DE68239C - Apparat zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen - Google Patents
Apparat zum Sättigen von Flüssigkeiten mit GasenInfo
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- DE68239C DE68239C DENDAT68239D DE68239DA DE68239C DE 68239 C DE68239 C DE 68239C DE NDAT68239 D DENDAT68239 D DE NDAT68239D DE 68239D A DE68239D A DE 68239DA DE 68239 C DE68239 C DE 68239C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/234—Surface aerating
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛ&
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Sättigen von Flüssigkeiten mit
Gasen.
Die beiliegende Zeichnung stellt denselben im Längsschnitt dar.
Der Apparat besteht aus einem Behälter A, welcher durch einen Glascylinder B gebildet
wird, der zwischen zwei Calotten C C1 mittelst Schraubenbolzen G eingespannt ist, die leicht
gelöst werden können, so dafs die drei Theile BCC1 zum Zwecke der Reinigung
bequem aus einander genommen werden können. Die untere Calotte C' ist in der
Mitte auf einer Scheibe H angebracht, welche den Fufs des Apparates bildet; sie erhält zwei
Ansatzrohre /1\ von denen das erstere I zum
Einleiten der zu sättigenden Flüssigkeit, wie z. B. Bier dient, während das zweite 71 zum
Ablassen der Flüssigkeit nach der Sättigung benützt wird. . . ·
Die Ansatzröhre I setzt sich in der Mitte des Behälters A in ein verticales Rohr J fort,
das bei J1 durchbrochen ist, so dafs dieser Theil mit dem Innern des Behälters A in Verbindung
ist, und endigt in einen Kopf J", der mit mittlerem Loch K versehen ist. Eine
verticale, mit Gewinde versehene Stange L ist in dem Loch i? verschraubbar; dabei liegt das
untere Ende der Stange L derart, dafs es mehr oder weniger der durch die Durchbrechung
J1 des Rohres J gebildeten Oeffnung J'" nahe liegt, je nachdem diese Stange
mehr oder weniger in das Loch K eingeschraubt wird. Das obere Ende der Stange L
geht durch die obere Calotte C hindurch, wird durch eine Stopfbüchse C" abgedichtet
und endet in ein T-förmiges Querstück, welches eine bequeme und leichte Handhabung
der Stange L ermöglicht. Die obere Calotte C ist aufserdem mit einem Ansatzrohr M versehen,
welches zum Einleiten des zur Sättigung bestimmten, unter Druck stehenden Gases dient,
während ein anderes Ansatzrohr Af1 ein Manometer
M" trägt, welches den Druck im Apparat anzeigt. In Höhe der Oeffnung J'" ist das
Rohr J mit einer horizontalen Scheibe O ausgestattet,
deren Zweck in folgendem beschrieben werden soll.
Die Sättigung vollzieht sich mit der vorbeschriebenen Vorrichtung in folgender Weise:
Das Sättigungsgas wird mit einem Druck von etwa ι Atmosphäre durch das obere Ansatzrohr M
und die zu sättigende Flüssigkeit durch das untere Rohr I unter merklich höherem Druck
(etwa i,3 Atmosphäre) als das Sättigungsgas dem Cylinder B zugeführt. Das Bier oder die andere
zu sättigende Flüssigkeit, welche in dem Rohr / hochsteigt, trifft mit Druck gegen das Ende
der Stange L, wodurch eine Zerstäubung der Flüssigkeit eintritt, so dafs diese gegen die
innere Fläche der Calotte C geschleudert und noch mit ausreichender Kraft auf die Scheibe O
zurückgeworfen
wird, um von hier wieder
hochzuspritzen, niederzufallen und sich als
Flüssigkeit in dem unteren Theil des Behälters zu sammeln.
Infolge der Zerstäubung der Flüssigkeit in dem oberen Theil des Behälters A, wo das
Sättigungsgas unter Druck eingeleitet wird, gelangen alle Theile dieser Flüssigkeit in innige
Berührung mit dem Gas und sättigen sich in vollkommener Weise. Der Sättigungsgrad kann
nach Wunsch geändert werden; es genügt, den Druck, unter welchem das Sättigungsgas eingeleitet
wird, zu erhöhen oder zu vermindern, wobei in demselben Mafse auch der Druck
auf die zu sättigende Flüssigkeit erhöht oder verringert wird.
Die Vorrichtung arbeitet ununterbrochen;
die Abstellung erfolgt in einfachster Weise durch Schliefsen des Hahnes der Abzugsleitung
für die gesättigte Flüssigkeit.
Die verschiedenen Anschlufsrohre erhalten Hähne, um die Handhabung der Vorrichtung
zu erleichtern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Sättigen von Flüssigkeiten, z. B. Wasser, Bier oder dergleichen, mit Gasen, gekennzeichnet durch ein verticales, mit Durchbrechung (J'") versehenes Rohr (J), durch eine in diesem Rohr geführte Stange (L) und eine Scheibe (O), die derart zusammenwirken, dafs eine durch das Rohr (J) unter Druck eingeführte Flüssigkeit durch den Anprall an die Stange (L) in zerstäubtem Zustande gegen- den Deckel des Apparates geschleudert wird, auf die Scheibe (O) zurückfällt und nach erneuter Vertheilung durch letztere von ihr durch das im Apparat ebenfalls unter Druck befindliche Sättigungsgas herabfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE68239C true DE68239C (de) |
Family
ID=341796
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT68239D Expired - Lifetime DE68239C (de) | Apparat zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE68239C (de) |
-
0
- DE DENDAT68239D patent/DE68239C/de not_active Expired - Lifetime
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