[go: up one dir, main page]

DE640124C - Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure

Info

Publication number
DE640124C
DE640124C DEM121269D DEM0121269D DE640124C DE 640124 C DE640124 C DE 640124C DE M121269 D DEM121269 D DE M121269D DE M0121269 D DEM0121269 D DE M0121269D DE 640124 C DE640124 C DE 640124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spirometer
air
oxygen
carbonic acid
respiration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM121269D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEZA MANSFELD DR
Original Assignee
GEZA MANSFELD DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEZA MANSFELD DR filed Critical GEZA MANSFELD DR
Priority to DEM121269D priority Critical patent/DE640124C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE640124C publication Critical patent/DE640124C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/083Measuring rate of metabolism by using breath test, e.g. measuring rate of oxygen consumption
    • A61B5/0836Measuring rate of CO2 production
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/083Measuring rate of metabolism by using breath test, e.g. measuring rate of oxygen consumption
    • A61B5/0833Measuring rate of oxygen consumption

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Obesity (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensäure Atmet ein Mensch oder ein größeres Versuchstier durch Ein.atmungsventile aus einem geeichten Spirometer und wird die ausgeatmete Luft nach Absorption der Kohlensäure über Ausatmungsvenüi.le in das Spirometer zurückgeführt, so kann man, `nenn man die Bewegungen des Spirometerdeckels auf einer mit Zeitmarken versehenen Trommel aufzeichnet, den Sauerstoffverbrauch bestimmen. Zur Bestimmung der gebildeten Kohlensäure ist es bekannt, idie Menge: der im Absorptionsgefäßgebundenen Kohlensäure durch Analyse und Wä.gung bz-w. Berechnung festzustellen. Nach einem anderen bekannten Verfahren wird zuerst der Sauerstoffverbrauch auf die oben -angegebene Art bestimmt, worauf dann zur Bestimmung der gebildeten Kohlensäure ein getrenntes Spirometer verwendet wird, bei dem die Ausatmungsluft ohne Absorption der Kohlensäure in einen im Spirometer untergebrachten gasdichten Sack geleitet wird. Diesels zweite Spirometer gibt die Volumendifferenz des verbrauchten Sauerstoffs und der durch den Organismus gebildeten Kohlensäure an. Nachdem die Menge des verbrauchten Sauerstoffes bereits im ersten Sp,irometer festgestellt wurde, geben die beiden Messungen gemeinsam sowohl die verbrauchte Sauerstoffmenge wie auch die gebildete Kohlensäuremenge an.
  • Bei bekannten Spirometern sind bereits zwei durch eine elastische Zwischenwand getrennte Meßräume zur Ermittlung des Respirationskoefiizienten durch Einatmen der Luft aus dem einen und Ausatmen in den anderen Meßraum vorhanden; jedoch leidet das bekannte Verfahren an -dem Übelstand, daß es für die Bestimmung einerseits des Sauerstoffverbrauchs und andererseits der Koh.lensäureausscheidung zwei gesonderte Vorrichtungen erfordert, was die Messung schwerfällig und die Versuchsdauer zu lange, also für die Versuchsperson ermüdend gestaltet; ferner geschieht, was noch schwerwiegender ist, die Bestimmung der beiden Stoffwechselwerte mit zwei gesonderten, hintereinander .geatmeten Luftportionen, was zu unübersehbaren Fehlern führt.
  • Von den bekannten -Vorrichtungen der geschilderter Art, ;die mit einem mit Luft (Sauerstoff) gefüllten, mit der Einatmungsleitung verbundenen, von einem schwenkbar gelagerten, eine Ragistriervorrichtung beeinflussenden Deckel abgeschlossenen Raum und einem zweütien von dem ersten durch eine elastische Zwischenwand getrennten Raum, in den die Ausatmungsleitung mündet, ausgerüstet: sind, unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung durch die Anordnung eines Gebläses, das in einer an sich zur Gasanalyse bekannten Weise die ausgeatmete Luft durch Absorptionsgefäße aus dem einen Meßraum in den anderen fördert. Hierdurch wird unter Verwendung ein und desselben Luftquantums im Anschluß an die Aufzeichnung des Sauerstoffverbrauchs diej enngeder Kohlen.säureerzeugung ermöglicht.
  • Der Gegenstand der Erfindung gestattet also .unmittelbar aufeinanderfolgend die Bestimmung bzw. Aufzeichnung des vom Organismus verbrauchten Sauerstoffes und der vom Organismus ausgeschiedenen Kohlensäure, und zwar mit einem und demselben in einem Atmungsvorgang von 5 bis 6 Minuten erhaltenen Luftquantum.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i einen schematischen Längsschnitt einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 veranschaulicht eine Einzelheit und Abb.3 eine Seitenansicht.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Spirometer i, dessen Gehäuse aus einem unteren Teil 2 und einem oberen Teil 3 zusammengesetzt ist. Zwischen die aneinanderstoßenden Flanschen der beiden Teile 2, 3 ist ein Sack 4 aus undurchlässigem Stoff, beispielsweise Gummi oder gummiertem Gewebe, eingespannt, der gewöhnlich in der dargestellten Weise in den unteren Tei12 des Spirometera hineinragt. Oben wird das Spirometerdurch einen schwingenden Deckel 5 abgedeckt. Der Deckel bildet einen nach unten offenen Kasten, dessen senkrechte Seitenwände in einen am oberen -Teil des Spdrometers angebrachten Waeserverschluß 6 tauchen. Der Deckel 5 ist durch ein einstellbares Gewicht 7 ausgewuchtet und trägt einen am Spirometer drehbar gelagerten Schreibarm 8, mittels welchen die Bewegungen des Deckels auf einem Kymographen 9 vergrößert aufgezeichnet werden.
