[go: up one dir, main page]

DE676865C - Composite electrical insulating body - Google Patents

Composite electrical insulating body

Info

Publication number
DE676865C
DE676865C DE1930676865D DE676865DD DE676865C DE 676865 C DE676865 C DE 676865C DE 1930676865 D DE1930676865 D DE 1930676865D DE 676865D D DE676865D D DE 676865DD DE 676865 C DE676865 C DE 676865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating body
insulator
individual parts
joint
body according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930676865D
Other languages
German (de)
Inventor
Paul Paschen
Hans Ritter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE676865C publication Critical patent/DE676865C/en
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC
    • H01F38/28Current transformers
    • H01F38/30Constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

Zusammengesetzter elektrischer Isolierkörper Die Erfindung betrifft einen aus für sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzten Isolierkörper, insbesondere aus keramischem Material, für elektrische Apparate, der mit besonderem Vorteil beispielsweise zur Kapselung der Wicklung vom masse- und Ölfreien Hochspannungsmeßwandlern verwendet werden kann.Composite Electrical Insulator The invention relates to an insulating body assembled from individually completed individual parts, in particular made of ceramic material, for electrical apparatus, with special Advantage, for example, for encapsulating the winding of mass and oil-free high-voltage transducers can be used.

Man hat vorgeschlagen, keramische Isolierkörper aus einzelnen für sich geformten Rohkörpern unter Einbringung von Glasur- oder Schlickermasse zwischen den Stoßfugen zusammenzusetzen und die zusammengesetzten Körper als Ganzes zu brennen. Für die Herstellung von elektrischen Apparaten mit in keramischen Isolierkörpern eingekapselten aktiven Teilen, z. B. isolierten Wicklungen oder lamellierten Eisenkernen, eignet sich dieses Verfahren nicht, weil die meist temperaturempfindlichen aktiven Teile dann den Brennprozeß mitmachen müßten. Das Verfahren hat aber auch noch andere Mängel. Es wird nur die Herstellung der Rohkörper durch Zusammensetzung aus einzelnen Teilen erleichtert, die Schwierigkeiten beim Brennprozeß bleiben aber die gleichen, auch wird meist die Stelle, an der die Rohkörper zusammenstoßen, elektrisch und mechanisch wesentlich weniger widerstandsfähig sein als die übrigen Stellen, und wenn schließlich bei der Herstellung nicht besondere Sorgfalt aufgewendet wird, neigt der zusammengesetzte Körper beim Brennen zu Rißbildungen an der Stoßfuge.It has been proposed to use individual ceramic insulators for formed raw bodies with the introduction of glaze or slip mass between assemble the butt joints and burn the assembled bodies as a whole. For the production of electrical devices with ceramic insulators encapsulated active parts, e.g. B. insulated windings or laminated iron cores, This method is not suitable because the mostly temperature-sensitive active ones Parts then have to take part in the burning process. But the process also has others Defects. It is only the production of the raw body by assembling it from each other Sharing is easier, but the difficulties in the burning process remain the same, also is usually the point at which the raw bodies collide, electrical and mechanically much less resistant than the other places, and if, after all, special care is not taken during manufacture, the composite body tends to crack at the butt joint when it is fired.

