DE661989C - Voice for string instruments - Google Patents
Voice for string instrumentsInfo
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- DE661989C DE661989C DEM132588D DEM0132588D DE661989C DE 661989 C DE661989 C DE 661989C DE M132588 D DEM132588 D DE M132588D DE M0132588 D DEM0132588 D DE M0132588D DE 661989 C DE661989 C DE 661989C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
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Description
Stimme für Saiteninstrumente Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Stimme mit angelenktem Hebel für akustische Instrumente, insbesondere für Saiteninstrumente, :durch deren Gebrauch ein Resonanzausgleich für die hohen und tiefen Töne, eine Angleichung des Schalldruckes gegenüber der Luftmasse geschafften rund somit leine gleichmäßige, leichte Ansprache (Einspieldauer) erreicht rund durch die elastische und doch feste Kopplung der beeiden Resonanzflächen ein verbesserter sekundärer Schallstrahler im lnstrumentenköxper geschaffen wird.Voice for stringed instruments The object of the invention relates to a voice with a hinged lever for acoustic instruments, especially string instruments, : through their use a resonance compensation for the high and low tones, a Alignment of the sound pressure with respect to the air mass created around leine even, easy response (playing time) achieved by the elastic and yet firm coupling of the two resonance surfaces an improved secondary Sound emitter is created in the instrument body.
Die Zeichnung zeigt in Abb. i die Reson.an7aausglnichstimme !und in Abb. a den Querschnitt einer Geige mit Resonanzausgleichstimme.The drawing shows in fig Fig. A the cross-section of a violin with a resonance compensation part.
Es sind Streichinstrumente bekanntgeworden, bei .denen an dem üblichen Stimmstock ein federbielasteter, leinstellbarer und schuingbeweglicher Ausleger (einarmiger Hebelarm) angeordnet ist. Hierdurch soll hinter gleichzeitiger Weglassung des der Decke zugeordneter Stimmbalkens die Tonerzeugung siowohl bezüglich des Tonvolumens als auch hinsichtlich des Klangcharakters verbessert werdlen. Demgegenüber besteht das Neue bei der Erfindung darin, daß mit oder ohne Beibehaltung des Stimmballens die Stimme a nicht wie üblich eine starrte Verbindung zwischen den beiden schwingenden Flächen des Resonanzkörpers bildet, sondern daß sie die Resonanzfläche x und die Resonanzfläche y über einen zweiarmigen Hebel b, c elastisch miteinander verbindet. Durch den zweiarmigen, mit seinen Endzen f, g etwa unterhalb der Stegfüß@e angreifenden Hebel b, c werden die Schwingungen der Schwingungsmasse des Steges D gemeinsam auf den Stimmstock a und von diesem weiter auf die Resonanzfläche y übertragen. Umgekehrt werden auch die Schwingungen der Resonanzfläche y über den Stimmstocka und den Hebel b, c auf die Resonanzflächexgemeinsam übertragen. Hierdurch wird ein Schwingungsausgleich für die höhen und tiefen Tönte bzw. für die unterschiedlichen Stärken des Schalldruckes zur Anpassung gegenüber dem Eigenton (Eigenschwingung des Instrumentenkörpers und der inneren Luftmassen) geschaffen. Durch die neugeschaffene lose Kopplung zwischen Schallquelle -und resonierendem Körper ist eine verbesserte Resonanz schon bei der geringsten Schallübertragung geschaffen. Bisher sind die beiden Flächen durch di,e starre Verbindung des Stimmstockes gezwungen gewesen, gleichsinnig zu schwingen, jetzt können sie sogar ganz oder teilweise gegeneinanderschwingen. Hierdurch wird der Fläche x auch dien Möglichkeit gegeben, längere Tonwellen vollkommen abzustrahlen. Somit stellen die beiden Flächen in ihrer neuartigen Schwingungsmöglichkeit einen sehr guten sekundären Schallstrahler im Instrumentenkörper dar.String instruments have become known, among them the usual ones Sound post is a spring-loaded, adjustable and pivoting arm (One-armed lever arm) is arranged. This should be behind simultaneous omission of the vocal bar assigned to the top, the tone generation both in terms of tone volume as well as with regard to the sound character. In contrast, there is the novelty of the invention is that with or without retention of the vocal ball the voice did not, as usual, be a staring connection between the two swaying ones Forms surfaces of the resonance body, but that it forms the resonance surface x and the Resonance surface y elastically connects to one another via a two-armed lever b, c. Through the two-armed, with its end points f, g attacking approximately below the bridge feet @ e Levers b, c are the vibrations of the vibration mass of the web D together the sound post a and transferred from this on to the resonance surface y. Vice versa are also the vibrations of the resonance surface y via the sound posta and the lever b, c jointly transferred to the resonance surface. This creates a vibration compensation for the high and low tones or for the different strengths of the sound pressure for adaptation to the inherent tone (natural oscillation of the instrument body and the internal air masses). Due to the newly created loose coupling between Sound source and resonating body is an improved resonance already with the lowest sound transmission created. So far, the two surfaces are represented by di, e rigid connection of the sound post was forced to vibrate in the same direction, now they can even wholly or partially swing against each other. This will the area x is also given the opportunity to radiate longer sound waves completely. Thus, the two surfaces represent one in their new kind of oscillation possibility very good secondary sound emitter in the instrument body.