  • Das Einatmungsrohr io mündet, wie in der Zeichnung dargestellt, unterhalb des Deckels 5 und führt über einen Dreiweghahn i i zum Mundstück i2. Das Ausatmungsrohr 13 mündet gleichfalls über den Dreiweghahn i i ,in das Mundstück 12. Sein entgegengesetztes Ende ist zunächst im Wasserverschluß 6 um das obere Ende des Spirometers herumgeführt. Sein freies Ende durchsetzt den Boden des Spirometers und mündet in den unteren Spirometerraum. In beiden Leitungen io und 13 sind Rückschlag--ventile 14, i5 eingeschaltet. Von der Leitung 13 ist über einen Dreiweghahn 16 .eine weitere Leitung 17 abgezweigt, welche im Wasserverschluß 6 um das obere Ende des Spirometers herumgeführt ist und in einen nm oberen Teil des Spirometers unter Belassung eines Spaltes 18 angeordneten Behälter ig mündet. In diesen Behälter ist ein mit einer Absorptionsmasse für CO. gefülltes Gefäß 2o herausnehmbar eingesetzt. Mit einer Abzweigung 21 der Leitung 17 ist ein Luftbeweger, z. B. ein Ventilator 22, verbunden, dessen Saugleitung 23 an ein Absorptionsgefäß 24 angeschlossen ist. Letzteres ist durch Leitungen 25, 26 über einen Dreiweghahn 27 mit dem unten in das Spirometer mürid enden Ende der Leitung 13 Yerbunden. Ein mit einem Hahn versehener 'Wassersack z8 gestattet die Entwässerung der Leitung 13.
  • Zur unmittelbaren Bestimmung bzw. Aufzeichnung ,des vom Organismus verbrauchten Sauerstoffes sowie der vom Organismus gebildeten Kohlensäure wird durch die Versuchsperson aus .dem geeichten und mit Luft gefüllten Spirometer i durch das Mundstück 12 über dieLeitungi o Luft eingeatmet und über die Leitung 13 in den durch den Gummisack 4 vom oberen Spirometerraum 3 abgedichteten unteren Spirometerraum 2 ausgeatmet. Dabei muß der Hahn 16 gegenüber der ,dargestellten Lage um 9o° und der Hahn 27 um 45° verdreht sein. Ein- und Ausatmungsluft werden in bekannter Weise durch die Rückschlagv entile 14 und 15 voneinander getrennt. Während sich der Gummisack 4 mit der Ausatmungsluft allmählich anfüllt, zeichnet der Schreibstift 8 die Auf- und Abwärtsbewegungen des schwingenden Deckels 5 in doppelter Vergrößerung .auf den Kymographen 9 auf, wodurch eine Atmungskurve erhalten wird, deren allmähliches Absinken die Volumenabnahme des Spirometerinhaltes anzeigt, welche dadurch bedingt ist, daß vom Organismus meist mehr Sauerstoff verbraucht als CO, gebildet wird.
  • Wird, genau so viel Sauerstoff verbraucht, als CO, gebildet, ist also der sogenannte respiratorische Quotient CO, : 02 = i, so verläuft die Atmungskurve genau waagerecht. Wird mehr C02 gebildet als 02 verbraucht, so zeigt die Atmungskurve die Volumenzunahme des Spirometerinhalt.es an. Nach vollendeter Atmung wird der Hahn i i in der Pfeilrichtung um go° verdreht, also in die Lage nach Abb. 2 gebracht, wodurch das Spirometer nach außen abgeschlossen wird. Die Mitwirkung der Versuchsperson ist damit beendet.
  • Nachdem nunmehr die Hähne 16 und 27 in die .in Abb. i dargestellte Lage gebracht sind, wird der in das Spirometer eingebaute Ventilator -9: @in Gang gesetzt, wodurch die Ausatmungsluft, «-elche in dem Sack 4 eingeschlossen ist, über die Absorptionsgefäße 24 und 2o gesaugt bzw. getrieben, von ihrer Kohlensäure befreit in den oberen Teil des Spirometers gelangt.
  • Wenn der Sack -1 entlüftet ist, was durch ein Glasfenster 29 (Abb. 3) nach Einschaltung einer im Spiroineter angebrachten kleinen Glühlampe beobachtet -,verden kann, wird der Hahn 16 um 9o° zurückgedreht, so daß jetzt wieder die Leitung 13 in ihrer ganzen Länge freigegeben wird. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, wird et-,va, durch eine Ausnehmumg 3o im Küken des Hahnes 1 i oder durch ein gemeinsames Rohrstück 35 zwischen den Rohren io und 13 auch bei geschlossenem Hahn i i eine freie Verbindung geschaffen, so daß jetzt durch den Ventilator 22 ein Kreislauf aufrecht-erhalten wird, welcher die Luft aus dem oberen Spirometerraum durch die Rohrleitungen 1o, 13,:26, 25, 23, 21 und die beiden Absorptionsgefäße 24 und 20 wieder in den Spirometerraum zurückführt. Dadurch wird auch die in der Rohrleitung 13 verbliebene Ausatmungsluft von ihrem C 02 Gehalt befreit.
  • Durch die Absorption der Kohlensäure erfährt der Spirometergehalt eine der ausgeschiedenen CO,-Menge entsprechende Volumenabnahme, welche ein Niedersinken des Deckels 5 zur Folge hat. Beim Sinken des Deckels wird auf dem Kvmographen g eine zweite Kurve aufgezeichnet. Der Ordinatenwert dieser zweiten Kurve ergibt die ausgeschiedene Kohlensäuremenge. Durch Addition der Ordinat.enwerte der beiden im ersten und zweiten Teil des Versuches aufgezeichneten Kurven erhält man den Sauerstoffverbrauch der Versuchsperson.
  • Nach beendeter Absorption der CO. befindet sich im Spirometer eine zwar C(5,-freie, aber sauerstoffarme Luft. Um einen neuen Versuch vorzubereiten, wird der Hahn 27 in der Richtung des Pfeiles um go° geldreht, Hahn 31 geöffnet und der Ventilator 2-, angelassen, wodurch durch die Rohrleitung 27, 25, 23, 21 und die Absorptionsgefäße 24. und 20 CO.-freie-Außenluft in .den oberen Spirometerraum einströmt, während die sauerstoffarme Luft durch den Hahn 31 ausströmt. Nach wenigen Minuten ist das Sp:irometer durchlüftet und für einen neuen Versuch bereitgestellt.