Wird als Isoliermaterial mit härtbarein Kunstharz getränktes Faserstoffmaterial verwendet, so kann nach bekannten Vorschlägen der Isolierkörper aus einzelnen Faserstoffwickeln oder -bändern zusammengesetzt werden, indem man entweder mehrere Faserstoffbahnen unter überlappung oder Versetzung ihrer Bänder in den einzelnen Schichten gemeinsam aufwickelt, die für sich gewickelten oder gestapelten Faserstoffkörper unter Einbringung von härtbarem Kunstharz an den Stoßfugen zusammensetzt und den Körper als Ganzes dem üblichen Härtungsprozeß unterwirft. Auch bei diesem Verfahren wird nur die Herstellung der Rohkörper erleichtert, die Schwierigkeiten beim Durchhärten des zusammengesetzten Gesamtkörpers sind aber die gleichen oder sind noch größer, als wenn man den Körper aus einem einheitlichen Faserstoffwickel oder -stapel herstellen würde, weil dieselben großen geheizten Preßfo:rmen nötig sind und große Sorgfalt aufgewendet werden muß, daß das beim Härtungsvorgang weich werdende Kunstharz sich gleichmäßig im Preßkörper verteilt und vollständig die Stoßfugen ausfüllt. Bei der Herstellung von elektrischen Apparaten mit in Isoliermaterial eingekapselten Teilen würde sich noch die weitere Schwierigkeit ergeben, daß die oft druckempfindlichen Teile; z. B. isolierte W icklungen, lamellierte Eisenkerne, dem vollen' Preßdruck beim Härtungsprozeß standhalten# müßten, wenn sie nicht durch besondere widerstandsfähige Einlegeteile von diesem Druck entlastet werden können. Ist die Isolierkapsel aber fast vollständig geschlossen, so ist das Einlegen und Wiederherausnehmen dieser Teile praktisch unmöglich.Used as insulating material with curable fiber material soaked in synthetic resin used, the insulating body can be made from individual fiber rolls according to known proposals or tapes can be assembled by using either several fibrous webs with overlapping or misalignment of their ligaments in the individual layers together winds up the for itself wound or stacked fibrous material body with introduction composed of curable synthetic resin at the butt joints and the body as a whole subjected to the usual hardening process. Even with this method, only the production the raw body eases the difficulties in hardening the composite Whole body but are the same or are even bigger than if one were the body would produce from a uniform fiber roll or pile because the same large heated press molds are necessary and great care must be taken, that the synthetic resin, which becomes soft during the hardening process, is uniformly in the pressed body distributed and completely fills the butt joints. In the production of electrical Apparatus with parts encapsulated in insulating material would be even further Difficulty arise that the often pressure-sensitive parts; z. B. isolated windings, Laminated iron cores that have to withstand the full pressure during the hardening process, if it is not relieved of this pressure by means of specially resistant inserts can be. But if the isolation capsule is almost completely closed, that is it It is practically impossible to insert and remove these parts.

