DE634107C - Schraubstock fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei dem die ueber die Matrienzeile hinausragenden Enden den Giessschlitz mit einer Giessflaeche in solcher Lage ueberdecken, dass die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstoecken dienen koennen - Google Patents
Schraubstock fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei dem die ueber die Matrienzeile hinausragenden Enden den Giessschlitz mit einer Giessflaeche in solcher Lage ueberdecken, dass die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstoecken dienen koennenInfo
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- DE634107C DE634107C DEI52371D DEI0052371D DE634107C DE 634107 C DE634107 C DE 634107C DE I52371 D DEI52371 D DE I52371D DE I0052371 D DEI0052371 D DE I0052371D DE 634107 C DE634107 C DE 634107C
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- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
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Description
- Schraubstock für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei dem die über die Matrizenzeile hinausragenden Enden den Gießschlitz mit einer Gießfläche in solcher Lage überdecken, daß die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstöcken dienen können Die Erfindung betrifft einen Schraubstock für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei dem die über die Matrizenzeile hinausragenden Enden der Schraubstock-backen den Gießschlitz mit einer Gießfläche in solcher Lage überdecken, daß die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstöcken dienen können.
- Das Kennzeichen der Erfindung besteht nun darin, daß bei dem Verwenden von Matrizen, deren Schriftprägung eine geringere Tiefe hat als die Druckstockstärke hoch ist, die überstehende Zeilenkante, wie beim Gießen von Regletten an sich bekannt, durch einen die Tiefe des Gießschlitzes herabsetzenden Kern an einem oder beiden Enden zurückgesetzt wird.
- Eine mit dieser Einrichtung ausgerüstete Matrizensetz= und Zeilengießmaschine hat den Vorteil, daß das bisher notwendige Zuschneiden der Zeilenkörper mittels .einer Kreissäge zum Zwecke des Unterbringens von Druckstöcken nunmehr. fortfallen kann, was insbesondere für den Zeitungsbetrieb wichtig ist.
- Auf der Zeichnung wird eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Rückansicht des Schraubstocks, bei dem die mit Längsrippen versehenen Backen selbsttätig gegen die einzuspannende Matrizenzeile verschoben werden, Abb. z eine Vorderansicht einer Gießform mit einer Längsnut zur Aufnahme der Längsrippen an den Schraubstockbacken, Abb.3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. i in einem größeren Maßstabe, Abb. q. einen senkrechten Schnitt nach der Linie q.-q. in Abb. i in einem größeren Maßstabe, Abb.5 einen Teil des Schnittes gemäß Abb.3 in einem noch größeren Maßstab, Abb. 6 eine der Abb. ¢ ähnliche Ansicht, bei der die Ausrichtschiene an dem einen Schraubstock gerade im Begriff ist, mit der Gießform in Eingriff zu kommen und Abb.7 eine Ansicht einer gemäß der Erfindung gegossenen Zeile, bei der der Zeilenkörper an beiden Enden abgesetzt ist, so daß sie zum Tragen von Druckplatten in der richtigen Schrifthöhe benutzt werden kann.
- Der Schraubstockrahmen ist mit i und das Gießrad mit 2 bezeichnet. An dem Gießrade 2 ist eine Gießform, bestehend aus einem oberen Teil 3; einem unteren Teil 4 und einem zwischen diesen Teilen befindlichen Gießschlitz 5, angebracht. In dem Rahmen i sind" die Schraubstockbacken 6 und 7 gegen ein Matrizenzeile 1Y1 mittels eines Hebels 8 selbsttätig verschiebbar, der, wie bei Vorrichtungen' zum Ausfüllen von Zeilen an einem oderbeiden Enden bereits bekannt, mit einer Zahnstange 9 verbunden ist, die mittels einer Vorrichtung io und anderer nicht dargestellter Teile mit der einen oder anderen der beiden Schraubstockbacken 6, 7 gekuppelt werden kann, um diese entweder jede für sich oder beide zusammen gegen die Matrizenzeile anzufahren, so daß sie durch ihre Innenflächen den Gießschlitz an den Stellen vorn abschließen, die von der Matrizenzeile selber nicht überdeckt sind. Hinter der Gießform 3, 4 (Abt. 3 und 4) ist der Gießmund i i angeordnet, der durch mechanische Mittel gegen die Gießform heranb:ewegt wird, wenn eine Zeile S gegossen werden soll.
