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DE653738C - Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u. dgl. - Google Patents

Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u. dgl.

Info

Publication number
DE653738C
DE653738C DE1930653738D DE653738DD DE653738C DE 653738 C DE653738 C DE 653738C DE 1930653738 D DE1930653738 D DE 1930653738D DE 653738D D DE653738D D DE 653738DD DE 653738 C DE653738 C DE 653738C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
counter
gear sets
sets
calculating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930653738D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Original Assignee
Mercedes Buromaschinen Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mercedes Buromaschinen Werke AG filed Critical Mercedes Buromaschinen Werke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE653738C publication Critical patent/DE653738C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C19/00Components or accessories for moulding machines
    • B22C19/02Mould tables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u. dgl. mit Zählwerken, die mit ihren am Papierwagen angebrachten. Gehäusen gegenüber ihrem an der Papierwagenbewegung nicht teilnehmenden Antrieb seitlich verschiebbar und vorzugsweise mit sichtbaren Ziffernrollen ausgerüstet sind.
Bei den bekannten Maschinen dieser Art war der Antrieb nur zum Einbringen eines einstelligen Wertes geeignet. Die Umkehrbewegung wurde dabei dadurch erreicht, daß der Antrieb durch Axialverschiebung zweier Räder gegeneinander als Wendegetriebe ausgebildet war.
Um dabei die einzelnen Antriebsräder des Zählwerkes mit dem Antriebsrad des Wendegetriebes bei der Wagenverschiebung richtig in Eingriff bringen zu können, war es erforderlich, die Zähne des Antriebsrades des Wendegetriebes anzuschrägen.
Diese Art von Wendegetrieben war jedoch für Maschinen mit Druckwerk, bei welchen also mehrere Zählwerkstellen zu gleicher Zeit antreibbar sind, nicht anwendbar, da für jede Zählstelle des Zählwerkes ein eine Umkehrbewegung zulassendes Antriebsrad vorgesehen sein muß. Außerdem muß aber auch der Eingriffszeitpunkt und die Eingriffs dauer zum Zwecke des Summen- und Zwischensummenzugs· leicht veränderlich sein.
Um dieses Ziel bei Maschinen mit Druckwerk zu erreichen, ist vorgeschlagen worden, die Zählwerke schwenkbar anzuordnen und sie durch Verschwenken ihres Trägers in Eingriff mit ihren Antriebsgliedern zu bringen. Dies führte jedoch zu ungünstigen Konstruktionen, da bei Verwendung mehrerer Zählwerke die Belastung des schwenkbaren Trägers recht erheblich wurde. Es mußten deshalb, um einen richtigen Eingriff der Zahnräder zu erreichen, besondere Führungsglieder vorgesehen werden, wodurch die Herstellung der Einrichtung verteuert wurde, ohne daß ein einwandfreies Zusammenarbeiten der Zählwerke mit ihren Antriebsgliedern erreicht werden konnte.
Bei den sog. Sprossenradmaschinen, bei welchen der nur ein Zählwerk aufnehmende Zählwerkschlitten zum Zwecke der Ausführung von Multiplikationen und Di-Visionen verschoben wurde, ist es weiter bekanntgeworden, das aus mehreren Zahnradsätzen bestehende Wendegetriebe völlig außerhalb des Zählwerkschlittens auf einem schwenkbaren Rahmen anzuordnen und nur das Zählwerk im Zählwerkschlitten zu belassen. Dadurch war man gezwungen, die Zehnerschaltmittel seitlich an den Zählrädern vorzusehen, wodurch das ohnehin schon durch sein Antriebsrad verbreiterte Zählrad eine noch größere Breite einnahm. Dieser Umstand wurde jedoch bei diesen Maschinen nicht unangenehm empfunden, da der Stellenabstand beliebig groß sein konnte, so daß praktische Schwierigkeiten nicht vorhanden waren.
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Soll aber wie bei Rechenmaschinen mit Druckwerk der Stellenabstand z. B. nur 2,6 mm betragen, so begegnet man erheblichen Schwierigkeiten. "■'-■ Der Erfindung gemäß werden nun diese Schwierigkeiten unter Vermeidung obiger Nachteile beseitigt, indem für Maschinen mit Druckwerk, bei denen mehrere Zählwerkstellen zu gleicher Zeit antreibbar sind, das Wendegetriebe derart unterteilt ist, daß in dem verschiebbaren Gehäuse zwei mit den Zählrädern getrieblich verbundene Zahnradsätze hintereinander angeordnet sind, die wechselseitig mit an der Papierwagenbewegung nicht teilnehmenden Zwischenzahnradsätzen in Eingriff gebracht werden.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In dem am Papierwagen 1 befestigten Zählwerkgehäuse 2 ist um eine Achse 3 ein Zahnrad 4 drehbar, welches mit einem um eine Achse 5 drehbar angeordneten Zahnrad 6 in Eingriff steht. Die Achse 3 sowie die Achse 5 sind in den beiden Seiteiiwänden des Zählwerkgehäuses 2 fest angeordnet. Das Zahnrad 6 steht wiederum mit einem um eine Achse 7 drehbaren Zahnrad 8 in Eingriff. Letzteres ist mit einer Ziffernrolle 9 fest verbunden. Mit den Zahnrädern 4 und 6 kann abwechselnd ein unter ihnen am Maschinengestell angeordneter Teil eines Wendegetriebes in Eingriff gebracht werden. Dieser Teil des Wendegetriebes besteht aus Zahnrädern ι ο, 11 und 12, die in einem nicht dargestellten Rahmen um in demselben fest angeordnete Achsen 13, 14 und 15 