Ferner ist vorgeschlagen worden, Isolierkörper aus einzelnen für sich fertiggestellten Teilen zusammenzusetzen und sie mechanisch beispielsweise durch treibenden Kitt zu verbinden. In diesem Fall müssen die Kittfugen so verlegt werden, daß sie praktisch in ihrer Längsrichtung elektrisch nicht beansprucht sind oder überhaupt außerhalb des elektrisch beanspruchten Teils der Gesamtisolation liegen. Auch hat man angeregt, Isolierkörper aus labyrinthartig ineinandergreifenden Einzelteilen zusammenzusetzen; um für die Stoßfuge eine genügend große Länge, die möglichst größer sein soll als die Überschlagslänge in Luft, zu erhalten. Dadurch ergeben sich aber verwickelte Formen für die Einzelteile; auch besteht die Gefahr, daß sich diese Teile beim Brennen verziehen und dann nicht mehr richtig ineinanderpassen. An der Stoßstelle ergibt sich eine Anhäufung von Isoliermaterial, die bei einheitlichen Isolierkörpern nicht erforderlich wäre: Es ist auch bekannt, Isolierkörper unter Bildung von kegelförmigen, tassenförmigen o: dgl. Stoßfugen aus Einzelteilen zusammenzusetzen und die Fuge mit Öl oder einer Vergußmasse auszufüllen. Ferner kann man die Einzelteile durch Zwischenschaltung einer von Öl oder Vergußmässe ausgefüllten Kammer zu einem Isolierkörper ergänzen oder schließlich sämtliche Teile des Isolierkörpers unter 01 oder Isoliermasse anordnen, die dann von selbst die Fügen zwischen den Einzelteilen ausfüllt. Diese Anordnungen leiden aber an einem oder mehreren der folgenden Mängel. Man ist entweder an die Anordnung des Isolierkörpers unter Öl oder Isoliermasse gebunden, kann ihn also nicht für sogenannte trockenisolierte Apparate verwenden; oder man mu.ß das bei Temperaturänderungen arbeitende flüssige oder breiige- Füllmittel dicht abkapseln, um ein Ausfließen des Füllmittels bzw. ein Einsaugen von Luft und Feuchtigkeit zu verhüten. Eine dichte Kapselung läßt sich aber besonders dann, wenn zur-Abkapselung beispielsweise Metallfassungen, Zwingen o. dgl. verwendet werden, schon wegen der verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten des Metalls und des Isolierkörpers praktisch nicht erzielen: Auch sind besondere Mittel erforderlich, um den Einzelteilen einen festen mechanischen Zusammenhalt zu geben. Soweit für diese Zwecke Metallteile verwendet werden, treten wegen der verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten wieder die gleichen Schwierigkeiten auf wie bei der Verwendung von Metall zur Abkapselung der Füllräume. Erfahrungsgemäß haben auch die Grenzflächen zwischen dem festen Isolierstoff und der Füllmasse meist geringere elektrische Festigkeit als die einzelnen Isolierstoffe selbst. An diesen Grenzflächen scheidet sich leicht aus dem Füllmittel im Laufe der Zeit austretendes Gas in Form kleiner Bläschen ab. Dadurch wird die elektrische Festigkeit der Grenzfläche noch weiter beeinträchtigt. Schon das vollständige Ausfüllen derFugen beim Einbringen des Füllmittels ist; auch wenn es im ff'äkriüm vorgenommen wird, sehr schwierig. Meist bleiben kleine Luftkammern zurück, die den Durchschlag erleichtern: oder durch Glimmen vorbereiten. Wird zur Ausfüllung der Fugen oder Kammern eine erstarrende Masse verwendet, so treten diese Schwierigkeiten in noch viel höherem Grade auf. Auch löst sieh bei Temperaturschwankungen leicht die erstarrte Füllmasse von den Stoßflächen der Einzelteile ab. Es bilden sich dann Luftspalte, die ahne weiteres durchgeschlagen werden. Um die schwache Fuge elektrisch zu entlasten, muß man die spezifische elektrische Beanspruchung pro Längeneinheit der Fuge durch entsprechende Vergrößerung der Fugenlänge herabdrücken. Die Fuge muß also schräg, winkelig oder mit mehrfachem Richtungswechsel, z. B. in Form einer Zickzack-oder Wellenlinie, durch den Isolierkörper laufen, wenn man sie nicht durch vorgeschaltete zusammenhängende Isolierschichten aus festem, breiigem oder flüssigem Dielektrikum elektrisch entlasten will. Soll die Stoßfuge auch nur annähernd die gleiche elektrische Festigkeit wie die Einzelteile selbst erhalten, so hat man bisher immer wesentlich mehr Isoliermaterial in der Umgebung der Fuge anhäufen müssen als bei einheitlichen Isolierkörpern. Je länger die Fuge ausfiel und je verwickeltere Formen sie erhielt, desto schwerer war es; alle Fugenteile vollständig mit Dielektrikum auszufüllen, und desto größer war die Gefahr, daß flüssiges und breiiges Dielektrikum Gase in der Fuge abschied und festes Dielektrikum sich von den Stoßflächen der Einzelteile ablöste.It has also been proposed to separate the insulating body from each other Assemble finished parts and mechanically, for example, by connecting driving putty. In this case, the putty joints must be laid in such a way that that they are practically not electrically stressed in their longitudinal direction or lie outside the electrically stressed part of the overall insulation. It has also been suggested that insulating bodies be made from individual parts that interlock like a labyrinth assemble; to have a sufficiently large length for the butt joint, which is as large as possible should be than the approximate length in air. But this results intricate shapes for the items; there is also the risk that this Parts warped when burning and then no longer fit together properly. At the Butt joint results in an accumulation of insulating material, which when uniform Insulating bodies would not be required: It is also known to have insulating bodies underneath Formation of conical, cup-shaped or similar butt joints from individual parts and fill the joint with oil or a potting compound. You can also use the individual parts by interposing a chamber filled with oil or potting compound into one Insulator supplement or finally all parts of the insulator under 01 or arrange insulating compound, which then automatically joins between the individual parts fills out. However, these arrangements suffer from one or more of the following shortcomings. One is either to the arrangement of the insulating body under oil or insulating compound bound, so cannot use it for so-called dry-insulated apparatus; or you have to use the liquid or pulpy filler that works with temperature changes encapsulate tightly to prevent the filler from flowing out or air being drawn in To prevent moisture. A tight encapsulation can be especially if for example, metal frames, clamps or the like are used for encapsulation, because of the different thermal expansion coefficients of the metal and the Insulating body is practically impossible to achieve: Special resources are also required to give the individual parts a firm mechanical cohesion. So much for Metal parts used for these purposes occur because of the different coefficients of thermal expansion again presents the same difficulties as when using metal for encapsulation the filling rooms. Experience has shown that the interfaces between the solid insulating material also have and the filling compound usually has a lower electrical strength than the individual insulating materials itself. At these interfaces, the filler easily separates out in the course gas escaping over time in the form of small bubbles. This will make the electrical Strength of the interface is further impaired. Just fill it in completely the joint is during the introduction of the filler; even if it was done in ff'äkriüm becomes very difficult. Most of the time, small air chambers remain, which cause the breakthrough facilitate: or prepare by glowing. Used to fill the joints or Chambers used a solidifying mass, these difficulties arise in still much higher degree. The solidified one also easily dissolves in the event of temperature fluctuations Fill compound from the joint surfaces of the individual parts. Air gaps then form the premonition will be knocked through. To relieve the weak joint electrically, one has to calculate the specific electrical stress per unit length of the joint Press down the corresponding increase in the length of the joint. The joint must therefore be at an angle, angular or with multiple changes of direction, e.g. B. in the form of a zigzag or Wavy line, run through the insulator if it is not connected upstream cohesive insulating layers made of solid, pasty or liquid dielectric want to relieve electricity. Should the butt joint be even approximately the same electrical The strength of the individual parts themselves has always been essential up to now need to accumulate more insulating material in the vicinity of the joint than with uniform Insulating bodies. The longer the joint turned out and the more intricate shapes it got, the harder it was; completely fill all parts of the joint with dielectric, and the greater the risk that liquid and pulpy dielectric gases in the joint parted and solid dielectric separated from the joint surfaces of the individual parts replaced.

