DE6808217U - Zeigergetriebe fuer uhrwerke - Google Patents
Zeigergetriebe fuer uhrwerkeInfo
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B19/00—Indicating the time by visual means
- G04B19/02—Back-gearing arrangements between gear train and hands
Landscapes
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- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
8 MÜNCHEN 22
isii. β · xai>svos ■*«5so, «esie»
A 41968 22. November 1968
Dr. EM/Bx
Firma GEBRÜDER JUNGHANS GMBH, 723 Schramberg / Wttbg.,
Geißhaldenstraße
Zeigergetriebe für Uhrwerke
Die Erfindung bezieht sich auf Uhrwerke für Wand- und Tischuhren der Bauart mit "Sekunde aus der Mitte", deren Welle rückwärts in
der Rückplatine und vorne in der durchbohrten Minutenwelle gelagert ist und betrifft die Ausbildung des Zeigergetriebes. Insbesondere soll die Erfindung
Anwendung finden bei elektrischen Batterieuhrwerken. Bei diesen kann die Antriebs- und die Gangregler-Baugruppe verhältnismäßig klein
gegenüber den bei den Federzuguhren benötigten Abmessungen gebaut werden,
so daß auch die Gestellweite klein wird und damit der Abstand der Lager einer beiderends gelagerten Welle. Die Größe und das Gewicht der
Zeiger, ebenso der aus der Vorderplatine vorspringenden, das Zifferblatt
durchsetzenden Wellenteile ist aber durch Form und Größe der Gehäuse gegeben. Bei geringer Gestellweite, wie sie insbesondere den Batterieuhrwerken
eigen ist, macht sich daher die Zapfenluft am Ende der Zeigerwellen stark bemerkbar, indem die Zeiger nicht mehr in planparalleler Ebene zum
Zifferblatt umlaufen und außerdem die Lagerstelle in der Vorderplatine erhöhtem Verschleiß unterworfen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beheben, was dadurch gelingt, daß die Minutenwelle an ihrem Schaft in
einem vorn aus der Vorderplatine vorspringenden Rohrstutzen gelagert wird und das Stundenrohr seinerseits teils auf diesem Rohrstutzen, teils
auf dem aus ihm heraus ragenden Ende der Minutenwelle. Je nach Fertigungsart und Werkstoff der Vorderplatine kann der Rohrstutzen einstückig
an diese angeformt werden, kann aber auch als besonderer Automatendrehteil in sie eingenietet sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels«aus der
Zeichnung und den Schutzansprüchen.
Die Zeichnung zeigt in stark vergrößertem Maßstab eine seitliche Schnittansicht durch das Zeigergetriebe eines Batterieuhrwerkes
wie es für Wand- und Tischuhren bestimmt ist.
Das auf der Zeichnung dargestellte Uhrwerk besteht im wesentlichen
aus der rückwärtigen Platine 11, der Vorderplatine 12, beide zusammengehalten durch Gestellpfeiler 13, der als ganzes mit 14 bezeichneten
Gangreglerpartie und dem ebenfalls als ganzes mit 15 bezeichneten Zeigergetriebe, dessen Aufbau nunmehr im einzelnen beschrieben wird:
Voraussetzungsgemäß handelt es sich hier um ein Uhrwerk mit sogenannter Sekunde aus der Mitte. Die Sekundenzeigerwelle 16 ist mit ihrem
rückwärtigen Zapfen 16a in der Hinterplatine 11 gelagert; 16b ist das Sekundentrieb,
17a/17b Zwischenräder, die zum Minutenrad 18a führen, dessen Minutentrieb 18b mit dem Wechselrad 19a kämmt, während das
Wechselradtrieb 19b in Eingriff mit dem Stundenrad 20 steht. Der nach vorn weisende Teil der Sekundenwelle 16 ist in dem bei 18c rohrförmig
verlängerten, axial durchbohrten Minutentrieb 18b in den Steinfuttern 21 und 22 gelagert. Auf das Vorderende 16c der Sekundenwelle wird der
(nicht gezeichnete) Sekundenzeiger aufgesteckt. Das Minutentrieb 18 ist
nicht unmittelbar in der Vorderplatine 12 gelagert, sondern mittelbar, in dem in die Vorderplatine der Rohrstutzen 23, der dazu mit einem Bund
23a versehen ist, eingenietet ist. Der Rohrstutzen 23 stützt die Verlängerung 18c des Minutentriebes 18b auf einer Länge, die ein Vielfaches der
Stärke der Vorderplatine 12 beträgt, wodurch eine ungünstige Auswirkung der Lagerluft an der Lage der Zeiger zum Zifferblatt verhindert wird.
Zugleich dient der Rohrstutzen 23 zur Lagerung des rückwärtigen Abschnittes des Stundenrohres 20a, während die vordere Hälfte des Stundenrohres sich
auf der Rohrverlängerung 18c des Minutentriebes 18b führt. Auch für den Stundenzeiger ist damit die genaue Zentrierung zum Zeigerwellenloch in
dem (nicht gezeichneten) Zifferblatt gewährleistet, ebenso sein planparalleler
Lauf rann Zifferblatt und den anderen Zeigern.
Während bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel der Lager-Rohrstutzen
23 als besonderer Drehteil in die Vorderpla^ine 12 eingenietet ist, kann er mit dieser einteilig hergestellt werden, beispielsweise
dann, wenn die Vorderplatine aus einem Kunststoff geformt wird.
Die Lagerung der Sekundenwelle 16 in Steinfuttern 21 und 22
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in der axialen Durchbohrung des Minutentriebes 18b, 18c hat den Vorteil,
daß die hierdurch bedingte verhältnismäßig weite Bohrung fertigungstechnisch einfach herzustellen ist.
Claims (1)
- ti ·I I»III I I I I* · ftI · I• · Il ■I Il It · IlSCHUTZANSPRÜCHE1» Zeigergetriebe für Uhrwerke von Wand- und Tischuhren mitSekunde aus der Mitte deren Welle rückwärts in der Rückplatine und vorne in der durchbohrten Minutenwelle gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Minutenwelle (18b/18c) an ihrem Schaft in einem vorn aus der Vorderplatine (13) vorspringenden Rohrstutzen (23) gelagert ist, und das Stundenrohr (20a) teils auf diesem Rohrstutzen (23) teils auf der aus ihm herausragenden Minutenwelle (18c).2. Zeigergetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lager-Rohrstutzen für die Minutenwelle (18b, 18c) und das Stindenrohr (20a) an die Vorderplatine (12) einteilig angeformt ist.3. Zeigergetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrstutzen (23) der mit einem Aufsitzbund (23a) für das Stundenrad (20) versehen ist, in die Vorderplatine (12) eingenietet ist.Zeigergetriebe nach einem oder mehreren der vorhergehenden1 )111) '1)1III It» t · f ·Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundenwelle (16) in besonderen Lagerfuttern (21, 22) in der axial durchbohrten Minutenwelle (18c) gelagert ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19686808217 DE6808217U (de) | 1968-11-22 | 1968-11-22 | Zeigergetriebe fuer uhrwerke |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19686808217 DE6808217U (de) | 1968-11-22 | 1968-11-22 | Zeigergetriebe fuer uhrwerke |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE6808217U true DE6808217U (de) | 1969-08-21 |
Family
ID=6595980
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19686808217 Expired DE6808217U (de) | 1968-11-22 | 1968-11-22 | Zeigergetriebe fuer uhrwerke |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE6808217U (de) |
-
1968
- 1968-11-22 DE DE19686808217 patent/DE6808217U/de not_active Expired
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