Während bei den bisherigen Instrumenten (Geigen o. dgl.) der fjesonanzausgleich durch drei Federungen in der Decke (zwei vom Steg herrührend und eine infolge Decke und Stimme) geschaffen wurdie,ermöglicht die Erfindung durch Ausschaltung der dritten Federung in .der Decke (unmittelbare Verbindung von Stimme und Decke) lein schnelleres und sicheres Ansprechen der hohen !und tiefen Töne; somit ist leine vollkommenere Resonanz durch die lose und doch festeKopplung der beiden Schwingungsflächen und zwischen Schallquelle und resonierendem Körper geschaffen. Die gegenseitige Beeinflussung der beiden Schwingungsflächen hat sich vollständig verändert.While with the previous instruments (violins or the like) the resonance compensation by three springs in the ceiling (two from the footbridge and one from the ceiling and voice), the invention is made possible by eliminating the third Suspension in the ceiling (direct connection between voice and ceiling) is not much faster and reliable response to the high and low tones; thus leine is more perfect Resonance due to the loose yet firm coupling of the two oscillation surfaces and created between the sound source and the resonating body. The mutual The influence on the two oscillation surfaces has completely changed.
Die schwingende Stegmasse d, z. B. hei: Streichinstrumenten, wird in den Stützpunkten f, g des Hebelarmes b, c mehr oder minder zur Entlastung der Resonanzfläche aufgefangen, so daß die Resonanzflächie x fast ohne belastende Kraft zwischen Steg und Hebelarm fast ganz frei oder gelockert die Schwingungen der hohen und tiefen Töne wunschgemäß aufnehmen und ausführen kann, wähnend dagegen die Resonanzflächey im Auflagepunkt der Stimme a fast ausschließlich die Belastung mit ihrer Elastizität auswiegt. Durch die Belastung der Resonanzfläche y - im Anlagepunkt der Stimme a, wird der um eine Oktave höher (bei Geigen o. dgl.) als der Eigenton liegende Bodenton (Grundton) stark in seiner Amplitude herabgedrückt und damit in seinen Amplitudenbereich eingereiht. Durch die behinderte Schwingungsmöglichkeit des Grundtones und seiner verwandten Töne wird folglich auch die Schallabstrahlung (Schalldruck, hervorgerufen durch die Luftschwingung und Schwingung der Resonanzfläche) vermindert, und :die Stimm.ea wird in der Resonanzfläche y durch die vorhandene Elastizität somit .die Auswirkungen seiner Amplituden und seines Schalldruckes (auf die innere Luftmasse vorwiegend) anteilmäßig im Bann halten, ohne mit der Resonanzflächiex in Verbindung zu stehen. Die Verbindung zwischen Stimme a und Resonanzfläche x findet durch die mehr oder minder elastische Kopplimg des Hebelarmes b, c statt, der als erster die kräftigeren Schwingungen der Resonanzfläche y auffängt, und zwar mit der Möglichkeit der Veränderung der bisherigen Gleichschwingung in eine Gegeneinanderschwingung, denn da die an den zwei Hebelarmen b angreifenden Kräfte im Instrumentenkörper zusammen genau so groß sind lvie die Kraft des Stimmstockes a, so tritt bei genügender Elastizität des Hebelarmes b, e das Trägheitsgesetz in Erscheinung und läßt beide Flächen im Gegensatz zu früher auch gegeneinanderschwingen. Die leichte Gegenschwingeinstellung läßt durch die entstandene Freiheit und Unabhängigkeit der beiden Schwingungsflächen sowie durch die nicht starr gebundene, jetzt größere Geesamtschwinggungsfläche im lnstrumentenkörpier eine vollkommenere Abstrahlung längerer Wellen. zu, was bisher z. B. wegen der Starrheit (unmittelbare Verbindung .der Drecke rund Boden durch die Stimme) und der damit entstandenen Kleinheit ihres Körpers nicht der Fall war.The vibrating bridge mass d, z. B. hei: string instruments, will in the support points f, g of the lever arm b, c more or less to relieve the The resonance surface is caught so that the resonance surface x has almost no stressful force between the bridge and lever arm almost completely free or loosened the vibrations of the high and can record and execute low tones as desired, whereas the resonance surfacey at the point of support of voice a almost exclusively the burden of its elasticity weighs. Due to the load on the resonance surface y - in the contact point of the voice a, the floor tone is an octave higher (on violins or the like) than the inherent tone (Fundamental tone) strongly depressed in its amplitude and thus in its amplitude range queued. Due to the hindered possibility of oscillation of the fundamental tone and its related tones, the sound radiation (sound pressure) is also caused by the air oscillation and oscillation of the resonance surface), and: the Voice a is in the resonance surface y due to the existing elasticity thus .die Effects of its amplitudes and sound pressure (on the internal air mass predominantly) proportionately under the spell without being in connection with the resonance surface to stand. The connection between voice a and resonance surface x takes place through the more or less elastic coupling of the lever arm b, c instead of which the first more powerful vibrations of the resonance surface y, with the possibility the change of the previous constant oscillation into an opposing oscillation, because the forces acting on the two lever arms b come together in the instrument body Just as great are the strength of the sound post a, so if there is sufficient elasticity of the lever arm b, e the law of inertia in appearance and leaves both surfaces in In contrast to earlier, also swinging against each other. The slight counter-vibration setting leaves through the resulting freedom and independence of the two oscillation surfaces as well as by the not rigidly bound, now larger total oscillation area in the Instruments emit a more perfect radiation of longer waves. to what so far z. B. because of the rigidity (direct connection .the dirt around the ground through the voice) and the resulting smallness of her body was not the case.