Viele dieser Schwierigkeiten würden sich beseitigen lassen, wenn es gelänge; die für sich fertiggestellten Einzelteile, die insbesondere aus keramischem Material bestehen, durch besondere Bearbeitung dieser Flächen, z: B. durch Feinschleifen, derart fein. aufeinander abzustimmen, daß die elektrische Festigkeit der Stoßfuge in der Größenordnung derjenigen der Einzelteile selbst liegt. So könnte man z. B. bei einem Durchfüh.rungsisolator den Stoßflächen der Einzelteile die Form. von Kegelstümpfen geben, deren Höhe etwa gleich der LTberschlagshöhe des Isolators ist, die Einzelteile unter Anwendung der bei Glasstöpseln bekannten Technik aufeinanderschleifen und hierauf die Teile unter Zwischenfügung einer dünnen Fett-, Kittschicht o. dgl. zusammensetzen. Praktisch macht aber die Herstellung solcher verhältnismäßig schräg zur Isolierkörperwand verlaufender Fugen und namentlich das Fernhalten der Luft aus den Fugen große Schwierigkeiten.Many of these difficulties would be eliminated if it were success; the individually completed items, in particular made of ceramic Material, through special processing of these surfaces, e.g. through fine grinding, so fine. on each other tune that electrical strength the butt joint is of the same order of magnitude as that of the individual parts themselves. So could one z. B. in the case of a bushing isolator, the shape of the joint surfaces of the individual parts. of truncated cones, the height of which is approximately equal to the lap height of the insulator is to grind the individual parts together using the technique known from glass stoppers and then the parts with the interposition of a thin layer of grease, putty or the like. put together. In practice, however, the production of these makes them relatively oblique joints running to the insulating body wall and in particular keeping the air away great trouble out of joint.

Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß man die Fuge sowohl in dem elektrisch hochbeanspruchten Teil des Isolators anordnet als auch etwa parallel zum Feld verlaufen läßt, am besten. derart, daß sie etwa senkrecht zur Stoßrichtung und etwa senkrecht zur Isolierkörperwand liegt. Diese Lage der Fuge ist elektrisch günstig, weil in der Feldrichtung die Fuge nicht mit dem anderen Dielektrikum des Isolators in Reihe liegt und weil die Stoßflächen wegen der geringen Ausdehnung leichter feingepaßt und beim Zusammenfügen der Teile sicherer von Luft freigehalten werden können. Mechanisch ergibt sich der Vorteil, daß die Einzelteile leichter hergestellt werden können, weniger der Bruchgefahr ausgesetzt sind und sich auch leichter und feiner abschleifen lassen.According to the invention, these difficulties are avoided in that the joint is arranged in the part of the insulator that is subject to high electrical stress as well as running roughly parallel to the field, ideally. such that they are about perpendicular to the direction of impact and approximately perpendicular to the insulating body wall. These The position of the joint is electrically favorable because the joint does not move in the direction of the field the other dielectric of the insulator is in series and because of the abutting surfaces Due to the small expansion, it is more easily fitted and safer when the parts are joined together can be kept free of air. Mechanically, there is the advantage that the Individual parts can be manufactured more easily, less exposed to the risk of breakage and can also be sanded more easily and finely.

