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DE684536C - Formschliessvorrichtung fuer Spritzgussmaschinen - Google Patents

Formschliessvorrichtung fuer Spritzgussmaschinen

Info

Publication number
DE684536C
DE684536C DEB178100D DEB0178100D DE684536C DE 684536 C DE684536 C DE 684536C DE B178100 D DEB178100 D DE B178100D DE B0178100 D DEB0178100 D DE B0178100D DE 684536 C DE684536 C DE 684536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
drive
toggle lever
gear
injection molding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB178100D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Gastrow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ BRAUN AKT GES
Original Assignee
FRANZ BRAUN AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ BRAUN AKT GES filed Critical FRANZ BRAUN AKT GES
Priority to DEB178100D priority Critical patent/DE684536C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE684536C publication Critical patent/DE684536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/64Mould opening, closing or clamping devices
    • B29C45/66Mould opening, closing or clamping devices mechanical
    • B29C45/661Mould opening, closing or clamping devices mechanical using a toggle mechanism for mould clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Formschliecvorrichtung für Spritzgußmaschinen Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Antriebes von Formschließvorrichtungen für Spritzgußmaschinen für wärmeformbare Massen mit Kniehebel- oder Doppelkniehebelantrieb. Dler Antrieb muß so ausgebildet sein, daß er nicht nur das Öffnen und Schließen der Form, sondern auch die Erzeugung des Formschließdruckes ermöglicht. Der Formschließdruck kann bekanntlich gerade beim Spritzen plastischer Massen ganz bedeutende Werte erreichen. Beim Spritzen großer Formen sind 50 000 kg und mehr erforderlich, um die beiden Formhälften zusammenzuhalten.
  • Dler Antrieb der Formschließvorrichtung erfolgt üblicherweise durch einen elektrischen Motor. Die für die Öffnungs- und Schließbewegung erforderliche Leistung ist gering.
  • Trotz dieser an sich geringen Leistung ist jedoch ein verhältnismäßig großer Motor erforderlich, weil der Motor den hoben Schiießdruck bzw. das hierfür erforderliche hohe Drehmoment erzeugen muß. Bekanntlich ist nicht die Leistung, sondern die Größe des Drehmomentes ausschlaggebend für die Abmessungen des Motors.
  • Da es auf die Geschwindigkeit der Schließbewegung nicht ankommt, so läßt sich die Größe des Motors verkleinern, wenn in bekannter Weise die bewegliche Formhälfte über einen Kniehebel. angetrieben wird, jedoch reicht die hierdurch gegebene Übersetzung für hohe Formschließdrücke nicht aus. Es ist nun bereits für Kniehebelpressen bekanntgeworden, einen Doppelkniehebelantrieb zu verwenden, d. h. den mit der beweglichten Formhälfte verbundenen Kniehebel durch einen zweiten Kniehebel anzutreiben.
  • Dieser Antrieb wird auch bei der Formschließvorrichtung gemäß der Erfindung verwendet. Um jedoch mit einem möglichst kleinen Antriebsmotor auskommen zu können, ist zwischen dem Antriebsmotor und dem: von ihm angetriebenene Hebel eine Über-, setzung eingeschaltet, die einerseits ein gro ein Übersetzungsverhältnis ergibt, andererseits einen gedrängten, raumsparenden Aufbau zuläßt und nur aus wenigen Teilen besteht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Übersetzung nach Art eines an sich bekannten Planetenrädergetreiebes ausgebildet. Sie besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Zahnkränzen mit Innenverzahnung, die sich in der Zähnezahl um ein geringes unterscheiden. Der eine Zahnkranz steht fest, der andere ist mit dem an ; getriebenen Hebel des Kniehebels verhunden. Mit beiden Zahnkränzen stehen Zahnräder in Eingriff, die mit der Motorwelle umlaufen und sich hierbei auf den Zahnkränzen abwälzen, Hierbei findet entsprechend dem Unterschied der Zähnezahlen der beiden Zahnkränze eine Drehung des beweglichen Zahnkranzes statt. Es leuchtet ein, daß bei verhältnismäßig hoher Zähnezahl der beiden Zahnkränze und bei nur geringem Unterschied in den Zähnezahlen sehr große Übersetzungen erreicht werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. 1 einen Schnitt durch den Antrieb des Dniehebels, Abb. 2 eine Seitenansicht der Formschließvorrichtung zum Teil im Schnitt und Abb. 3 eine Ansicht von oben auf die Formschließvorrichtung.
  • In der Zeichnung sind die feststehende Formhälfte mit I, die bewegliche Formhälfte mit 2 bezeichnet. Zur Führung der Formhälften dienen zwei Schienen 3 und 4, die auf dem Tisch 5 des Gußgehäuses 6 aufgeschraubt sind.
  • Dler Antrieb der beweglichen Formhälfte 2 erfolgt durch einen Kniehebel 7, 8. Der Hebel 7 ist mit einer Welle 9 verbunden, die in den Schienen 3, 4 und den Lagerböcke 3a, 4a gelagert ist. Die Hebel 7 und 8 sind durch die Welle 10 miteinander verbunden. Zur Lagerung des Hebels 8 an der beweglichen Formhälfte dient eine weitere Welle 11.
  • Der Autrieb des Nikehebels 7, 8 erfolgt durch einen weiteren Kniehebel, 12, 13. Der Hebel 13 ist ebenfalls auf dem Wellenstück 10 gelagert. Die Lagerung und den Antrieb des Hebels 12 zeigt die Fig. 1. In das Gehäuse 6 ist ein topfartiges Gußstück 14 eingesetzt, das zur Aufnahme des elektrischen Antriebsmotors 15 dient. Die Antriebswelle 16 des Motors 15 ist durch den Boden 17 des Gehäuses 14 hindurchgeführt und in diesem Boden gelagert. Die dem Motor gegenüberliegende Wand des Gehäuses 6 hat einen Steg 19 mit einem angegossenen Flansch 20.
  • IN diesem Flansch ist der Hebel 12 gelagert.
  • Der Hebel 12 besteht aus einem topfartigen Gehäuse 21. Hieran angegossen sind zwei Lageraugen 22, 23 zur Aufnahme einer Welle 24, die zur gelenkigen Verbindung des Hebels 12 mit dem Hebel 13 dient.
  • An das Gehäuse 21 ist ein ringartiger Flansch 25 angegossen. Dieser Flansch ist in dem Flansch 20 des Steges 19 gelagert.
  • Das Übersetzungsgetriebe besteht aus zwei Zahnkränzen 26, 26, 27 mit Innenverzahnung Im Ausfühhrungsbeispiel haben beide Zahnkränze den gleichen Innendurchmesser. Der Zahnkranz 26 ist durch Schrauben 28 fest mit dem Hebel 12, der Zahnkranz 27 ist ebenso durch Schrauben 29 fest mit dem Boden 17 verbunden. Die Zahnkränze unterscheiden sich in ihrer Zähnezahl. Beispielsweise soll der Zahnkranz 27 8I und der Zahnkranz 26 79 Zähne haben.
  • Auf der Welle r6 ist ein Gußstück 30 von G-förmigem Querschnitt autgekeilt. Hierin sind Zahnräderpaare 31, gelagert, die mit den Zahnkränzen in EIngriff stehen. Die Zahl der Zahnräderpaare ist an sich beliebig. Bei einer Drehung der Welle 16 wälzen sich die Zahnräder 31 auf dem feststehenden Zahnkranz 27 ab. Bei gleicher Zähnezahl der Zahnkränze 26 und 27 würde auch der Zahnkranz 26 stillstehien, da er aber eine andere Zähnezahl hat, so kommt eine geringe Drehung dieses Zahnkranzes und damit des Hebels 12 zustande.
  • Wie die gehäuseartige Ausbildung des Hebels 12 zeigt, ist größter Wert darauf gelegt, daß das Getriebe nach außen hin fettdicht und staubldicht abgeschlossen wird. Um diesen Abschltiß sicher zu ! erreichen, ist zwischen dem feststehenden Zahnkranz und dem Teil 21 des beweglichen Hebels 12 eine Dichtun 32 eingefügt. Ferner ist die Welle 16 noch besonders durch die Dichtung 33 abgeschlossen.
  • Um die Bewegung des Kniehebels 12, 13 zu begrenzen ist am Gehäuse 6 ein Anschlag angebracht. Dieser Anschlag besteht aus einer runden, exzentrisch gelagerten Scheibe 43, die durch eine Schraube 44 in beliebiger Stellung festgehalten werden kann. Infolge der exzentrischen Lagerung der Scheibe 43 ist es also möglich, den Anschlag in einfacher Weise zu verstellen. Gegen den Anschlag legt sich der auf der Welle 24 befindliche Ring 42. Um den Stoß beim Anschlag des Ringes 42 am Anschlag zu dämpfein, ist zwischen Ring und Welle 24 ein Gummiring 45 eingelegt.