  • Für die Richtigkeit der Bestimmung ist es notwendig, daß in allen Teilen des Spirometers gleiche Wasserdampftension herrscht. Nachdem der obere Spiro.meterraum infolgedes zur Dichtung des Deckels 5 dienenden Wasserverschlusses 6 finit Wasserdampf gesättigt ist, wird gemäß der Erfindung in den unteren Spirometerraurn eine mit Wasser gefüllte Rinne 32 eingebaut, wodurch auch hier die Sättigung mit Wasserdampf gesichert ist. Eine weitere Forderung ist, daß während des Versuches die Temperatur innerhalb des Spirometers konstant sei. Da die Ausatmungsluft wärmer als die Einatmungsluft ist, so besteht die Gefahr, daß der Spirometersnhalt sich allmählich erwärmt, was .eine Volumenzunahme vortäuschen würde. Zur Erreichung ,der Temperaturkonstanz werden alle Rohrleitungen, welche Ausatmungsluft dem Spirometer zuführen,-also die Rohre 13 und 17, vor Eintritt in den Spirometer in den Wasserinantel 6 versenkt und Kühlschlangen ähnlich im Wasser herumgeführt.
  • Das Absorptionsgefäß 2o, welches bei dem beschriebenen Verfahren nur dazu dient, um die letzten Spuren .des CO" welche möglicherweiser im Absorptionsgefäß 2q. nicht abgefangen werden, zu absorbieren, kann auch .in einer nicht den Gegenstand der Erfindung bildenden Weise dazu verwendet werden, die beschriebene Vorrichtung zur einfachen Bestimmung des verbrauchten Sauerstoffs nach dem bekannten, eingangs erwähnten Verfahren zu verwenden. Zu diesem Zweck wird die Spirometerluft aus .dem Behälter 33 durch das gelochte Rohr 3.4 mit Sauerstoff angereichert und bei dein dargestellten Stand des Hahnes 16 durch Rohr 1o eiin- und durch die Rohre 13, 17 ausgeatmet. Die Ausatmungsluft gelangt nach Absorption der Kohlensäure in dem Absorptionsgefäß 2o in den oberen Spirometerraum zurück, und .der schwingende Deckel schreibt die steil abfallende Atmungskurve auf den Kymographen, ,deren Ordinate dem Sauerstoffverbrauch entspricht.
  • Als Ergänzung dieser bekannten Bestimmung des Sauerstoffverbrauchs kann in einer zweiten Atmungsperiode durch Umschalten des Hahnes 16 um go° in der Richtung des Pfeiles die Ausatmungsluft unter den Sack 4 geleitet werden, wodurch in bekannter Weise -eine zweite Atmungskurve aufgezeichnet wird, welche - da -die Kohlensäure diesmal nicht absorbiert wird - einen viel flacheren Ver= lauf zeigt als die erste Kurve. Da nun in der zweiten Periode die CO, nicht absorbiert wurde, in der ersten aber ja, ergibt die Differenz der beiden Ordinatenwerte die produzierte C 02. .
  • Das Absorptionsgefäß 2o ist innerhalb des Spirometers derart angeordnet, daß dadurch der obere Spirometerraum vom unteren nicht abgesperrt wird, also die Füllung des Clumm.isackes 4 seine Wirkung auf den schwingenden Deckel ausüben kann und dennoch die Ausatmungsluft durch die Rohre 17 bzw. 21 quantitativ durch das Absorptionsgefäß 2o hindurch unter den Deckel 5 gelangt.
  • Zu diesem Zweck wird der die A#bsorpti.on.smasse enthaltende Blechkasten 1g mit durchbrochenem Boden derart eingesetzt, daß zwischen seinen und des Spirometers Wänden ringsherum ein Spalt i8 frei bleibt. Durch diesen Spalt ist die Verbindung zwischen dem oberen und unteren Spirometerraum gesichert.
  • Der Blechkasten ig trägt an seinem Baden ein Loch, in welches .der mit Schraubengewinde versehene Ansatz des Rohres 17 hineinragt und mittels ,einer flachen Schraubenmutter luftdicht eingeschraubt werden kann. In diesen Blechkasten wird nun das mit Natronkalk gefüllte Absorptionsgefäß 2o luftdicht eingesetzt.
  • Die beschriebene Vorrichtung ist außer für Menschen auch für die Stoftwechseluntersuchung an großen Versuchstieren, z. B. Hunden, geeignet.
  • Die Vorrichtung kann auch für die Stoffwechselbestimmung von kleinen Tieren (z. B. Meerschweinchen, Ratten) benutzt werden. In diesem Fall wird das Tier in bekannter Weise in einen luftdicht verschlossenen Behälter gesperrt, welcher zur Sicherung der Temperaturkonstanz in ein Wasserbad versenkt ist. Die Beatmung des Apparates geschieht durch eine Pumpe, welche die Luft aus dem oberen Spirometerraum saugt und durch den Tierbehälter in den unteren Sackraum treibt. Der Deckel des Spirometers beschreibt die obererwähnte flach verlaufende Kurve. Durch Umschalten von drei Hähnen wird, nun die Sackluft mittels der Pumpe durch Absorptiansgefäße in den oberen Spirometerraum getrieben und das Absinken des Deckels, welches der ausgeschiedenen C 02 Menge entspricht, arm Kymographen registriert. Die Bestimmung ist die gleiche wie beim klinischen Versuch. Für solche Tierversuche -wird das Spirornieter entsprechend kleiner bemessen.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann in ihren Einzelheiten abgeändert wenden. So kann z. B. ,das Spirometer nicht bloß kastenförmig, sondern auch zylinderförmig ausgeführt werden. An Stelle eines schwingenden Dekkels kann ein gasometerglockenartiger, sich hebender und senkender Deckel Anwendung finden. An Stelle des Gummisackes kann im Spirometer ein anderer, der Veränderung seines Volumens fähiger, gasdicht abgeschlossener Raum angeordnet werden, in den die zurückgeatmete Luft eintritt. Zum Zwecke der Umschaltung der Leitungen können an Stelle von Dreiweghähnen auch andere Vorrichtungen angewendet «-erden usw.