drehbar angeordnet sind. Der Rahmen und die in ihm angeordneten Achsen 13 und 15 mit den Zahnrädern ι ο und 12 sind um die verlängerte, im Maschinengestell gelagerte Achse 14 schwenkbar. Das Zahnrad 10 kann infolgedessen durch Verschwenken des Rahmens entweder mit dem im Zählwerk angeordneten Zahnrad 4 oder mit dem um die Achse 16 drehbaren Antriebsrad 17 in Eingriff gebracht werden. Das Zahnrad 12 kann entweder mit dem Zahnrad 6 oder mit dem Antriebsrad 17 in Eingriff gebracht werden. Die Zahnräder 10, 11 und 12 bleiben bei jeder Schwenkbewegung des sie tragenden Rahmens stets untereinander in Eingriff. Kommt das Zahnrad 6 mit dem Zahnrad 12 des Zwischenzahnradsatzes. in Eingriff, so wird die Ziffernrolle 9 im additiven Sinne beeinflußt; wird dagegen das Zahnrad 4 mit dem Zahnrad 10 · des Zwischenzahnradsatzes in Eingriff gebracht, so arbeitet die Ziffernrolle 9 im subtraktiven Sinne. Die Zahnräder 4, 6/8, 10, 11, 12, 17 sind so oft vorhanden, als das Zählwerk Rechenstellen hat. Der Einfachheit halber sind nur die Räder einer Rechenstelle beschrieben worden.
Die' Wirkungsweise der im Vertikalzähl-. werk angeordneten Zahnräder ist folgende:
Soll die Ziffernrolle 9 im additiven Sinne arbeiten, so wird das Wendegetriebe durch einen nicht zur Darstellung gelangten Steuerhebel auf additives Arbeiten eingestellt, wobei die in einem Rahmen angeordneten Zahnräder ι ο und 12 um die das Zahnrad 11 tragende Achse 14 im umgekehrten Sinne des Uhrzeigers aus der in der Zeichnung in strichpunktierten Linien dargestellte Lage in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage während des Ganges der Maschine verschwenkt werden. Hierbei kommt das Zahnrad ι ο mit dem auf der Achse 16 angeordneten Antriebsrad 17 in Eingriff und das Zahnrad 12 mit dem im Vertikalzählwerk befindlichen Zahnrad 6. Das Antriebsrad 17, welches über nicht dargestellte Teile von einem Motor in Richtung des Pfeiles ρ um den jeweils eingestellten Betrag angetrieben wird, dreht wiederum die Zahnräder 10, 11, .12, 6 und 8 im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtung p, wodurch die mit dem Zahnrad 8 in fester Verbindung stehende Ziffernrolle 9 im additiven Sinne beeinflußt wird.
Soll die Ziffernrolle 9 im subtraktiven Sinne arbeiten, so wird das Zahnrad ι ο des Zwischenzahnradsatzes in Eingriff mit dem im Vertikalzählwerk befindlichen Zahnrad 4 und das Zahnrad 12 des Zwischenzahnradsatzes mit dem Antriebsrad 1 y während des Ganges der Maschine in Eingriff gebracht, wobei die Zahnräder 10, 12 die in der Zeichnung in gestrichelten Linien dargestellte Lage einnehmen. Da das Antriebsrad 17 in Pfeilrichtung ρ bzw. 0 angetrieben wird, so werden gleichfalls die Zahnräder 12, 11, 10, 4, 6 und 8 im Sinne der eingezeichneten Pfeile 0 beeinflußt, wobei die mit dem Zahnrad 8 in Verbindung stehende Ziffernrolle 9 im subtraktiven Sinne arbeitet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u.dgl. mit Zählwerken, die mit ihren am Papierwagen angebrachten Gehäusen gegenüber ihrem ein Wendegetriebe bildenden, an der Papierwagenbewegung nicht teilnehmenden Antriebe seitlich verschiebbar und vorzugsweise mit sichtbaren Ziffernrollen ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für Maschinen mit Druckwerk, bei denen mehrere Zählwerkstellen zu gleicher Zeit antreibbar sind, das Wendegetriebe derart unterteilt ist, daß in dem verschiebbaren Gehäuse (2) zwei mit den Zählrädern (9) getrieblich verbun-
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    dene Zahnradsätze (4, 6) hintereinander angeordnet sind, die wechselseitig mit an der Papierwagenbewegung nicht teilnehmenden Zwischenzahnradsätzen (10, 11, 12) in Eingriff gebracht werden.
  2. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenzahnradsätze aus drei Zahnradsätzen (ίο, ii, 12) bestehen, die in einem gemeinsamen, um die mittelste Radsatzachse (14) schwenkbaren. Rahmen gelagert sind und untereinander in Eingriff stehen.
  3. 3. Rechenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenzahnradsätze (10, 11, 12) von einem Hauptantriebsradsatz (17) antreibbar sind und zu diesem und den beiden im Zählwerk vorgesehenen Radsätzen (4, 6) derart angeordnet sind, daß die Zwischenzahnradsätze (ι o, 11, 12) in der einen Endlage die Antriebsverbindung zwischen dem Hauptantriebsradsatz (17) und dem einen Radsatz (4) des Zählwerkes, in der anderen Endlage die Antriebsverbindung zwischen dem Hauptantriebsradsatz (17) und dem anderen Radsatz (6) des Zählwerkes herstellen und in der Mittellagc die Antriebsverbindunsf lösen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930653738D 1930-08-24 1930-08-24 Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u. dgl. Expired DE653738C (de)

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DE653738T 1930-08-24

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DE653738C true DE653738C (de) 1937-12-29

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ID=6581869

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930653738D Expired DE653738C (de) 1930-08-24 1930-08-24 Rechen- oder Buchhaltungsmaschine u. dgl.

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