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DE647662C - Verfahren zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen

Info

Publication number
DE647662C
DE647662C DER90786D DER0090786D DE647662C DE 647662 C DE647662 C DE 647662C DE R90786 D DER90786 D DE R90786D DE R0090786 D DER0090786 D DE R0090786D DE 647662 C DE647662 C DE 647662C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
liquid
pipe
production
concrete piles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER90786D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER90786D priority Critical patent/DE647662C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE647662C publication Critical patent/DE647662C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/42Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds by making use of pressure liquid or pressure gas for compacting the concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Preß-betonpfählen Gegenstand des Patents 631 557'bildet ein Verfahren zur Herstellung von Prießbetonpfählen, bei dem die, Betonmasse unter Druck in ein oben abgeschlossenes Rohr eingebracht und zwischen dem Rohrabschluß und der eingebrachten Betonmasse eine Flüssigkeit als Hilfsmittel zum Austreiberf des Rohres bienutzt wird. Die Betonmasse wird dabei mittels einer die Flüssigkeit durchdringenden, stets in der Betonmasse endigenden Leitung in der Nähe des unteren Rdhrendes eingepreßt, so daß der zum Austreiben des Rohres erforderliche Druck- von der Btet3nmass,c über die darüberstehende Flüssigkeitssäule auf den Rohrabschluß übertragen wird.
  • Vorteile dieses Verfahrens bestehen u.a. namentlich darin. daß eine Auswaschung ioder Verdünnung des Betons durch die darül5,erstehende Flüssigkeit unmöglich ist.
  • In weiterer Ausbildung des vorbenannten Verfahrens wurdie nun festgestellt, daß sich die angeführten Wirkungen und Vorteile auf noch weit einfachere, billigere und bessere Weise erzielen lassen, wenn man den zugeführten Beton knapp oberhalb der Oberfläche des im Rohr stehendien Betons in die darüberstehende Flüssigkeit austreten läßt.
  • Es hat sich nämlich gezeigt, daß auch in diesem Falle eine Auswaschung oder Verwässerung des zugeführten Betons nicht eintritt. Andererseits kommt man bei einem solchen Arbeiten häufig mit geringerem Kraftaufwand aus als bei dem Verfahren des Hauptpat,ents.
  • So wurde bei Ausführungsarbeiten von Pfählen gemäß Hauptpatent auf der Baustelle zÜweilen folgendes festgestellt: Durch oftmaliges Auf- und Zuschrauben der Rohrschüsse werden die Gewinde häufig etwas undicht, so daß Verluste an Flüssigk#eit aus dem !oberen Teil dies Rohres auftreten. Daher wird die Oberfläche des eingeführten Preßbetons in bezug auf das Ende des Einführungsrohres, das z. B. mittig angeordnet ist, immer höher zu liegen kommen. Zugleich zeigte sich, daß die zum Einbringen des Betons verwendete Pumpe eine immer größere Arbeit zu leisten hatte.
  • . Es wurde nun gefunden, daß die Pumpe weniger Arbeit leisten mußte, wenn das Zuführungsrohr während des Einpumpens langsam hochgezogen wurde. Diese wertvolle Wirkung hielt überraschenderweise auch dann noch an, nachdem die- Unterkante des Einführungsrohres den Beton bereits verlassen hatte, der Beton also unmittelbar in die Flüssigkeit ausgepreßt wurde.
  • Es wurde dabei ferner festgestellt, daß der austretende Beetonkegel, der vor dem Ab- binden gewissermaßen sich in einem plastischen Fließzustand befindet, bei Austritt aus dem oberen Rohr in die Flüssigkeit durch den Druck der Betonpumpe auf der Oberfläche des bereits ein-eführten Betons zerdrückt wird. Der Wasserdruck ist dabeigegen das Innere des Bctons gerichtet. Festgestellt wurde nun, daß auch darin, wenn das ZK-, führungsrohr außerhalb des Pfahles mit Löcherr# versehen.ist, Flüssigkeit aus dieson Löchern' nicht austritt. Dies bedeutet, dab Durchströmung des aus dem Zufuhrorgan austretenden Betons durch die daKib#,-rsteb,end-e Flüssigkeitssäule nicht auftritt und somit also auch die unangenehmen Ausivascherscheinungün nicht auftreten.