Claims (1)

  1. Zahnkränzen (26, 27) mit Innenverzahnung von verschiedener Zähnezahl besteht, wobei der eine Zahnkranz (27) mit dem feststehenden Gehäuse, der andere Zahnkranz mit dem angetriebenen Hebel (I2) des Kniehebelantriebes verbunden ist und beide Zahnkränze mit Zahnrädern (3I) in Eingriff; stehen, die mit der Antriebswelle (16) des antreibenden Motors (15) umlaufen.
    PATENTANSPRUCH: Formschließvorrichtung für Spritzgußmaschinen für wärmeformbare Massen mib.
    Kniehebel oder Doppelkniehebelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb' des Kniehebels durch ein an sich be- -kanntes Planetenrädergetriebe erfolgt, das aus zwei nebeneinander angeordneten'
DEB178100D 1937-04-16 1937-04-16 Formschliessvorrichtung fuer Spritzgussmaschinen Expired DE684536C (de)

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DE684536C true DE684536C (de) 1939-11-30

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DEB178100D Expired DE684536C (de) 1937-04-16 1937-04-16 Formschliessvorrichtung fuer Spritzgussmaschinen

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DE (1) DE684536C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000023242A1 (de) * 1998-10-21 2000-04-27 Engel Maschinenbau Gesellschaft Mbh Spritzgiessmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000023242A1 (de) * 1998-10-21 2000-04-27 Engel Maschinenbau Gesellschaft Mbh Spritzgiessmaschine
US6334765B1 (en) 1998-10-21 2002-01-01 Engel Maschinenbau Gesellschaft M.B.H. Injection molding machine having a C-form frame
US6431851B1 (en) * 1998-10-21 2002-08-13 Engel Maschinenbau Gesellschaft Mbh Injection moulding machine

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