Claims (3)

  1. PATEN TA NSPRÜciir: -i. Vorrichtung zur Bestimmung des bei .der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensäure mit einem mit Luft -(Sauerstoff) gefüllten, mit der E,inatmungs.leit:ung verbundenen, von einem schwenkbar gelagerten, eine Registrierv orrichtung beeinflussenden Deckel abgeschlossenen Raum und einem zweiten von dem ersten durch eine elastische Zwischen-@`vand getrennten Raum, in den die Ausatmungslestung mündet, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Gebläses (22), das in der an sich zur Gasanalyse bekannten Weise die ausgeatmete Luft durch Absorptionsgefäße (20, 2:1.) aus ,dem einen Meßraum (2) in den anderen (3) fördert und hierdurch unter Verwendung ein und desselben Luftquantums im Anschluß an die Aufzeichnung des Sauerstoffverbrauches diejenige der Kohlensäureerzeugung ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,das Gebläse (22) samt seinem Antrieb in das MeßgefäB eingeschlossen ist.
  3. 3. Spirometer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, d-aß in die Wandung ein Glasfenster (29) zur Beobachtung der beweglichen Zwischenwand (4.) eingesetzt ist.
DEM121269D 1932-10-02 1932-10-02 Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure Expired DE640124C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM121269D DE640124C (de) 1932-10-02 1932-10-02 Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM121269D DE640124C (de) 1932-10-02 1932-10-02 Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640124C true DE640124C (de) 1936-12-22