Bei Verwendung derartig zusammengesetzter Isolierkörper für trockenisolierte elektrische Apparate können die Isolierkörper auf einer oder beiden Seiten mit leitenden Belägen versehen werden; die sich auch über die Fugenränder erstrecken oder wenigstens bis in unmittelbare Nähe dieser Ränder heranreichen und mit den voneinander zu isolierenden leitenden Teilen verbunden sind. Dadurch werden die zwischen Isolierkörper und Leiter vorhandenen Lufträume dielektrisch kurzgeschlossen. Auf ein Ausgießen dieser Räume mit Füllmasse kann also verzichtet werden. Man ist auch in der Lage, sehr verwickelte Körper, insbesondere auch keramische Körper, in deren Hohlräume hitze-oder druckempfindliche Teile elektrischer Apparate untergebracht werden müssen, aus einfachen Teilkörpern aufzubauen. Ein umständliches, nachträgliches Einbringen der empfindlichen Teile in den fertigen Isolierkörper wird vermieden, weil diese Teile beim Zusammensetzen zuvor in die entsprechenden Hohlräume eingesetzt werden können. Man ist in der Lage, hochwertiges keramisches Isoliermaterial in viel größerem Umfange als bis jetzt für die Isolation auch verwickelter Teile heranzuziehen: Es ist schon für andere Zwecke das -Planparallelschleifen von Porzellanteilen für aus Zylinderstücken zusammengesetzte, mit öl o. dgl. gefüllte Durchführungsisolatoren vorgeschlagen worden, aber nur zu dem Zwecke, um durch Zwischenlage von ölgetränktem oder zelloniertem Löschpapier einen dichten Abschluß für den ölgefüllten Isolator zu erzielen. Im übrigen war aber bei diesem Isolator wie bei den übrigen bekannten zusammengesetzten Isolierkörpern die Stoßfuge der Einzelteile durch in der Feldrichtung vorgeschaltetes Öl und dicke, den Durchführungsleiter einhüllende Papierwickel elektrisch entlastet.When using such a composite insulating body for dry-insulated Electrical apparatus can have the insulating body on one or both sides with conductive Coverings are provided; which also extend over the edges of the joint, or at least Reach up to the immediate vicinity of these edges and with those to be isolated from one another conductive parts are connected. This eliminates the gap between the insulator and the conductor existing air spaces dielectrically short-circuited. To a pouring out of these spaces with filling compound can therefore be dispensed with. One is also capable of being very involved Bodies, in particular also ceramic bodies, in the cavities of which are heat- or pressure-sensitive Parts of electrical apparatus must be accommodated from simple part bodies build up. A cumbersome, subsequent introduction of the sensitive parts in the finished insulator is avoided because these parts are being assembled can be used beforehand in the corresponding cavities. One is able to high-quality ceramic insulating material in a much larger extent than before to use for the isolation of even tangled parts: it is already for others Purposes of -Plan parallel grinding of porcelain parts for assembled from cylinder pieces, Bushing insulators filled with oil or the like have been proposed, but only too for the purpose of interleaving oil-soaked or zoned blotting paper to achieve a tight seal for the oil-filled insulator. Otherwise was but in this insulator as in the other known composite insulators the butt joint of the individual parts by means of oil upstream in the field direction and thick, the lead-through conductor enveloping paper roll electrically relieved.

Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung erläutert werden.The invention will be explained with reference to the drawing.

Die Fig. i zeigt schematisch einen Stromwandler im Axialschnitt; die Fig. 2 zeigt eine Einzelheit des Isolierkörpers.Fig. I shows schematically a current transformer in axial section; the Fig. 2 shows a detail of the insulating body.

