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DE630365C - Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente - Google Patents

Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente

Info

Publication number
DE630365C
DE630365C DESCH107915D DESC107915D DE630365C DE 630365 C DE630365 C DE 630365C DE SCH107915 D DESCH107915 D DE SCH107915D DE SC107915 D DESC107915 D DE SC107915D DE 630365 C DE630365 C DE 630365C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
levers
string
instrument
gripping device
chord
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH107915D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH107915D priority Critical patent/DE630365C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE630365C publication Critical patent/DE630365C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Akkordgreifvorrichtung für Musikinstrumente Die Erfindung bezieht sich auf eine Akkordgreifvorrichtung für Musikinstrumente, insbesondere Saiteninstrumente, bei denen die die Saitendrücker betätigenden Antriebsstangen um eine Achse schwenkbar angeordnet und bei denen oberhalb der Antriebsstangen Tasten zum Niederdrücken der abgefederten Antriebsstangen mit den Saitendrückern gelagert sind, und besteht im wesentlichen darin, daß entsprechend der Saitenzahl des Instruments Gruppen der Antriebsstangen in der Nähe ihres Drehpunktes als auch an ihren freien Enden in Führungsschlitze von quer gelagerten Abstandshaltern eingreifen, wobei die Abstandshalter an den freien Stangenenden auf der 'den Saiten des Instruments zugekehrten Seite angebogene, von den Antriebsstangen unabhängige, in sich federnde Saitendrücker aufweisen, gegen die Nasen der Antriebsstangen liegen.
  • Bekannte Akkordgreifvorrichtungen waren so ausgebildet, daß die auf einem Ende schwenkbar gelagerten Hebel an ihren freier. Enden mit Saitendrückern fest- verbunden waren. Da die Greifvorrichtung der Breite der Saitenlage des Instruments entsprechen muß, sind die Hebel oder Antriebsstangen, die von den Tastenbetätigt werden, aus sehr dünnem Blechmaterial herzustellen, insbesondere auch schon deswegen, um die hintereinanderliegenden Bunddruckstellen für jede Saite zu erfassen. Die Stärke der Hebel konnte bei diesen bekannten Vorrichtungen nur bis zu einer bestimmten Grenze herabgesetzt werden, und da die Saitendrücker mit den Hebeln fest verbunden waren, wurde damit immer nur eine Saite an einer Bunddruckstelle zentral niedergedrückt, während an den anderen Bunddruckstellen die Saitendrücker exzentrisch an den Saiten angreifen mußten, womit die Drücker zum seitlichen Abkippen neigten. Die Saiten wurden bei den bekannten Vorrichtungen damit nicht genügend abgebunden.
  • Diese Mängel beseitigt die Erfindung, indem die Saitendrücker unabhängig von den Hebeln gelagert sind, so daß beim Niederdrücken der mit Nasen versehenen Hebel ein seitliches Abkippen vermieden wird. Die Saitendrücker, die mit Abstandshaltern für die Hebel verbunden sind, sind in sich federnd und drücken damit die Hebel immer in ihre Ruhelage zurück, so daß auch besondere Federanordnungen zum Hochhalten der Hebel, wie bei den bekannten Vorrichtungen, in Fortfall kommen. Da weiter die Griffplatten mit dem Sattel und den Bünden bei bekannten Saiteninstrumenten aus Holz bestanden, welches, insbesondere bei den billigen Instrumenten, leicht zu Verwerfungen führte, womit ebenfalls ein unregelmäßiges Abbinden der Saiten eintrat, so wird mit der Akkordgreifvorrichtung nach der Erfindung eine Griffplatte aus geeignetem Material, beispielsweise Metall, verbunden und das Ganze auf dem Hals des Saiteninstruments aufgeschraubt oder ähnlich befestigt. Die Saiten werden dann zwischen-der Griffplatte und der Greifvorrichtung hindurchgeführt und in bekan" ter Weise befestigt. Diese Verbindung Greifvorrichtung mit der Griffplatte hat den Vorteil, daß eine beliebige ausgleichexe'' Einstellung der Vorrichtung zu den Saiten= erfolgen kann. Diese Einstellmöglichkeit ist besonders dann erforderlich, wenn der Instrumentenhals in einem zu großen oder zu kleinen Winkel an dem Saiteninstrument befestigt ist, was mehr oder weniger bei allen Saiteninstrumenten der Fall ist.
  • Es wird einmal durch die Unabhängigkeit der Saitendrücker von den Hebeln der Greifvorrichtung und zum andern durch die feste Zuordnung der Griffplatte zu der Greifvorrichtung ein einwandfreies Abbinden der Saiten erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. i einen Längsschnitt durch die Greifvorrichtung mit Seitenansicht des Instrumentenhalses, Fig.2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Fig. i, Fig.4 eine Unteransicht auf die Greifvorrichtung nach der Linie IV-IV der Fig. i, Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Saitendrücker und Abstandshalter für die Hebel, Fig.6 und 7 zwei Teilseitenansichten von in sich abgefederten Hebeln.
