Dampfsammelbehälter 5 überbrückende Rohrleitung 46 abgezweigt.
  • Außer dem Brenner 38 ist in der Feuerkammer 36 des Dampfsammelbehälters 5 ein Rost 48 für feste Brennstoffe vorgesehen, der zum zusätzlichen Beheizen des Dampfsammel-1)eliälters dient. Seine Hauptaufgabe besteht indessen darin, während sehr langen Stillliegens des Schiffes, insbesondere im Winter, die Anlage vor Frost zu schützen und gleichzeitig das Schift über auf der Zeichnung nicht dargestellte Warmwasser- oder Dampfheizkörper, die an den Abdampfsammelbehälter 5 angeschlossen sind, zu beheizen. An Stelle des soeben beschriebenen Dampfsammelbehälters kann ein z. B. aus einem Rohrsystem bestehender Schnellverdampfer treten, dem das Verdampfungswasser aus den Wasserkammern 3, 8 oder den im Gaserzeuger und/oder in der Motorauspuffleitung vorgesehenen Rohrsystemen zugeführt wird.
  • Der in der Kesselanlage 3, 5. 8, 12 aus der Abwärme gewonnene Dampf kann während der Fahrt des Schiffes eine mit den Hauptantriebsmotoren lösbar gekuppelte oder mit ihnen zu einem einheitlichen Ganzen verbundeneDampfmaschine5z antreiben. DieDampfmaschine kann auch über eine lösbare Kupplung auf das Wende- und gegebenenfalls Untersetzungsgetriebe des Schiffes -arbeiten; -das durch eine weitere lösbare Kupplung mit den Hauptgasmotoren verbunden ist. Dadurch ist es möglich, die Schiffsschraube mit der Dampfmaschine und mit den Gasmaschinen oder entweder mit der Dampfmaschine oder mit den Gasmaschinen allein anzutreiben. Durch die Dampfmaschine 51 wird auch während der Fahrt des Schiffes, wenn die erforderliche Leistung für die Hilfsbetriebe nur kleine Beträge aufweist, die Ab-%värme bestens ausgenutzt. Der Abdampf der Dampfmaschine ,51 wird durch die Rohrleitung 52 in den Kondensator 18 geführt und hier niedergeschlagen.
  • Bei dem ersten Inbetriebsetzen der Anlage wirlld der Verbrennungsmotor 5o angelassen. Dieser treibt über dieKupplung49 den Stromerzeuger 16 an. Alsdann wird das Gebläse27 mit Hilfe des vom Stromerzeuger 16 erzeugten Stromes in Betrieb gesetzt und erzeugt einen kräftigen Zug in dem mit Brennstoff gefüllten Gaserzeuger, so daß er schnell seinen normalen Glutzustand erreicht. Das von dem Gebläse 27 beim Anfachen des Gaserzeugers aus ihm geförderte, nicht brennbare oder arme Gas öffnet, da die Hauptmötoren noch stillstehen, die Klappe 42 und strömt durch den offenen Gasschieber 46 und die Rohrleitung 47 in den Kamin 35 des Schiffes. Sobald der Gaserzeuger brennbares Gas liefert, wird der Schieber 39 geöffnet und der Schieber 46 geschlossen.' Das brennbare Gas tritt dann in den Brenner 38 ein und entzündet sich an dem durch die geöffnete Klappe 42 eingeschalteten Zünder 4.5. Das Kesselsystem 2, 5, 8, 12 wird nunmehr in den Teilen 2, 5 und 12 beheizt und liefert in ganz kurzer Zeit Dampf. Sobald ein genügender Dampfdruck erreicht ist, wird der Verbrennungsmotor 5o vom Stromerzeuger 16 abgekuppelt und stillgesetzt und dafür die Dampfturbine 15 angelassen, so daß nach Einrücken der Kupplung 5o der Stromerzeuger 16 nunmehr durch die Turbine 14 angetrieben wird. Die Anlage ist jetzt fahrbereit. Durch Anlassen der Dampfmaschine 51 oder durch eine bekannte Preßluftanlage werden, die Hauptantriebsmotoren7 angeworfen. Da die Motoren 7 der Leitung 32 Gas entnehmen, sinkt deren Druck. Die Klappe 42 schließt sich, und der Brenner 38 erlöscht. Da die Hilfsbetriebe während der Fahrt des Schiffes wenig Leistung aufnehmen, so genügt es, daß an Stelle des Brenners 38 die aus der Auspuffleitung 6 in die Feuerkammer 36 des Darnpfsammelbehälters eintretenden heißen Abgase der Hauptantriebsmotoren 7 treten. Wenn es die Umstände erfordern, kann natürlich das Gebläse 27 durch den regelbaren Elektromotor 28 mit etwas größerer Drehzahl betrieben werden, so daß ein--Teil- des von ihm geförderten Gases in den Brenner 38 strömt und in der Feuerkammer 36 des Dampfsammelbehälters 5 verbrennt.
