DE631995C - Gasturbinenanlage - Google Patents
GasturbinenanlageInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K3/00—Arrangement or mounting of steam or gaseous-pressure propulsion units
- B60K3/04—Arrangement or mounting of steam or gaseous-pressure propulsion units of turbine type
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/28—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with rotary prime movers, e.g. turbines
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C3/00—Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
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Description
Das Problem der nach dem Gleichdruckverfahren mit ein- oder mehrstufiger Vorverdichtung
des Treibmittels arbeitenden Gasturbinen ist alt. Die allgemeine wissenschaftliehe
und durch theoretische Berechnungen gestützte Auffassung ging bisher dahin (vgl.
Stodola, Baumann, Adloff), daß zur Erzielung eines ausreichenden thermischen Wirkungsgrades mit möglichst hohen Austrittstemperaturen
gearbeitet werden müsse. So untersucht z. B. Stodola eine Gasturbine
mit einem effektiven Turbinenwirkungsgrad von 6o°/o> einer isothermischen Verdichterwirkung
von 70% und einer Laufradaus trittstemperatur von 1 ooo° C. Für eine solche
Turbine errechnet er einen thermischen ^Wirkungsgrad von 24°/,, und fügt hinzu, daß,
wenn man gezwungen ist, mit der Austrittstemperatur auf 6oo° C herabzugehen, der
ao Wärmenutzungsgrad unter sonst gleichen Verhältnissen auf I4°/O absinkt. Das bedeutet,
daß eine solche Turbine mit anderen Kraftmaschinen wirtschaftlich nicht mehr wettbewerbsfähig
wäre.
Andere Sachverständige, z.B. Baumann, behandeln Turbinen mit einer Auslaßtemperatur
von 5000 C, kommen jedoch bei dieser Untersuchung zu thermischen Wirkungsgraden,
die unterhalb der Wirtschaftlichkeitsgrenze liegen. Die Meinung, daß hohe Auslaßtemperaturen,
d. h. noch höhere Eintrittstemperaturen, für die Wirtschaftlichkeit der Gleichdruckgasturbine unabweisbare Notwendigkeit
seien, führt alle, die an dieser Auffassung festhalten, nun zu der weiteren FoI-gerung,
daß eben wegen der hohen Einlaßtemperaturen die Expansion nach Möglichkeit
in einer Druckstufe durchgeführt werden muß, um innerhalb des Laufrades einen möglichst
großen Temperaturabfall zu erzielen. So wird z.B. von Eyerman und Schulz
die Meinung vertreten, daß eine Unterteilung des Gesamtgefälles in Druckstufen wohl bei
Dampfturbinen, nicht aber bei Gasturbinen angängig sei und daß für letztere überhaupt
nur einstufige Expansion in Betracht komme.
Die einstufige Turbine ist aber, soweit die technischen Kenntnisse heute reichen, niemals
mit einem für die Durchführung des Gleichdruckverfahrens ausreichenden thermodynamischen
Wirkungsgrade zu konstruieren, weshalb auch S t ο d ο la im Rahmen seiner obenerwähnten
Untersuchung nur einen Turbinenwirkungsgrad von 6o°/0 annimmt.
Die Erfindung macht sich von der Anschauung der Notwendigkeit hoher Auslaßtemperaturen
frei und geht von der durch rechnerische Nachprüfung als richtig be-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
AIf Lysholm in Stockholm.
stätigten Auffassung aus, daß das Gleichdruckverfahren
.bei mit heutet bekannten Baustoffen beherrschbaren-Temperaturen durch.-'
führbar ist, sofern es gelingt, das Drticfe:"
gefälle in einer Turbine auszunutzen, die einen.-;
thermodynamischen Wirkungsgrad von Wftv,
nigstens So % gewährleistet und infolge ihrer ■ Bauart den notwendigerweise in ihr auftretenden
hohen Temperaturbeanspruchungen gewachsen ist. Eine solche Turbine ist die gegenläufige Radialturbine, wie sie beispielsweise durch das System Ljungström entwickelt
worden ist.
Es sind Vorschläge bekannt, die Radialturbinen zur Ausnutzung des Wärmegefälles
in einer Gleichdruckgasturbinenanlage vorgesehen haben. Jedoch handelte es sich bei die- sen
Vorschlägen um einfach rotierende mehrstufige Radialturbinen mit zwischen den einzelnen
Laufschaufelkränzen festen Leitschaufelkränzen. Derartige Vorschläge können das
Problem wenigstens bei dem heutigen Stande der Werkstoffkunde nicht lösen. Der Grund
liegt darin, daß bei einfach rotierenden Turas binen das Wärmegefälle in der einzelnen
Stufe nur verhältnismäßig gering sein kann, so daß man· zur Ausnutzung eines großen
Wärmegefälles zu einer großen Anzahl von Stufen und daher zu Durchmessern gelangen
würde, die bei den hohen Temperaturen nicht mehr beherrschbare Konstruktionen ergeben
würden. Dazu kommt, daß bei solchen einfach wirkenden Turbinen infolge der festen
Anordnung der Leitschaufelkränze die Spalt-Verluste so hoch werden müssen, daß mit
einem befriedigenden thermodynamischen Wirkungsgrad in einer solchen Turbine für
den praktischen Betrieb nicht gerechnet werden kann.
