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DE645865C - Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken - Google Patents

Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken

Info

Publication number
DE645865C
DE645865C DEA74024D DEA0074024D DE645865C DE 645865 C DE645865 C DE 645865C DE A74024 D DEA74024 D DE A74024D DE A0074024 D DEA0074024 D DE A0074024D DE 645865 C DE645865 C DE 645865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
motor
shaft
timers
drives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA74024D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Helm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA74024D priority Critical patent/DE645865C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE645865C publication Critical patent/DE645865C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

Im Hauptpatent 597 026 ist ein Synchronkleinmotor beschrieben, bei dem ein mit Befestigungsmitteln versehenes, aus Spritzguß oder aus Isolierpreßmaterial bestehendes Gestell mit zwei zu beiden Seiten einer Trennwand angeordneten Hohlräumen vorhanden ist. In dem größeren Hohlraum ist das Getriebe zwischen dem Läufer und der herausgeführten Antriebswelle untergebracht, in dem anderen Hohlraum befindet sich der Läufer. Hierbei fällt die Läuferachse im wesentlichen mit der Mittelachse der Getriebekapsel zusammen. Die im Hauptpatent vorgeschlagene seitliche Versetzung der Antriebswelle gegenüber der Läuferachse kann daher nur geringfügig sein. Die Antriebswelle liegt dabei auf der dem Läufer entgegengesetzten Seite.
Gemäß vorliegender Erfindung kann der Motor bei gleicher Leistung noch weitergehend vervollkommnet werden, so daß der für seine Anordnung erforderliche Raumbedarf äußerst gering ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Antriebswelle aus der Getriebekammer derart herausgeführt ist und gegenüber der Läuferachse so weit seitlich versetzt angeordnet ist, daß beide Achsen zu beiden Seiten einer auf den Umfang der Getriebekapsel bezogenen Mittellinie liegen und die aus der Getriebekammer herausgeführte Welle sich mit dem Läufer auf der gleichen Seite der Trennwand beider Kammern befindet. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß die Läuferscheibe auf der gleichen Seite wie das Triebwerk liegt, so daß die Läuferscheibe von vorn beobachtet werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel dargestellt und mit weiteren Einzelheiten im folgenden näher beschrieben.
Der Motor besteht aus dem Magneten 1 mit der Erregerspule 2 und dem Läufer 3. Die Antriebsbewegung des Motors wird vom Läufer aus über ein hier nicht dargestelltes Getriebe auf die Antriebswelle 4 übertragen, die zur Weitertragung der Bewegung auf das Zeigerwerk ein Ritzel 5 trägt. Der Läufer und das Getriebe sind, wie im Hauptpatent näher beschrieben, gekapselt, und zwar befindet sich der Läufer in einem Hohlraum 6 und das Getriebe in einem Hohlraum 7, die
z*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Max Helm in B erlin-Nieder schönhausen.
beide voneinander durch eine Trennwand 8 getrennt sind. Andererseits sind jedoch die beiden Kammern 6 und 7 zu einem gemeinsamen Bauteil vereinigt. .. Bei der bekannten Ausführung gemäß dejtn,·. Hauptpatent ist die Antriebswelle 4 rüc^^ wärts aus der Getriebekapsel 7 herausgeführt?*? Dadurch wird der auf diese aufgesetzte Deckel 9 durchbrochen, insbesondere aber ein hinter dem Motor vorhandener Raum für die Anordnung weiterer Übertragungsräder beansprucht, so daß die Bautiefe eines derartigen Motors ziemlich erheblich ist. Eine wesentlich günstigere Anordnung der Antriebswelle und damit des einzubauenden Motors läßt sich erreichen, wenn die Mittelachsen der beiden Kammern 6 und 7 so weit gegeneinander versetzt werden, daß die Welle 4 so stark seitlich angeordnet werden kann, daß sie nach der Läuferseite zu aus der Getriebekapsel herausgeführt " werden kann. Die Welle 4 ist hierbei von einem halsartigen Ansatz 10 umgeben, der eine bessere Führung der Welle ermöglicht. Beim Ausführungsbeispiel befindet sich der Ansatz 10 mit der Welle 4 innerhalb des Magnetgestelles, so daß er keinen besonderen Raum beansprucht; doch wäre es durchaus denkbar, den Ansatz auf der anderen Seite der Läuferkapsel, außerhalb des Magnetgestelles, anzuordnen.
Die Läuferkapsel 6 ist durch eine Kappe 11 abgeschlossen, die aus durchsichtigem Stoff besteht, so daß der dahinter befindliche Läufer beobachtet werden kann, zu welchem Zweck er mit einer Kennzeichnung, beispielsweise in Gestalt eines Streifens 12, versehen ist. Da die Antriebswelle 4 mit dem Ritzel 5 auf der gleichen Seite wie der Läufer liegt, so kommt dieser auf die Vorderseite des Motors zu liegen und kann daher gut beobachtet werden.
Das gemäß dem Hauptpatent aus einem Stück hergestellte Gestell für die Unterbringung des Läufers und des Getriebes besteht ''YiOrzugsweise aus Spritzguß. Bei einer derartigen Ausführung lassen sich Lagermetalle ^bder Lagersteine bei der Herstellung mit einspritzen: doch können sie auch durch besondere Schraubfassungen mit dem Gestell verbunden werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken mit zu beiden Seiten einer Trennwand angeordneten Hohlräumen für Motorläufer und das Reduziergetriebe nach Patent 597 026, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Getriebekammer herausgeführte Welle so weit seitlich versetzt zur Läuferachse angeordnet ist, daß beide Achsen zu beiden Seiten einer auf den Umfang der Getriebekapsel bezogenen Mittellinie liegen und die aus der Getriebekammer herausgeführte Welle mit dem Läufer auf der gleichen Seite der Trennwand beider Kammern angeordnet ist.
  2. 2. Synchronkleinmotor nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die aus der Getriebekammer herausgeführte Welle in einem besonderen, nach der gleichen Seite wie die Läuferkammer sich erstreckenden Hals des Motorgestells geführt ist.
  3. 3. Synchronkleinmotor nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Spritz- oder Preßmaterial des Motorgestells, insbesondere den Halsansatz der Antriebswelle und der Läuferachse, Lagermetalle oder Lagersteine mit eingespritzt oder eingepreßt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA74024D 1934-09-02 1934-09-02 Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken Expired DE645865C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA74024D DE645865C (de) 1934-09-02 1934-09-02 Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken

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DEA74024D DE645865C (de) 1934-09-02 1934-09-02 Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken

Publications (1)

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DE645865C true DE645865C (de) 1937-06-04

Family

ID=6946034

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DEA74024D Expired DE645865C (de) 1934-09-02 1934-09-02 Synchronkleinmotor zum Antrieb von Uhren, Zeitschaltern und Laufwerken

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DE (1) DE645865C (de)

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