- jede Schraubstocl@backe ist nun an der vorderen Fläche mit einer Rippe 15 oder 16 in der Höhe des Gießschlitzes 5 versehen. Diese Rippen sitzen zweckmäßig auf einem Schieber 17 oder 18, der in der Schraubstockbacke durch einen Schwalbenschwanz geführt ist. An jedem Schieber 17, 18 ist parallel zu der Rippe 15 oder 16 noch eine Schiene 19, 20 in solcher Höhe vorgesehen, daß sie in die gewöhnliche Matrizenausrichtenut 21 an der vorderen Fläche der Gießform eingreift, gegen deren Oberfläche 22 sie sich anlegt. Zweckmäßig ragen die Schienen i9 und 2o weiter vor als die Rippen 15, 16, um sie bei dem Vorrücken des Gießrades 2 sicher in ihre Nuten zu. führen und h.ei dem Hochtreiben der Keilspatien die Schraubstockbacken besser zu halten, was bei .Maschinen vorteilhaft ist, die mit einer Vorrichtung zum Zentrieren und Ausfüllen der Zeilen ausgerüstet sind. Die Rippen 15, 16 sind breiter als der durch die Flächen i3, 24 begrenzte Gießschlitz 5 und greifen in eine oben und unten durch die Wände 25, 26 begrenzte Nut, die sieh über die gänze Länge der Gießform 3, 4 erstreckt' und die gleiche Tiefe hat, wie die Rippen 15, 16. Ihre Grundflächen 27, 28 kommen mit den vorderen Flächen der Rippen 15, 16 in Berührtmg. Die Zwischenstücke 29 und 3o (Abt. 2), durch die die- oberen und unteren Gießformteile 3,4 in dem gewünschten Abstand gehalten werden, sind ebenfalls vorn zurückgesetzt, so daß die Nut mit ihren Wänden 25, 26 sich über die ganze Breite der Gießform erstreckt. Die Wände 25, 26 können nach entgegengesetzten Richtungen und die obere und unteren Flächen -der Rippen i 5 und 16 entsprechend abgeschrägt werden, oder es können diese Wände fechtwinklig zu den Vorderflächen liegen.
- Wie aus Abb. 3 zu ersehen, entstehen oberhalb und unterhalb des Gießschlitzes infolge des Zurücksetzens der Flächen 27, 28 (Abt. 5) Zwischenräume auf beiden Seiten der Schrift, in welchen dünne Finnen 32 an den gegossenen Zeilen gegossen werden. Diese Finnen werden während des Ausstoßens durch das Messer .entfernt. Sie sind an den schriftlosen Stellen nicht vorhanden, da an diesen Stellen die Rippen 15, 16 die Zwischenräume gänzlich ausfüllen.
- Durch das Anbringen der Rippen 15, 16 an Schiebern 17, 18 können durch Auswechseln der Schieber Rippen von verschiedener Breite je nach der Größe des Gießschlitzes benutzt werden. Eine Rippe von bestimmter Breite läßt sich aber für verschieden große Gießschlitze verwenden, sofern sie genügend breit ist, um den Gießschlitz oben und unten mit genügender überlappung zu überdecken.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubstock für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, bei dem die über die Matrizenzeile hinausragenden Enden der Schraubstockbacken den Gießschlitz mit einer Gießfläche in solcher Lage überdecken, daß die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstöcken dienen können, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Verwenden von Matrizen, deren Schriftprägung eine geringere Tiefe hat, als die Druckstockstärke hoch ist, die >überstehende Zeilenkante, wie bei dem Gießen von Regletten an sich bekannt, durch einen die Tiefe des Giel?ischlitzes herabsetzenden Kern an einem oder beiden Enden zurückgesetzt wird.
- 2. Schraubstock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern, wie an sich bekannt, durch eine an den Schraubstockbacken vorgesehene Rippe (15, 16) gebildet wird, die aber eine größere Stärke als der Gießschlitz (5) hat und durch das Eingreifen, z. B. von schrägen Seitenflächen, in eine entsprechende Aussparung ("25, 26) an der Gießform diese in der gewünschten Tiefe vorn abschließt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US13137A US2036267A (en) | 1935-03-26 | 1935-03-26 | Casting means for line casting machines |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE634107C true DE634107C (de) | 1936-08-17 |
Family
ID=21758499
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEI52371D Expired DE634107C (de) | 1935-03-26 | 1935-05-19 | Schraubstock fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei dem die ueber die Matrienzeile hinausragenden Enden den Giessschlitz mit einer Giessflaeche in solcher Lage ueberdecken, dass die schriftlosen Teile der oberen Zeilenkante zum Tragen von Druckstoecken dienen koennen |
Country Status (5)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US2036267A (de) |
DE (1) | DE634107C (de) |
FR (1) | FR793827A (de) |
GB (1) | GB445909A (de) |
NL (1) | NL42168C (de) |
-
1935
- 1935-03-26 US US13137A patent/US2036267A/en not_active Expired - Lifetime
- 1935-05-19 DE DEI52371D patent/DE634107C/de not_active Expired
- 1935-05-28 GB GB15520/35A patent/GB445909A/en not_active Expired
- 1935-08-14 FR FR793827D patent/FR793827A/fr not_active Expired
- 1935-09-07 NL NL74802A patent/NL42168C/xx active
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
NL42168C (de) | 1937-11-16 |
US2036267A (en) | 1936-04-07 |
GB445909A (en) | 1936-04-21 |
FR793827A (fr) | 1936-02-01 |
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