Auf dem mittleren Schenkel des lamellierten Eisenkernes i sitzt die Unterspannungswicklung2 und die in Porzellan gekapselte Oberspannungswicklung 3, deren Anschlußenden durch den Isolator l. herausgeführt sind. Die Porzellankapsel ist aus zwei Teilen 5, 6 mit kegelförmigen Flächen an den Stoßfugen 7, S zusammengesetzt. Die Stoßfuge 7 verläuft im wesentlichen senkrecht zur Stoßrichtung,. Pfeil 9, und parallel zur Feldrichtung, Pfeil io. Auf derInnen-undAußenseite ist- die Porzellankapsel mit elektrisch leitenden, dielektrisch dicht aufsitzenden Belägen i i, 12 versehen, die ebenfalls dielektrisch dicht die Ränder der Stoßfugen überdecken. Die Stoßfuge ist durch dielektrisches Dichtungsmaterial, z. B. durch Paraffin, Asphalt, Harz, Kunstharz o. dgl., ausgefüllt.On the middle leg of the laminated iron core i sits the Low-voltage winding 2 and the high-voltage winding 3 encapsulated in porcelain, their connection ends through the insulator l. are brought out. The porcelain capsule is composed of two parts 5, 6 with conical surfaces at the butt joints 7, S. The butt joint 7 runs essentially perpendicular to the direction of impact. Arrow 9, and parallel to the field direction, arrow io. On the inside and outside is the porcelain capsule provided with electrically conductive, dielectrically tight coverings i i, 12, which also cover the edges of the butt joints in a dielectrically tight manner. The butt joint is by dielectric sealing material, e.g. B. by paraffin, asphalt, resin, Synthetic resin or the like, filled in.

Die Kapselteile 5 und 6 können, wie die rechte Hälfte der Fig. i zeigt, durch eine Presse 13 zusammengehalten werden; statt der Presse können auch Bandagen, Federn, Keile o. dgl. verwendet werden. Auch kann, wie Fig.2 zeigt, zwecks mechanischer Verbindung der beiden Teile, der dielektrisch dichten Stoßfuge 7 eine Fuge id. ,vorgeschaltet werden, die mit Kitt oder einem anderen Bindemittel ausgefüllt ist. Die Wandteile 15, 16 dieser Fuge werden zweckmäßig derart: ausgebildet, daß der Flächendruck des sich beim Festwerden etwas ausdehnenden Kittes 14 Komponenten hat, die die beiden Isolierkörperteile in der Stoßrichtung 9 aufeinanderdrücken. Für Durchführungsisolatoren, die aus einzelnen Zylinderringen zusammengesetzt sind, ist es bekannt, die einzelnen Ringe durch Gewinde und Muttern am Durchführungsleiter zwecks Erzielung eines öl- oder massedichten Abschlusses zusammenzupressen.The capsule parts 5 and 6 can, as the right half of Fig. I shows, held together by a press 13; instead of the press, bandages, Springs, wedges or the like. Can be used. Also can, as Fig.2 shows, for the purpose of mechanical Connection of the two parts, the dielectrically tight butt joint 7 a joint id. , upstream filled with putty or other binding agent. The wall parts 15, 16 of this joint are expediently designed in such a way that the surface pressure of the When some expanding putty solidifies, it has 14 components that the two Press the insulating body parts together in the direction of impact 9. For bushing insulators, which are composed of individual cylinder rings, it is known that the individual Rings through threads and nuts on the bushing conductor for the purpose of achieving an oil or to compress a tight seal.

Claims (1)

