Claims (2)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verbindung mehrerer nebeneinanderliegender Stäbe, insbesondere zur Befestigung stabförmiger Werkzeuge an Ackergeraten, beispielsweise der Eggenzinken von Gliedereggen. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art dienen zur Verbindung der nebeneinanderliegenden Stäbe entweder Klemmhülsen, die to durch besondere Klemmschrauben festgespannt werden, oder ein Teil der Stäbe ist schraubenförmig gewunden, um auf diese Weise selbst als Befestigungs- oder Verbindungsmittel zu dienen. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, die nebeneinanderliegenden Stäbe durch eine übergezogene mehrgängige Wendelfeder zu verbinden, deren Innendurchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser des die nebeneinander angeordneten Stäbe umschließenden Kreises. Diese Verbindungsart vermittelt bei der Befestigung der Stäbe, insbesondere der Eggenzinken von Gliedereggen, insofern eine neue Wirkung, als die Wendelfeder beim Arbeiten der Egge auf ihre gesamte Länge einseitig radial beansprucht wird, so daß ihre Federung voll ausgenutzt wird. Außerdem lassen sich die Eggenzinken auch in einfacher Weise in der Höhe verstellen. Insofern erweist sich die Verbindung gemäß der Erfindung auch von besonderer Wirkung gegenüber den bekannten Vorrichtungen, bei denen Wendelfedern zur Verbindung von axial zusammenstoßenden Achsen, Stäben o. dgl. mit der Maßgabe verwendet werden, daß die Federn einen etwas kleineren Innendurchmesser haben als die zu verbindenden Teile. An sich ist es bei Ackergeräten bekannt, die Werkzeuge mit ihren stabförmigen Haltern durch eine Klemmverbindung ohne zusätzliche Hilfsmittel zu verbinden und bei der Verwendung einer aufzuschiebenden Hülse vorstehende Teile zur Anlage der Hülse vorzusehen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar bezieht sich das Ausführungsbeispiel auf die Befestigung von Zinken einer Gliederegge. Es handelt sich darum, den Zinkenbügel dauerhaft und doch auswechselbar mit dem Bügel des Eggengliedes zu verbinden und weiterhin darum, nach oben hinausragende Zinkenstümpfe an das Eggenglied anzuschließen, die beim Arbeiten mit der auf den Rücken umgewendeten Egge in Tätigkeit treten sollen. Der Befestigungsvorgang ist hierbei folgender: Die Spannfeder α wird über die vereinigten Enden des Bügelschenkels b und Zinkens c gestreift. Dann wird der am Ende etwas konisch geformte Zinkenstumpf d dazu getrieben, wodurch die Spannfeder Ring für Ring erweitert und unter Spannung gesetzt wird. Der technische Vorteil dieser neuen Spannfederverbindung liegt darin, daß sie, im Gegensatz etwa zu einer Schelle, die umfaßten Teile an vielen Punkten berührt und anpreßt, wodurch die einzelnen Stäbe besonders gut zusammengedrückt und in ihrer Lage festgehalten werden. Die Summe der auftretenden einzelnen Preßdrücke, über die ganze Feder hinweg gemessen, kann sehr groß gewählt werden; trotzdem ist die Aufbringung der Spannfeder mit geringem Kraftaufwand ausführbar, weil durch das Vortreiben des letzten Stabes (oder der letzten Stäbe) jeweils nur ein Ring oder Gang der Spannfeder nach dem andern geweitet und dadurch unter Spannung gesetzt wird. Um ein Längsverschieben der einzelnen Stäbe gegeneinander innerhalb der Spannfeder zu vermeiden, können alle oder einzelne Stäbe des zusammenzupressenden Stabbündels mit Querrillen e versehen werden, deren Abstand der Ganghöhedrahtdurchmesser der Spannfeder entspricht. Die in diese Rillen sich legenden Drähte der Spannfeder werden dann die Längsverschiebung verhindern. 90 Patentanserüche:The invention relates to a device for connecting several rods lying next to one another, in particular for fastening rod-shaped tools to agricultural implements, for example the harrow tines of link harrows. In the known devices of this type, either clamping sleeves are used to connect the adjacent rods, which are tightened by special clamping screws, or some of the rods are helically wound in order in this way to serve as fastening or connecting means themselves. In contrast, the invention consists in connecting the rods lying next to one another by means of a coated multi-turn helical spring, the inner diameter of which is somewhat smaller than the diameter of the circle surrounding the rods arranged next to one another. This type of connection provides a new effect when attaching the bars, especially the harrow tines of link harrows, as the helical spring is subjected to radial stress on one side over its entire length when the harrow is working, so that its suspension is fully utilized. In addition, the harrow tines can also be easily adjusted in height. In this respect, the connection according to the invention also proves to be particularly effective compared to the known devices in which helical springs are used to connect axially colliding axles, rods or the like, with the proviso that the springs have a slightly smaller inner diameter than those to be connected Parts. It is known per se in agricultural implements to connect the tools with their rod-shaped holders by means of a clamp connection without additional aids and, when using a sleeve to be pushed on, to provide protruding parts to abut the sleeve. An embodiment of the invention is shown in the drawing, namely the embodiment relates to the attachment of tines of a link harrow. It is a matter of connecting the tine bracket permanently and yet interchangeably with the bracket of the harrow link and also connecting upwardly projecting tine stumps to the harrow link, which should come into action when working with the harrow turned on its back. The fastening process here is as follows: The tension spring α is slipped over the united ends of the bow leg b and prong c. Then the tine stump d, which is somewhat conically shaped at the end, is driven into it, whereby the tension spring is expanded ring by ring and placed under tension. The technical advantage of this new tension spring connection is that, in contrast to a clamp, for example, it touches and presses the enclosed parts at many points, whereby the individual rods are particularly well pressed together and held in place. The sum of the individual compression pressures that occur, measured over the entire spring, can be selected to be very large; Nevertheless, the application of the tension spring can be carried out with little effort, because by advancing the last rod (or rods) only one ring or thread of the tension spring is widened after the other and thus placed under tension. In order to avoid longitudinal displacement of the individual rods against each other within the tension spring, all or individual rods of the rod bundle to be compressed can be provided with transverse grooves e, the spacing of which corresponds to the pitch wire diameter of the tension spring. The tension spring wires lying in these grooves will then prevent the longitudinal displacement. 90 patent claims:
1. Vorrichtung zur Verbindung mehrerer nebeneinanderliegender Stäbe, insbesondere
zur Befestigung- der Eggenzinken von Gliedereggen, gekennzeichnet durch eine
über die Stäbe geschobene mehrgängige Wendelfeder, deren Innendurchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser des
die nebeneinander angeordneten Stäbe umschließenden Kreises.1. Device for connecting several adjacent bars, in particular
for attaching the harrow tines of link harrows, characterized by a
Multi-turn helical spring pushed over the rods, the inner diameter of which is slightly smaller than the diameter of the
the adjacent bars surrounding the circle.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe Einkerbungen
besitzen, in die sich die Drähte der Feder legen.2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the rods notches
own into which the wires of the spring lay.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 sheet of drawings