DE67467C - Verbindung und Verstrebung von Mauern oder Decken aus Cementdielen mittelst Metallklammern - Google Patents
Verbindung und Verstrebung von Mauern oder Decken aus Cementdielen mittelst MetallklammernInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/38—Connections for building structures in general
- E04B1/41—Connecting devices specially adapted for embedding in concrete or masonry
- E04B1/4178—Masonry wall ties
- E04B1/4185—Masonry wall ties for cavity walls with both wall leaves made of masonry
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Description
KAISERLICHES
ρατενταμτλ!
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, einfache oder doppelwandige Mauern aus hochkantig gestellten massiven oder zellenförmigen
Cementplatten herzustellen und letztere in geeigneter Weise so zu verbinden bezw. zu verstreben,
dafs die ganze Mauer sowohl gegen Zerknicken, als auch gegen Biegung beansprucht
werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist in den Fig. ι bis 12b mein Verband in seiner Anwendung
auf einfache und doppelte verticale Mauern, sowie für flache und gewölbte Decken
dargestellt.
Für einfache Mauern (Fig. 6, 7 und 7 a) besteht mein Verband im wesentlichen entweder:
a) aus hohlen Klammern mit scheibenförmigen Ansätzen (Fig. 6 und 7),' welche in Kerben
der Platten eingelegt werden und dadurch die genaue Zusammenfügung· der Platten, d. h. die
Herstellung einer genau ebenen oder gewölbten Aufsenseite der Mauern erleichtern;
b) aus flachen Klammern mit verdickten oder umgebogenen Enden (Fig. 7a und 7b),
welche in der Längenrichtung der Platten an der Fuge eingelegt werden, wofür in den
Platten dann entsprechende Aussparungen angeordnet sind.
Beim Bauen dieser Mauern werden durch die Klammern Stifte gesteckt und letztere mit
einander mittelst Drahtes oder Flacheisens verstrebt, zum Zwecke, die einzelnen Platten in
ihrer Lage zu einander genau festzuhalten, mindestens so lange, bis der Cementmörtel
vollständig erhärtet ist. Hernach kann diese Verstrebung abgenommen und die Löcher mit
Cement ausgegossen werden. Wenn gewünscht, kann man die Verstrebung auch belassen und
eventuell als Verputzträger verwenden.
Bei doppelwandigen Mauern (Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 8) können zum Verbände zwei Arten
von Klammern angewendet werden:
a) Doppelklammern mit Scheiben von der Art der Fig. 5, deren Enden je zwischen zwei
Scheiben die beiden Mauern fassen und zwischen beiden Mauern ebenfalls mittelst Drahtes oder
Bandeisens andreaskreuzartig verstrebt werden. Wenn diese Mauern als Ganzes transportabel
sein sollen, empfiehlt es sich, unten und oben" Platten zu legen und diese mit dieser Verstrebung
ebenfalls festzuhalten. Bleiben die Mauern an demselben Platze stehen, so kann die
untere Platte erspart und es braucht die obere nicht verstrebt zu werden, da die Reibung
und das Gewicht der darauf liegenden Balken eine genügende Sicherheit bieten. Die zwischen
beiden Wänden befindliche Klammerverstrebung wird belassen.
b) Einfache, doppelte oder im Winkel gebogene Doppelklammern mit verdickten,
scheibenförmigen oder umgebogenen Enden (Fig. 11, 11 a, 11 b, 12, 12a und 12b), die in
der in Fig. 3 und 8 angegebenen Weise verwendet werden, derart, dafs die einen Enden
in die eine Mauer, die anderen in die andere
zu liegen kommen und daselbst eincementirt werden. Je nachdem die Doppelmauer auf
Zerknicken oder auf Biegung (bei Winddruck) beansprucht wird, werden diese Klammern
horizontal oder ■ schräg liegend eingelegt. An den Mauerecken werden die Winkelklammern 11b
bezw. i2b verwendet.
Bei Gewölben, Brücken, Decken u. dergl. werden die Klammern Fig. 11, 11 a, 12 und 12 a
verwendet und dieselben vertical oder schräg liegend eincementirt. Derartige Gewölbe erhalten
bei entsprechender Klammeranordnung eine enorme Festigkeit. Es können die obere und die untere Mauer als Gurtungen, die
Klammern als Füllungstheile, wie bei einer Brücke, betrachtet werden, derart, dafs diese
Gewölbe einen äufserst grofsen Biegungswiderstand leisten, d. h. eine entsprechende Tragfähigkeit
besitzen (Fig. 9 und 10).
Selbstverständlich kann' die Klammeranordnung
noch-1 für die verschiedensten anderen Zwecke verwendet werden, z. B. Kellerbauten,
Kanäle u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einfach- oder mehrwandige Mauern oder Decken aus Cement- oder Gypsdielen, hochkantig gestellter Steinplatten u. dergl., die entweder mittelst hohler, mit Flantschen versehener Metallklammern oder durch Klammern mit verdickten bezw. umgebogenen Enden in der Weise zusammengehalten werden, dafs:a) bei einfachen Wänden durch die Hohlklammern bezw. durch die Löcher in den Klammern mit verdickten Enden Stifte durchgesteckt und diese mittelst Bindedrahtes, Bandeisens oder dergleichen auf einer oder auf beiden Wandseiten verbunden werden;b) bei doppelwandigen Mauern, gewölbten oder geraden Decken die Verbindung der beiden Wände bezw. Decken durch mit verdickten, umgebogenen oder scheibenförmigen Enden versehene Klammern, die je in einer Wand eingemauert und mittelst Drahtes oder Bandeisens zwischen den Wänden mit einander verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DENDAT67467D Expired - Lifetime DE67467C (de) | Verbindung und Verstrebung von Mauern oder Decken aus Cementdielen mittelst Metallklammern |
Country Status (1)
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DE (1) | DE67467C (de) |
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