PATENTANSPRÜCHE: i. Aus für sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkörper, insbesondere aus keramischem Material, für elektrische Apparate, bei dem die Einzelteile an ihren Stoßflächen mit oder ohne Zuhilfenahme eines Fülldielektrikums derart fein aufeinander abgestimmt sind, daß die elektrische Festigkeit der Stoßfugen in der Größenordnung derjenigen der Einzelteile selbst liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfugen sowohl im wesentlichen parallel zur Feldrichtung verlaufen als auch unmittelbar in dem elektrisch hochbeanspruchten Teil des Isolators liegen. a. Isolierkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Stoßfugen im wesentlichen senkrecht zur Stoßrichtung verlaufen. 3. Isolierkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfugen im wesentlichen senkrecht zur Isolierkörperwand liegen. d.. Isolierkörper nach Anspruch r bis 3, dadurch .gekennzeichnet, däß der Stoßfuge eine den. mechanischen Zusammenhalt der Einzelteile bewirkende Verkttungsfuge zugeordnet ist. 5. Isolierkörper nach Anspruch i bis 4. mit dielektrisch dicht aufgebrachten, leitenden Belägen, die vorzugsweise an die voneinander zu isolierenden Leiter angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet; daß diese Beläge auch die an der Körperoberfläche liegenden Fugenränder überdecken oder wenigstens bis in unmittelbare Nähe dieser Ränder heranreichen. 6. Verwendung von Isolierkörpern nach Anspruch i bis 5 zum Einkapseln von Wicklungen in keramischem Material. 7. Isolierkörper nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kapsel der Wicklung als Fortsatz ein Durchführungsisolator für die Wicklungsanschlüsse angebracht ist und daß vorzugsweise die ganze Isolatoroberfläche mit Ausnahme der Außenfläche des Durchführungsisolators mit einem leitenden Belag versehen ist. B. Isolierkörper nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, däß die Kapsel aus zwei Ringen mit [j-Profil zusammengesetzt ist. PATENT CLAIMS: i. Insulating body composed of self-made individual parts, in particular made of ceramic material, for electrical apparatus in which the individual parts are so finely coordinated at their abutment surfaces with or without the aid of a filler dielectric that the electrical strength of the butt joints is in the order of magnitude of that of the individual parts themselves , characterized in that the butt joints both run essentially parallel to the field direction and also lie directly in the electrically highly stressed part of the insulator. a. Insulating body according to claim i, characterized in that; that the butt joints are essentially perpendicular to the direction of impact. 3. Insulating body according to claim i, characterized in that the butt joints are substantially perpendicular to the insulating body wall. d .. Insulating body according to claim r to 3, characterized .ge characterized that the butt joint is a. mechanical cohesion of the individual parts causing Verkttungsfuge is assigned. 5. Insulating body according to claim i to 4. with dielectrically tightly applied, conductive coverings which are preferably connected to the conductors to be isolated from one another, characterized in that; that these coverings also cover the joint edges lying on the body surface or at least reach into the immediate vicinity of these edges. 6. Use of insulating bodies according to claims i to 5 for encapsulating windings in ceramic material. 7. Insulator according to claim i to 6, characterized in that a bushing insulator for the winding connections is attached to the winding capsule as an extension and that preferably the entire insulator surface with the exception of the outer surface of the bushing insulator is provided with a conductive coating. B. Insulating body according to claim 1 to 7, characterized in that the capsule is composed of two rings with a [j-profile.
DE1930676865D 1930-04-15 1930-04-15 Composite electrical insulating body Expired DE676865C (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE676865T 1930-04-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676865C true DE676865C (en) 1939-06-14

Family

ID=6593994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930676865D Expired DE676865C (en) 1930-04-15 1930-04-15 Composite electrical insulating body

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676865C (en)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69110632T2 (en) Process for the production of insulation of low dielectric stress for high voltage coils with Roebel rods.
DE3025407C2 (en)
CH699023B1 (en) Conductor bar for the stator of a generator as well as methods for its production.
EP0031576B1 (en) Method of casting-in an electrical appliance
DE676865C (en) Composite electrical insulating body
DE496462C (en) Electric induction furnace for melting or treating substances in heat
DE3539691C2 (en)
DE1665075B1 (en) Method of insulating an electrical object
DE677718C (en) Composite electrical insulating body
DE495268C (en) Method for encapsulating counter voltage coils
DE675805C (en) Process for the mechanically strong, oil-tight dielectric combination of the individual parts of multi-part supports or support-like insulators made of ceramic material that collide on the free insulation length of the entire body
DE679226C (en) Henge isolator
DE695506C (en) Process for the production of ceramic multi-pipe ducts
DE518946C (en) Choke coil stored in a holding body made of artificial earth
DE348293C (en) Multi-part support isolator
AT207450B (en) Process for electrical insulation of windings
DE679217C (en) Composite electrical insulating body
CH295499A (en) Process for the production of high-voltage winding insulation for electrical machines.
DE715019C (en) Process for the production of condenser bushings
DE749566C (en) Insulating body for transformers, bushing insulators and other conductor entries, insulating housings or the like from individual parts that are finished for themselves
AT82251B (en) Cap entry insulator.
AT152162B (en) Process for the production of liquid-tight windings for electric motors.
DE955158C (en) High voltage electrical cable
AT148059B (en) Liquid-tight winding for electrical machines.
DE716268C (en) Process for the production of the side insulation of coils with graduated windings for high voltage equipment