Family

ID=7329765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM121269D Expired DE640124C (de) 1932-10-02 1932-10-02 Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE640124C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074210B (de) * 1960-01-28 Honnef/Rhein Dr. Wilhelm Knipping Gerät zur Bestimmung des Sauerstoffverbrauches eines Verbrennungsvorganges

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074210B (de) * 1960-01-28 Honnef/Rhein Dr. Wilhelm Knipping Gerät zur Bestimmung des Sauerstoffverbrauches eines Verbrennungsvorganges

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69801495T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur bestimmung des no-gehaltes in der ausatemluft
DE69229737T3 (de) Gerät zur Ermittlung des Zustands der Lunge
DE69313984T2 (de) Vorrichtung zur anzeige der anwesenheit von kohlendioxid in der ausatemluft eines patienten
DE3612541C2 (de)
DE1466840C3 (de) Plethysmograph
DE69606405T2 (de) Inhalationsgerät
DE2906908C2 (de) Verfahren und Anordnung zur Probennahme bei der Bestimmung des Atemalkoholgehaltes
EP0017162A1 (de) Gerät zur Lungenfunktionsanalyse
DE2906832A1 (de) Verfahren und anordnung zur bestimmung der alkoholkonzentration des blutes durch messung der alkoholkonzentration der atemluft
DE69525923T2 (de) Beatmungsgerät/Narkosesystem
DE640124C (de) Vorrichtung zur Bestimmung des bei der Atmung von Menschen und Tieren verbrauchten Sauerstoffs und der erzeugten Kohlensaeure
DE1648834A1 (de) Atemtestvorrichtung
DE418337C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen
DE1918566A1 (de) Geraet zur Untersuchung der Lungenfunktion
DE19548348C1 (de) Verfahren zur Bestimmung des Isotopenverhältnisses eines Gases
DE19921917A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der standardatmosphärischen Zusammensetzung der Atemluft mit Gasen oder Gasgemischen
DE3322536A1 (de) Exspirationsluft-aufnahmegefaess sowie dessen verwendung zur messung der lungenfunktion
DE2541691C3 (de) Gerät zur Messung von funktioneilen Atemvolumina
DE705843C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Bestimmen des Mitatmens und zum Bestimmen des Totraumes von Gasschutzmasken
DE722871C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Gasstoffwechsels
DE705725C (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Totraumes von Gasschutzmasken und -filtern
DE1063750B (de) Geraet zur Pruefung des Ausatmungsvorganges
DE447162C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Einatmen von zwei verschiedenen Gasen, Daempfen o. dgl., insbesondere fuer Betaeubungszwecke
DE882461C (de) Gasstoffwechsel-Apparat zur Bestimmung des Grundumsatzes des Menschen
DE700709C (de)