Es ist auch ein Vorschlag bekanntgeworden, der darauf hinausläuft, eine Mischung
von brennbarem Gas und Luft in ein mit gegenläufigen Rädern ausgerüstetes Gebläse einzusaugen
und darin zu verdichten und um den 45. äußeren Umfang dieses mit gegenläufigen
Rädern arbeitenden Gebläses einen mit gegenläufigen Schaufelkränzen arbeitenden Radialturbinenteil
anzuordnen.
Dieser Vorschlag ist als brauchbarer Beitrag für die Lösung des Problems der Gasturbine
mit Gleichdruckverbrennung nicht zu werten und dementsprechend auch nicht verwirklicht
worden. Seine grundsätzlichen Mängel bestehen darin, daß infolge der Ansaugung von Luft mit brennbaren Gasen von
vornherein eine Explosionsgefahr in die Verdichterstufe hineingetragen wird. Darüber
hinaus muß der äußere Kranz'der Verdichterräder, sofern eine ausreichende Menge brennbaren
Gemisches zur Turbine geliefert werden soll, einen verhältnismäßig großen Durchmesser
annehmen, und das bedingt, daß der um die Verdichterräder angeordnete gegen-
«cjiiufige Turbinenkranz sehr großen äußeren
iiDjüLrchmesser erhalten und demgemäß sehr 6g
ii.#Be Fliehkraftbeanspruchungen erhalten
'fxmt&. Diese sind in der vorgeschlagenen Maschine
besonders verhängnisvoll, weil nach dem genannten Vorschlag das verdichtete Gemisch
in der Turbine erst gezündet werden soll, wodurch also in der Turbine Temperaturen
von einer Höhe entstehen müssen, denen kein heute bekanntes Konstruktionsmaterial
standhalten kann, besonders wenn es, wie vorstehend erläutert, noch zusätzlichen hohen
mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist. Gegenüber allen bekannten Vorschlägen
besteht die Erfindung darin, daß in einer Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung
des Treibmittels mit einer oder mehreren vielstufigen Radialturbinen und einem oder
mehreren von den Turbinen getrennten Verdichtern
diese in von der Turbine getrennten Gehäusen angeordnet sind und die verdichtete
Luft in von den Verdichtern und Turbinen getrennten Gehäusen liegende Verbrennungskammern
fördern, in denen durch Brennstoffeinführung die Temperatur des hier entstehenden Gas-Brennstoff-Gemisches auf
527 bis höchstens 7270 C erhitzt wird,
und von denen das 'Gemisch mit dieser Temperatur unmittelbar zu dem in der Nähe der
Turbinenwelle liegenden Einlaß einer oder mehrerer vollbeaufschlagter, vielkränziger,
gegenläufiger Radialüberdruckturbinen zügeführt wird, in denen ausschließlich die Expansion
erfolgt.
Der Eintritt der heißesten Treibmittel erfolgt in der Nähe der Turbinenwelle, also
dort, wo die Schaufeln den geringsten Zentrifugalbeanspruchungen ausgesetzt sind. Infolge
der hohen Umlaufgeschwindigkeit, die zwischen zwei benachbarten Schaufelkränzen infolge der Gegenläufigkeit herrscht, ist in
den einzelnen Turbinenstufen ein Wärmegefälle ausnutzbar, das ein Vielfaches dessen
beträgt, was bei der einfach rotierenden Radialturbine zulässig ist.
Ferner sind aber alle gegenläufigen Turbinen in ihrem Verhalten gegenüber hohen
Temperaturen den einfach laufenden Turbinen deshalb überlegen, weil alle Ringe dem
Kriechen ausgesetzt sind und nur das relative Kriechen zwischen zwei Nachbarringen
eine schädliche Einwirkung auf das Betriebsverhalten der Turbine hervorrufen kann. Das
bedeutet, daß die Spaltverluste innerhalb einer gegenläufigen Radialüberdruckturbine
nur einen Bruchteil der in einer einfach laufenden Radialturbine unvermeidbaren Spaltverluste ausmachen können.
