DE642666C - Reklamegeraet, bestehend aus einer Abschussvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthaelt, die einige Zeit nach Abschuss der Bombe zur Explosion gebracht wird - Google Patents
Reklamegeraet, bestehend aus einer Abschussvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthaelt, die einige Zeit nach Abschuss der Bombe zur Explosion gebracht wirdInfo
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- DE642666C DE642666C DET46530D DET0046530D DE642666C DE 642666 C DE642666 C DE 642666C DE T46530 D DET46530 D DE T46530D DE T0046530 D DET0046530 D DE T0046530D DE 642666 C DE642666 C DE 642666C
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Description
Die Erfindung betrifft ein Reklamegerät, welches aus einer Abschußvorrichtung und
einer Bombe besteht, die Reklamemäterial und eine Sprengladung enthält, welche einige
Zeit nach Abschuß der Bombe,Zur Explosion
gebracht wird, so daß die Bombenhülle gesprengt und das Reklamematerial ins Freie
geschleudert wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Bombenhülle aus zwei oder mehr
Schalen besteht, welche das Reklamematerial einschließen, und daß aiuf diese Schalen eine
weitere Schale aufgesetzt ist, welche die Sprengladung enthält und an den Verbindungssteilen
der das Reklamematerial einschließenden Schalen befestigt ist. Die Erfindung gewährt den wesentlichen Vorteil, daß
bei Explosion der Sprengladung die das Reklamematerial einschließenden Schalen an
denjenigen Stellen, wo sie aneinandergrenzen und wo die die Sprengladung enthaltende
Schale befestigt ist, auseinandergerissen werden, ohne daß dabei das eingeschlossene
Reklamematerial im mindesten beschädigt wird.
Die das Reklamematerial einschließenden Schalen und die die Sprengladung enthaltende
Schale können aus Pappe, Papier oder ähnlichem Stoff hergestellt werden und durch
Kleben, Heften oder Klammern miteinander verbunden werden.
Als "Reklamematerial können aufblasbare Figuren Verwendung finden, welche an ihrem'1
unteren Ende eine Öffnung haben, an deren Rande Gewichte angebracht sind. Werden bei
Explosion der Sprengladung die die Figuren einschließenden Schalen auseinandergerissen,
so werden die Figuren selbst ins Freie geschleudert. Dabei hat die Beschwerung der
Figuren an dem Rande ihrer Öffnung zur Folge, daß diese Öffnung während der FaIl-■bewegung"
nach unten zeigt. Infolgedessen kann /der Aufwind durch die Öffnung hindurch von unten her in die Figur 'eintreten
und diese aufblähen.
Die aufblasbaren Figuren können die verschiedenartigsten Raumformen aufweisen. Sie
werden vorteilhaft aus sogenannter Japanseide, Papier oder" dünnen Geweben hergestellt.
. ,
Beim Verpacken der Figuren in die Bombenhülle kann man. sie derart zusammen- «;
falten, daß sie einen geringen Raum einnehmen. Auf diese Weise können verhältnismäßig große Figuren in verhältnismäßig klei-
nen Bomben untergebracht werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Darin ist
Abb. ι ein Längsschnitt durch eine Bombe,
Abb. 2 ein Querschnitt durch eine Abschußvorrichtung mit der Bombe gemäß Abb. 1,
Abb. 3 die Ansicht einer Figur nach Sprengung der Bombe.
In den Abb. ι bis 3 sind; 1 und 2 zwei das
Reklamematerial einschließende Schalen aus Pappe. Über die Schale 1 ist eine weitere/:;
ebenfalls aus Pappe bestehende Schale 3 ge-.; stülpt und dicht 'unterhalb- der Verbindungs-,
stelle der Schale 1 und 2 befestigt. Im oberen Teil der Schale 3 ist ein Pappdeckel 4 angebracht,
welcher den obersten Teil der Schale abschließt. In diesem Teil ist die
Sprengladung 5 'untergebracht. In die Sprengladung 5 ragt ein Zeitzünder 6 hinein, der
von einem Papierschlauch 7 umhüllt ist. An dem Zeitzünder 6 ist eine. Zündschnur 8 angeschlossen,
von der eine weitere · Zündschnur 9 abzweigt. Die Zündschnur 9 mündet in die Sprengladung 10, welche in einem
Papierkegel 11 untergebracht ist. Der Kegel 11 ist mittels eines Papierstreifens 12 an der
unteren Schale 2 befestigt. Innerhalb der Schalen 1 und 2 ist die Reklamefigur 14 in zusammengefaltetem-Zustand
untergebracht, wie Abb. ι zeigt.