  • Die Greifvorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Rahmen i; der bei 2 nach oben abgedeckt 'ist. In diesem Rahmen i sind um die Achse 3 Antriebsstangen 4., die kurz mit Hebel bezeichnet werden, schwenkbar gelagert. Diese Hebel ¢ sind aus dünnem Blech hergestellt und zu Gruppen zusammengefaßt, deren Hebelzahl bis zur Anzahl der Abbindestellen 5 beträgt. Die Hebelgruppen greifen in der Nähe der Achse 3 in Führungsschlitze 6 eines quer über die untere Rahmenseite laufenden Abstandshalters 7 (Fig. 3), womit die Hebel 4 in Richtung der Saiten gelegt sind. Ebenfalls sind an den freien Enden der Hebel 4 Abstandshalter 8 mit Führungsschlitzen 9 (Fig. 2 und 5) angeordnet, -so daß die Stärke der Hebel 4 durch diese Führungsschlitze 6 und 9 sehr gering gehalten werden kann. Die Abstandshalter 8, die in Fig. 5 perspektivisch dargestellt sind, sind so ausgebildet, daß auß einem Blechstreifen Schlitze 9 ausgestanzt und die Lappen io umgebogen werden, so daß die Hebel 4 in den Schlitzen 9 gut gelagert werden können. Den Schlitzen 9 gegenüberliegend sind aus demselben Blech die Saitendrücker i i angebogeri, die mit ihren zwecks Dämpfung gepolsterten Enden den Saiten 12 des Instruments gegenüberliegen. . Die Saitendrücker i i sind in sich gefedert und heben sich nach Niederdrücken wieder von den Saiten ab. en die Saitendrücker i i liegt je eine Nase y@ der Hebel ¢, die auf der oberen Seite wieder Knacken 14 besitzen, gegen die die nach zwei Seiten verschwenkbaren Tasten 15 niedergedrückt werden können. Die kurzen Seiten ia des Rahmens i der Greifvorrichtung werden auf der unteren Seite von.einer Klammer 16 umfaßt, die wieder mit Stegen i 6a gegen die Griffplatte 17 liegen. Diese Griffplatte 17 weist einen Sattel 18 und die Bünde 5 zum Abbinden der Saiten 12 mittels der niedergedrückten Saitendrücker i i auf. Die Greifvorrichtung T und die Griffplatte 17 aus Metall werden durch die Klammerstege 16, die auch in der Länge verstellbar sein können, in ein festes Verhältnis zueinander gebracht und gemeinsam mittels Schrauben 19 o. dgl. fest auf dem Hals des Saiteninstruments befestigt. Liegen die Saiten 12 nun nicht in der richtigen Lage zu der Griffplatte, so kann diese durch dünne Unterlagsscheiben auf dem einen oder anderen Ende etwas angehoben werden, so daß immer ein einwandfreies Abbinden der Saiten erfolgen kann. Im übrigen können auch die Hebelstangen ¢ zusätzlich in sich abgefedert sein, indem, wie in Fig. 6 und 7 gezeigt ist, durch Ausschnitte federnde Enden 21 hergestellt werden, die gegen einen Anschlag 22 liegen.
  • Die Greifvorrichtung, die in dem Beispiel für ein Saiteninstrument ausgebildet ist, kann erfindungsgemäß auch für Zungenstimmeninstrumente o. dgl. verwendet werden. Es werden dann die Nasen 13 in sich federnde Ventile niederdrücken, durch deren Öffnen ein Ton hervorgerufen wird, der mit weiteren Tönen, die durch Niederdrücken einer Taste 15 gleichzeitig hervorgerufen werden, einen entsprechenden Akkord wiedergeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Akkordgreifvorrichtung für Musikinstrumente, insbesondere Saiteninstrumente, bei denen die die Saitendrücker betätigenden Antriebsstangen um eine Achse schwenkbar angeordnet und bei denen oberhalb der Antriebsstangen Tasten zum Niederdrücken der abgefederten, entsprechend der Saitenzahl des Instruments in Gruppen zusammengefaßten "Antriebsstangen mit den Saitendrückern gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsstangen (4) an ihren freien Enden in Führungsschlitze (6, 9) von quer gelagerten Abstandshaltern (8) eingreifen, die an den freien Enden der Hebel (q.) auf der den Saiten des Instruments zugekehrten Seite angebogene, von den Hebeln (¢) unabhängige, in sich federnde Saitendrücker (i r) aufweisen, gegen did.'= Nasen (i3) der Hebel (q.) liegen. ''
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Akkordgreifvorrichtung (i) eine mit Sattel (18) und Bünden (5) versehene Griffplatte(17) aus entsprechendem Material, beispielsweise Metall, verbunden ist, die auf dem Hals des Saiteninstruments befestigt wird, und daß die Saiten (12) des Instruments zwischen der Griffplatte und der Greifvorrichtung (i) hindurchgeführt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Hebel (q.) durch federnde Zungen (21), die paus den Hebelstangen selbst herausge-#arbeitet sind und die gegen feste Anschläge (22) liegen, in ihrer Ruhelage gehalten werden. q.. Akkordgreifvorrichtung für Zungenstimmeninstrumente, insbesondere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (13') der Hebel (q.) gegen in sich federnde Ventile des Zungenstimmeninstruments liegen und entsprechendAkkorde durch Niederdrücken der Tasten-(i5) und dem damit verbundenen Öffnen der Ventile hervorgerufen werden.
DESCH107915D 1935-09-07 1935-09-07 Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente Expired DE630365C (de)

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DESCH107915D DE630365C (de) 1935-09-07 1935-09-07 Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente

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DESCH107915D DE630365C (de) 1935-09-07 1935-09-07 Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE630365C true DE630365C (de) 1936-05-26

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ID=7448510

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DESCH107915D Expired DE630365C (de) 1935-09-07 1935-09-07 Akkordgreifvorrichtung fuer Musikinstrumente

Country Status (1)

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DE (1) DE630365C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2845831A (en) * 1950-06-23 1958-08-05 Hammond Organ Co Keyboard and switching mechanism for electrical musical instruments
US3129626A (en) * 1962-11-26 1964-04-21 Emil J Granius Chord-forming attachment for stringed musical instrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2845831A (en) * 1950-06-23 1958-08-05 Hammond Organ Co Keyboard and switching mechanism for electrical musical instruments
US3129626A (en) * 1962-11-26 1964-04-21 Emil J Granius Chord-forming attachment for stringed musical instrument

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