Nun ist festgestellt worden, daß gegenläu-
fige Radialüberdruckturbinen nicht nur einen sehr hohen thermodynamischen Wirkungsgrad
— sogar bis 88 % — gewährleisten, sondern auch, was für die Lösung des Gasturbinenproblems
von entscheidender Bedeutung ist, Eintrittstemperatureri vertragen, die von
anderen Turbinengattungen, insbesondere einfach laufenden Radialturbinen, nicht aufgenommen
werden können. Ohne Verwendung
ίο von besonders hitzebeständigem Material gebaute
gegenläufige Radialturbinen haben einwandfrei bis zu 8oo° abs. Eintrittstemperatur
vertragen. Es ist rechnerisch erwiesen, daß eine solche Turbine, der das erhitzte Arbeitsmittel
mit 800 bis 10000 abs. zugeführt wird, eine wirtschaftliche Durchführung des
Gleichdruckverfahrens gewährleistet, und zwar deshalb, weil in der Turbine ein thermodynamischer
Wirkungsgrad von wenigstens 8o°/o sichergestellt ist.
Wenn gemäß der Erfindung der gegenläufigen Radialüberdruckturbine das erhitzte
Treibmittel bei der heutigen Werkstoffkunde mit 800 bis 10000 abs. zugeführt wird, so
sagt dies aus, daß dies die oberen Temperaturbereiche sind, die mit den heute bekannten
Werkstoffen bewältigt werden können. Die Bedeutung der Erfindung braucht aber deswegen
nicht von den Fortschritten der Metallurgie ausgeschlossen zu werden, da sich für sie auch die Möglichkeit bietet, sofern die
Werkstoffkunde einen geeigneten Baustoff liefert, durch eine Höherlegung der angegebenen
Temperatur- und Druckgrenzen die sich daraus als selbstverständlich ergebenden größeren
thermischen Gesamtwirkungsgrade zu erzielen. Etwaige Fortschritte im Verdichterbau,
welche zu höheren isothermischen Verdichterwirkungsgraden führen sollten, kommen
ebenfalls der Erfindung zugute.
Der Aufbau einer nach der Erfindung arbeitenden Turbinenanlage ist in der Zeichnung
dargestellt.
Es bezeichnen 1 eine Radialturbine, der das Treibmittel zentral in dem Mittelraum 9 zugeführt wird. Es durchströmt das Schaufelsystem in radialer Richtung und geht durch den Auslaß in die Leitung 5. Hier wird es durch die punktiert eingezeichnete Brenn-Stoffeinführung erwärmt und strömt nun der gegenläufigen Radialüberdruckturbine 12 zu. Aus dieser austretend gelangt das Treibmittel in die Verbindungsleitung 10, wo es durch eine weitere strichpunktiert eingezeichnete Wiedererwärmungsvorrichtung nochmals erwärmt wird, um dann der gegenläufigen Radialüberdruckturbine 14 zugeführt zu werden. Auf den Läuferwellen der letzteren sitzen die kraftverbrauchenden Maschinen, z. B. zwei Generatoren 18 und 19, auf den Wellen der Turbine 12 zwei Verdichter 3 und 4; der erstere ist ein aus der Leitung 15 Luft ansaugender Niederdruckverdichter, der letztere ein Mitteldruckverdichter, der die vorverdichtete Luft aus dem Niederdruckverdichter durch die Leitung 16 erhält. Der Mitteldruckverdichter liefert durch die Leitung 17 die weiterverdichtete Luft zum Hochdruckverdichter 2, der auf der Welle der Turbine 1 sitzt. Die hochverdichtete Luft kommt aus dem Hochdruckverdichter durch die Leitung 6 zu einer Verbrennungskammer 7, der durch die Leitung 8· Brennstoff zugeführt wird. Das Brenngemisch wird durch die Leitung 11 der Turbine 1 zugeführt.
Es bezeichnen 1 eine Radialturbine, der das Treibmittel zentral in dem Mittelraum 9 zugeführt wird. Es durchströmt das Schaufelsystem in radialer Richtung und geht durch den Auslaß in die Leitung 5. Hier wird es durch die punktiert eingezeichnete Brenn-Stoffeinführung erwärmt und strömt nun der gegenläufigen Radialüberdruckturbine 12 zu. Aus dieser austretend gelangt das Treibmittel in die Verbindungsleitung 10, wo es durch eine weitere strichpunktiert eingezeichnete Wiedererwärmungsvorrichtung nochmals erwärmt wird, um dann der gegenläufigen Radialüberdruckturbine 14 zugeführt zu werden. Auf den Läuferwellen der letzteren sitzen die kraftverbrauchenden Maschinen, z. B. zwei Generatoren 18 und 19, auf den Wellen der Turbine 12 zwei Verdichter 3 und 4; der erstere ist ein aus der Leitung 15 Luft ansaugender Niederdruckverdichter, der letztere ein Mitteldruckverdichter, der die vorverdichtete Luft aus dem Niederdruckverdichter durch die Leitung 16 erhält. Der Mitteldruckverdichter liefert durch die Leitung 17 die weiterverdichtete Luft zum Hochdruckverdichter 2, der auf der Welle der Turbine 1 sitzt. Die hochverdichtete Luft kommt aus dem Hochdruckverdichter durch die Leitung 6 zu einer Verbrennungskammer 7, der durch die Leitung 8· Brennstoff zugeführt wird. Das Brenngemisch wird durch die Leitung 11 der Turbine 1 zugeführt.
