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DE679934C - Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm - Google Patents

Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm

Info

Publication number
DE679934C
DE679934C DED71304D DED0071304D DE679934C DE 679934 C DE679934 C DE 679934C DE D71304 D DED71304 D DE D71304D DE D0071304 D DED0071304 D DE D0071304D DE 679934 C DE679934 C DE 679934C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
drive
pendulum
support
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED71304D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dortmunder Union Brueckenbau AG filed Critical Dortmunder Union Brueckenbau AG
Priority to DED71304D priority Critical patent/DE679934C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE679934C publication Critical patent/DE679934C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/10Travelling bridges, i.e. roller bridges; Sliding bridges; Rotary cylinder bridges, i.e. rotating about longitudinal axis to invert and raise the road

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Antrieb für Kipprollbrücken mit Rückarm Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb .für Kipprollbrücken mit Rückarm, d. h. auf Brücken, die zwecks Freigabe der überbrückten Öffnung erst um ein mittleres Auflager kippen und anschließend etwa waagerecht unter die anschließende feste Fahrbahn verschoben werden. Diese Bewegung der Brücke wird durch entsprechende Führung eines als Gegengewicht wirkenden Brückenrückarmes geleitet. In die Verkehrslage wird diese Brücke durch Maschinenkraft hochgezogen-Bei bekannten Vorschlägen für Kipprollbrücken ist je eine besondere Vorrichtung für das Kippen der Brücke als auch für deren Verschieben notwendig. So sind z. B. Brükken bekannt, die zwei Arten von Stützpendeln aufweisen, von denen jeder seinen eigenen Antrieb besitzt. Der hintere, auf einem, Wagen angeordnete Antrieb weist eine Spindel auf, an der das hintere Brückenende heruntergezogen wird. Als Drehpunkt für die Brücke dient ein zweiter Wagen, der auch den Antrieb für die Vor- und Rückwärtsbewegung der Brücke trägt. Die auf diesen Wagen angeordnete Stütze, führt lediglich eine mit der Drehbewegung der Brücke begrenzte Winkelbewegung aus.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß bei einem Antrieb für Kipprollbrücken mit Rückarm am Ende des Rückarmes ein oder mehrere Stützpendel angelenkt sind, deren Enden in Führungsbahnen geführt sind. Die Führungsbahn für das obere Stützpendelende verläuft an ihrem der Brückenöffnung zugewandten Ende zwecks Erzeugung der Kippbewegung in lotrechter Richtung, während der übrige, die Längsbewegung der Brücke steuernde Teil der Führungsbahn waagerecht oder schwach geneigt angeordnet ist. Das untere Stützpendelende ist auf einer geradlinigen oder angenähert geradlinigen Bahn geführt und mit der Antriebsvorrichtung verbunden.
  • An dem unteren Stützpendelende kann eine Kraft zwangsscblüssig, z. B. in Form eines .endlosen Bandes oder eines Zug- oder Druckmittels., ausgeübt werden.
  • Ferner kann an dem unteren Stützpendelende ein einsträngiges Zugmittel angeschlossen sein. Bei Selbstsperrung des Stützpendels in der Verkehrslage der Brücke ist ein Gegengewicht oder eine Feder oder ein ähnlicher Kraftspeicher angeordnet.
  • Der Antrieb nach der Erfindung weist den Vorteil auf, daß er einfach ausgebildet ist. Alle Teile können kräftig ausgeführt werden, sind also widerstandsfähig, leicht zu warten und leicht auswechselbar. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Kraft zur Ausführung der verschiedenen Bewegungen der Brücke nur an einer Stelle angreift und daß die Brücke durch eine einzige Vorrichtung vorgeschoben und auch gekippt wird.
  • Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dar. gestellt.
  • Abb. 1, q., 5, 6 und 7 stellen Längs- bzw. Teillängsschnitte durch ,eine Kipprollbrücke mit Antriebsvorrichtung nach der Erfindung dar.
  • Abb.2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i, und Abb.3 stellt einen Querschnitt nach der Linie I-I der Abb. i dar.
  • In die Brücke i ist das Gegengewicht 2 eingebaut. An der Brücke i sind die Achsen 3 (s. Abb. 3) mittels Bleche q. befestigt. Die Lenker 5 sind mit ihrem oberen Ende gelenkig an die Achsen 3 angeschlossen. Auf den Achsen 3 drehen sich die Führungsrollen. 6, welche in Führungsbahnen 7 eingreifen. Die Lenker 5 sind mit ihrem unteren Ende an Führungswagen 8 gelenkig angeschlossen, die sich auf Führungsbahnen 9 bewegen. An den Wagen 8 sind die Antriebszugteile io befestigt, die zu Winden ii führen (s. Abb. i und 7). Auflagerstellen der Brücke i sind noch die Kipprollen 12 und die vorderen A.uilager 13. An den Brückenrückarm schließt sich die feste Brückenkellerdecke 14. an.
  • Während in Abb. i das Zugglied io einsträngig vorgesehen ist, ist in Abb. q. ein endloses Zugglied io angenommen. In der Abb. 5 ist 15 eine Federvorrichtung mit einer Federstange 16. In der Abb. 6 ist eine Gewichtsvorrichtung dargestellt, die aus einem Gewicht 17 und Stangen 18 und i9 besteht. Das Gewicht 17 bewegt sich in Führungsbahnen 20. Die Stange i9 ist in Rollen 21 geführt.
  • An der Brücke i können besondere Führungsschienen angebracht werden, die parallel mit der Brückenunterkante verlaufen oder auch geneigte Laufflächen haben können.
  • Die Brücke i ruht in der Verkehrslage auf drei Stützen, die gebildet werden durch die Lenker 5 bzw. die Wagen 8, die auf den Schienen 9 stehen, des weiteren durch die Kipprollen 12 und schließlich durch die vorderen Auflager 13. Die Lenker 5 können, wenn die Brücke i in der Verkehrsstellung steht, eine genau. lotrechte (Abt. i ) oder auch eine nach beiden Seiten abweichende Stellung einnehmen (Abt. 5 und 7): Im ersten Falle treten an den Führungswagen 8 keine Horizontalkräfte auf, wie in Abb. i die mit vollen Strichen ausgezogene Lenkerstellung zeigt. In diesem Falle gehen alle lotrechten Kräfte unmittelbar durch- die Lenker 5 und die Führungswagen 8 in die Führungsschienen 9. Bei der Schrägstellung der Lenker 5 treten an den Führungswagen 8 Horizontalkräfte auf, wie in Abb. i die gestrichelt dargestellte Lage des Lenkers 5 zeigt. Ferner zeigt dies die Abb.7. Diese Horizontalkräfte werden durch Zugglieder i o aufgenommen, welche von den Windwerken i i aus bewegt werden. Die entgegengesetzte .Schräglage der Lenkers zeigen die Abb. 5 und 6. In dieser Lage sind die Zugglieder i o entlastet. Die Führungswagen 8 legen sich dabei an Anschläge 16 in Abb. 5 oder i9 in Abb. 6.
  • Soll nun die Brücke i aus ihrer Verkehrslage in die zurückgezogene Stellung (vgl. Abb. i und q.) gebracht werden, so ist nur erforderlich, daß die Lenker 5 in eine genügend große Neigung in Richtung der Führungsbahnen 7 und 9 gebracht werden. Da der Schwerpunkt der ganzen Brücke zwischen dem Gegengewicht 2 und den Kipprollen 12 liegt, wird auf die Lenker 5 dann ein Druckausgeübt, der die Wagen 8 auf den Führungsbahnen 9 weiterschiebt. Die Brücke i kommt somit zum Kippen und rollt im weiteren Verlauf über die Kipprollen 12 und, geführt durch die Führungsrollen 6, bis in ihre Endlage ab. Der Antrieb i i kann dabei von der ablaufenden Brücke durchgedreht werden oder auch ausgeschaltet sein. Soll die Abrollgeschwindigkeit der