Durch die Schwingungen der Resonanz-:fläche werden Kopplungsschwingungen mit den in- und außerhalb des Körpers befindlichen Luftmassen erzeugt. Die Resonanzäusgleichstimme verbindet die zwei Resonanzflächen nach obiger Schilderung also mit ungleich großen Kräften, durch die die langen und kurzen Schwingungsabschweifungen der hohen und tiefen Töne ausgeführt werden, um später durch stärkere oder schwächere Schalldrucke ihren Einfluß als Kopplungsschwingungen innerhalb der Luftmasse. geltend zu machen.The vibrations of the resonance surface create coupling vibrations generated with the air masses located inside and outside the body. The resonance equal voice thus connects the two resonance surfaces as described above with unequal sizes Forces by which the long and short vibrational digressions of the high and low notes are run to later due to stronger or weaker sound pressures their influence as coupling vibrations within the air mass. to assert.
Somit bildet die Resonanzausgleichstimme im Resonanzkörper ein wertvolles Mittel für den richtigen Ausgleich der hohen und tiefen Töne im gesamten Schwingungsbereich eines Instrumentes und zur richtigen Angleichung gegenüber der Luftmasse.Thus, the resonance compensation voice in the resonance body forms a valuable one Means for the correct balance of the high and low tones in the entire vibration range of an instrument and for the correct adjustment to the air mass.
Die Verwendung der Resonanzausgleichstimme kommt für alle mit zwei oder mehreren Resonanzflächen .ausgestatteten Instrumentenkörper in Betracht und bildet eine Grundlage. für neue Instrumentenkonstruktionen. .Using the resonance balance voice comes with two for everyone or several resonance surfaces .equipped instrument body into consideration and forms a basis. for new instrument designs. .
Die Resonanzausgleichstimme muß der Bauart des Instrumentes, etwa vom Eigenton ausgehend, angepaßt werden und den Schwingungsbereich. dies Instrumentes berücksichtigen.The resonance compensation voice must match the design of the instrument, for example starting from the inherent tone, and the vibration range. this instrument consider.
Durch geeignete Wahl der Längen Kind Stärken der waagerechten und senkrechten Teile der Resonan7ausgleichstimme kann die Spannung zwischen den beiden Resonanzflächen ,als auch zwischen. den beiden Hebelarmen des waagerechten Teiles nach Wunsch verändert werden. Der Hebelarm b, c kann mehr oder minder als Entlastungs- oder Spannungsheb l zwischen beeiden Resonanzflächen verwendet werden.By appropriate choice of lengths child strengths of the horizontal and vertical parts of the resonance compensating voice can reduce the tension between the two Resonance surfaces, as well as between. the two lever arms of the horizontal part can be changed as desired. The lever arm b, c can be used more or less as a relief or tension levers can be used between both resonance surfaces.
Durch entsprechenden Abstand der Stützpunkte f, g des Hebels von dem Steg D können die Druckverhältnisse der Resonanzausgleichstimme im Resonanzkörper verändert werden.The pressure conditions of the resonance compensation voice in the resonance body can be changed by a corresponding distance between the support points f, g of the lever from the web D.
Claims (1)
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM132588D DE661989C (en) | 1935-11-12 | 1935-11-12 | Voice for string instruments |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEM132588D DE661989C (en) | 1935-11-12 | 1935-11-12 | Voice for string instruments |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE661989C true DE661989C (en) | 1938-07-01 |
Family
ID=7332553
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM132588D Expired DE661989C (en) | 1935-11-12 | 1935-11-12 | Voice for string instruments |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE661989C (en) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3383970A (en) * | 1966-05-17 | 1968-05-21 | Sibio Vincenzo Di | Violin bass bar and sound post construction |
-
1935
- 1935-11-12 DE DEM132588D patent/DE661989C/en not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3383970A (en) * | 1966-05-17 | 1968-05-21 | Sibio Vincenzo Di | Violin bass bar and sound post construction |
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