Die Verdichter können mit Kühlvorrich- · tung für die verdichtete Luft versehen werden,
wie dies beim Verdichter 3 durch die Wassereinspritzung 20 angedeutet ist. Die beiden Turbinen, 12 und 14 sind radiale gegenläufige
Überdruckturbinen an sich bekannter, z. B. Ljungströmscher Bauart, die einen
thermodynamischen Wirkungsgrad von 8o°/0 für die Anlage gewährleisten.
Die Vorschaltung der einfachläufigen Radialturbine gemäß Fig. 1 der Zeichnung hat
den Zweck, einen kleinen Teil des Wärmegefälles zu übernehmen und dadurch die Qualitätszahl
der Hauptturbine zu erhöhen. Die Anwendung der einfachläufigen Radialturbine in dieser Vorstufe ist, ohne den Gesamtwirkungsgrad
nennenswert zu beeinflussen, deshalb zulässig, weil diese Vorturbine nur einen ganz kleinen Teil der Totallast übernimmt.
Infolgedessen braucht auch diese Turbine reicht mit einem so hohen Wirkungsgrad wie
der übrige, die Hauptleistung übernehmende Turbinenteil ausgestattet zu sein, und daraus
ergibt sich die Möglichkeit, diese einfachläufige Radialturbine mit ziemlich großen
Spalten auszuführen, wodurch sie gegen die hohe Temperatur der eintretenden Gasmischung
unempfindlicher wird. Die Hauptleistung der Anlage wird jedoch, wie in der Zeichnung dargestellt ist, von den gegenläufigen
Radialturbinen übernommen, für welche ein wesentlich höherer Wirkungsgrad verlangt
werden muß.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gasturbinenanlage mit Gleichdruckverbrennung des Treibmittels mit einer oder mehreren vielstufigen Radialturbinen und einem oder mehreren von den Turbinen getrennten Verdichtern, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichter, die in von der Turbine getrennten Gehäusen angeordnet sind, die verdichtete Luft in von den Verdichtern und Turbinen getrennten Gehäusen liegende Verbrennungskammern fördern, in denen durch Brennstoffeinfüh-rung die Temperatur des hier entstehenden Gas-Brennstoff-Gemisches auf 527 bis höchstens 7270 C (T == 800 bis 10000 C) erhitzt wird, .und von denen das Gemisch mit dieser Temperatur unmittelbar zu dem Einlaß einer oder mehrerer vollbeaufschlagter, vielkränziger, gegenläufiger Radialüberdruckturbinen zugeführt wird, in denen ausschließlich die Expansion erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE631995T | 1930-03-25 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE631995C true DE631995C (de) | 1936-07-01 |
Family
ID=6579027
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930631995D Expired DE631995C (de) | 1930-03-25 | 1930-03-25 | Gasturbinenanlage |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE631995C (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE852784C (de) * | 1941-08-08 | 1952-10-20 | Rateau Soc | Brennkraftturbinenanlage fuer den direkten Antrieb von Fahrzeugen |
DE757136C (de) * | 1936-07-01 | 1953-02-16 | Tech Studien Ag | Waermekraftanlage, in welcher ein gasfoermiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter UEberdruck beschreibt |
DE763452C (de) * | 1939-07-05 | 1954-08-16 | Sulzer Ag | Gasturbinenanlage |
DE763136C (de) * | 1941-02-16 | 1954-12-30 | Michael Dipl-Ing Martinka | Arbeitsverfahren fuer Verbrennungsturbinen |
US5123601A (en) * | 1990-03-13 | 1992-06-23 | Lavin Janice A | Tablet or pill pulverizer |
-
1930
- 1930-03-25 DE DE1930631995D patent/DE631995C/de not_active Expired
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE757136C (de) * | 1936-07-01 | 1953-02-16 | Tech Studien Ag | Waermekraftanlage, in welcher ein gasfoermiges Arbeitsmittel, vorzugsweise Luft, dauernd einen geschlossenen Kreislauf unter UEberdruck beschreibt |
DE763452C (de) * | 1939-07-05 | 1954-08-16 | Sulzer Ag | Gasturbinenanlage |
DE763136C (de) * | 1941-02-16 | 1954-12-30 | Michael Dipl-Ing Martinka | Arbeitsverfahren fuer Verbrennungsturbinen |
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US5123601A (en) * | 1990-03-13 | 1992-06-23 | Lavin Janice A | Tablet or pill pulverizer |
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