  • Die soeben beschriebene Anlage hat den besonderen Vorteil, daß bei dem Manöveriereri mit den Hauptmotoren 7 keinerlei Verluste eintreten, sondern daß das von den Motoren nicht angenommene Gas selbsttätig dem Brenner 38 zugeführt wird und seine Wärme an den großen Wasserinhalt des Kesselsystems 3, 5, 8 abgibt. Bei längerem Stillstehen des Schiffes, wenn die Hilfsbetriebe beim Umladen von Gütern erhebliche Leistungen aufnehmen, kann durch Einstellen der Drehzahl des Gebläses 27 jedem Dampfbedarf der Hilfsbetriebe Rechnung getragen werden. Dabei bleibt der Gaserzeuger ohne Verlust in Betriebsbereitschaft, so daß das Schift nach beendeter Umladung der Güter ohne Zeitverlust seine Weiterfahrt antreten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage zum Betrieb der Hilfsdampfmaschinen auf durch Generatorgasmotoren angetriebenen Schiffen, dadurch gekennzeichnet, daß derDampferzeugungsanlage während des Betriebes der Gasmotoren zusätzlich, die fühlbare Gaswärme ,des Gaserzeugers und gegebenenfalls auch die im Wassermantel des Gaserzeugers aufgefangene Abwärme zugeführt wird und daß bei Stillstand oder schwankender Belastung der Gasmotoren als Ersatz für die fehlende Motorabwärme von den Motoren nicht verbrauchtes Gas des Gaserzeugers in der Dampferzeugungsanlage verbrannt wird, wobei, die Regelung der Generatorgasmenge durch Drehzahländerung des Gebläses erfolgen kann, das dem Gaserzeuger das Gas entnimmt. a. Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaserzeuger (i) und gegebenenfalls die Abgasleitung (6) der Hauptantriebsmotoren Wassermäntel (3 und 8) oder Rohrsysteme aufweisen und daß diese Wassermäntel oder Rohrsysteme durch Rohrleitungen (q. und 9) mit einem höherliegenden Dampfsammelbehälter (5) verbunden sind, der als beheizbarer Kessel ausgebildet ist und eine Feuerkammer (36), einen Gasbrenner (38) und gegebenenfalls Siederohre (37) aufweist. 3. Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen z. B. aus einem Rohrsystem bestehenden Schnellverdampfer, dem das Verdampfungswasser aus den Wasserkammern (3, 8) oder aus den im Gaserzeuger und/oder in der Motorauspuffleitung vorgesehenen Rohrsystemen zugeführt wird und der durch die heißen Motorabgase und von den Motoren nicht verbrauchtem Generatorgas beheizt wird. q.. Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfsammelbehälter (5) im Kamin (35) des Schiffes untergebracht ist. 5. Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in die Feuerkammer (36)@ die Auspuffleitung der Hauptantriebsmaschine (7) einmündet.
DEH147509D 1936-05-09 1936-05-09 Durch Motorabgase beheizte Dampferzeugungsanlage zum Betrieb der Hilfsdampfmaschinen auf durch Generatorgasmotoren betriebenen Schiffen Expired DE685009C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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