Gemäß Abb. 2 wird die Bombe der Abb. 1 zwecks Abschusses in ein Rohr 13 eingesetzt,
welches in das Erdreich gesteckt werden kann. Das Abschußrohr 13 kann ebenso wie die
Bombe selbst aus Pappe, Papier oder ähnlichem Stoff gefertigt werden. Dies ergibt
den "Vorteil, daß das ganze Reklamegerät leicht transportabel ist. Man kann das Rohr
natürlich auch aus Stahl oder ähnlichem Material herstellen, wenn man es besonders
widerstandsfest ausbilden will.
Der Abschuß der Bombe geht in der Weise vor sich, daß die Zündschnur 8 an ihrem
oberen Ende in Brand gesetzt wird. Die Zündschnur 8 setzt ihrerseits die Zündschnur 9
und den Zeitzünder 6 in Brand. Nach Abbrennen der Zündschnur 9 gelangt "die Treibladung
10 zur Explosion. Dadurch wird die Bombe von dem Kegel 11 an der Verbindungsstelle
12 abgerissen und aus dem Abschußrohr 13 herausgeschleudert. Nachdem
^tiie Bombe den Höchstpunkt ihrer Wurfbahn
?· erreicht hat, ist der Zeitzünder 6 so weit ' durchgebrannt, daß die Sprengladung 5 zur
JE-j^plosion gelangt. Dadurch wird die Schale 3 '
auseinandergesprengt. Gleichzeitig werden die Schalen 1 und 2 auseinandergerissen, so daß
die Reklamefigur 14 ins Freie geschleudert wird.
Die Reklamefigur 14 weist an ihrem unteren Ende eine öffnung 15 auf, deren Rand mit
Gewichten 16 beschwert ist. Nachdem die Reklamefigur 14 im Anschluß an die Sprengung
der Bombe ins Freie geschleudert ist, fällt sie derart zu Boden, daß die Öffnung ι 5
mit den Gewichten 16 nach unten hin zeigt. Infolgedessen kann der Aufwind durch die
Öffnung ι S hindurch in das Innere der Reklamefigur
14 eintreten und diese aufblähen. Die so aufgeblasene Figur senkt sich allmählich
zu Boden und erzeugt dadurch die beab- 6S
sichtigte Reklamewirkung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Reklamegerät, bestehend aus einer Ab-Schußvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthält, welche einige Zeit nach Abschuß der Bombe zur Explosion gebracht wird, so daß die Bombenhülle gesprengt und das Reklamematerial ins Freie geschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bombenhülle aus Schalen (1, 2) besteht, die das Reklamematerial (14) einschließen, und daß auf diese Schalen eine weitere Schale (3) aufgesetzt ist, welche die Sprengladung enthält und an den Verbindungsstellen der das Reklamematerial einschließenden Schalen befestigt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET46530D DE642666C (de) | 1936-03-04 | 1936-03-04 | Reklamegeraet, bestehend aus einer Abschussvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthaelt, die einige Zeit nach Abschuss der Bombe zur Explosion gebracht wird |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET46530D DE642666C (de) | 1936-03-04 | 1936-03-04 | Reklamegeraet, bestehend aus einer Abschussvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthaelt, die einige Zeit nach Abschuss der Bombe zur Explosion gebracht wird |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE642666C true DE642666C (de) | 1937-03-11 |
Family
ID=7562351
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET46530D Expired DE642666C (de) | 1936-03-04 | 1936-03-04 | Reklamegeraet, bestehend aus einer Abschussvorrichtung und einer Bombe, die Reklamematerial und eine Sprengladung enthaelt, die einige Zeit nach Abschuss der Bombe zur Explosion gebracht wird |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE642666C (de) |
-
1936
- 1936-03-04 DE DET46530D patent/DE642666C/de not_active Expired
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