  • Pfähle gemäß dem Verfahren nach - der Erfindung sind völlig Igleielimäl.')ig und zeigen auch an den Berübrungsstellen. mit dem Boden keine Auswaschungen. Man kann das Fehlen der schädlichen Auswasch,erschuintni--en auch wälirend des ii--cs 13 ZD #'a C nachprüfen, z.B. dadurch, daß man verhältnismäßig nahe an der BetonDberflächf, Wasserprohen entnimmt und dabei festst-Alt, daß diese Proben einen iiiiii#,iis%#-ei-teii Anteil an. Zement nicht aufweisen.
  • Es wurde, wie eriv:ihnt. ferner noch f2sta13 bei Anwündun- d#,s gestellt, d# Z, nach der Erfindung häufig geringere Uistunl# el #en erforderlich \%-erden als 1),--i dem Ver-C fahren nach dem Hauptpatent. Dies dürfte sich u.a. darauf gründen. (Ial.') bei dem letzteren Verfahren d--r unter Druck stchendc, Beton ini Innere]) des 'MantArohres infolg, innerer Reibung nur %-erli#-iltiiisiiiät.)ig schiv,cr in Bewegung gehalten werden kann.
  • Es haben nämlich schon Festigkeitsversuche an nassen und trockenen Sanden -czeigt, daß sich eine Sandprobe unter all-3eitigem Druck- wie ein fester Körper, z. B. erhärteter Beton, verhält-, der feste Zustand bei Cberschreiten ein.-r -,-wissen Differenz zwischen der --röf#')t#eii und kleinsten Hauptspannung in. einen plastischen Fließzustand über,-elit. Dies ändert sich auch dann nicht -, wenn man dem nassen Sand Zement zUsetzt-, da dic erwähnte Erscheinurin eine Folge der inneren Pcibung dcs Baustoffes ist. Der aus dem Einführungsrohr in die unter Druck stehende Flüssigkeit austretendcBeton hat somit die Eigenscliaft eines fest,cn Körpers, C der sich im Verlauf des Zuführens auf der Oberfläch-2 des bereits ini Alantelrohr befindlichenBetons staucht, sichdaraufplastisch ausbreitet und sieh organisch auf den bereits eingeführten- Beton a ufl-Lgt, ohne die etwa vorhandenen Eiseneinlagen zu beanspruchen oder zu verbiegen.
  • Durch diese Vorgänge werden alle erreichbaren Hohlräume satt mit Beton ausgefüllt, wobei derselbe durch die B.-ivegung der Kör-C ZD ner gegeneinander unter gleichzeitigem Druck sehr dicht wird.
  • Naturgemäß können sämtliche vorstehend 1##rgelegten Wirkungen und Vort#oile des Verrens nach der Erlindung nur mit einem tig bescliaffenen Beton erreicht werden, 'k. es müssen Z. B. die Korngrößen der :Z#sc:blagstolie richtig gewählt und auch der Zementzusatz muß genügend groß sein. Die Zusammensetzung derart beschaffenen Betons ist hinlänglich bekannt.
  • Es wurde aber noch gefunden, daß man auch z. B. bei uii"üiisti"er Abstufung der Zuschlagstoffe die erstrubt.n Wirkung-en und Vorteile in "enau -Icichein Ausmaß wie sonst erzielen kann, wenn d-,r üb r dem Beton stehenden Flüssigkeit ein o(Ic#r- mehrere K#oagulatoren zuglesützt wci-d##ii. fli erdurch wird die Bildung einer- an sich bereits an den Bei-ülirtiii---,tI:iclieii zwisclien Beton Lind Wasser #l1eWissermaU'en liautartigcn Schicht nocli begünstigt. Als obenglenannter Zusatz hat sicli in Pfälilen, wo die Flüssigkeit aus Wasser bestand, z. B. ein Zusatz von 0.21)o handelsüblicliern Wasser-las als seln- #lcui"net erwiesen.
  • Div Einführun- des Betons in den Pfahl wird unter Druck-, durch eine an sicli bekannte und im Handel erhältliclie Betonpumpe, bewerkstelligt, die neben dein Pfahl auf dem Erdboden aufgestellt ist. Es hat sich indessen gezeigt, daß der eingeführte Beton trotz des (#cgciidrutcles im z# Mantelrohr bei Stillstehen der Betonpumpe nicht die Neigung zei-t, %%ieder boclizusteigen, , , t' (la der Flüssigkeitsdruck auf den Beton, der ZD aus dein zentralen Rohr o. dgl. austritt, nur in waa-erechtem Sinne wirksam ist.
  • C

Claims (2)

  1. PATF.N T AN SPRÜC Hr: 1. Verfahren zur Herstellung von Preßbetonpfählen nacli Patent 631 557 durch Einführen von Beton unter Druck in ein Rohr, weiches mit Flüssigkeit gefüllt und nach oben abgeschlossen ist ' dadurch gekennzeichnet, daß die Einführung des Betons jeweilig knapp oberhalb der Betonoherfläche in die unter Druck stehende Flüssigkeit erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekenn7 -eichnet, daß der das Rohr füllenden und während der Zufuhr voon Beton unter Druck stehenden Flüssigkeit Koagulatoren, z.B. Wasserglas, zugesetzt werden, welche die Bildung einer wasserdichten Haut auf den Berührungsflächen des Betons mit der Flüssigkeit zu fördern vermö,-en. n
DER90786D 1934-06-10 1934-06-10 Verfahren zur Herstellung von Pressbetonpfaehlen Expired DE647662C (de)

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