Brücke geregelt werden, so kann der Antrieb 11 eingeschaltet bleiben und in diesen eine der bekannten Vorrichtungen eingebaut werden, die die Geschwindigkeit regeln. Das Hochziehen der Brücke erfolgt in einfachster Weise durch Vorwärtsbewege:n der Wagen 8 so lange, bis die Lenker 5 wieder lotrecht oder nahezu lotrecht stehen. Falls die Lenker 5 in der Verkehrslage der -Brücke i ,eine Stellung nach Abb. 5 oder 6 einnehmen, ist es erforderlich, mit einer äußeren Kraft die Lenker 5 über die lotrechte Lage hinweg in die entgegengesetzte Schräglage zu bringen, um das Übergewicht der Brücke wirken zu lassen. Nach Abb.5 wird dies durch eine Bedexkraft hervorgerufen, die wirksam ist, wenn die am Wagen 8 angreifende Antriebskraft aufgehoben wird. Die Feder 15 übt dann über den Anschlag 16 einen Druck auf den Wagen 8 aus, der so groß ist, daß die erforderliche Schräglage der Lenker 5 erreicht wird. Die gleiche Wirkung wird nach Abb. 6 durch ein Gewicht 17 erzielt, welches in Bahnen 2o geführt ist und über die Stangen 18 und 19 auf den Wagen 8 einwirkt. Die Stange 19 ist in Rollen 21 geführt. Die Form der Bahnen 2o kann -so gewählt werden, daß die Vorschubkraft der Stange i9 in jeder Lage so groß wird wie der Widerstand an den Wagen B.
  • Die Laufbahn der Stützpendelwagen kann auch geneigt oder gekrümmt sein. Wesentlich für die Erfindung ist es in jedem Falle, daß für den Vorschub und die Kippbewegung der vorgeschobenen Brücke nur dieselbe Antriebsvorrichtung verwendet wird, die auf die Stützpendel am Rückarm der Brücke einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antrieb für Kipprollbrücken mit Rückarm, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Rückarmes ein oder mehrere Stützpendel (5) angelenkt sind, deren Enden beiderseits in Führungsbahnen geführt .sind. Die Führungsbahn (7) für das obere Stützpendelende verläuft an ihrem der Brückenöffnung zugewandten Ende zwecks Erzeugung der Kippbewegung in lotrechter Richtung, während der übrige, die Längsbewegung der Brücke steuernde Teil der Führungsbahn waagerecht oder schwach geneigt angeordnet ist. Das untere Stützpendelende ist auf einer geradlinigen oder angenähert geradlinigen Bahn (9) geführt und mit der Antriebsvorrichtung verbunden. z. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an dem unteren Stützpendelende zwangsschlüssig ausgeübte Kraft, z. B. in Form eines endlosen Bandes (io) oder eines Zug- und Druckmittels. 3. Antrieb nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an dem unteren StÜtzpendelendekraftschlüssig ausgeübte Kraft, z. B. in Form eines einsträngigen Zugmittels. Bei Selbstsperrung des Stützpendels in der Verkehrslage der Brücke ist ein Gegengewicht (17) oder eine Feder (15) oder ein ähnlicher Kraftspeicher vorgesehen.
DED71304D 1935-10-19 1935-10-19 Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm Expired DE679934C (de)

Priority Applications (1)

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DED71304D DE679934C (de) 1935-10-19 1935-10-19 Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm

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DED71304D DE679934C (de) 1935-10-19 1935-10-19 Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm

Publications (1)

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DE679934C true DE679934C (de) 1939-08-18

Family

ID=7060793

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DED71304D Expired DE679934C (de) 1935-10-19 1935-10-19 Antrieb fuer Kipprollbruecken mit Rueckarm

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DE (1) DE679934C (de)

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